Archiv für den Monat: Dezember 2009

„Schnee-Chaos“: Grande Katastrophe bei 15 cm Neuschnee!

Ja, wo sind wir denn?

20:15 Uhr: Sondersendung im WDR mit Außenreporter-Live-Schaltungen zu „neuralgischen Punkten“ an irgendwelchen Autobahnraststätten … (der Verkehr fließt längst wieder, wer hätte das gedacht, wo doch der Wintereinbruch die Autofahrer im Dezember „völlig überrascht“ hat!) … Das „Schnee-Chaos“ sorgt allerorten für Verspätungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, nichts geht mehr, Holland stellt Bahn- und Busverbindungen ein und Kondenswasserbildung(!) bringt modernste Tunnel-Schnellzüge zum technischen Knock-out … auch in Bielefeld verabschiedete sich nahe Landgericht schon eine Straßenbahn wegen Wintertemperatur aus dem aktiven Betrieb. Der ganz normale Winterdienst auf den Flughäfen (Piste schneefrei räumen, Flugzeuge enteisen) wird als Katastrophen-Einsatz dargestellt …

Die Altherrenriege erinnert sich: Früher lachten wir über die Engländer, wenn 15 cm Neuschnee ihre Insel komplett aus dem Verkehr zog, vertrauten (zu Recht) auf die Bundesbahn („Alle reden vom Wetter, wir nicht! DB“) und stellten uns unter „Schnee-Chaos“ eine Katastrophe vor, in der Bundeswehrpanzer sich durch 5 Meter hohe Schneewehen zu eingeschlossenen stromlosen Dörfern fräsen und so manches Kind das Licht der Welt in Form einer Geschützladevorrichtung erblicken muss … wie seinerzeit in Norddeutschland.

Immerhin: Auch bei Glatteis bleiben i-Phones in Betrieb und unter den 90.000 „Äpps“ wird sich doch wohl auch eine zum Schnee schippen („Rescue-Modus Eiszeit“) finden lassen …

Wir gehen jetzt ’ne mal Runde weinen.

Übrigens: Wenn’s übermorgen schneit, fällt Weihnachten komplett aus!

Guten Appetit

Tomaten und Paprika aus Spanien oder Marokko, Ananas aus Honduras oder Costa Rica, Honigmelonen und Papayas aus Brasilien oder Ecuador, Litschi aus Madagaskar, Himbeeren aus Spanien oder Marokko, Heidelbeeren aus Argentinien, Uruguay oder Chile, Süßkirschen ebenfalls aus Chile, Zuckerschoten oder Bohnen aus Kenia oder Peru und weißer Spargel ebenfalls aus Peru. Alles zu Spottpreisen und angeblich in Topqualität offeriert mir ein bekannter Bielefelder Kauf-Markt in einer Beilage zur Samstagszeitung.

Hallo, geht’s noch? Wir nehmen uns von dieser Welt was wir wollen. Ist ja schließlich Weihnachten, da darf’s schon mal etwas besonderes sein. Da wollen wir uns und unsere Lieben nur mit dem feinsten verwöhnen. Aber günstig muss es sein!

Was kümmern uns die Erzeuger, was kümmert uns die Natur in den fernen Ländern. In Ländern von denen viele nicht einmal wissen wo genau die liegen.

Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, natürlich, da sind wir dafür. Wir sind doch für Energiesparlampen, Mülltrennung, Solarenergie, besonders wenn staatlich gefördert, Windenergie, manch einer schließt sogar den Wasserhahn beim Zähneputzen. Und wenn die in Kopenhagen einen Vertrag zustande gebracht hätten, dann wären wir uneingeschränkt dafür gewesen und hätten Obama und die Merkelin zu Rettern der Welt erklärt. Sind wir nicht für Mindestlohn, Renten- und Krankenversicherung? Geben wir nicht, wenn es an der Haustür klingelt und für irgend welche armen Kinder gesammelt wird?

Warum also nicht mal Fünfe gerade sein lassen und sich was gönnen, schließlich haben wir ja das Geld. Und das haben wir uns sauer genug verdient.

Hat sich schon mal jemand gefragt, wieso oben genannter Kauf-Markt das Kilo Spargel aus Peru für 3,98 € anbieten kann, wenn deutscher Spargel aus der Senne, in der Hauptsaison, direkt vom Erzeuger nicht unter 7 € zu haben ist?

Ich werde hier im Blog in nächster Zeit mal über einige Produktionsmethoden von Paprika, Tomaten, Spargel, Bohnen usw. berichten und ich hoffe , dass ich wenigstens ein paar Leuten den Appetit verderben kann.

