Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Fr
29
Jan '10

Harte Strafe gegen Call Center und Auftraggeber

Diese Meldung über die Presseagentur apn läßt dann doch aufhorchen:

Wegen verbotener Telefonwerbung hat die Bundesnetzagentur Bußgelder in einer Gesamthöhe von 500.000 Euro gegen Call Center und Auftraggeber der Anrufe verhängt. “Wir setzen mit diesen Bußgeldern ein deutliches Signal, dass wir Rechtsbruch nicht tolerieren”, sagte der Präsident der Wettbewerbsbehörde Matthias Kurth.

Jetzt bin ich mal richtig fies-gemein: Noch mehr Menschen würden sich allerdings über ein Verbot der Callcenter in der heutigen pervertierten Form freuen :-)

Matsch

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So richtig herzerfrischend schön ist das ja nicht, was da heut bei knapp unter Null aus dem grauen OWL-Himmel fällt. Pappig, naß und von leichtem Wind begleitet. Da werden sich die “Blechlawinen” ja wieder auf hunderten von Kilometern zur Freude der aufsummmierenden Medien stauen.

Und jetzt in die Augsburger Puppenkiste

Morgen, wenn in der Fuggerstadt die Weißwürschte mit süßem Senf und reschen Wecken vertilgt sind, will der FC Augsburg den Mitaufstiegskonkurrenten Arm. Bielefeld vernaschen. Schließlich hat man ja einen Toptoptoptorjäger in den Reihen. Aber die Augsburger Puppenkiste kann ja auch ganz schön fragil sein. Tip: Unentschieden. Schließlich hängen Kater Mikesch, Urmel, Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Kalle Wirsch, die Katze mit Hut und unzählige andere der legendären Stars nur an dünnen Fäden.

Welch zweifelhafte Ehre

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Abgesehen davon, daß wir jede Wette eingegangen wären, unsere geliebten Bielefelder “friends” auf dem 1. Platz dieses zweifelhaften Wettbewerbs zu sehen, ist es ja wohl eine sehr zweifelhafte Ehre, aus der Hand eines der größten politischen Stinkstiefel, SPD-Zerstörer, Hartz IV-Miterfinder und zynischen Menschenbeschimpfers eine Auszeichnung zu bekommen. Aber jede Wette: Piening wird sehr stolz darauf sein….

Postalisches Lohndumping in grün

1,30 Euro weniger in der Stunde – so schnell geht das. Die Tinte unter dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes war noch nicht trocken, da hat das private Briefunternehmen Pin Mail AG angekündigt, den Stundenlohn für ihre Boten zu senken.
Aus formalen Gründen haben die Richter das Mindestlohngesetz für die Post-Branche gekippt. Verlierer ist damit nicht nur
Ex-Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD), dessen Behörde das Gesetz einfach schlampig auf den Weg gebracht hat. Er ist zwar politisch dafür verantwortlich, in seinem Geldbeutel wird aber künftig nicht ein Euro fehlen. Die Dummen sind die Menschen, die täglich die Briefe zu den Kunden bringen, weil sie mit weniger Geld auskommen müssen. Die mögliche Aussicht auf einen nun besser gesicherten Arbeitsplatz mag kaum Trost spenden. Das nun unionsgeführte Arbeitsministerium kann das Gesetz korrigieren und wieder auf den Weg bringen – wenn die Partei das will. Mit der SPD hatten CDU und CSU den Post-Mindestlohn begründet und gegen Widerstände der FDP beschlossen. Wenn die Union glaubwürdig bleiben will, muss sie heute gegenüber den Liberalen standhaft bleiben.

Liebes Westfalen-Blatt, das verwundert doch nicht. Dahinter stecken Verlage wie Springer, WAZ, Holtzbrinck und noch ein paar andere Verdächtige. Wer seine Redaktionen so weit ausdünnt, daß Qualitätsjournalismus = stumpfes Abschmieren von Agenturmeldungen oder auf BLÖD-Krawallismus setzt, der hat auch keinerlei Hemmungen, Leute für Hungerlöhne an die Briefkästen zu schicken. Was die grüne Post so alles von sich meint, steht hier. Die Klientelsplitterpartei FDP jedenfalls wird alles tun, um arbeitende Menschen noch ein bißchen mehr um gerechten Lohn zu bringen, gell Herr Brüderle? Prost mit einem Viertele.