Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Dez '09

Arm. Bielefeld eingesenft

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Während sie in Südafrika aus niedlichen Töpfchen die Paarungen der Fußball-WM 2010 zogen, verlor Arm. Bielefeld auch bei Fortuna Düsseldorf. Zur Pause lag man 0:2 zurück, holte bis auf 2:2 auf, dann ein umstrittener Elfmeter und die Düssseldorfer Senfpackung war perfekt. So ganz langsam wackelt der Aufstiegsbalkon, auf dem OBPit neulich schon so exaltiert herumtobte.

An alle Hartz IV -Empfänger!


Wie sagte doch schon der alte Weltenlenker, Vietnamkrieger und Schweinebuchtprovokateur John F. Kennedy in den 60ern des vorigen Jahrhunderts: „Fragt nicht was euer Land für euch tun kann, fragt was ihr für euer Land tun könnt!“

Das Asoziolgericht in Detmold hat jetzt einen Weg für Euch liebe Hartz IV-Empfänger aufgezeigt wie Ihr Eurem Land helfen könnt, nachzulesen unter dem Aktenzeichen: S 18 (23) AS 107/08.

 Leiht Euch bei Euern Verwandten, Euren Freunden und Bekannten etwas Geld. 630,- € reichen schon, und zahlt das Geld auf Euer Girokonto ein. Den Rest erledigt dann die Arge. Das Geld wird von Eurem Konto abgebucht und einem guten Zweck zugeführt.

 Ihr unterstützt damit die Bundesregierung bei Steuersenkungen, Haushaltssanierung und der Rettung Not leidender Unternehmen wie Schäffler und Opel und von der Pleite bedrohte Banken wie IKB, HRE oder HSH.

 Ist es nicht ein erhebendes Gefühl Frau Schäffler ihr neues Dior-Kostümchen zu finanzieren, oder dem, gerade zuständigen GM-Vorstand dabei zuzusehen, wie er die Streichung mehrerer Tausend Stellen bekannt gibt. Und wenn in Afghanistan wieder einmal ein paar Tankwagen in die Luft gesprengt und dabei unschuldige Menschen in Stücke gerissen werden, dann könnt ihr Euch im Fernsehen die Bilder mit Stolz in der Brust ansehen und mit Fug und Recht behaupten: „Das war meine Granate!“

 Nun fragt Ihr vielleicht: „Aber wie soll ich denn das Geld zurückzahlen?“

 Na gar nicht natürlich. Nehmt Euch ein Beispiel an unseren Eliten, wie Ackermann und Co. Hat man schon jemals gehört, dass diese Banausen das geliehene und anschließend verzockte Geld zurückgezahlt hätten? Schreibt einen Brief an Mutti in Berlin. Die wird es schon schäublen.

Das interessiert doch Lieschen Mohn nicht

Rund 30 Studenten haben am Mittwoch vor der Bertelsmann Stiftung in Berlin-Mitte die «Einflussnahme der Einrichtung auf die Bildungspolitik» kritisiert. Die Stiftung sei eine neoliberale Denkfabrik mit kommerziellen Interessen, sagte ein Sprecher des Bildungsstreik-Bündnisses, das zu der Kundgebung aufgerufen hatte. Der Einrichtung wird von den Studenten vorgeworfen, dass sie eng mit den Medien des Bertelsmann-Konzerns zusammenarbeite und einen «enormen Einfluss auf die Bildungspolitik und die Ministerien» habe. Quelle: AD HOC NEWS.

Tststststs. Als ob das eine hochgeschwemmte Ex-Telefonistin jemals interessieren würde. Wenn doch, wird mal kurz Templins grandiose Rouladenbraterin angerufen und eine Party im Kanzlerinamt eingestielt, wo dann “Das Wesentliche” im Sinne von Elisabeth Mohn, Friede Springer, Muffi Burda und Joe “Lügner” Ackermann geklärt und vereinbart wird. Zack, die Bohne. So läuft das in dieser Republik. Wozu gibt es schließlich so eine gemein-nützige Charakterlosigkeit wie die Bertelsmann-Stiftung im bigotten Nachbardorf der Metropole.

Achtung! Hinweis auf zwei wichtige Aktionen zur Klimawoche

Obwohl ich von flashmobs mit politischem Inhalt sonst nichts halte, scheinen mir diese beiden Aktionen für sinnvoll. 