Wer Sparrensilvester planen will

Damit auch in diesem Jahr auf der Sparrenburg und der Promenade in der Silvesternacht „richtig“ gefeiert werden kann, wird das unorganisierte Treffen dort mit einer „böllerfreien Zone“ im inneren Burgbereich sowie mit weiteren notwendigen Maßnahmen begleitet:

• Die Auffahrten zur Sparrenburg werden an fünf Stellen durch Autosperren abgeriegelt. Anwohner der entsprechenden Straßen können die Sperren unter Aufsicht des Wachpersonals passieren. Eine spezielle Verkehrsregelung gewährleistet den Verkehrsfluss in dem betroffenen Bereich. Mit diesen Maßnahmen, die in Absprache mit der Polizei erfolgen, wird sichergestellt, dass Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr bei Notfällen jederzeit das Sparrenburggelände erreichen können.

• Das Sparrenburg-Areal ist aufgrund der dortigen Ausgrabungs- und Sanierungsarbeiten zum Teil ein durch Zäune gesicherter Baustellenbereich. Das Überklettern der Bauzäune ist verboten. Es besteht Lebensgefahr. Der Baustellenbereich wird zusätzlich überwacht. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist Folge zu leisten.

• Auf dem Sparrenburggelände kann die öffentliche Toilettenanlage bei frostfreiem Wetter benutzt werden. Bei Frost bleiben das Damen-WC und das Herren-WC allerdings geschlossen, da dann die Gefahr des Zufrierens und der Zerstörung besteht. Die Behindertentoilette dagegen ist frostsicher ausgebaut und ganzjährig benutzbar.

• Im Bereich der Sparrenburg und der Promenade werden mehrere Müllcontainer aufgestellt. Die Stadt bittet eindringlich darum, diese zu benutzen und den Abfall nicht in die Landschaft zu werfen.
Wenn es die Witterung zulässt, werden am Neujahrsmorgen die Straßen rund um die Sparrenburg mit einer Kehrmaschine gereinigt, der Burghof wird per Hand gesäubert. Die Grünflächen auf dem Gelände der Sparrenburg werden am ersten Werktag des neuen Jahres gereinigt.
Pressemeldung der Stadt Bielefeld.

Womit die NW OWL-Kinder quält

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Da wähnte man Halloween vorüber, legt die NW noch was drauf: Angela ist Gans. Passt zur Klimaversagerin von Kopenhagen ja eigentlich auch besser als Rouladen. Ganz, was zu Gans gehört. Aber ein Problem bleibt: Was kriegt der Bundeshorst zu essen, wenn er samt Entourage, 8 Bodyguards und Dienststernen die Datsche in Templin anläuft? Mag der Gans? ganz? Und was soll das Ganse Getue auf der Kinderseite der NW? Sollen die einen Schock fürs Leben kriegen? Außerdem wird das alles dann brühwarm in „BLÖD am SONNTAG“ stehen als Housewarmstory mit Kai Diekmann, einer ganzen Gans und Knödeln.

Herr, der Du doch allmächtig bist, schenke ihnen zu Weihnachten ein ganz klein wenig Hirn. Kinderportion würde schon reichen.

Verschenken Sie doch Kaffee

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Nun also die nächste notleidende Branche: die Kaffeeröster. Seit 2000 hielten sie nette Parties ab und kungelten die Preise untereinander aus. Tchibo, Melitta, Dallmayr. Jetzt will das Kartellamt 160 Mio. von ihnen. Unfair. Die haben doch nur uns Endverbraucher ein wenig ausgetrickst. Machen doch alle. Der Herr Siemens, die Milchfritzen, die Soundsos. Die Bankster waren da cleverer. Staat „erpreßt“ (Rahmenbedingungen ein wenig angepasst, Party mit der Rouladenbraterin aus Templin gemacht und sich für „Systemrelevant“ erklären lassen). Die 160 Mio. Strafe wird die flotte Truppe bei Lehman angelegt haben. Da ist sie weg. Deshalb: Zu Weihnachten Kaffee verschenken. Das hilft denen. Sondermischung „Kleine Betrügung“.

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Apropos Geschenke. Früher war es ja bei der Jugend verpönt, Socken, Mützen, Schals, Handschuhe zu verschenken. Heute scheint das wieder „in“ zu sein, verpackte die schöne und bessere Hälfte doch einiges davon.

Der nächste Punkt erledigt

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Liebe Büllchen,

ein 3 Meter langer oder hoher Tannenbaum geht beim besten Willen nicht mehr in den Geländegängigen. Der guckt nun mal ein Stück hinten raus. Das müßt ihr doch einsehen. Oder habt ihr weggesehen, damit Euch Ärger und Arbeit erspart bleibt?

