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Hier im Blog gibt es ja nach wie vor eine heftige Debatte über hiesige Callcenter. Da paßt dann das Theater bei 3,2,1-ebay in Berlin thematisch gut rein. Dazu die Pressemeldung:
Der Betriebsrat von Ebay in Deutschland befürchtet, dass das Internetunternehmen ähnlich wie die Drogeriekette Schlecker
Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen abbaut, um statt dessen Mitarbeiter über externe Dienstleister zu beschäftigen. “Es wird
bereits in großem Umfang Arbeit an externe Dienstleister vergeben”, sagte der Ebay-Betriebsratsvorsitzende Sascha Korschofski dem Tagesspiegel am Sonntag. “Wir gehen davon aus, dass das weiter zunimmt.” Was der Betriebsrat dabei am meisten beklagt, ist, dass die Mitarbeiter in den externen Callcentern zu deutlich schlechteren Konditionen arbeiten. “Einer der Dienstleister ist das Unternehmen Competence Call Center (CCC), das bereits kräftig um Ebay-Mitarbeiter wirbt”, sagt Korschofski. Während jedoch bei Ebay Stundenlöhne von bis zu 13 Euro und mehr gezahlt würden, komme ein Call-Center-Mitarbeiter bei CCC nur auf 8,50 Euro.
Ebay-Sprecher Nerses Chopurian bestreitet nicht, dass CCC bereits für das Unternehmen arbeitet. “CCC ist einer unserer
Outsourcing-Partner.” CCC würde vor allem in Spitzenzeiten zur Beantwortung allgemeiner Anfragen eingesetzt. “Wenn unser Bedarf steigt, wird das auch ausgebaut.” Chopurian bestritt aber, dass Ebay ähnlich wie die Drogeriekette Schlecker, vollwertige Arbeitsplätze im Unternehmen abbaue, um die Leistung dann von einem Unternehmen zuzukaufen, dass den Mitarbeitern schlechtere Arbeitsbedingungen biete. “Wir werden die höherwertigen Arbeitsplätze, die Betreuung unserer besten Kunden im Haus behalten”, sagte Chopurian. Ebay will am Standort Dreilinden bei Berlin von 630 Arbeitsplätzen 400 abbauen. Die Verhandlungen über einen Interessenausgleich waren gescheitert. Am vergangenen Donnerstag wurde vor der Einigungsstelle zum ersten Mal über einen Sozialplan verhandelt.
Sie hatten Sonne und Sterne
Und den Teuto nur und das weite Mehr.
Und ihm war, als ob die Zeit
Ganz fest in seinen Händen wär.
Es gab nur sie beide für ihn -
Er wußte, er hatte Sie.
Wie einfach und klar doch alles war.
Kleine Spuren im Schnee -
Die er gestern noch fand.
Hat der Tau mitgenommen -
Was gehört nun doch ihm.
Ihre Liebe sie schwand -
wie die Spuren im Schnee
.
Was ist ihm nur geblieben -
Nur die Sehnsucht nach Ihr.
Er weiß nicht wann Sie anfing,
Ohne ihn die Stadt entlang zu gehen.
Und wenn er Sie danach fragte,
Stumm an ihm vorbeizusehen.
Bis man die ganze Wahrheit versteht,
Ist es nicht selten zu spät.
Da ist er nun, was kann er tun.
Kleine Spuren im Schnee….
Sehr frei nach Howard Carpendale und jemand gewidmet, der das hier zwar nicht liest, aber wüßte, er wäre gemeint, falls er es doch lesen würde
Während die Metropole eine Regierung hat, die eher durch Stille, Schweigen und das Spiel “Ich halte jetzt mal im Rathaus die Hände vor die Augen und hoffe, Ihr seht uns nicht” auffällt, gehts bundesweit runder denn je. Bloß nicht im positiven Sinne:
Hessengroßmaul “Dicklippe” Koch wütet in bester Ex-SPD-Clement-Manier gegen Hart IV-Opfer:
Hessens Ministerpräsident Koch will eine Arbeitspflicht als Gegenleistung für Hartz-IV-Unterstützung. Die Linke kritisiert das als ”mittelalterlich”. Frage: Worin besteht eigentlich die Arbeitsleistung des Herrn Koch, der recht ordentlich aus dem Steuersäckel bezahlt wird und Idiotien um Idiotien anhäuft. Bis hin zur Stützung seiner ministeriellen Null, der schon mal verdiente Steuerfahnder per käuflichem und mittlerweile verurteiltem “Gutachter” aus dem Verkehr ziehen läßt?
