Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
20
Okt '09

Billigster Taschenspielertrick

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Während die – berechtigte – Wut der Milchbauern rasant Dreschflegelformen annimmt (Draufschlagen!), zeigt die Koalition des Grauens, was Guy d´Eau, die schöne Angela und Horst Kindermacher unter “solider Haushaltsführung” verstehen. Kommste nicht hin, nimmste halt Schulden auf, die für “Steuersenkungen” genommen werden, die deren Steuerlast senkt, die ohnehin schon per Beratung wissen, wie sie genau diese so tief es geht senken können. Im Klartext: Noch weniger Steuereinnahmen des Staates bei noch höherer Schuldenbelastung. Was für ein billiger Taschenspielertrick. Wer jetzt noch nicht kapiert hat, welch unseriöse Gauklertruppe da am Werk ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Übrigens: Die Wahl ist vorbei und so gelaufen, wie die Millionenspender es wollten.
Quelle ist endgültig pleite. Die Rallye nach unten ist in vollem Gange.
Ganz schlechte Aussichten mit Pfarrerstochter Angela, Möchtegern-Politiker Guido und
Schnellsthalsdreher Horst an der Spitze des Staates.

Bleib einfach so

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Ein für manche sehr wichtiger, lieber Mensch mit Ur-ostwestfälischen Wurzeln feiert heute seinen Geburtstag. Seit einigen Jahren ist es immer eine glatte, runde Zahl. Würde ich ihn hier zitieren, sie würde antworten: “Hat der Arsch auch Falten, wir bleiben doch die Alten”. In diesem Sinne herzlichen Glückwunsch, Alles Gute, Liebe, Schöne und weiterhin ganz viele, ganz runde Geburtstage.

“Halver Hahn” lernte fliegen im Pöttkerbrink

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Da hat der Prekariatssender RTL2 gestern Abend unter der Gütersloher Bertelsmann-Ägide ja mal wieder zugeschlagen. Diesmal waren die “Kochprofis” in Bielefeld beim “Pöttkerbrink”. Stets gaben sie gut Gas, die Stadthalle flatterte ins Bild, die Stimmen der drei “Sterneküche oder knapp davor” hektisch, fordernd, ja empört. Das uralte Schema funktionierte mal wieder. Erst war Koch Oschmann in seiner Ein-Mann-Küche der böse Bube, der ja so schlecht kocht. Dann schälte sich dank des überlegen-erkennenden Schnellkonzeptes der Küchenprofis Wirt Markus Schmitz als nicht ganz so fleißig heraus. Nehmen wir mal an, das war gewollt getürkt. So lernte der “Halve Hahn” im kölschen Wirtshaus an der Herforder Straße mal ganz schnell fliegen und am Ende war die Bude voll.

“Much Adou about Nothing im Pöttkerbrink” hätte Shakespeare gedichtet. Für Markus Schmitz eine gelungene PR, die sicher für Zulauf sorgt. Jetzt noch Christian Rach kommen lassen, mit ausladenden Handbewegungen erklären lassen, warum man in einer Küche vom Boden essen muß und das erste und einzige kölsche Gasthaus in OWL geht rosigsten Zeiten entgegen.

Ja, da lacht selbst Koch Oschmann (Sohn von unsern Ingo?) und kocht die Leber im Plastepack jetzt nicht mehr in der Mikrowelle an.

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Was haben die Kneipen, Restaurants, Dönerartisten und Pizzadreher bloß vor der Zeit der Bertelsmannschen Beglückungssender gemacht?