Die Feuerzangenbowlen-Schneiders

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Wer immer schon einmal wissen wollte, was der Nikolaus nach dem 6. Dezember treibt, dem sei eine Reise nach Bielefeld empfohlen. Im Herzen der Altstadt, direkt neben dem Kirchturm, entspannt sich der Herr im roten Rock in einem komfortablen Eigenheim. Weil er es mit der Gastlichkeit sehr genau nimmt, bewirtet er seine Gäste auf dem Bielefelder Weihnachtsmarkt fürstlich – und das spricht sich herum! 2007 wünschte sich sein Londoner Berufskollege ein baugleiches „House of St. Nicholas“. Das Bielefelder Schaustellerehepaar Christina und Ewald Schneider erfüllte den Wunsch des korpulenten Mannes prompt: Seit 2008 ist das Bielefelder Double die Attraktion im „Winter Wonderland“ im Londoner Hyde Park.

Noch vor sechs Jahren gab es in ganz Bielefeld keinen einzigen Stand, an dem der durchgefrorene Weihnachtsmarktbesucher eine Feuerzangenbowle bekommen konnte. „Nur dieses Getränk anzubieten, reichte uns nicht. Wenn, dann wollten wir weitere Anreize setzen, damit die Leute bei uns Halt machen“, erinnert sich Christina Schneider. Entstanden ist das „Haus vom Nikolaus“ – ein stattliches Gebäude-Ensemble auf Holzboden, der lästiger Fußkälte keine Chance lässt. Im Imbiss brutzeln Käsekrainer, Krakauer und Steaks über dem Buchenholzgrill, gegenüber gibt es Feuerzangenbowle nach Schneiders Geheimrezept. Dazwischen feiern Vereine und Clubs ihre Weihnachtsfeiern im „Kaminzimmer“. Den Slogan „Schau rein zuhaus beim Nikolaus und komm in Weihnachtslaune raus!“ nehmen die Bielefelderinnen und Bielefelder wörtlich: Allabendlich herrscht bei Schneiders dichtes Gedränge. 2007 mischte sich ein Veranstalter des Londoner Weihnachtsmarktes „Winter Wonderland“ unter die Gäste. Auf der Suche nach dem typisch deutschen Weihnachtsmarktgefühl war er von Dresden bis Nürnberg unterwegs gewesen und fand in Bielefeld, was er suchte: Das „Haus vom Nikolaus“ mit Rentierschlitten und Wasserrad, mit Schindeln auf dem Dach und dampfenden Getränken aus dem Tontopf. „Wir haben ihm die exakte Kopie für den Hyde Park versprochen“, berichtet Christina Schneider. „Das Haus vom Nikolaus ist größtenteils in Eigenleistung und Handarbeit entstanden und so haben wir es auch mit dem Londoner Modell gehalten.“ Kurioserweise entstanden die Häuser im Tiroler Stil mit Unterstützung eines Budenbauers aus Kiel.

Verladen auf sechs große Sattelschlepper ging das „House of St. Nicholas“ 2008 erstmals auf die Reise. „Wir nehmen alles, was gebraucht wird, aus Bielefeld mit. Sogar das Holz für den Grill“, erklärt die 40-jährige Schaustellerin. „In der rush hour brauchen Sie zwei Stunden bis in die Londoner Metro, das kann man getrost vergessen.“ Der organisatorische Aufwand ist gigantisch. „Im Oktober waren wir noch mit unserem Freifallturm in Basel unterwegs. Unsere Telefonrechnung für die London-Organisation belief sich auf 3.000 Euro.“

Christina Schneider repräsentiert die neunte Generation einer Düsseldorfer Schaustellerfamilie. Ewald Schneiders Vater Walter war lange Jahre 1. Vorsitzender des Bielefelder Schaustellervereins und entstammt einer Schaustellerfamilie, deren Wurzeln sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. „Mein Mann hat angefangen, sich mit einer Luftballon-Verpackungsmaschine auf den Weihnachtsmarkt zu stellen. Von dem ersten verdienten Geld hat er mir einen Ring zu Weihnachten geschenkt“, sagt Christina Schneider lächelnd.

Gewöhnlich geht das Paar gemeinsam auf Tour. Während der Weihnachtsmarktzeit hält sie Stellung in Bielefeld, er in London. „Heiligabend fliege ich rüber. Nach Weihnachten wird getauscht, damit mein Mann in Bielefeld abbauen kann.“ Das ganz normale Schausteller-Schicksal? „Nein, ganz sicher nicht. Wir haben drei Kinder und am 24. Dezember in London Glühwein zu verkaufen, das finde selbst ich schlimm.“

Das „Winter Wonderland“ in Londons grüner Oase erstreckt sich entlang der festlich beleuchteten Serpentine Road. „House of St. Nicholas” ist die erste Station nach dem Eingang. „Unser Speisenangebot haben wir nicht übersetzt“, berichtet Christina Schneider. „Dann wäre der Reiz des deutschen Weihnachtsmarktes ja weg.“ Die Erfahrung der Fachfrau zeigt, dass Engländer auf deutsche Würstchen und deutschen Glühwein stehen. Bei der Feuerzangenbowle sind sie zurückhaltender. „Trotzdem ist der Londoner Weihnachtsmarkt abends die reinste Party!“