Dann der Hammer Nummer zwei, gelesen in der Süddeutschen Zeitung:
Punk? Hip-Hop? Indie? Von wegen – neuerdings wollen deutsche Jugendliche am liebsten aussehen wie Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (und seine Frau).
Wie groß muß der Dachschaden solcher Typen sein?
Oder das:
Zum Luftschlag in Kundus hat Generaloberst Klein nicht die Wahrheit gesagt. Das geht aus einem Nato-Bericht hervor. Dennoch wird es wohl kein Verfahren gegen ihn geben. Die US-Piloten wurden strafversetzt. Na, was hatte Herrn von und zu und daneben und weg zu G. doch kürzlich vor offenen Mikros gelabert? Offensichtlich lebt es sich in der Politik von A bis Z verlogen am Besten.
Wobei wir dann final bei Deutschlands mit Abstand verlogenster und unfähigster Partei sind: den gelben Klientelbedienhorden:
In nur einem Jahr hat die FDP über eine Million Euro von einer Firma erhalten, die zum Imperium der Familie Finck mit etlichen Hotels gehört. Die schwarz-gelbe Koalition hat Hoteliers mit großzügigen Steuerrabatten bedacht.
Toll was? Aber: “Frau Merkel ist ganz entspannt”, berichtet die BLÖD fürs leicht gehobene “intelligente” Kleinbürgervolk.
Na dann. Urban Priol hätte jetzt ganz sicher eine tolle Antwort in Brandenburger Merkelplatt.
Auf den ersten Blick geht es »nur« um 25 Arbeitsplätze, die der Paderborner Autozulieferer Benteler nach Salzburg verlagern wird. Der Großteil der Jobs bleibt in Ostwestfalen. Trotzdem sollte man nicht leichtfertig Entwarnung ausrufen. Es spielt schon eine Rolle, wo der Kopf eines Konzerns über die Zukunft der Betriebe nachsinnt. Dies gilt besonders für Familienunternehmen. Der Chef, der seinen Mitarbeitern auch beim Sonntagsspaziergang begegnet, wird sich bei Entlassungen schwerer tun als derjenige, der im fernen Salzburg am Computer anonyme Zahlen gegeneinander abwiegt. OWL schätzt, liebt und profitiert in hohen Maße von seinen Unternehmern. Es ist zu hoffen, dass Benteler nicht zum Vorreiter einer Ausreisewelle wird. Ob Mohn, Oetker, Miele, Claas, Bentz, Harting, Gauselmann, Eisert, Lübke, Seidensticker, Weber, Ahlers, Brinkmann, Wortmann oder Weidmüller: Sie alle sind und bleiben in OWL willkommen – mit den Arbeitsplätzen und mit ihrem Geld, und als Persönlichkeiten, die das Leben mit ihren Ideen bereichern. Ärgerlich wäre es, wenn Unternehmen wegen der deutschen Steuergesetzgebung aus Ostwestfalen auswandern.
Liebes Westfalen-Blatt. Habt Ihr gestern Nacht nicht die ostwestfälischen Hühner als Massenchor wiehern und auf die drallen ostwestfälischen Schenkel schlagen hören? Was meint Ihr wohl, für was die Bentelers, Mohns, Oetkers, Mieles, Claas, Bentz, Hartings, Gauselmanns, Eiserts, Lübkes, Seidenstickers, Webers, Ahlers, Brinkmanns, Wortmanns und Weidmüller heftigst gespendet und gewählt haben:
Murkels CDU/CSU + Guy d´Eaus FDP
Das soll doch nach Meinung dieser Unternehmergruppe das Traumpaar überhaupt der deutschen Politik sein. Dieser wahnwitzig geballte, durch nichts bewiesene Sachverstand, diese neoliberalen Wundergaukelein. Da geht man doch jetzt nicht einfach in ein Steuersparland. Oder befand man sich auf der CD, die der Ex-Finanzminister mit Steuergeldern als Hehler kriminell von einem Kriminellen erwarb? Das würde den Kuchen dann schon rund machen.
Am Gadderbaumer Haus eines Getränkegroßhändlers hängt eine lustige “Sockenkette”. Was sie bedeutet? Keine Ahnung. Vielleicht ein Wink an jemand, sich “auf die Socken zu machen”….
… was sie nebenan beim Gadderbaumer Turnverein wohl machen. Zumindest hängen chice neue Fahnen im Winterwind und eine andere kündet vom Turnfest in Leipzig….
… während die Schildsker Enten für die bevorstehende Eiswette trainieren und schon locker gewonnen haben. Man schaue nur auf die Schollenversammlung am rechten Bildrand. Mit eisgekühlten Schwimmfüßen läßt sich gut schnattern.



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