Das sozialdemokratische Kampfblatt, Neue Gefährliche, hat am Samstag eine Umfrage unter den heimischen Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr veröffentlicht. Ein Kaleidoskop politischer Inkompetenz und Bürgerverar….
Vier der fünf CDU Abgeordneten der Region, darunter auch unser Bielefelder Lenchen, haben anscheinend gar keine eigene Meinung. Sie geben zusammen eine Tüte heiße Luft ab.
Ralph Brinkhaus, CDU, aus Gütersloh stimmt für Verlängerung und drückt sein Bedauern darüber in einer persönlichen Erklärung aus. Mein Vorschlag, wir versehen ab jetzt jede Granate, jede Rakete mit einem Schriftzug: Sorry, war nicht so gemeint!
Aus dem Entwicklungshilfeministerium, das es eigentlich nach FDP-Forderung im Wahlkampf, gar nicht mehr geben sollte und in dem Mutti und Guido nun Dirk N(i)ebel und Gudrun Knopp auf Kosten der Steuerzahler entsorgt haben, grüßt Kompostie Gudrun, FDP, aus dem Lippischen. Mit 52 Mio. Euro will sie „ab sofort“ den zivilen Aufbau stärken. Welch eine riesige Summe, vor allem wenn man bedenkt dass nur ein viertel des Geldes wirklich in den Projekten ankommt. Fürs Leute umbringen will die Regierung hingegen der Bundeswehr 785 Mio. € zur Verfügung stellen.
Völlig durchgeknallt ist Frank Schäffler, FDP. Der Versicherungsvertreter aus Herford, will allen Ernstes ein funktionsfähiges Rechtssystem in Afghanistan aufbauen. Allein diese Drohung könnte die Afghanen dazu bringen, gänzlich zu den Taliban überzulaufen. Ein Rechtssystem wie bei uns: Je skrupelloser die Betrüger, je größer der Betrug, desto kleiner die Strafe. Da werden die Afghanen sich aber freuen.
Die Jungs von der SPD, Klaus Brandner, Dirk Becker und Stefan Schwartze sind mal wieder, wie eigentlich immer, ein paar Jahre der Zeit hinter her und vollkommen neben der Spur; faseln nach wie vor von Aufbau und Stabilisierung.
Hey Leute, seit nunmehr fast acht Jahren bohren wir Brunnen, bauen Schulen und bilden Polizisten aus. Afghanistan ist mittlerweile durchlöchert wie ein Schweizer Käse, auf jeden Analphabeten kommen drei Schulen, bewacht von einer Hundertschaft von gut ausgebildeten hoch motivierten und jeder Korruption widerstehenden Polizisten. Nu’ muss auch mal gut sein.
Den Vogel aber schießen die Grünen ab. Unsere Britta, die immer so hingebungsvoll lächelt und ihre Gutmenschen mit Beamtenstatus, Eigenheim mit Wintergarten, die Kinder auf der Steinerschule in Schildesche, und der Putzfrau aus Moldavien, die jetzt, da steuerlich absetzbar, auch sozialversichert ist, sind noch etwas unentschieden, müssen das Thema noch ausdiskutieren, enthalten sich der Stimme! Da geht es um Krieg oder Frieden um Leben oder Tod und Frau Hasselmann enthält sich der Stimme. Für Dosenpfand, da geht diese Inkarnation von political correctness auf die Straße, aber bei einer so existenziellen Frage wie Krieg oder Frieden enthält sich die Haselbaum der Stimme. Menschen sterben, was soll’s sind ja nur Afghanen keine umweltpolitisch relevante Art.








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