Christina und Ewald Schneider kommt das gelegen. Sie haben ein Händchen dafür, den Weihnachtsmarktbesuch zum Event zu machen. Wenn in Bielefeld der Zuckerhut über dem großen Kupferkessel angezündet wird, geht das Licht aus und eine Glocke schellt. Kinder können ihren Wunschzettel in den roten Briefkasten stecken, der vom Nikolaus persönlich geleert wird. Dann wird gesungen, vielleicht ein Gedicht aufgesagt und ein Geschenk gibt es natürlich auch. Wenn der Mann in Rot einmarschiert, geht die Schneemaschine an – „aber das tut sie auch, wenn einer eine Runde ausgibt“.

2009 hat das Ehepaar einen sprechenden Elchkopf für ihr Haus vom Nikolaus angeschafft. Als der Bielefelder Weihnachtsmarkt eröffnet wurde, hatte „Horst“ schon eine ungeplante Reise hinter sich. Sein Doppelgänger schmückt das „House of St. Nicholas“ in London und beim Verladen waren beide verwechselt worden. Christina Schneider schmunzelt: „Das hätte um ein Haar ernsthafte Verständigungsschwierigkeiten gegeben. Horst spricht doch nur Deutsch!“ Quelle: Bielefeld-Marketing

Süßer die Glocken ….

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6 Kilo Weihnachtsschinken warten auf die Gäste (Nein, nicht von Klötzer sondern traditionell aus dem Hessischen). Sekt und Wein sind bereits gelagert, ein paar Flaschen durch den Frost geplatzt. Doofheit siegt. Jetzt noch den Weihnachtsbaum aus dem kleinen Wäldchen oberhalb Quelle parallel zur B 68 von Meyer zu Bentrup holen. Diesmal werden wir ihn wohl nicht wie Familie Griswold selbst sägen.

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Das Beleuchtungszeugs für den Baum ist erstmals seit vielen, vielen Jahren einheitlich und kein Sammelsurium chinesischer Minibirnenkunst. Immerhin.

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Am Haus weisen stromsparende LED´s den Gästen den Weg. Raclette am Heiligen Abend und Weihnachtsschinken am 1. Feiertag, dem am 2. die traditionelle Pute folgt.

Und was ißt man sonst so in Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe?

Was alles so mitgeht

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Da sammelt sich dann doch eine Menge Tuben, Tiegelchen und Packungen aus den diversen Hotels an, die man im Laufe eines Jahres so ansteuert. Von Edelchic bis zum Normaleincremetübchen – alles dabei. Andere nehmen die Flachbildschirme mit, wir sind da bescheidener. Der Duschgeltannenbaum hat übrigens eine schwedische Heimat.

Riesenkelle im leeren Topf. Brüderle im Spendenwahn

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Der FDP-Fritze redet nicht nur verwirrt, er muß es im Kopf wohl auch sein. Mit Gigantoschulden den „Aufschwung“ schaffen. Na dann schwingt mal schön. Derweil kündigt Finanzminister Schäuble ein „gigantisches Sparpaket“ an, das auch Veränderungen bei der Mehrwertsteuer beinhalten soll. Ah ja, die Hydraregierung spricht hier so, da so. Verlassen kann man sich auf politische Wahllügner ohnehin nicht. Dann ist man verlassen.

Kein Spaßwetter für Hundepfoten

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Richtig viel Freude kann man den Teufeln auf vier Pfoten derzeit nicht mit einem Spaziergang machen. Entweder ist der Untergrund vereist, mit Salz gestreut oder der Schnee bleibt in Klumpen unter den Pfoten hängen. Da geht es uns Menschen doch besser. Wir ziehen die dicken Tangoklumpen über die Socken und ab geht die Luzi, die wilde, verwegene Jagd im Schnee, den unwilligen Köter hinterherschleifend. Na ja. So doll ist das auch wieder nicht.

Schneeflöckchen

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Ganz langsam steigen die ostwestfälischen Temperaturen von bis zu minus 18 Grad wieder. Der Himmel ist zu Bleigrau mutiert und langsam fallen die Schneeflocken auf die eiskalte Erde. Sie zwar romantisch aus, freut aber Autofahrer weniger.

