Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
13
Dez '09

Stockhiebe auf nackte Ärsche statt Faust ins Gesicht

Ein Angreifer hat dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi bei einer Veranstaltung in Mailand mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der Regierungschef fiel Medienberichten zufolge zu Boden und wurde anschließend rasch von Einsatzkräften mit einem Auto in Sicherheit gebracht. Das italienische Fernsehen zeigte Bilder Berlusconis mit blutender Lippe.

Fausthieb? Das ist uncool bei dem durchgeknallten kleinen Gottähnlichen Wesen an der Spitze der Regierungs- und Meinungsmanipulationsmafia Italiens. Öffentliche Stockhiebe auf die nackten Ärsche wären bei manch pervertiertem Halbgott der Politik, Wirtschaft, Banken oder Justiz eher angebracht. Vorher aber Münsters Wiedertäuferkäfige von St. Lamberti runterlassen und wieder einweihen. Wir OWLenspiegel hier haben dafür ja die wunderbar beweglichen Dreschflegel. Könnte man ja als “Public viewing” arrangieren.

Arm. BI läßt 2 Punkte daheim liegen

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“Gelbrot” für Bielefelds Katongo nach doofen Fouls und nur ein 1:1 gegen Union Berlin. Das wird wohl doch sehr sehr eng mit dem angepeilten Aufstieg.

Trostlos, diese Regierungsmeile

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Es gibt wohl kaum jemanden, der sich das Weihnachtsfest sehnlicher herbeiwünscht als Angela Merkel. Der Bundeskanzlerin geht es aber nicht um Geschenke unterm Tannenbaum oder etwa den Verzehr des Weihnachtsbratens. Angela Merkel wünscht sich vielmehr Ruhe und Besinnlichkeit. Denn es sind stürmische Wochen für die Regierung. Der Wind weht von rechts, und der Wind weht von links, von vorne und hinten. Und mittendrin befindet sich Angela Merkel. Es läuft nicht gut für sie und Schwarz-Gelb. Aktuelles Beispiel: die vielen offenen Fragen um die Tanklaster-Bombardierung in Afghanistan. Wusste die Regierung schon viel früher, dass bei dem Angriff weit mehr als 100 Menschen getötet wurden und sich darunter auch zahlreiche zivile Opfer befanden? Und war das sogar Angela Merkel persönlich schon viel früher bekannt? Hat die Bundesregierung auf Formulierungen einzelner Berichte eingewirkt? Diese und weitere unangenehme Fragen werden im Untersuchungsausschuss gestellt. Die SPD hat sich schon in Stellung gebracht. Fast 100 Beweisanträge und 50 Zeugen sollen Merkel und Guttenberg das Leben schwer machen. Das Kundus-Desaster schwebt derzeit wie ein Damoklesschwert über dieser Regierung. Auch nach der Kabinettsumbildung hat sich daran nichts geändert. Dass Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg am Freitag zum Blitzbesuch nach Kundus gereist ist, zeigt, dass zumindest Aufklärungsbedarf in dieser Angelegenheit besteht. Kundus ist aber nicht die einzige Sorge der Bundeskanzlerin. Einige ihrer Ministerpräsidenten tanzen derzeit höchst unangenehm aus der Reihe. Nach Peter Müller (Saarland) droht auch Peter Harry Carstensen (Schleswig-Holstein) damit, dem Wachstums- beschleunigungsgesetz (unter anderem 8,5 Milliarden Euro Steuerentlastungen) am kommenden Freitag im Bundesrat nicht zuzustimmen. Darüber wird beim Krisengipfel an diesem Sonntag im Kanzleramt zu reden sein. Weitere Störfeuer sind der ungelöste Streit um das Betreuungsgeld (»Herdprämie«), die offenen Fragen um die Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach und ihren Sitz im Beirat der deutsch-polnischen Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung«. Und zu allem Überfluss schießt Horst Seehofer (CSU) immer wieder quer. Sein Nein zur Aufstockung der deutschen Truppen in Afghanistan zeigt beispielhaft, dass das Regieren mit ihm nicht leicht ist. Auch bei der Reform im Gesundheitswesen machte er Schwierigkeiten. In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, ob Angela Merkel die Koalition aus der Krise führen kann. Die Kanzlerin muss beim Klimagipfel punkten, die Ministerpräsidenten auf Kurs bringen und die Kundus-Affäre überstehen – sonst drohen ihr ganz schwere Zeiten.

Tja, liebes Westfalen-Blatt. Da haben wir aber ganz und gar kein Mitleid. Das hat sich Angela Dorothea “IM Erika” I. von Bananien irgendwie selbst eingebrockt. Schwarz-Geld-Politik. So trostlos wie der Blick vom Berliner Hauptbahnhof durch den Nieselverhangenen Spreebogen hinüber ins Regierungsviertel.

Was für eine Meldung….

