Unbemerkt von der Öffentlichkeit versucht der Bielefelder Rechtsanwalt Hartmut Geil seit Jahren irgendwie in der großen Politik mitzumischen. Endlich hat das Nachrichtenmagazin Titanic ultimativ darauf hingewiesen, dass der gute Mann stets unterschätzt wurde. Nun kann er in den Altersruhestand gehen. Seine Ehre ist gerettet.
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Thilo Sarrazin, das schiefe Gesicht des perfekten Deutschen, des grandiosen Vorstandes der Bundesbank, hat mal wieder ohne Vorwarnung den Schnabel aufgemacht und unflätig abgesondert. Das ist also das neue Spiel der selbsternannten “Eliten”: Die beschimpfen und zur Sau machen, die nicht am Freßtrog sitzen, keine Millionenboni einstreichen, einer Migrantengruppe angehören und nicht so gut Hütchen spielen können wie Du und Deine Banksterkollegen im frisch durch Milliarden Steuern renovierten Casino mit den gezinkten Chips.
Selbst einmal gutwillig unterstellt, daß es durchaus Ansatzpunkte zur Diskussion von Teilen der Hetztirade gibt, die Integration ausländischer Bevölkerungsteile zu wünschen übrig läßt, es gibt sowas wie Anstand. Aber das hatte der ehemalige Berliner Senator und SPD-Mitglied ja noch nie. Da sind er und Ex-SPDflegel Clement eineiige Zwillinge im verwirrten Geiste.
Dabei hätte man es so fein, abgewogen, durchdacht und sachlich tun können, wie der neue deutsche Vizekanzler und FDP-Führer in bester Goebbelscher Tradition (Ja, da jubelten die schlagenden Korporierten und die Hinterzimmerstrategen mit der Egoattitüde aus den Verbänden der “Herrenmenschen 1. Klasse”) neulich in seiner unnachahmlichen Art im Sprachgebrauch des 3. Reiches über „in der sozialen Hängematte ausharrende Schmarotzer“ anmerkte.
Ja, das hat wirklichen Stil. Da greift man schon mal in die – aus seiner Sicht wohl leider – nur 12 Jahre dauernde Kiste der dunklen Geschichte. Das ist wahres liberales Verhalten, das ist der Charme eines hochgeschwemmten Enthemmten, nicht so ein “Hoch auf dem gelben Wagen”-Gedudel wie weiland von einem FDP – Präsidenten der Bonner Republik.
Thilo, nimm das mit: Von Guy d´Eau lernen heißt, die größten Schweinereien so zu verpacken, daß Dich jede Menge Dödel gröhlend dafür wählen. Das hast Du trotz Deiner tumben Berliner Tiefschlagsversuche und ALDI-Einkaufstips mit Deiner SPD nicht geschafft. Jedes Schwein findet eben immer noch eins, das sich gerne noch eine Etage unter Dir suhlen will. Damit es Deinen abgesonderren Dreck auch noch aufsaugen kann.
Die Tigerenten sitzen noch nicht mal im Koalitionsteich, da knallt es schon stündlich mit den Jobabbauten rein:
Europas größter Medienkonzern Bertelsmann muss wegen der Werbekrise auch in seiner Zentrale Stellen abbauen. Von den knapp 700 Beschäftigten am Stammsitz in Gütersloh seien 130 Mitarbeiter betroffen, sagte ein Konzernsprecher. «Mit zwei Dritteln von ihnen haben wir schon eine einvernehmliche Lösung erreicht.» Der Stellenabbau ist bis Ende 2010 geplant. Seit Ende vergangenen Jahres sankt die Zahl der Mitarbeiter bei Bertelsmann bereits um 3700 auf insgesamt rund 103 500 Beschäftigte. Quelle Westfalen-Blatt.
Bei ebay, dem Internet-Auktionshaus, müssen in Deutschland 400 Mitarbeiter gehen. Deren Tätigkeit wird nach Irland verlagert.
Beim Medienkonzern DuMont-Schauberg “dürfen” Journalisten gehen….
Jenoptik in Jena, ehemals Vorzeigeunternehmen mit dem “Marktfachmann” Cleverle Lothar Späth (CDU) an der Spitze, läßt trotz 55 Millionen “Staatsspritze” kurzarbeiten….
Die Schmiergeldbude Siemens plant breite Entlassungen….