Der unmoderne Weihnachtsmann

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Daß in einer bekloppten Zeit mit bekloppten Ereignissen die Zahl der bekloppten „Forscher“ und „Experten“ außergewöhnlich stark zunimmt, sei der Hysterie und Sensationssucht unserer „modernen“ Medien geschuldet. Warum aber ein australischer „Forscher“ meint, die Dickleibigkeit und Gemütlichkeit des Weihnachtsmannes nebst Fahrens ohne Helm und Gurt auf dem Schliltten sei ein ganz schlechtes Vorbild für die Kinder, erschließt sich einem nicht. Flugs hat „OWL am Sonntag“ aus dem Hause Westfalen-Blatt daraus die Sonntagsfrage gemacht: „Ist das alles Unsinn und sollen die Kinder ihren gemütlichen Weihnachtsmann behalten dürfen“? Ist doch einfach beantwortet. Der Weihnachtsmann ist doch schon lange durch Playstation, Guccimäntelchen und Mamas Kuh 7 ersetzt. Oder nicht?

Was heute „Modern“ und „Fortschritt“ genannt wird, hat in vielen Teilen paranoide Züge.

Das Umweltkänguruh

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Neulich, als die Straßen noch nicht weiß und frostig waren., gings eine Weile hinter einem Umweltwagen der Bielefelder Umweltbetriebe her. Ein am Strange hängendes Stoff-Känguruh rechts unten am Fahrzeug schaukelte wie wild hin und her. Wohl das Maskottchen der Schadstoffbeseitiger.

Lob der Rechercheurin – Zases NW-Kritik (4)

NW-Reporterin Nicole Hille-Priebe (Yasni-Profil) fiel im Herbst 2009 mit zwei hervorragend recherchierten, tiefgründigen Reportagen auf: Am 30. November schrieb sie unter der Überschrift »Killerkino nachgeahmt« über die Rolle, die Oliver Stones Metzelporno »Natural Born Killers« (also »Geborene Totschläger«) spielte, als drei junge Leute aus Paderborn im Juni aus Spaß am Töten einen 34jährigen Bekannten totschlugen. Am 3. Dezember beleuchtete sie den Beginn des Prozesses gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher John Demjanjuk durch ein historisches Schlaglicht: Die westdeutsche Justiz (und namentlich das Bielefelder Schwurgericht) hatte sich in den späten 1950er Jahren entschlossen, »,kleine Befehlsempfänger‘ wie Angehörige der Erschießungs- und Absperrkommandos« nicht anzuklagen. Beide Artikel waren hoch aufschlussreich, verzichteten auf jegliche Effekthascherei, legten stattdessen den Finger auf offene Wunden und regten die Leser zum tieferen Nachdenken über die jeweilige Problematik an. Hut ab!

Glühweinspur bei – 12

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Er radelte wohl ein wenig unkontrolliert durch den tiefgefrorenen und verschneiten ostwestfälischen Morgen. Weiter hinten wird die Radlspur immer unkontrollierter. Da hatte er wohl von der Klimapleite in Kopenhagen erfahren. 2 Jahre vorbereitet die Konferenz, die mächtigste Frau der Welt durfte auch mitreden. Ergebnis: 0. Es wird die Natur wenig jucken, was die armseligen Menschlein da mit ihrer ganzen „klugen“ Überheblichkeit veranstalten.

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Immer noch kein Glühwein

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Heute vor einer Woche: Blick vom Weihnachtsmarkt rüber zum Berliner Dom. Weder auf dem noch auf dem hiesigen haben wir bisher Glühwein getrunken. Dabei wäre es doch so verlockend, sich vor der Kulisse der Altstädter Nicolaikirche in eine glühselige Runde von sagen wir mal 10 Leuten einzureihen, rechts und links gegen Umfallen geschützt und dann Heidewitzka rein in den Schlund mit dem überzuckerten Zeugs aus den meist nicht sonderlich keimfreien Bechern. Hör ich da einen Aufschrei aus Frankfurt/Hessen?

Heisser Apfelwein: „Heisse Ebbelwei

Zutaten:
1 Liter Apfelwein,
1/8 Liter Wasser
6o Gramm Zucker
1/4 Stange Zimt,
3 Gewürznelken
Schale einer halben Zitrone oder 2 Scheiben Zitrone

Zubereitung
Zucker und Gewürze mit Wasser (anstatt des Wassers sollten Sie Apfelwein nehmen- das gibt einen besseren Geschmack) aufkochen, 30 Minuten ziehen lassen, abseihen, mit dem Apfelwein vermischen und vorsichtig bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen.

Ach ja. das Stöffsche. Man muß es mögen oder es wie – angeblich – Chinesen und Japaner treiben: Unten die Hose mit einer Kordel zusammenbinden!

Neues von unserem Liebling Thomas M.

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Unvergessen der 8. Mai 2009, als diese wundervolle Truppe mit Dauergrinser und Präsident der IHK-Zwangsveranstaltung Goldbeckchen und London-Gauner, Arcandor – und Quelle-Pleitier Thomas M. tändelnd und jubilierend ob der eigenen Größe, Überlegenheit, Können, Wissen und schelmischen Gaunereien zu Lasten tausender Beschäftigter zum Spargelessen in den Goldbeckschen Räumen in Ummeln schritt.

