Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

Themen anzeigen:

Oktober 2009
M D M D F S S
« Sep   Nov »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Fr
9
Okt '09

Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis

172 Einzelpersonen und 33 Organisationen wurden für die begehrte Auszeichnung vorgeschlagen. Große Chancen dürften die prominenten Nominierten Obama und Sarkozy nicht haben, sagen Insider. So hat es “diepresse.com” geschrieben.

Und wer ist es geworden, na klaro, der mit den wenigen Chancen, Obama. Der bis jetzt zwar einiges ins Rollen gebracht hat, aber nicht wirklich alles das gemacht hat, was er machen wollte. Wenn schon jemand aus den USA, dann lieber den Clinton, denn nach seiner Präsidentschaft, hat er mehr Sympathie-Werte als Obama, meines Erachtens. Ich weiß nicht, ob er überhaupt auf der Liste stand, die wird nicht veröffentlicht.

Auch Leute wie Berlusconi standen auf der Nominierungsliste, hrr hrr, verkehrte Welt, irgendwann steht da bestimmt die Partei “DieLinke” drauf, weil sie den Abzug aus Afghanistan fordern. Tsk, tsk.
Auch der Kohl, unser aller Dr. Birne, wird jedes Jahr nominiert, wegen der Wiedervereinigung. Wenn überhaupt, sollten die das Ostdeutsche Volk nominieren. Ach, was rege ich mich auf, strategisch und taktisch gesehen, ist Obama der beste Zug, den das Komitee gemacht hat. Wer wird einem Friedensnobelpreisträger und dem mächtigsten Mann der Welt schon entgegen stehen. Jeder der sich gegen ihn wehrt, wird mit anderen Augen angeschaut.

Hat auch etwas für sich, dem Obama sind auch die Hände gebunden, was militärische Aktionen angeht. Ein Friedensnobelpreisträger startet keinen Krieg …

Also, ich hätte Arminia Bielefeld nominiert, die haben überhaupt nicht gekämpft in der abgelaufenen Saison. Ohne Gegenwehr, voll auf die Fresse bekommen. Und dann waren die noch so nett und sind 18. geworden.

Wahlbeeinflussung durch die Post?

p1040596.JPG

Wer erinnert sich nicht an dieses plastinierte Elaborat der Post zur Bundestagswahl in seinem ostwestfälischen Briefkasten? Abgesehen davon, daß dieses Plastikdingens eine ziemlich Umweltschmutzung ist, wurde es jetzt zu einem handfesten Objekt des Streites:

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA) hat in ihrer Sitzung vom 8. Oktober 2009 folgende Resolution verabschiedet:

Mit großer Entrüstung stellt die Mitgliederversammlung des BVDA fest, dass die Deutsche Post AG (DPAG) das von ihr herausgegebene Werbeblatt “Einkauf Aktuell” in unerträglicher Weise als Instrument im Bundestagswahlkampf zugunsten einer Partei bzw. Person missbraucht hat. Aus Sicht des BVDA ist es mit dem Gebot der Staatsferne der Presse unvereinbar, dass die Redaktion des von der DPAG herausgegebenen Werbeträgers “Einkauf Aktuell” mit der Bundeskanzlerin ein Interview
geführt hat, das dann in “Einkauf Aktuell” am Samstag vor der Bundestagswahl als Anzeige veröffentlicht wurde. Auf diese Weise
nimmt ein von einem staatlich beherrschten Unternehmen wie der DPAG herausgegebenes Printmedium öffentlich Partei für eine Partei und stellt sich zugleich gegen Bezahlung in den Dienst einer Partei. In der freien Presse wird dies zu Recht als unzulässige Wahlhilfe und Verletzung des Neutralitätsgebotes kritisiert, zumal auch die Titelseiten der Ausgaben mit einer weiteren Wahlanzeige mit einem Portraitfoto der Bundeskanzlerin aufgemacht waren.

Es fiel also nicht nur uns unangenehm auf, was der wunderbare Herr Po falla da fabriziert hatte…

Sie fragen schon wieder um

p1040646.JPG

Niedliche Karikatur in der NW. Guido am Steuer (hahahaahahaha) und Angela als Bremserin. Das ist schon gut so, wenn jemand Guido den Furchtlosen bremst.

Nicht zu bremsen sind dagegen die politischen Umfragewüteriche. Kaum ist die Bundestagswahl vorüber, geht die Fragerei schon weiter. Diesmal wollten die Demoskopen wissen, welche Minister sich “die Deutschen” wünschen. Bezeichnend der letzte Satz:

Drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) wünschen sich, dass Karl-Theodor zu Guttenberg Minister in der nächsten Bundesregierung wird. Hohe Zustimmungswerte bei der Frage, wer Minister werden sollte, erhalten auch Ursula von der Leyen (68 Prozent), Guido Westerwelle (67 Prozent) und Wolfgang Schäuble (52 Prozent). Im Mittelfeld liegen Franz Josef Jung mit einem Zustimmungswert von 43 Prozent, Annette Schavan (41 Prozent), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (41 Prozent) und Roland Koch (38 Prozent). Im unteren Bereich der Zustimmung bei der Frage, wer Minister werden sollte, liegen Hermann Otto Solms (29 Prozent), Ronald Pofalla (29 Prozent), Norbert Röttgen (28 Prozent), Rainer Brüderle (26 Prozent), Peter Ramsauer (23 Prozent) und Dirk Niebel (17 Prozent), wobei hier der Anteil derer, die die betreffenden Politiker nicht kennen, hoch ist.
Quelle: ARD Deutschlandtrend