Schlimm: Spanische Gemüsebauern graben Bielefeld die wärmende Sonne ab!
Unvorstellbar: Der Bürgermeister bräunt sich derweil in Afrika …
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Kleinbauern abgegrabenes Wasser macht die Wüste grün

So weit das Auge reicht: Spargel für dekadente europäische Gaumen
Weltweit größter Exporteur für Spargel, grün und weiß ist seit ein paar Jahren Peru, das es bis heute nicht geschafft hat seine eigene Bevölkerung satt zu bekommen. Hier wird das edle Gemüse auf über 25.000 ha angebaut und zwar in der schmalen wüstenähnlichen Küstenregion. Hier regnet es so wenig, das Ackerbau nur in der Nähe der wenigen Flüsse möglich ist. Diese werden meist von den in Südamerika recht kleinen Gletschern der Anden gespeist. Durch die Erderwärmung ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang der Wassermenge zu beobachten. Das Klima aber kommt dem Spargel entgegen. Durch den kalten Humboldtstrom bewegen sich die Temperaturen zwischen 12 und 35 Grad. So wurden nach der anfänglich kleinbäuerlichen Produktion Investoren angezogen. Präsident und inzwischen rechtskräftig verurteilter Verbrecher Fujimori hob die Obergrenze für Landbesitz von 50 auf 5.000 ha an und senkte gleichzeitig die Sozialstandarts. Heute wird der Spargel in riesigen Monokulturen angebaut, mit allen seinen Nachteilen wie chemische Düngung, das Spritzen von Herbiziden und Fungiziden. Das Wasser um Wüste in Ackerland zu verwandeln wird in riesigen Kanalsystemen aus den Bergen herangeschafft und so den Kleinbauern entzogen. Zusätzlich werden illegal Brunnen gebohrt und das wenige Grundwasser auf die Felder gepumpt, weswegen der Grundwasserspiegel seit Jahren fällt. Geerntet wird bis zu dreimal im Jahr. Die Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten einen Lohn von 130 – 150 € im Monat, zum Leben zu wenig – zum sterben zu viel. Der geerntete Spargel ist ausschließlich für den Export bestimmt. Er ist in Peru als Nahrungsmittel völlig unbekannt. Er wird als Konserve, Tiefkühlkost und als Frischgemüse hauptsächlich in die USA und Europa exportiert. Wobei die Frischware fast ausschließlich durch Flugzeuge zum Verbraucher gebracht wird. So kommt zur Ausbeutung der Menschen in Peru und dem Entzug lebenswichtigen Wassers durch den Spargel, noch ein riesiger Energieverbrauch für den Transport. Und das alles weil es einige Schwachköpfe für etwas besonderes halten, an Weihnachten Spargel zu essen.
Wie immer, wenn irgendwo auf dieser Welt eine große Sauerei im Gange ist, ist deutsches Geld dabei. So hat die DEG, ein Unternehmen des Entwicklungshilfeministeriums in 2008 dem dänisch –peruanischem Spargelexporteur Danper 10 Mio. Euro zur Verfügung gestellt um 400 Hektar neue Spargelfelder anzulegen. Von 13 Mio. Entwicklungshilfe für Peru im Jahr 2008 bekommt also ein einziges , noch dazu fremdes Unternehmen 10 Mio. Euro.
Man könnte ja denken, dass die Zeit stehen geblieben ist. Nicht weil die mittlerweile sagenhafte Masse an Schnee das Leben in unserer kleinen großen Metropole, die nun auch in der arabischen Welt in aller Munde ist, so wunderbar entschleunigt hat. Das liegt wohl eher daran, dass unser Merkel-Hände-Double Peter “Pit” Clausen noch nicht wirklich in Erscheinung getreten ist. Abgesehen von den schon erwähnten “Warmen Worten” (und auch ich distanziere mich dabei von jeglicher Zweideutigkeit) tut sich…. richtig: NIX.
Okay, die Töpfe sind leer, die Stadt muss sparen und das nicht nur am Streusalz. Na gut, sein Interview beim Lokalradiosender, in dem er mitteilte, dass ja alle den Gürtel enger schnallen müssten und die Moderatorin hinterher mitteilte, dass das Interview aufgezeichnet worden wäre, da sich OBPit bereits im Urlaub in Namibia befände, war schon einen Lächler wert.
Aber ansonsten? Was sagt denn Clausens Homepage? Gibts da Lesenswertes über neue Pläne, die Bielefeld vor der bösen Wirtschaftskrise retten werden?
Schaun wir mal:
öhm…nö… Danke reicht.