Kögel Fahrzeugwerke, “Turnaround des Jahres 2008″ – also absolutes Vorzeigeunternehmen – hat Insolvenz angemeldet….
… und bei OPEL ist es nur eine kurzfristige Frage der Zeit, wann Tausende von Jobs über die Wupper gehen.
Die Wahl ist vorbei und hat das gebracht, was die neoliberalen Gauner per gleichgeschalteter Medien herbeigetrommelt haben. So langsam wachen die deutschen Michel auf, ziehen sich die Schlafmütze von den trunkenen Augen und wundern sich, was sie da so wieder an Kasperlestück angestellt haben. Heute drei chice Latte-Schlürfer am Gehrenberg so unisono: “FDP gewählt?????? Aber wir doch nicht”…..
Oh edle Einfalt, stille Größe.
Die Jurymitglieder von “Deutschland sucht den Superstar” treten in der Show als Künstler auf – das hat das Bundessozialgericht in einem Urteil entschieden. Demnach gelten auch die Wortbeiträge von Pöbel-Juror Dieter Bohlen als Kunst. Für den Haussender RTL wird der Richterspruch teuer.
Schönes, neues Deutschland. Das ist jetzt also Kunst. Das Bepöbeln von Leuten, die sich von der Bertelsmannschen RTL-Scheisse einseifen lassen. Passt nahtlos in die Gesamtsituation. Da werden von einer fachlich und ministeriell eher schwach belichteten Frau “Stop”-Schilder gegen angebliche Kinderpo ins Netz gestellt und der absurde Mensch aus Tötensen kann ungehemmt weitermachen. Für uns bleibt Dieter Bohlen das, was er immer war: Ein primitibver krakeelender Prolet mit Großkotzattitüde. Also der passende Partner für einen gewissen gelben Politiker, der noch nie eine Werkhalle voin innen gesehen hat. Aber dieses Land mit”führen” will. Da hätte Bohlen auch neuer OB von Bielefeld werden können und Guido W. Leiter des städtischen “Spaßamtes”. Tägliches Pöbeln auf dem Alten Markt inbegriffen.
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Alle Termine:
August 2010
FRANKFURT Di., 10.08.2010 19:00 Uhr
HANNOVER Do., 12.08.2010 19:00 Uhr
September 2010
MÜNCHEN Mi., 15.09.2010 19:00 Uhr
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U2 Tickets Vorverkauf
Extravaganza 2010
Uber drei Jahrzehnte rocken Bono und seine Band die Konzertbühnen. Insgesamt 14 Alben hat die irische Band in dieser Zeit veröffentlicht. U2 . Zu ihren größten Hits zählen “With Or Without You”, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For”, “One” und “Beautiful Day”, “Where The Streets Have No Name”.
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U2 Konzertkarten online
http://www.uniglobalunion.org/Apps/iportal.nsf/pages/ccam_PetitionEn
Wer demnächst diesen Link anclickt, erfährt sehr viel mehr über Callcenter, Arbeitsweisen, Umstände, Zustände, Arbeitsbedingungen: Gewerkschaften in völlig verschiedenen Ländern, wie etwa Irland, Mexiko, Brasilien, den Vereinigten Staaten, Kolumbien, Kamerun, Südafrika, Belgien, Tunesien, Frankreich und Australien, werden sich an dieser internationalen Aktion beteiligen. Für weitere Informationen über das tägliche Leben von Callcenter-Beschäftigten, sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause, kann der UNI- Forschungsbericht A World on the Phone heruntergeladen werden, der ab heute auf unserer Website zur Verfügung steht: www.callcentreaction.org (Anmerkung: Der Bericht wird ab nächster Woche auch auf Französisch, Deutsch, Spanisch und Holländisch verfügbar sein).
Aus einer Pressemitteilung der UNI Global Union zum “Callcenter Aktionsmonat” Oktober. Auch hier in der Metropole sind Callcenter nach wie vor ein ganz heißes Thema.
Um an einem herrlichen Spätsommer-Samstag, 8 Stunden lang immer wieder die gleiche 4,5 Km Runde, auf einem MTB durch das lippische Bergland zu preschen, muss man schon echt bekloppt sein! Jawoll, genau das Richtige für mich! Also fix anmelden!