 Fr, 4.12. um 15 Uhr findet ein weiterer “flashmob” vor dem Bielefelder Rathaus statt, unter dem Motte: “Die Erde hat Fieber – UNS ist warm genug – Strip against Climate Change” (Trillerpfeiffen, freier Oberkörper oder kurze Hose, Stempel der Vereinten Nationen (UNEP) wird auf die Haut der Teilnehmer gestempelt als Zeichen für ein bindendes Abkommen in Kopenhagen)  Hier die offizielle Bekanntmachung: Liebe KlimafreundInnen, vom 7.-18. Dezember diesen Jahres treffen sich in Kopenhagen die Regierungen der ganzen Welt, um ein internationales Klimaabkommen auszuhandeln. Es soll auf das Kyoto-Abkommen folgen und 2013 in Kraft treten. Laut Wissenschaft bleibt uns nur noch wenig Zeit, die Treibhausgase in einem Maße zu senken, dass die globale Durchschnittstemperatur um höchstens 2°C ansteigt. Schon diese Erwärmung wird enorme Folgen nach sich ziehen. Werden notwendige Klimaschutzmaßnahmen jedoch versäumt, droht der Klimawandel unkontrollierbar zu werden. Deshalb haben sich viele Bielefelder Organisationen zusammengeschlossen, um auch hier ein Zeichen zu setzen: 5.12.2009: Die Blaue Welle – Klimawandel stoppen – Jetzt! Blitzaktion („flashmob“) vor dem Gebäude der Industrie- und Handelskammer (IHK). » Treffpunkt 11:55 h (pünktlich), » Ort: Alfred-Bozi-Straße Ecke Elsa-Brändström-Straße Wir fordern von den Regierungen in Kopenhagen: » Ein rechtlich verbindliches und global gerechtes Abkommen zum Klimaschutz in Kopenhagen » Die Selbstverpflichtung aller Industrienationen, ihre Treibhausgas-Emissionen um mind. 40% bis 2020 und um 80% bis 2050 zu senken » Genügend Finanzmittel zur Unterstützung ärmerer Staaten bei der Anpassung an den Klimawandel Wir fordern von der deutschen Bundesregierung: » Unterstützen Sie die Entwicklungsländer mit mindestens 7 Mrd. Euro pro Jahr (Durchschnitt für 2013-2020) bei ihrer klimafreundlichen Entwicklung und Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels – zusätzlich zur regulären Entwicklungshilfe! Zweckgebunden! » Reduzieren Sie den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland um 40% bis 2020! Warum die IHK? Die IHK ist in Bielefeld ein bedeutender und mächtiger Vertreter der Industrie, welche häufig im Interessenskonflikt zum ökologischen Wandel steht. Zuletzt hat die IHK am 5.10.2009 in einem Positionspapier “Industrie hat Zukunft” u.a. “eine gesicherte Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen, ausreichend bezahlbare Gewerbeflächen und eine leistungsfähige Verkehrs- und Forschungsinfrastruktur” für die Industrie gefordert. Diese Forderungen sollten nicht zu ökologisch desaströsen Folgen führen, wie z.B., großflächigen neuen Gewerbegebieten entlang der neuen A 33, neuen Autobahnen und Autobahnabfahrten, vierspurigen Bundesstraßen oder CO2-unabhängige Energieversorgung. Um auf die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen ALLER für wirtschaftlich-ökologische Reformen aufmerksam zu machen, auch hier vor Ort in Bielefeld, findet unsere Kundgebung vor dem Gebäude der IHK statt. Wir tragen alle eine Verantwortung für die Zukunft! Warum „Die blaue Welle“? » Die Farbe Blau steht für Wasser. » Die Welle erinnert an den steigenden Meeresspiegel und die wachsende Gefahr von Hochwasser und Überflutungen weltweit. » Die Welle steht aber auch als Symbol für die Dynamik der weltweiten Protestaktionen und als Zeichen an die Regierung: Handeln, jetzt! Die Veranstalter der Aktion: Art-at-work, attac Bielefeld, BUND Bielefeld, Carrotmob Bielefeld, DIE LINKE Kreisverband Bielefeld, Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Bielefeld, Grundeinkommen-weil-wir-es-wert-sind, Grüne Jugend Bielefeld, Linksjugend, Transition Town Bielefeld, Robin Wood Bielefeld, Umweltzentrum Bielefeld e.V., VCD Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Ostwestfalen-Lippe e.V

Verehrter Poster omega: Wir haben uns erlaubt, einen der Doppelposts zu löschen.
Administrator

Wenn die Birne glüht kanns zu spät sein

Der TÜV sorgt sich angesichts der glühseligen Weihnachtsmärkte um den Magen-Darm-Trakt der Mitbürger und die Wirkung des Glühweins auf die Leuchtkraft der Birne. Dazu eine Pressemeldung:

Glühwein ist heiß begehrt, egal ob auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Adventsfeier. Doch wer das eine oder andere Glas getrunken hat, sollte sich nicht mehr ans Steuer setzen. Denn Glühwein steigt schnell zu Kopf – zumal, wenn er noch einen Schuss Rum oder Amaretto enthält: “Die Wärme regt die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt an, wodurch die Alkoholaufnahme beschleunigt wird und das Heißgetränk schneller seine Wirkung entfaltet”, erklärt Dr. Karin Müller, leitende Verkehrspsychologin bei TÜV Rheinland. Der enthaltene Zucker fördert die Alkoholaufnahme zusätzlich. “Ein Irrtum ist es zu glauben, eine reichhaltige Mahlzeit reduziere den zu erwartenden Alkoholspiegel”, warnt die Expertin. Richtig ist, dass die Aufnahme bei gut gefülltem Magen länger dauert als bei leerem Magen.

