Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
27
Okt '09

Dream-Team: Bertelsmann + Reader´s Digest

Eine scheinbar harmlose Pressemeldung aus dem Strassendorf nebenan:

Bitte beachten Sie die Korrektur am Ende des ersten Absatzes: Statt “Die Vereinbarung umfasst ein Einkaufsvolumen von über 400 Millionen US-Dollar pro Jahr über die fünfjährige Laufzeit des Vertrags” muss es heißen: “Die Vereinbarung umfasst ein Einkaufs- volumen von ca.400 Millionen US-Dollar über die fünfjährige Laufzeit des Vertrags”.

Der zu arvato Bertelsmann AG gehörende Druckdienstleister arvato print Management GmbH und die Reader’s Digest Association, Inc., eines der weltweit führenden Medien- und Marketingfirmen, haben eine Vereinbarung zu einem weitreichenden Business-Prozess-Outsourcing-Vertrag getroffen. Dies gaben die beiden Unternehmen heute in New York und Gütersloh bekannt. Mit sofortiger Wirkung zeichnet arvato Print Management für einen großen Teil des Einkaufs- und Produktionsmanagement von RDA in insgesamt 35 Ländern in Nordamerika, Europa, und Asien. Für RDA in Lateinamerika wird
arvato print Management die asiatischen Produktionsausgaben verantworten. Die Vereinbarung umfasst ein Einkaufsvolumen von ca. 400 Millionen US-Dollar über die fünfjährige Laufzeit des Vertrags. Im Rahmen der Dienstleistungsvereinbarung übernimmt arvato print Management für RDA die weltweite Beschaffung von Büchern, CDs und DVDs. Ein Teil der Produkte wird zukünftig weiterhin bei arvato print Management und anderen Produktionsunternehmen der arvato AG gefertigt, die übrigen Mengen werden bei Kooperationspartnern in aller Welt eingekauft.

“Wir sind sehr erfreut, dass Reader’s Digest Association uns mit der wichtigen Aufgabe betraut hat, das weltweite
Beschaffungsmanagement für Bücher, CDs und DVDs zu koordinieren und dadurch unsere langjährige und erfolgreiche Partnerschaft stärkt”, so Markus Schmedtmann, Vorstandsmitglied der arvato AG. Die Vereinbarung mit Reader’s Digest Association ist nach seiner Aussage in zweierlei Hinsicht richtungsweisend für arvatos Druckbereich: “Zum einen ist die Partnerschaft ein bedeutender Meilenstein in der zielbewussten Weiterentwicklung des Service-Portfolios in der Print-Branche. Zum anderen zeigt es den strategisch wichtigen Eintritt des Unternehmens in einen dynamisch wachsenden Markt.”

Jo, da fügt sich zusammen, was im Geiste zusammengehört. Diese unsäglich hässlich-doofen Directmailinings mit ihrer agressiv machenden Attitude und die arvatos von Bertelsmann. Spinnen wir mal weiter: Die Datenbank von arvato umfasst, da man ja auch noch das Auskunfteigeschäft betreibt, für vodafone den Handybereich abwickelt und noch etliche Adressen als Verlag verscheuert, ein paar Zehnmillionen Daten. Die alle verknüpft, ein paar Callcenter rund um die Uhr drangesetzt und Heidewitzka, ab geht die Datenluzy. Erna Schmalfuß-Pöttkenbaum aus Dornberg-Deppendorf würde es drastisch ausdrücken: “Wie Arsch auf Eimer”.

50.000 Karten für SCP versus Arm. BI?

50.000 Karten hätten angeblich verkauft werden können für das gestrige Derby in Paderborn. Wer immer auch diese Zahl in die Welt gesetzt hat, er muß an galoppierendem Größenwahn leiden. Wenn die Alm ausverkauft ist, finden 28.000 Platz. Und 32.000 stünden dann noch nach Karten vor den Toren an? Aber wahrscheinlich meinte der ZahlenindieWeltsetzer 50.000 Freibier.

Die Impfskepsis wächst und wächst. Profiteure hypernervös

Während Präsident Obama in den USA den Notstand ausruft,
wächst in Schweden die Skepsis.
Dort starben vier Risikopatienten kurz nach der Immunisierung.

Na guck mal an. Dazu passt natürlich die Dokumentation des hysterischen Wahnsinns auf “arte”. Übrigens: Schon zur Bielefelder Nadel gelaufen, gefahren, geschleppt? Die sind da ganz enttäuscht über die einfach unverantwortliche Gleichmütigkeit der Metropolisten gegenüber der wohl wahrscheinlich, ja ganz sicher nach Meinung der internationalen Pharmaspekulanten – Verzeihung: Mafiosi – “schlimmsten Schweinegrippe seit Bestehen der Erde, ach was des Universums”.

Hier ist das Video, das auf “arte” läuft und “Duckhome” verlinkt hat. Man achte auf die Aussagen hinsichtlich der “Überreaktionen und im Vorfeld der Wahlen erfolgten Synptome des “Stärke zeigens”.

Hanoi, das Güntherle

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In Baden-Württenberg gingen sie damit gestern ganz pragmatisch um: Erst Erstaunen, dann Freude bei den “Großkopferten”. Weil der immer etwas komisch wirkende “Experte” dann umso schneller in Brüssel hockt. Die Augen rieb sich auch unser heimischer Bertelsmann-Lobbyist Elmar Brok. Hatte er sich wohl nach den vielen Jahren Brüsseler Lobbyarbeit bei Gänsestopfleber, dicken Pommes und Mayo Chancen ausgerechnet. Für Angela war aber Günthers Entsorgung noch wichtiger. Hatte man im Ländle doch schon länger keine gute Meinung über Günther.

Schlachtgesänge nahe der A 33

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Da schallten gestern Abend noch Paderborner Gesänge durch die 15000-Mann/Frau-Arena ganz nah an der Autobahn A 33. Danach hörte man fast nur noch die nach Tausenden zählenden Anhänger des derzeit erfolgreichsten Fußballclub im bezahlten deutschen Fußball. Arm. Bielefeld.

Wer jagt die bloß?

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Ob OB Pit Clausen mit der Schweinegrippenimpfe schon hinter den beiden stand oder ein Alarm das Gebäude der Bielefelder Feuerwehr durchschallte, als NW-Fotografin Barbara Franke auf den Auslöser drückte, wissen wir nicht. Aber die beiden Herren im kleidsamen Dunkelblau wirkten schon gehetzt, als sie ihr Festprogramm für “150 Jahre Feuerwehr Bielefeld ” vorstellten. Ob es “Wir jagen den roten Hahn” heißt? Oder umgekehrt?

Lifestyle über den Dächern der Stadt

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