In der Woche vor dem Rennen machen sich dann jedoch erste Zweifel in mir breit, ob mein betagter Körper diese Prüfung auch schadlos überstehen würde. Also vielleicht doch besser als 2er-Team an den Start gehen? Es bedurfte keiner großen Motivationskünste um den alten Haudegen Gutsi (der Schweiger!) dazu zu bewegen, mitzumachen. Gedacht, gemacht, tuen getan !
Das “BOC-2Danger-Team“ war geboren.*
Am frühen Morgen geht’s, beladen mit Unmengen von Fressalien und Ersatzteilen, auf ins Lipper-Land. Auf dem Weg nach Barntrup wird mir plötzlich klar, warum diese Region auch als Lippisch-Kongo bekannt ist. Hinter Lemgo wird’s echt kriminell. Die Straßen werden zu Pfaden, Kulturland verwandelt sich in Urwald und Dörfer werden zu versprengten Ansiedelungen. Jetzt erklärt sich, warum in einem Örtchen wie Barntrup, 3 MTB-Vereine zu Hause sind. Der Stollenreifen-Drahtesel ist neben Mulis und Lamas die einzige Möglichkeit, sich in dieser Region fortzubewegen.
Wir benötigen sage und schreibe 1 3/4 Stunden für 54 km!
Völlig überraschend habe ich im Ort sogar Handyempfang. Also versuche ich meinen Kumpel Tim (das Tier!) zu erreichen und ihm von unserem Vorhaben zu berichten. Der sitzt gerade im Auto, ist „in the middle of nowhere“, auf dem nach Barntrup. Wie bitte? Nach Barntrup?
Und da sind wir plötzlich ein 3er-Team. Eine Bielefelder MTB-Alliance aus den Vereinen Sprintax, Zugvogel und TSVE ist somit geschmiedet. Hurra! Allerdings ist damit auch klar dass es mit einem lockeren Rundenrunterspulen nix wird, denn nun Tim ist dabei und der kennt keine Gnade. Es wird volle Kanne auf Sieg gefahren und in den nächsten 8 Stunden werden wir uns wohl oder übel permanent an der Kotzgrenze aufhalten.
Start und Ziel der 4,5 km-Runde ist auf dem Gelände des westfälischen Kinderdorfes, welches für die meisten der dort untergebrachten Kids, das Paradies auf Erden ist.
Wie immer missachte ich alle Anweisungen des Parkordnungsdienstes und fahre direkt bis auf die Strecke. Dort schlagen wir unser Fahrerlager auf. Mit allem drum und dran: Liegestühle, Sonnenschirm, Polster, Radio, Kühltasche, Küche, Werkstatt,…… ,
Alles perfekt vorbereitet, denke ich mir so, als ich im nächsten Moment mit grauenvollen Entsetzen feststelle, dass im Inneren meiner Rennschuhe, hartes Carbon und scharfkantiges Metall hervorlugt.
Oh Mega-Fuck, ich habe meine sündhaft teuren Einlegesohlen zu Hause vergessen. Ohne Sohlen zu fahren würde bedeuten nach spätestens 30 min meine Fußknochen durch abgeriebenes Fleisch begutachten zu können. Also ist Improvisation angesagt. Nach kurzer Suche im Fahrerlager gelingt es mir, ein Paar Frottee Antischweißfuß-Einlegesohlen Größe 46 aufzutreiben. Mit einer Kombizange auf Größe 43 gestutzt und mit Pappschälchen vom Würstchenstand fußergonomisch getunt, besitze ich nun die perfekten Speed-Sohlen.
Auf geht’s zum Start. Zum Warmfahren und zur Streckeninspektion verbleibt leider keine Zeit. Bei der Startaufstellung ist jedoch eines klar, dass wird kein Kindergeburtstag heute. Verdammt gute Leute dabei. Alle heiß wie Frittenfett und sich sich erst so richtig wohl fühlend, wenn die Oberschenkel platzen und der Arsch glüht.
Deutlich vernehmbare gurgurale Grunzlaute lassen darauf schließen, dass sich auch die Benelux-Fraktion bis hierher durchgekämpft hat. Aber auch unsere Heimatstadt ist stark vertreten, neben einer ganzen TSVE-Triathleten Kompanie, ist auch ein Arminia-Fanteam, im Schwarz/Weiß/Blauen-Krombacher Renndress am Start.
