Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
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Nov '09

Was haben wir sie vermisst …

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Diese Kranblockade wurde Ihnen präsentiert von der Altherrenriege.

22. November 2008

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Richtig gelesen. Dieses Bild entstand am 22.11.2008 in Bielefeld. Da staunt der Laie, der Fachmann wundert sich und dem Experten kommen die Tränen. Und vom 7. bis 18. Dezember versuchen sie in Kopenhagen, die Emissionen der größten Weltverschmutzer irgendwie unter ein Hütchen zu bekommen.

Jetzt kommt die Flut

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In einem einschlägigen Forum versteigt sich ein Fan in den Satz: “Was sollen wir jetzt ohne Robert Enke machen?”. Man ist versucht zu schreiben: “Das, was Du vor Enke gemacht hast”. Ungefähr so wie der Rat der Metropole vor OBPit.

Beginn der Zeitrechnung nach Enke. Überall outen sich die Depressiven und verkünden uns von der “endlichen Endtabuisierung”. Morgen werden wir auf Schalke vor dem Länderspiel gegen Didier Drogba noch einmal kollektiv angeordnetes Trauern erleben und ab Freitagabend geht das dann wieder weiter, was man “Grölen in der Arena nennt”. Vielleicht gehören die “Dumme Sau”, “Der Blinde” und “Tauber Schiri” ja zu den unbedingt notwendigen Kraftausdrücken dazu, wenn man bereits zu Spielbeginn mit Krombacher, Veltins oder einer anderen Brause vollgedröhnt ist.

Noch eine andere Zeitrechnung hat jetzt Hochkonjunktur: Die “Sale”, “Prozente”, “Einmalig”-Zeit. Der Briefkasten quillt gradezu über von Angeboten, die es so niemals wieder geben soll. Jetzt kommt die Flut. Und was machen wir? Ab in den Reißwolf.

Ich weiß, wir sind undankbar. Wir haben nicht Sargaufbahrung im Anstoßkreis geguckt, würdigen die kollektive Trauer um einen Suizid begehenden Millionär (haben wir bei Mister Ratiopharm ja auch nicht gemacht) nicht sonderlich und behalten auch für uns, wie es uns geht, wenn wir dem Uraltarminen morgen Mittag die letzte Ehre erweisen.

Aber mal ganz ehrlich: Die Zeit ist in jeder Hinsicht verrückt. Angela Merkel macht bereits im Gästehaus der Bundesjunta Vergangenheitsaufarbeitung mit ihrer jungen Truppe. Da kann Außenguido ja mal vorbringen, was ihn alles so stört am Regieren. Was er ja ganz offensichtlich nicht kann.

Zases NW-Kritik (2)

NW-Reporter Hubertus Gärtner berichtete in der Ausgabe vom 10. November 2009 über einen Mordprozess in Osnabrück (»Mord in Mafia-Manier«). Darin schrieb er gleich zweimal: »Zur Überzeugung der Staatsanwaltschaft« war das und das passiert. Es muss hier heißen: »nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft«. »Zur Überzeugung« bedeutet: mit dem Ziel der Überzeugung. Gemeint ist aber: gemäß der Überzeugung. Das sind so die Kleinigkeiten des Satzbaus, auf die es im Zweifel ankommt – wie auf die Qualität des Mörtels beim Hausbau.

Im Wirtschaftsteil der gleichen Ausgabe erschien ein Artikel der Agentur Reuters mit der Überschrift: »Industrie als Wachstumstreiber«. Im zweiten Absatz des Artikels wird als Beleg eine Zahl genannt: Die Industrie steigerte im September 2009 ihre Produktion gegenüber dem Vormonat um 2,7 % »und damit fast dreimal so stark wie erwartet«. Diese Zahl deckt die Behauptung, die die Überschrift aufstellt, nicht ab. Die Industrie könnte nur dann als Wachstumstreiber bezeichnet werden, wenn sie stärker gewachsen ist als andere Bereiche der Wirtschaft, zum Beispiel die Dienstleistungen. Darüber erfahren wir aber nichts.

NW 10.11.2009

weiter gehts…

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davon, dass web.de schon wieder das gleiche Foto dazupackt, reden wir mal nicht…

Grüne-Cem, wem redest Du nun wieder nach dem Maul?

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Der Bielefelder Datenschützerverein Foebud warnt vor dem beknackten “holländischen Modell” jedes Auto in den Niederlanden per GPS zu überwachen und mit den abgelauschten Daten dann den Preis für den gefahrenen Kilometer in Rechnung zu stellen. Aber keine Angst. In unserem Land der bezahlten Mietmäuler finden sich auch alsogleich Politiker und “Experten” wie der seltsame Grünenvorsitzende, den früher mal ein umtriebig billiger PR-Jakob aus Frankfurt kaufen konnte und der unsägliche “Autoprofessor”, Dudenhöffer, der zu Opel immer das sagt, was manche für opportun befinden und gradezu Adlergleich jede hingehaltene Kamera nebst Mikro sucht.

Tatsache ist: die lückenlose Erfassung der Fahrtwege wäre das letzte Mosaiksteinchen, um das dämliche deutsche Schafsvolk dann endlich in das historisch bereits vorhandene Gestapo – und Stasinetz einzubinden. “Was? Du bist gestern von Senne nach Deppendorf gefahren, hast den Umweg über das Los in Heepen genommen und 9 Liter Super getankt. Was hast Du da gemacht?”, könnten dann locker Männer in schwarzen langen Ledermänteln an der Haustür fragen. Menschen mit Blockwartdenken bekämen dabei einen inneren Reichsparteitag. Welch Möglichkeiten. 62 Prozent von 40.000 befragten Niederländern lehnen das Steuermodell zwar ab. Aber da befinden sie sich in guter Gesellschaft der über 60% Bundesbürger, die keinen deutschen Soldaten in Afghanistan sehen wollen. Interessiert die herrschende Mischpoke auch nicht. Demokratie, das war mal so ein versponnenes Modell. Weg damit!