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So
31
Jan '10

Warum nich mal´n Schneebild?

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Bitteschön. Für alle, die schon Palmen an der Jöllenbecker wachsen gesehen haben wollen. Archipel Schneelag vor den Toren der Metropole.

Der Staat als krimineller Hehler

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Auch hier im Ostwestfälischen schlagen die Wellen wieder hoch ob des CD-Angebotes eines Schweizer kriminellen Datendiebes an Finanzminister Schäuble. Für 2,5 Mio. kann der 1500 Datensätze von angeblichen Steuerhinterziehern haben. Toll. Zukünftig sollte jeder Informant und Dieb vom Staat fürstlich für Tips belohnt werden. Derweil kreischt die Hartz-Erfinderpartei in ihrer ganzen geballten Dämlichkeit ohne Sinn und Verstand schon los: “Jaaaaaaaaaa, kaufen, hehlen ist gut”. Von einem Rechtsstaat hat die Truppe des dicken Gabnriel wohl noch nie was gehört.

Einen schönen Kommentar ließ jemand in einem einschlägigen Spiegel online-Forum los:

Man nehme:

1 virtuelle CD-ROM (EUR 0,-)
1500 virtuelle Datensätze (EUR 0,-)
5 virtuelle Demo-Steuersünder. für die jetzt bereits eine Selbstanzeige zu spät käme (EUR 0.-)
zahllose, um jede spannende Nachricht verlegene Nachrichtenverteiler (EUR 0,-)
einen sowieso vor nichts zurückschreckenden Herrn Schäuble (monetär bezahlbar, verfassungsrechtlich ruinös)

Und von 1500 virtuellen Steuersündern zeigen sich 500 reale selber an, und bescheren dem Deutschen Pleitestaat 500 bislang entgangene Millionen, die dieser dann der nächsten Lobbyistengruppe in den Südpol stopfen kann.

Und (fast) alle hätten ihren Spaß.

Glückauf

Abgesehen von der Bemerkung, daß die Schweiz Amtshilfe bei Steuerhinterziehung leistet, man also in der sicher jetzt bekannten Bank nachgucken könnte, ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ein Staat, dessen führende Repräsentanten tief beschlagen sind in “Jüdischen Vermächtnissen”, mit kriminellen Bankern in Kanzleramt Party macht, seine Bürger gespitzelt und sie zu Verdächtigen per se macht, massenhaft Kinderarmut zuläßt und fleißig mit Kriminellen Geschäfte macht, verliert rasant jedes Recht, das Maul so weit aufzureissen.

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Soso, die NW hat jetzt also ein Wochenendmagazin. Eine bunte Mischung aus Fritz Pleitgen, Bad Oeynhausen, Kulturarena, Rätsel, unter 14 und einer Diskussion unter dem Titel “Schwarz-weiss”. Nicole Hille-Priebe haut beherzt wie immer in ihren Kommentaren Stinkstiefel Dieter Bohlen seine ganze Menschenverachtung und die unter Bertelsmann-Ägide von RTL produzierte Sangeskake um die Ohren, während Kollege Carsten Heil das blonde Großmaul aus Tötensen in höchsten Tönen als “Ganz Großen” feiert. Na dann muß einem ja nicht mehr bange sein, wenn Heils Kommentar in dem fundamentalen Satz gipfelt: “Ohne Dieter Bohlen wäre Deutschland ärmer”. Wahrscheinlioch hat er bei Bohlens krankhafter Selbstdarstellung als Arschloch die Füße auf dem Couchtisch und trinkt ein herrliches Warsteiner aus Herforder Flasche.

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