Das gestrige 3:0 des DSC gegen die Meidericher Ruhpott Proleten sorgt bei uns allen für einen zusätzlichen Motivationsschub.
Punkt 11 Uhr. Kawumm!! Startschuss. Die Meute hetzt los wie wild und ich mittendrin. Es bleiben ja schließlich nur 8 Stunden Zeit um sich auszutoben.
Es geht es für ca. 2 km bergauf. Zum Anfang ganz sanft über einen Feldweg, den ich mich mit viel Power hochdrücken kann. Dann wird es immer schmaler und steiler. Jetzt sind echte Kletterqualitäten gefragt. Oben auf dem Kamm angekommen, verläuft die Strecke für ca. einen km auf einem fast ebenen, breiten Forstweg. Dort kann ich mich bis an die Spitzengruppe heranarbeiten. „Ganz akkurat“ frohlocke ich und nur 7 Stunden und 54 zu fahren. Da werden wir wohl im Ziel 9 Runden Vorsprung haben. Dann aber geht es jedoch jäh einen sausteilen, 30 cm breiten und sauglitschigen Singletrail hinab. Warum zum Teufel ist der so matschig und rutschig, wo es doch schon seit Wochen furztrocken und ausgedörrt im Wald ist?
Standen nicht da oben ein paar Uniformierte?
Fucking Freiwillige-Feuerwehr! Die haben doch glatt den Trail gewässert, damit sie hier heute endlich mal so richtig was zu tun bekommen, um die Verschlammten, Frustrierten und Verletzen aus dem Wald zu bergen.
Dennoch komme ich gut durch diese fiese Passage hindurch und kann mich auf der folgenden Highspeed-Schotterabfahrt noch ganz vorne kämpfen. Dann geht es zurück auf das Gelände des Kinderdorfes. Hier sollte sich bitter rächen, dass ich vorher auf eine Streckeninspektion verzichten musste. Der folgende Bikepark ähnelt der Hellcoaster-Achterbahn, allerdings ohne angeschnallt und mit selber Lenken. Eine Steilkurve, Acht, Anliegerkurve, Rampe und Spitzkehre jagt die nächste. Ich knalle durch den Kurs, ohne zu ahnen, was mich nach der nächsten Kurve erwartet. Hinter mir hetzt die Meute, die anscheinend die Piste aus dem Eff-Eff kennt.
Unter Koks hätte mann hier sicher so richtig Spaß.
Kurz vor der 1. Zieldurchfahrt verwechsele ich einen Kamelbuckel mit einem Dromedarbuckel; sprich, ich übersehe und ignoriere den 2. Buckel völlig, ohne ihn abzufedern. Das hat die fatale Folge, dass mir mein Sattel volles Programm in die 12 pfeffert!
Ich beschränke mich jetzt mal mit der ausgiebigen Schilderung der daraus resultierenden Schmerzen. MANN kann es sich sicherlich vorstellen. Ich büße zwar ein paar Minuten ein, gebe aber Tim und Gutsi zu verstehen, dass ich weiterfahren kann. Die Schmerzen lassen allmählich nach. Dennoch versuche ich mich in den folgenden Runden, gedanklich auf eine mögliche neue Lebenssituation einzustellen. Eigentlich ist mir Sex doch gar nicht wirklich wichtig**. Sind es nicht gerade die nonphysikalen Beziehungen, die für das Verhätnis zwischen Mann und Frau so wichtig sind?** Ergeben sich dadurch nicht völlig neue Dimensionen für eine Partnerschaft?**
Runde um Runde spulen wir herunter und arbeiten uns von Platz 5 bis auf Platz 2 vor. Langweilig wird’s überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, es wird immer geiler! Den Kurs beherrsche ich inzwischen aus dem Eff-Eff. Der seifige Waldtrail wird zur lustigen Schlinderbahn und der Bikepark zur Achterbahn mit Jauchz-Effekt. Es macht sich so langsam dieses angenehme flowige Gefühl in der Magengegend breit, das man verspürt wenn man förmlich spielerisch durch den Trail gleitet.
Bei der Durchfahrt durch den Start/Zielbereich kommt zum Abend, bei richtig guter dröhnender 70´er Jahre Stromgitarrenmucke, echte Partystimmung auf. Ich freue mich schon auf das 1. Weizen danach!