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Da langweilt sich ein Schweizer Millionär wohl genauso wie der Westfalen-Blatt-Redakteur, der das auf die sonntägliche Seite 1 hob.

Wo Bielefeld Berlin toppt

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Unsichtbar, wie sich das für eine nicht vorhandene Stadt wie Bielefeld gehört, fuhr der ICE Freitagfrüh auf Gleis 2 des unsichtbaren Hauptbahnhofes ein und nahm uns pünktlich nach Berlin Hauptbahnhof mit…

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… wo das Huschen und Hasten nach Roll – und sonstigen Treppen schon zur frühen Stunde gradezu orgiastische Ausmaße annahm…

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… dabei sollten wir doch erst am Samstag den versifften, aufgerüschten, scheinschönen und “ach so chicen” Prenzlauer Berg mit Angela als Zitronenpresse, umschwebt von güldenem Dildo erleben. Nachdem wir uns zuvor artig am vor Dreck stinkenden S-Bahnhof Schönhauser Allee bei einem Kontrolleur der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) für eine 40-Euro-Strafe wegen “Schwarzfahrens” und natürlich Bürgermeister Wowi bedanken durften. Immerhin hatten wir die Hinweise an den Automaten und Fahranzeigern “Mit dem Ticket am Adventsamstag auf allen Strecken Freie Fahrt” für bare Münze gehalten. denkste. Pustekuchen, in Balin heisst dit anders: “Nur 3 Haltestellen und S – und U-Bahn gehören nicht zusammen”. Nun denn. Die schönere und bessere Hälfte muß dem Mann im “stylischen” Schwarzfahrer-Jagddress irgendetwas suggiert haben, jedenfalls machte er einen Deal und halbierte die Strafe.

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Dennoch war die waschechte Bielefelderin auch nicht andeutungsweise vom “chicen, schönen, versifften, mit Schickimickis und Adabeis durchseuchten Prenzlauer Berg” und Nieselregen zu überzeugen. Dabei wollte ich doch eigentlich nur wissen, ob das passt, was Die Zeit mal über das komische angesagte Viertel recht zynisch geschrieben hat. Es passt. Deckungsgleich. “Bionade-Biedermeier mit Elite-Gehabe”. Was eigentlich auf so vieles in diesem Konglomerat Berlin zutrifft…

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… wie zum Glück nicht unser Hotel direkt neben dem Berliner Dom. Stolz trägt es seine 5 Sterne und überzeugt ganz locker und skandinavisch lässig…

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… nicht nur beim abendlichen Bestaunen des riesigen Aquariums in der Lounge und mehreren Caipirinha. Serviert von einer locker-lustigen jungen Dän/Schwedin mit leichtem Akzent “Schmeckt gut?”. Oh ja…

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… allerdings muß man beim Betrachten der über die abendlichen “Linden” trabenden Kutschen recht schnelle Augen haben…

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…oder einfach mal neben die obligatorischen Weihnachtsmärkte schauen, die allerdings vom Jammer, Geheul und Kirmesgedudel auf dem unsäglichen Alexanderplatz locker getoppt werden …..

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… und niemals gegen Vattenfalls Lindenerleuchtung ankämen…

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…der Wirtschaftsminister “Viertele” Brüderle dank eiligem Gehusche durch das Friedrichstraßenquartier 205 wohl entkommen wollte ….

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…. wir ihm also nicht erzählen konnten, warum Bielefeld Berlin toppt (Plastebären bei Leinart abgeguckt?). Nein, nicht bei den Brachflächen und Abbruchhäusern, der protzigen Pracht von Mitte und einigen anderen Quartieren, der Großkotzigkeit und dem derben Humor…

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… Bielefeld toppt Berlin mit seinem “Neuen Bahnhofsviertel” und Goldbeckchens Parkhausbau. Wo Du am Samstagabend von “Außer-Betrieb”.-Parkautomat zu Parkautomat eilst, der dann keine Geldscheine annimmt, was nach 2 Tagen Parkens im Goldbeckbau schon Not tat. Erst an der Ausfahrt tut es dann ein automatischer Geldeinsammler. Wer Schilder an die Automaten hängt “Kaputt”, der kann doch wohl auch für die Reparatur sorgen? Zumal sich Auto um Auto unten stapelte und die beiden im Bahnhof gekaufen Subways (Sie bestand auf einem 30cm-Ciabatta mit gegrilltem Hühnchen und “alles”) kalt und kälter wurden.

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Dagegen war die Berliner Hauptbahnhofsposse, die eine halbe Stunde lang die Einfahrt des verspäteten Abfahrts-ICE von Gleis 14 nach 13, von 13 nach 14 und schließlich per Ausruf der DB-Dame mit dem roten Hütchen wieder auf das ursprüngliche Gleis verlegte lediglich eine Episode aus der Nach-Mehdorn-Zeit….

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Bielefeld toppt eben Berlin. Locker.