“Weißt Du, was das Plakat bedeuten soll?”, fragte die durchaus Abiturreife junge Dame angesichts der allerorten hier hängenden Außenwerbefläche. Eigentlich hätte sie es wissen sollen. Die Auflösung findet sich im “Historischen Museum Bielefeld” und hier. Arm. Bielefeld hätte aber besser gepasst als Borussia Dortmund. So preußisch, wie die bei Auf – und Abstieg und Aufstieg sind…..
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Uns’re Omma fuhr im Hühnerstall Motoooorrad … yeah!
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Bernd Landgraf, unterlegener Gegner von OBPit bei der Bürgermeisterwahl, soll am Freitag zum neuen Vorsitzenden der Bielefelder CDU gekürt werden.
Die Gütersloher Stadtwerke geben Mitgesellschafter Stadtwerke Bielefeld einen Korb. Nichts ist mit einer großen gemeinsamen Netzgesellschaft. Das langgezogene Städtchen nebenan nimmt lieber zusätzlich eine Million Euro in die Hand.
Im Gerichtszentrum an der Detmolder gibts jetzt ein chices Touchscreen-Infoterminal. Einmal draufpatschen und schon weiß man, wo die Strafkammern tagen.
Flitzer Katongo von Arm. Bielefeld spielt im Januar mit seinem Nationalteam beim Afrika-Cup und fehlt den Almdudlern.
In Jöllenbeck ganz oben im tiefen alten Norden der Metropole hat Bäcker Bernd-August Böndel jetzt im Garten einen selbstgebauten Ziegelsteinofen stehen, aus dem er veritable Brotlaiber und Platenkuchen zieht. Wie zu Großvaters Zeiten.
In Heepen hat die Kirchengemeinde die Friedenskirche verkauft. Es folgt der Abriß und der Neubau von vier Doppelhäusern.Auf geweihter Erde.
Nönö. Sie lassen ja nichts unversucht, die Metrohandelsherren, zu denen auch die Einkaufsbude real,- an der Gütersloher gehört. Wenn man da ganz früh hin muß, weil was Düsiges vom Staubsauger den Geist aufgegeben hat und das da aber doch nicht bekommt, weil sie nur noch Sauger und Beutel haben aber kein Zubehör, der hört es schon ein paar mal über den Ladenlautsprecher, wie es da im Casino brummt. Jeder 100te Einkaufswagen-durch-die-Kasse-Schieber bekommt seinen Einkauf gratis. Mist, wenn man dann nur ein paar Zwetschen für Ein-Euro-Zehn im Wagen hätte.
Nein. Ich war nicht der 100te. Man muß das ganz real sehen.
Soweit so gut, der neue Blitzer auf dem OWD blitzt unbeirrt vor sich hin. Der schaltet sogar pünktlich um 22.00 Uhr auf Tempo 80 runter und blitzt gemütlich weiter. Erst um 6.oo Uhr morgens dreht er wieder hoch auf ca. 100 km/h. Blitzer hin oder her, ob er wirklich sein musste und dieses ganze Gefasel, aber was mir an dem Blitzer nicht gefällt, ist der Blitz. Hört sich verwirrend an, aber ich meine den Blitz, der die Motorradfahrer abschießt. Fieser Blitz. Kommt man (wenn es dunkel draußen ist) aus Richtung Tunnel nach Brackwede/Quelle fahrend und auf der anderen Seite hält sich so ein Motorrad nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung, dann könnte man meinen, man wird selbst geblitzt, sehr störend, nicht schön, äußerst verwirrend, vorprogrammierte Schrecksekunde und Abbremsen, obwohl man sich an die Geschwindigkeit hält, sich fragend, was man nun wieder falsch gemacht hat, bevor man realisiert, hey man, der Blitz war nicht für mich, vergehen dann mal 3 Monate, bis die Blitz-Tat (die man ja nicht begangen hat) verjährt ist. Jetzt mal ehrlich, auf und an der Brücke hätte man auch einen Blitzer installieren können, wie man es von Autobahnen kennt. Ist halt die Frage, wäre es teurer gewesen als 220.000 Euronen (ich glaube soviel kostete der neue Blitzer). Naja, für 2010 ist ja schon der nächste Starenkasten geplant, diesmal für die andere Seite. Mal schauen, ob das städtische Geldsäckle, den noch hergibt.
Enke und kein Ende. Titelseiten, Seite 3. Ein Fußballmillionär, der um seinen Zustand wußte, hat alle getäuscht und sich vor einen Zug geworfen. Nun geht der Betroffenheitswahn durch die Republik. Allen voran der verlogene DFB, der hunderte von Spielern durch seine Nationalmannschaft geschleust und dann schleunigst wegen öffentlich abgekanzelter “mangelnder Leistung” abgeschoben hat. Im Schlepptau die Politiker, die sich “um die Bürger sorgen”. Nein, sie sorgen sich ob der miesen Stimmung in der Republik um ihren eigenen Arsch und sind innerlich froh über die ablenkend inszenierte Massentrauer. Dann kommen so Sätze heraus, wie sie Wulff in Hannover hervorpreßt. Ebenfalls als Mitglied einer bestimmten hanebüchenen Partei einer von denen, die keine Hemmungen haben, Millionen von Kindern in Armut leben zu lassen, Altersarmut zuzulassen und zu vergessen, daß Robert Enkes Stundenlohn fürs Toreverhindern ungefähr dem enstprach, was ein Hartz 4-Empfänger gnädigerweise von Staats wegen im Monat zugestanden wird, wenn er sein ganzes kleines Vermögen abgegeben hat. Robert Enke hätte über diese Summe wohl keine Sekunde nachgedacht, die Handschuhe angezogen und seine Scharade weiter durchgezogen.
Jetzt dürfen wir ja gespannt sein, wen es nach einer Schamzeit alles zu Beckmann, Kerner, auf die Couch von Gottschalk und zur Vorstellung der Biographie auf die Buchmesse zieht. Das ganze Thema macht gewaltige Bauchschmerzen. Mit denen wünsche ich eine nachdenkliche Woche in diesem immer seltsamer werdenden Land.



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