Nachdem nun ja Thommies großes Jahrhundertwerk der Quelle – und Karstadt-Zerstörung fast erledigt ist, kommt Neues vom Gernegroß aus Gütersloh zutage. Mit Millionen, so melden die Dienste, habe er private „Eliteuniversitäten“, also die beschissenen Buden, wo ebenso beschissen-versagende Wirtschaftswissenschaftlerchen herangezüchtet und auf Unternehmen losgelassen werden, ge“fördert“ (unfeiner: geschmiert) „). Millionen, während den Mitarbeitern in den Häusern bereits Gehälter, Weihnachts – und Urlaubsgelder gekürzt wurden.

Ja, er ist schon ein Racker, unser Thommy. Die Spur seiner „Taten“ ist grandios und von tief verbrannter Erde gezeichnet. Was aber großkotzige Regierungsberater vom Stamme „DDR-Plattmacher“ Roland Berger und andere finale Pfeifen nicht hinderte, mit ihm Fonds zu gründen, die lustig weitermachen. Thommy, der fünffache Vater, sorgt sich eben für seine Kleinen, damit sie zur rechten Zeit am rechten Ort das Rechte studieren. Wie Pappi Plattmacher selbst.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß unser anderer Liebling, der Kohl-Protegee „Wunderkind“ Windhorst, heute in Berlin vor einem Gericht wegen „Insolvenzverschleppung“ steht? Aktuell werden die Verfahren gegen Zahlung von ein paar Millionen eingestellt. Schöner Deal, was? Was ist dagegen ein Existenzverlust wegen eines gegessenen Brötchens? Man müßte mal nachrechnen wieviele Zehnmillionen der smarte Bubi bereits durch seine tollen Eskapaden gespart hat. Eben „Wunderkind“.

Was würde eigentlich passieren, wenn man mal ein paar Kübel Jöllenbecker Jauche über die Häupter solcher Nullen kippen würde?

Pressefreiheit? Was sagt Radio Eriwan dazu?

Sie werden in Deutschland keinen Politiker finden, der nicht mit Inbrunst für die Meinungsfreiheit eintritt, der die Presse nicht als einen Pfeiler unserer Demokratie beschreiben würde. Doch wenn Journalisten aufdecken, was Politiker dem Wahlvolk lieber vorenthielten, scheint die Pressefreiheit auf einmal nicht mehr so schützenswert. Dann wird offen oder verdeckt an Strippen gezogen. Prominentestes Beispiel ist ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, dessen Weiterbeschäftigung die Union im Verwaltungsrat des Senders mit Roland Koch an der Spitze verhindert hat. Dieser massive Einfluss auf das ZDF ist selbst Parteifreunden nicht geheuer. Die neue WDR-Rundfunkratsvorsitzende Ruth Hieronymi (CDU) nennt die Entscheidung »ein wirklich großes Problem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk« und sagt: »Das schadet dem Sender.« Recht hat Hieronymi, denn wie glaubwürdig kann ein Medium sein, dessen Konsumenten wissen, dass Politiker mitmischen? Nur eine weitgehend unabhängige Presse kann die großen und kleinen Schweinereien aufdecken, von denen die Menschen sonst nie erführen und die oft ungeahndet blieben. Dass der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Glogowski (SPD) auf Kosten der TUI in den Urlaub flog, dass der lippische Landesverbandsvorsteher nicht nur seine private Geburtstagsfeier, sondern auch die Hochzeit seiner Tochter vom Landesverband bezahlen ließ, dass Verteidigungsminister Jung in der Kundusaffäre offenbar gelogen hat – dieses und viel mehr haben Reporter aufgedeckt. Und manchmal scheinen solche Journalisten Opfer ihre Recherchen zu werden. So wurde vergangenen Freitag nach 15 Jahren unerwartet dem Leiter des Düsseldorfer Focus-Büros betriebsbedingt gekündigt. An den Fähigkeiten Karl-Heinz Steinkühlers kann es schwerlich gelegen haben: SPD-Finanzminister Heinz Schleußer, der seine Freundin mit einer Maschine der West-LB fliegen ließ, musste nach Steinkühlers Recherchen ebenso zurücktreten wie der frühere Justizminister Reinhard Rauball (SPD). Während diese Berichte damals noch den Beifall der Opposition fanden, war die heute regierende CDU nicht mehr erfreut, als Steinkühler nun die Verwicklungen der Staatskanzlei in die Bespitzelung der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft aufgedeckt und öffentlich gemacht hatte, dass NRW-CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst zu hohe Krankenkassenzuschüsse kassiert hat. In der Landeshauptstadt wird nun gemunkelt, Steinkühler sei politischem Druck zum Opfer gefallen. Focus bestreitet das, beweisen lässt sich nichts. In diese Aufzählung gehört auch der Fall der unter Druck stehenden NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU). Sie hatte vor einer Woche ihren Justizbeamten den Zugang zu WDR.de gesperrt, nachdem diese sich im Internet über die Ministerin beklagt hatten. Nur gut, dass es die Pressefreiheit gibt. Sonst wüssten Sie das alles jetzt ja gar nicht!

