Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
29
Okt '09

Handy-Parken auf dem Kesselbrink?

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Da kommt so eine Pressemeldung vom Mobilfunker E-plus:

Wer auf einem öffentlichen Parkplatz parken möchte, braucht passendes Kleingeld. Keine neue Weisheit, sondern gültige Regel seit Jahrzehnten. Doch viele Kommunen gehen neue Wege, sie nutzen technische Innovationen und passen sich so der Zeit an. In zunehmend mehr Innenstädten haben Autofahrer die Wahl, denn anfallende Parkgebühren kann man inzwischen auch mobil begleichen – einfach per Anruf vom Handy zum Festnetz. Und das ist für Flatratenutzer in der Regel kostenlos. Nötig für das Parken per Handy ist eine einmalige und kostenfreie Registrierung beim zuständigen Kooperationspartner der Stadt, dem Anbieter des mobilen Parkens. Von da an lässt sich das mobile Bezahlen immer wieder nutzen. Der eigentliche Vorgang des An- und Abmeldens auf dem Parkplatz ist simpel und bietet neben dem Wegfall des lästigen Suchens nach Kleingeld weitere Vorteile. Wer möchte, zahlt nur die exakte Parkzeit, aber nie zuviel. Oder zuwenig. Denn zuwenig ist oftmals gleichbedeutend mit “Knöllchen folgt!”. Wie funktioniert das mobile Bezahlen auf dem Parkplatz? Einfach Parkplatz suchen und Zonennummer per Anruf durchgeben. Die Parkzonennummer findet sich auf allen Parksäulen vor Ort. Generell gilt: Entweder mit einem Anruf die Parkdauer fest vorwählen oder per Anruf an- und später wieder abmelden. Wer seine Parkzeit fest vorwählt, bekommt bei einigen Anbietern eine Erinnerungskurzmitteilung vor Ablauf der Parkzeit aufs Handy geschickt. So lässt sich die Parkzeit beispielsweise bequem aus dem Café verlängern. Die Parkgebühren fassen die Anbieter übrigens in einer monatlichen Rechnung zusammen.

Der Parkvorgang per Mobiltelefon leistet aber mehr. “Wer keinen Wert auf Knöllchen legt, aber auch nicht zuviel bezahlen möchte,
meldet sich per Anruf vom Handy beim Parksystem an und ab”, erläutert Jürgen Gehrmann, Innovationsexperte bei der E-Plus Gruppe. Doch wie erkennt das Ordnungsamt, ob die Gebühren bezahlt wurden? Auch das weiß Gehrmann: “Die Mitarbeiter der Ordnungsämter erfassen mit einem mobilen Lesegerät einen Code auf einem Aufkleber an der Frontscheibe. Das Gerät wiederum fragt die Nutzerdaten per Mobilfunk ab. So sieht der Kontrolleur vor Ort, ob sich der Fahrer auf dem Parkplatz auch korrekt angemeldet hat”. Die Aufkleber mit individuellem Strichcode verschicken die Anbieter nach einmaliger, kostenfreier Anmeldung.

Doll, doll. Kurz vorher haste beim Kaufhof die Payback-Karte hingelegt, mit EC-Card bezahlt und dann verknüpfen sie das mit Deinen Parkdaten, die bei Bertelsmann-arvato gespeichert werden und online jederzeit als Profil abrufbar sind. Zwei Tage nach dem handy-Parkvorgang komt dann gezielte Werbung in Deinen Briefkasten oder ein gewisses Call-Center ruft Dich ungezwungen an. Muß man das alles haben?

Bielefeld, knapp unter der Oberfläche

Schon nach dem Abtragen weniger dünner Schichten
stößt man in der Puddingmetropole auf Dokumente vergangener Zeiten:

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Das Kulturprogramm kurz vor der Währungsreform:

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BLÖD-Wahn am Metropolenwasserhäuschen

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“Kai”, sagte Blaufinger und Ex-Kindermädchen Friede Springer zum ehemaligen Schülerzeitungsredakteur aus unserer Region, “bring doch mal unsere geliebte Kais – äh Kanzlerin als süßen Backfisch”. Gesagt, getan. Bielefelds Superdupiblödijournalist griff in die Pressemappe, die ihm Neu-Kanzleramtschef Po falla vorbereitet hatte und fischte “unsere Angela” im VEB-Einheitsbadeanzug Marke “Dunkelblonde Einfalt” heraus.

