Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
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Feb '10

Die Not ist gross … ja ja

Endlich weiß der Bielefelder, wofür er demnächst 8 Euro und mehr an die Krankenkassen blechen muss: Damit notleidende Kliniken als “Image-fördernde Maßnahme” mit sechsstelligen Beträgen(!) Fußballspieler-Einkäufe finanzieren können!

Mehr dazu morgen, sagt das Städtische Krankenhaus und die beiden verstörten Balltreter-Einkäufe wussten heute im “vereinseigenen Presse-Container” (armes Arminia!) offensichtlich auch nicht, wie ihnen geschah …

Schaumermal, was die lokalen Käseblätter daraus machen.

1.9%

Insgesamt hatten 2009 laut dem Bericht im Jahresdurchschnitt etwa 6,5 Millionen Menschen Anspruch auf die Grundsicherung (Hartz IV). Bezogen auf diese Gesamtzahl lag die Missbrauchsquote nach Angaben der Bundesagentur bei 1,9 Prozent. Darunter fallen Ordnungswidrigkeiten, also geringfügige Verletzungen von Rechtsregeln, für die das Gesetz eine Geldbuße vorsieht. Das eingetriebene Verwarnungs- und Bußgeld, über das die Jobcenter selbst entscheiden können, belief sich bei etwa 74.000 Fällen auf insgesamt 3,7 Millionen Euro. Ein Leistungsmissbrauch liegt zum Beispiel vor, wenn ein Bezieher von Arbeitslosengeld II grob fahrlässig unrichtige oder unvollständige Angaben über seine Nebeneinkommen oder Vermögen macht.

Auszug aus einer Pressemeldung der ARGE Bielefeld. 1,9% Mißbrauch! Das ist angesichts des Mißbrauchs des Steuerzahlers als Melkkuh für Bankerroulette eine gradezu vernachlässigbare Größenordnung. Und dennoch sind Hartz IV-Bezieher den wunderbaren, hochintelligenten und überaus negativ Korruption gegenüberstehenden Politikerfn und anderen Bevölkerungsteilen das beliebte Beschimpfungsobjekt.

Sie predigen Wasser und klauen Wein

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Es ist schon hanebüchen. Leute, die im normalen Berufsleben meist eher bescheidene Dinge bewegten, pervertieren zu einer moralischen Verkommenheit ohnegleichen, sobald sie die weichen Sesselchen der Landtage oder des Bundestages erklommen haben. Dann wird der moralische Zeigestock geschwungen und Wasser gepredigt, daß die Heide wackelt. Eines dieser Exemplare, von dem ein bekannter Bielefelder Einzelhändler mit ebenfalls CDU-Parteibuch gestern sagte “Schickt die Olle nach Hause” ist Regina van Dinter. Als Landstagspräsidenten eine der höchstgestellten Personen im Land. Die “Olle” wird das aber nicht gut finden, denn dann fallen fast 15.000 Mäuse monatlich für das Glöckchenschwingen und dumm aus der Wäsche gucken als Vorsitzende des rheinischen Debattierclubs “Landtag” weg und 30.000 jährlich für den Vorsitz des Regionalbeirats der RAG fürs zweimal im Jahr auf einer Abraumhalde herumstolzieren.

Vollends Essig ist es ja dann mit der Bezahlung der CDU-Mitgliedsbeiträge von mindestens 5 Euro monatlich, die sie seit 7 Jahren nicht bezahlt. Und derlei Herrschaften erzählen den Bürgern einen vom Pferd, stoßen wilde Drohungen gegen “Schmarotzer” aus und meinen, sie hätten die Moral mit Löffeln gefressen. Früher gab es schöne Strafen, die heute leider nicht mehr auf Menschen angewendet werden können, die jegliche moralische Bodenhaftung verloren haben.

Der Blogger “Feysinn” hatte sich die seltsame Dame auch vorgeknöpft und schöne Worte gefunden:

NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther ist “nicht käuflich“. Sie arbeitet hart, nimmt nicht nur an einer Sitzung teil, sie besucht sogar eine Halde, bringt ihre gesamten Kenntnisse über das Ruhrgebiet ein und gibt immer persönlich das Fahrtziel in ihr Navi ein. Das sollte doch 25000 Euro wert sein.