Liebes Westfalen-Blatt. Was seid Ihr doch niedlich. Fragen wir doch mal Radio Eriwan dazu:

„Gibt es in der Sowjetunion eine Pressezensur?“
Antwort: „Im Prinzip nein. Es ist uns aber leider nicht möglich, auf diese Frage näher einzugehen“.

Jetzt noch gschwind Sowjetunion durch Deutschland ersetzt……

Siehste Frau Holle. Geht doch!

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Kaum kommen die obersten Klimahysteriker, Ablasszocker und Volksverarscher in Kopenhagen unter Flugzeugtechnischem Ausstoß von ein paar tausend Tonnen CO2 final zusammen, zeigt Frau Holle mal über OWL, was so eine kleine, zarte Schneedecke ist.

Westfalen-Blatt säuert über idiotische Hotel-Mehrwertsteuer

Ärger mit dem Finanzamt gibt’s nicht nur in Deutschland. Der Europäische Gerichtshof musste bereits über Luxussteuern für mehr als 14 Meter lange Yachten auf Sardinien (untersagt) oder ein britisches Gesetz gegen Gewinnverschiebungen in Konzernen (ebenfalls verboten) entscheiden. Deutschland aber bleibt es vorbehalten, die Bratwurst vors höchste EU-Gericht zu tragen. Wieder einmal geht es um die skurrile deutsche Mehrwertsteuerregelung, wonach Lebensmittel mit sieben und Dienstleistungen mit 19 Prozent zu besteuern sind. Die Wurst auf die Hand zählt zur ersten, die Wurst auf der Imbisstheke zur zweiten Kategorie. Wieso ein lebender Esel mit 19 Prozent, ein geschlachteter aber mit sieben Prozent zu versteuern ist, bleibt das Geheimnis der Steuerbürokratie. Geht es nach der Regierung, dann soll heute eine weitere Ausnahme beschlossen werden: die Ermäßigung der Steuer für Hotelübernachtungen (sieben Prozent), nicht aber für das Hotelfrühstück (19 Prozent). Einfachere, niedrigere und gerechtere Steuern hat uns die neue Regierung versprochen. Hoffentlich klappt’s wenigstens bei der Mehrwertsteuer – mit Hilfe der Bratwurst und dem EU-Gericht.

Liebes Westfalen-Blatt. So ist das nun mal, wenn „Wunschpartner“ („Hauptsache, wir sitzen erst mal warm in den Regierungssesseln“) sich eine Regierung zusammenbasteln, deren Mitglieder vielleicht für Gemeindeparlamente und Klientelpolitik taugen, mehr nicht. Dieser Mehrwertsteuerunfug ist der nächste Sargnagel in Guy d´Eaus „einfacher und gerechter Steuerpolitik“. Aber gibt es den gelben Burschen überhaupt noch?

Dat Chantalsche in Klapp-Unterhosen

Diese Pressemeldung der Metropole wollte ich nicht vorenthalten:

Angebot: Museum´s next Topmodel

Bielefeld (bi). Das Historische Museum öffnet am Mittwoch, 30. Dezember, von 14.30 bis 16.30 Uhr für Mädchen ab 12 Jahren seine Schatzkisten voller Abendkleider und Accessoires. Die Teilnehmerinnen lernen während der Veranstaltung die Modetrends der vergangenen Jahrzehnte kennen. Sie probieren Cocktailkleider mit Puffärmeln, Tellerröcke und Hippiekleider. Wer mag kann auch in Uromas lange Klapp-Unterhosen schlüpfen. Anschließend folgt ein Foto-Shooting in der Location des Museums bis das perfekte Foto für die Sedcard geschossen ist, die mit nach Hause genommen werden kann.

Telefonische Anmeldungen unter 0521 / 51-6333 oder 0521 / 51-3635. Die Teilnahmegebühr beträgt sieben Euro.

Wenn Journalisten „nebeln“!

Ab und an berichtet die NW über einen Betrugsfall, der sich bei Henkel in Düdo abgespielt hat. So auch heute. Hauptakteur Kai von Bargen war vor seinem Engagement als Pressesprecher bei Henkel lange Jahre Chefredakteur der NW-dominierten PR-Radios Bielefeld und Hochstift, also ein der NW verpflichteter Medienmanager in wichtiger Position. Und was macht die NW aus ihm? Spricht von einem „Moderator“, der bei „verschiedenen OWL-Radiostationen“ gearbeitet hat. Ob sie so auch noch den WDR diskreditieren wollen?

