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Ende der Pause.

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Nach der Wirtschaftskrise verfügen in Deutschland nur noch 99 Personen oder Familien über ein Vermögen von mindestens einer Milliarde Euro. Das zeigt das Ranking des Manager Magazins. Auf Platz 8 der reichsten Deutschen rangiert der Bielefelder Unternehmer Rudolf August Oetker mit einem geschätzten Vermögen von 6,35 Milliarden Euro. Im Ranking der vermögendsten Großfamilien rangieren die Gütersloher Familien Miele und Zinkann mit je 2,05 Milliarden Euro auf den Plätzen 9 und 10. Auch 2009 die reichsten Deutschen sind die Brüder Karl und Theo Albrecht, Gründer des Lebensmittel-Discounters Aldi. Ihr Vermögen wird auf 17,35 beziehungsweise 16,75 Milliarden Euro geschätzt.
Siehste. Pudding, Pizzen, Bier und Containerschiffe sind ebenso einträglich wie Waschmaschinentrommeln, Staubsauger und Wäschetrockmner. Aber müssen wir uns jetzt Sorgen um die Familie Mohn (Bertelsmann) machen? Sind sie verarmt? Sie tauchen auf den Listen nicht mehr unter den Top Ten auf. Und überhaupt: Billigzeugs in häßlichen Läden von tiefstgedrückten Lieferanten mit Minipersonalbesetzung verkaufen ist immer noch einträglichstes Geschäft.
Dann stand erneut Dennis Eilhoff im Mittelpunkt. Mit einem starken Reflex lenkte er einen Distanzschuss des besten Karlsruhers Alexander Iashvili über die Latte und verhinderte damit den Ausgleich. Im Gegensatz zu ihrem Schlussmann gelang den zehn Bielefelder Feldspielern wenig: zu harmlos agierten die Gäste gegen unsichere Karlsruher. Nur Chris Katongo versprühte mit einem Schuss aus 25 Metern noch einmal Gefahr, Markus Miller hatte aber keine Mühe, den Ball zu entschärfen (79.). So plätscherten auch die letzten Minuten dahin – mit dem guten Ende für die Arminia. Das Team von Trainer Thomas Gerstner hat mit einer schwachen Vorstellung beim fünften Sieg in Folge den Thron der 2. Liga erobert und ist nun bereits seit 401 Meisterschaftsminuten ohne Gegentor. Schreibt heute das Westfalen-Blatt online über die gestrige Begegnung der Almdudler mit dem Karlsruher SC.
Aber, da bin ich jetzt sowas von brutal ehrlich: Wenn die Arminen jedes Spiel “nicht schön” absolvieren, dafür aber dann am Ende der Saison auf den Rathausbalkon springen, dann ist doch alles in Ordnung. Hauptsache, die Punkte stimmen und Dennis Eilhoffs Handschuhe passen weiterhin wie angegossen. Schön spielen und verlieren ist irgendwie unspannend. Dann kommt wieder eine Saison, wo man das Absteigen üben kann, dann wieder Zweite Liga, dann wieder Aufstieg……
Kannte man den kommenden Oberbürgermeister der kleinen geduckten Metropole unter der Sparrenburg zu Zeiten des Kommunalwahlkampfes noch mit Bollerwagen auf dem Weg rüber zum WDR-Funkhaus, sieht man jetzt eine kleine silberne Schaufel im linken Fäustchen: Eine zierliche Schaufel. Was er damit tut? Er gräbt die Startlöcher für den 20. Oktober, wenn er Noch-OB David ablöst. Keine einfache Aufgabe in einer Stadt, die bei der Kommunalwahl rote Flagge zeigte, bei der Bundestagswahl aber eindeutig schwarz. Eine erste Duftmarke hat Peter “Pit” Clausen aber gesetzt, indem er Davids bisherige Frontfrau Brigitte Bertermann in sein neues Sekretariat übernahm, dessen Leitung Rotschopf Frauke Ley, früher im Rechtsamt, jetzt in Bünde innehaben wird.
Der Rathaus-Spagat wird nicht einfach werden. Die Startlöcher werden auch nicht die Größten sein, die Pit da grad gräbt.
Donnalüttchen. Daß man das noch mal erleben kann. Die Gewerkschaften stützen die noch rudimentär vorhandenen Sozialstaatsideen der Union und insbesondere der “Kanzlerin aller Deutschen”. Guy d´Eau, der tatsächlich designierte neue Außenminister der Republik, scheint sich mit seiner gelben Truppe mehr und mehr in die Herzen derer einzuschießen, die ihn da hin wünschen, wo Außenminister noch nie waren: “Auf den Mond”. Es hat aber auch etwas Gutes: Endlich hat Unsympathie einen Namen. Das spitze Spechtsgesicht mit der Splitterpartei im Rücken wird lernen müssen, daß die Blütenträume seiner dann letztlich doch eher kleinen Klientel nicht unendlich in den kalten neoliberalen Himmel wachsen. Dazu passt die heutige Karikatur der NW:
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