Ein 80 Kilogramm schwerer Mann hat bereits nach einem Becher Glühwein rund 0,35 Promille im Blut – und damit die kritische Grenze überschritten. “Denn ab 0,3 Promille ist die Unfallgefahr doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand”, warnt Dr. Müller. Eine Frau von 60 Kilogramm hat nach nur einem Glühwein bereits einen Alkoholspiegel von 0,5 Promille. Wer sich damit hinters Steuer setzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Neben Bußgeldern von 500 bis 1.500 Euro und vier Punkten in Flensburg erhält der Verkehrssünder außerdem bis zu drei Monate Fahrverbot. Wer noch tiefer ins Glühweinglas geschaut hat und mit mindestens 1,6 Promille von der Polizei erwischt wird, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen und zur Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU), die unter anderem von TÜV Rheinland durchgeführt wird. Ebenfalls bei TÜV Rheinland beraten Experten die Betroffenen auch bereits vor der Untersuchung in kostenlosen Informationsabenden oder stehen ihnen in speziellen Schulungen zur Seite. “Diese Kurse sind zwar kostenpflichtig”, sagt die Verkehrspsychologin, “aber sie erhöhen durch Tipps und Ratschläge zur Verhaltensänderung die Chancen auf ein positives Gutachten.”

Also gebt fein acht, wenn Ihr in die Becher guckt und schluckt….

Jonathan entfliegt Hans-Rudis roten Buden

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Gräm Dich nicht, Fürst über die touristischen Anwerfungen der kleinen Metropole. Jonathan ist dann mal weg. Weihnachtsmärkte in Hamburg, Nürnberg. Berlin, Mailand, Stockholm, Kopenhagen gucken.

Panikmache. Pur.

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Wie hält man das Angstpotential der Bürger schön hoch? Wie sorgt man dafür, daß Seelchen immer ein wenig bibbern? So machen das die “Medien”:

Das Ende der ersten Schweinegrippe-Welle könnte erreicht sein. Zu diesem Schluss kommt das Robert Koch-Institut angesichts stark rückläufiger Infektionszahlen. Entwarnung wollen die Behörden trotzdem noch nicht geben: Eine zweite Welle könne durchaus kommen.

Jojojojojojo. Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie weiter bis ans Ende ihrer Tage. Aus Sicht eines bestimmten Berufsstandes ist das Glas eben immer halbleer. Auch wenn das Gegenteil der Fall ist.

Nachtrag. Die Metropolenspitze setzt unter OBPit noch einen drauf und versendet diese Pressemeldung:

Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) hat neue Empfehlungen zur Impfung gegen die Schweinegrippe veröffentlicht. Danach wird nun allen Personen- und Altersgruppen ab sechs Monaten die Impfung empfohlen, teilt das Gesundheitsamt mit. Bevorzugt gilt die Empfehlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere. Schwangere sollten nicht unbedingt auf den adjuvanzfreien Impfstoff aus Australien warten und die Alternativen mit ihrem Arzt besprechen. Auch wenn die Höhe der zweiten Erkrankungswelle vielleicht momentan schon erreicht ist, macht es durchaus Sinn, sich jetzt noch impfen zu lassen, da nochmals mit der gleichen Erkrankungsanzahl in der zweiten Hälfte der Welle zu rechnen ist. Zudem ist auch eine dritte Welle möglich. Neu ist auch die Dosierung: alle Altersgruppen erhalten nur noch eine Impfdosis, Kinder unter zehn Jahren allerdings die halbe Menge. Die bisherigen Daten haben gezeigt, dass alle hierdurch einen ausreichenden Impfschutz bekommen. Das Paul-Ehrlich-Institut berichtet in seiner 4. Wochenübersicht bei etwa sechs Millionen verimpften Dosen über Nebenwirkungen, die sich von Häufung und Ausmaß nicht wesentlich von anderen Impfungen unterscheiden, teilt das Gesundheitsamt mit.

Motto: Wir werden es doch wohl noch schaffen, Nachschub bestellen zu können/müssen/dürfen/sollen? Notfalls könnte ja eine VogelSchweineHamster-Grippe mit erschütternden Auswirkungen pandemiert werden. GlaxoSmithKline, Baxter Co. wollen doch noch deftige Boni für 2009 zahlen.

Sie stemmen die kurzen Beinchen

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Einstmals kamen die Hansestädtischen Moneten dem Stadtsäckel der klammen kleinen Metropole ganz recht. Jetzt, wo es um den Räuckkauf der einstmals Bielefeldischen Anteile geht, möchte die neue politische Führung den Preis dafür weit unter jene 300 Mio. Euro drücken, die Bielefeld damals dafür erhielt. Da ist jetzt jedes Argument recht, dem Partner am Zeug zu flicken. Das kleine Gesichtchen rechts vom fotografischen MW-Montierer aus gesehen ist OBPit, der natürlich Links zieht. Das wegen des endlosen Streites notwendige Schiedsverfahren wird mehrere 100.000 Euro kosten. Aber man hat es ja in Bremen und Bielefeld. Im Negativsaldo.

Korrektor im Urlaub

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(NW. Kleinanzeigenteil)