So sieht Manie aus und hängt an den Zeitungskiosken. Wie man journalistische Fragen ohne den tiefen Bückling und die Schleimspur hiesiger Journaille stellt, zeigte das bereits 80.000 mal angeclickte Video der Obrigkeitselite-Stotterantwort auf Rob Savelbergs Frage nach dem Verhältnis der Ex-FDJlerin zu Geldkoffervergesser Schäuble als neuer Finanzminister. Wir werden uns an pampige, freche Stottereien der drei seltsamen Elite-Figuren “da oben” gewöhnen müssen. Der eine mit dem Sperlingsgesicht wird in den arabischen Staaten und den USA Deutsch sprechen, der andere in München vor Schweinchenschlauheit bald platzen und die Kanzleuse… ach, schweigen wir drüber.

Demnächst Bratapfel

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Es duftet fein nach Citrus durchs Haus. Magisches Licht wechselt in allen Tönen. Die schönere und bessere Hälfte hat ein raffiniertes “Raumgefühl-System” aufgestellt. “Demnächst wechseln wir zu Bratapfel”, sagt sie.

Freuen wir uns drauf und die Adventszeit. Wenn auf dem Jahnplatz wieder die allerliebsten spitzen roten Häuschen aufgestellt werden, die Becher mit dem Weihnachtspunsch kreisen und das Lichterzelt das Zentrum der Metropole in Kommerzanregende Bilder taucht. Die Altherrenriege läuft sich schon warm, stimmts?

Dann bleibt der SAT-Mist eben aus

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Unsere cleveren Politiker denken über Änderungen der GEZ-Gebühren für TV, Radio und PC nach. “Haushaltspauschale” heißt das Zauberwort. Sprich: Du hast keinen Fernseher, kein Radio und keinen PC und sie kassieren doch bei Dir. Sichert Pöstchen für die Politaffen, nährt Mann und Frau mnit Parteibuch. Die Privaten sind auch nicht unclever. Da die Werbung nicht mehr so viel Kies hergibt, wird über “Bezahlfernsehenkonzepte” nachgedacht.

Die Lösung ist ganz einfach: SAT 1/ Pro Sieben einfach dunkel lassen. Deren Trash braucht man noch weniger als den anderen. Ein Abend im Mondschein an Bielefelds reißender Lutter tuts auch.

NW mit großen Kinderaugen

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Stellen wir uns mal die Verantwortlichen der NW beim Titeln der Seite 1 vor. Große Kinderaugen. Staunen. “Boaaaaaahh, eh, Frauen an die Macht. Gabs ja noch nie”. Nun ja. Es wurde mal Zeit. Es ist nicht immer gut. Siehe Politik. Da trippelt die Dame eher im Quadrat und trampelt ihren ostdeutschen Parteikollegen auf die Füße. Die tiefe servile Verbeugung vor dem “Amerikanischen Freund” statt einer Antrittsrede vor dem deutschen Parlament, daß sie schließlich gewählt hat, ist auch kein guter Stil.

Oder darf, wer Frauen liebt, nicht kritisieren? Der niederländische Journalist jedenfalls, der die neuealte Kanzlerin nach dem “Vermächtnis des Herrn Schäuble” fragte wurde nach Strich und Faden und in trottelig-überheblicher Manier abgekanzeölt. das hätte GAZgerd auch nicht besser hinbekommen. Was wir in Deutschland gar nicht braucnen, ist Basta”-Politik. Angela Dorothea IM “Erika” ist aber auf dem allerbesten Weg dahin.

“Ik bin die Sonnenkönigin. Le eta sä moa”.