Wir fliegen zum Mars, bauen schicke Handys, mit denen man nicht nur telefonieren, fotografieren und Musik hören, sondern auch im Internet surfen kann. Kurz: Das Know-how ist derart weit fortgeschritten, dass man sich doch wundern muss, warum die Software auf einem kleinen Chip von EC- und Kreditkarten das Jahr-2010-Problem nicht meistern konnte. Versagt hat zwar ein französisches Unternehmen. Der Schwarze Peter aber liegt bei den deutschen Sparkassen und Banken, weil sie die Karten ausgeben. Ausbaden aber müssen den Fehler nun tausende Kunden und Geschäftsleute. Es ist verständlich, dass der Handel bereits Schadensersatzforderungen stellt, auch wenn die Höhe der Umsatzausfälle noch nicht bekannt ist. Schließlich zahlen die Kaufleute in Deutschland Gebühren in dreistelliger Millionenhöhe an die Geldinstitute dafür, dass sie das Plastikgeld zum Bezahlen einsetzen. Und wo es für die Verbraucher Probleme beim Geldabheben gibt, etwa beim Urlaub im Ausland, sollten sich die Geldinstitute kulant zeigen und fällige Gebühren erstatten. Signale in diese Richtung gibt es bereits. Das ist gut so.
Liebes Westfalen-Blatt. Vielleicht hat das ja auch was mit jener abgrundtiefen stupid-blöden Arroganz, Dummheit und Verschlagenheit zu tun, mit dem die Bankster grad die “Krise” herbeigezaubert haben. Dabei hat man im Gespräch mit diesen oft so aalglatten käseweißen Typen doch immer das Gefühl, sie können Gottgleich alles. Bis man feststellt, daß sie nicht einmal die Zahlen der Bilanzen richtig deuten können, die ihnen aufbereitet vorliegen. Man sollte doch auch meinen, daß über 30 Mio. Karten zuvor auf “2010″ getestet wurden. Oder? Aber wahrscheinlich war hier das gleiche außerirdische Wunder am Werk, das die “Krise” anschob. Das kann man ja als Geldausleiher und -verbrenner nun wahrlich nicht ahnen.
Lustig was? Aber SPIEGEL ist ja auch nicht mehr das, worin Deutschland sich spiegeln kann. “Deutschlands abgeschnittenste Stadt” bekommt wunderbare PR: A2-Blitzer, A2-Auftauautomatik geht nicht, Arm. Bielefeld ist immer ein Thema, usw.
Wer sich gestern die eilfertigen Berichte von den Parteitreffen der Gelben und Stuttgart und den Weißwürschtlern in Wildbad Kreuth reingetan hat, der kann heute nicht einmal mehr mit dem Kopf schütteln. Welch Schmierenkomödien. Dazu dann noch “Muttis” Mundwinkelorgie. Sinnbilder dessen, was mit Deutschland derzeit los ist. Was für ein Lichtblick dagegen unser OBPit, der sich so durch den politischen Alltag träumt. Niedlich. Putzig. Könnte auch Kanzler. Können muß man da nichts. Auch als Kanzler-Null steht man stramm an der “Spitze der beliebtesten Politiker”, wie mal wieder wohlfeile gefälschte, getürkte Umfragen belegen wollen. Nimmt jemand diese hohlen Figuren überhaupt noch zur Kenntnis außer der bekannten Truppe der Scharfmacher, Hetzer, Sozialabbauer und Mietmäuler?
Nun schimpfen wir mal nicht so mit der Deutschen Eisenbahn, denen erst bei Neubeckum die Wägen umkippen und nun bei Porta Westfalica die Dinger von den Gleisen kippen. Kann doch bei einer so neuen und noch ziemlich unerprobten Technik vorkommen oder? Kann aber auch sein, daß sich jetzt die Auszehrungswut eines ehemaligen Bahnrumpelstilzchens namens Mehdorn auszahlt, das die Bahn “fit” machen sollte für das billige Verscherbeln an “Investoren”. Wohin das führt sieht man in den USA und Großbritannien. Katastrophen dank maroder Technik. Schließlich geht es nur um eines: Kasse machen um jeden Preis. Sprich “Privatisierung”. So sieht moderner Schienenverkehr aus. Passend zum politischen Chaos, das in Deutschland endgültig die Oberhand gewonnen hat, seit das Kasperlespiel “Schwarz-Geld” gespielt wird. Das abgekoppelte OWL kann jedenfalls ein Lied davon singen, wie sich das anfühlt.
Es ist einfach unglaublich, was mit dem Kesselbrink – einem der größten und häßlichsten städtischen Plätze – passiert bzw. nicht passiert. Erst wartet der Baudezernent Gregor Moss jahrelang auf ein himmlisches Zeichen. Dann wartet er auf EU-Mittel. Dann wartet er auf ein Wunder. Dann kündigen sie 2007 den Pavillonpächtern. Dann stehen die Räume leer. Nun wartet Gregor Wundermann weiter. Aber vielleicht beschließt ja der Rat Ende Januar das “überarbeitete Verkehrskonzept”. Dann wär es angeblich vorbei mit dem Warten. Da die Chance verpasst wurde, den Buben endlich an eine andere Stadt zu vermitteln, wird halt weiter gewartet. Wann ist noch mal “Sankt Nimmerleinstag” ?
Nein, nein. Das ist jetzt keine Anspielung. Das sagt man so. Äh, was meint OBPit nun genau? Siehste. Eben “Warme Worte”. Mehr nicht. “Offenes und menschliches Bielefeld, wo jeder seine Chance bekommt”. Und wie geht das? Abschaffung der ARGE? Kein Hartz IV mehr? Vernünftig bezahlte Arbeitsplätze für alle?
“Träume sind Schäume” sagt auch ein Sprichwort.







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