Sollen sie sich halt ob ihres verflossenen Chefredakteurs genieren, aber deswegen die Tatsachen verdrehen und Information vernebeln? Hat mit professionellem Journalismus nichts zu tun. Und leider in dieser von Eigeninteressen so sehr gelenkten Heimatpostille allzu oft der Fall.

Karl-Theodor, Karl-Theodor

Warum erinnerte der gegelte und gesalbte CSU-Mann gestern vor dem Bundestag an folgendes Lied?

„Karl-Theodor, Karl-Theodor,
der steht bei uns im Kundus-Tor.
Wie der Ball auch fällt, wie der Opel auch rollt,
der Karl-Theodor, der …“

Nein, Karl-Theodor, der von gewissen Leuten um Kissinger, die Bilderberger und die „Atlantiker“ gesteuerte bayerische Herr mit dem Stechschritt, der schnarrenden Stimme und dem zauberhaft-großkotzigen Auftritt auf der Wallstreet („Seht her, ich Karl-Theodor Jesus rette Opel“) entzaubert sich selbst schneller als BUNTE & Co. gegenanschreiben können.

Die Zeitungen kommentieren das heute – oh Wunder – unterschiedlich:

Die Rheinische Pest/Düsseldorf regierungskonform:

Im Milieu der Schreibtischkrieger haben Männer wie der von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gefeuerte
Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan die Macht. Er verkörpert jenen Typus des Bürokraten-Soldaten, dem es egal ist, wer unter ihm als Minister das Sagen hat. Einer, der nicht mit Granaten, sondern mit Papier schießt. Seit seiner berechtigten Entlassung kämpft der General um seinen Ruf, indem er über die Medien vieles streut, was ihn entlasten und Guttenberg belasten soll. So bleibt festzuhalten: Seine gefährlichsten Gegner findet Guttenberg derzeit nicht unter den Taliban am Hindukusch, sondern im eigenen aufgescheuchten Apparat.

Das Westfalen-Blatt/Bielefeld distanzierter:

Nun wird sich also der Untersuchungsausschuss von Januar an mit den Zeugenbefragungen zur Kundus-Affäre beschäftigen. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Umstände des schwersten kriegerischen Zwischenfalls in der Geschichte der Bundeswehr aufgeklärt werden. Zu den mit Spannung erwarteten Zeugen gehört natürlich Ex-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, der Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mittlerweile der Lüge bezichtigt, was die Umstände seiner Entlassung angeht. Es gehört zu den vielen Merkwürdigkeiten dieser Affäre, dass nun auch bekannt wird, dass das Verteidigungsministerium das Kanzleramt erst zwei Tage nach der Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel zum Luftangriff über den Bericht von Oberst Georg Klein unterrichtet habe, in dem er über viele Tote in Kundus informiert hat. Zu diesem Zeitpunkt lag dieser Bericht dem früheren Generalinspekteur bereits seit fünf Tagen vor. Vor diesem Hintergrund muss es zu den vordringlichen Aufgaben des Ausschusses gehören, die kaum fassbare Informationspolitik des Verteidigungsministeriums zu durchleuchten.

Die Kölnische Rundschau/Köln schon auf Entzauberungskurs:

Dass zu Guttenberg jedoch schon jetzt versucht, das Eigenleben der Bundeswehr als Fehler eines einzelnen, inzwischen entlassenen Generalralinspekteurs und eines Staatssekretärs darzustellen, ist so unehrlich wie feige. Tatsächlich war der vom Minister unehrenhaft entlassene General Schneiderhan der Union schon lange ein Dorn im Auge, weil er als SPD-Mann gilt. Zu Guttenberg jedoch muss die vollständige Befehls- und Führungsstrukturen der Militärs hinterfragen – und sie an ihre Verpflichtung gegenüber Politik und Parlament erinnern. Sein Auftritt zum Auftakt des Untersuchungsausschuss war schlicht eine Frechheit – denn neben aller Polemik steht allen Abgeordneten die Sorge über eine Fehlentwicklung ihrer Parlamentsarmee ins Gesicht geschrieben.

Ach ja, Karl-Theodor. Einen „Familienkonzern“ mit grad mal 3 Angestellten zu leiten, war wohl einfacher…..

Mausetot

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Sie gehörte noch zu der robusten Generation der verdreckenden Rollerbälle, hing per Kabel an einem eher nostalgischen Notebook und leistete bis vor ungefähr 2 Wochen anstandslose Dienste. Dann begann ihr asthmatisches Schwächeln. Reinigen des rollenden Balls nützte nichts, am USB 2.0-Anschluß hatte sie ohnehin nichts zu suchen und röchelte gestern ihr kleines Mauseleben aus.