Wir liegen auf Platz 2 und spulen kontinuierlich unsere Runden herunter. Dabei muss einem der Parcours schon leid tun, wenn Tim (the animal) seine 10 Minuten Zeiten in die lippische Kulturlandschaft fräst. Nachdem Tim ca. 2 Stunden vor Zielschluss, auf der Abfahrt ein Pedal verliert, wird’s nochmal knapp.
Das drittplatzierte Team kommt auf 2 Minuten an uns heran. Aber nach behobenen Defekt vergewaltigt Tim die Strecke förmlich und wir schließen fast auf die führenden auf.
Die letzten Runden im Rennen werden fast sinnlich schön. Wir erreichen zwar nicht mehr das führende Team, aber dafür können wir um so besser das euphorisierende Gefühl genießen, dass die spätsommerliche Abendstimmung uns Bikern auf der Strecke bereitet. Geist und Körper sind nun im völligen Einklang. Da könnte man fast philosophisch werden. AHDW neigt sich dem Ende zu. Um 19 Uhr kommen wir knapp hinter den führenden McDonalds-Team auf Platz 2 ins Ziel. Trotzdem sind wir super zufrieden.
Dann gibt es endlich dass wohlverdiente (1.) Weizen. Und als Krönung des Tages, bereitet der örtliche Fleischer, das weltbeste Nackensteak zu. Mein Kompliment! In Punkto Frischfleischversorgung sind uns die Hinterlipper, meilenweit voraus.
Auf der anschließenden Siegerehrung ist ausnahmsweise sogar noch richtig was los. Das Festzelt ist gerappelt voll und alle auf dem Podium bekommen die verdiente Anerkennung für ihre Leistung in Form von Applaus, Pokalen und Freibier. Die vor uns platzierten Jungs vom thüringischen McDonalds-Team, namentlich Ricco, Ronny und Jonny, sehen sich allerdings verdächtig ähnlich. Es werden erste Vermutungen geäußert, dass sie damals im RLFK-Schwarze Pumpe (Radsport-Leistungs-Förderungs-Kombinat) womöglich den gleichen Hormoncocktail aus der Babyflasche bekommen haben.
Scheiß was drauf! Ab jetzt wird noch härter trainiert und nächstes Jahr kommen wir wieder, dann stecken wir die ganz locker in die Tasche.
Während sich Tim auf der spätabendlichen Heimfahrt durch die lippische Diaspora schon wieder mental auf seinen nächsten Renneinsatz (in ca. 7 Stunden!) im Sauerland vorbereitet, entlocke ich Gutsi das erste Wort des Tages:“Ey Gutsi, war geil, wa?“ „ Jau“
….to be continued, KICK
*Bester Fahrradladen der Welt, unbedingt hingehen und viel kaufen
** Ein ganz deutliches: NEIN !
In Thüringen haben sie nur noch den Status der dritten Kraft hinter Schwarz und Linksrot. Und doch wollen sie mit der so gebeutelten Althaus-Partei ins Regierungsbett kriechen. Begreife, wer will. Die Wähler jedenfalls können das nicht nachvollziehen, Was der SPD aber egal ist.
Auf der Webseite der SPD Hamburg findet sich eine längere, sehr selbstkritische Analyse der Parteisituation, die mit diesen Sätzen zur Diskussion auffordert:
Im Jahre 2011 werden in Bremen, Mecklenburg, Rheinland-Pfalz und Berlin die verbliebenen sozialdemokratischen Regierungschefs den Urnentest überstehen müssen. Deren Ergebnisse bilden dann den „stimmungsmäßigen“ Auftakt für die Hamburger Bürgerschaftswahl 2012. Daraus gibt es nur eine Schlußfolgerung: Wenn die SPD bei diesen Urnengängen mehr als einen Blumentopf gewinnen will, muss es nach einer Wahlniederlage im September einen sehr vernehmlichen Bruch mit den Personen auf der Führungsetage der SPD geben – am besten schon auf dem ordentlichen Parteitag im November 2009.
Auf der Webseite der hiesigen SPD, die immerhin im Mai nächsten Jahres hier Landtagswahlen mitmachen will, bei der Bundestagswahl grandios verloren hat und außer dem wundersamen Gewinn des OB-Sessels durch Peter Clausen nichts vorzuweisen hat, findet sich eine derartige Auseinandersetzung nicht.
Mein Vorschlag: Löst endlich die SPD auf. Schickt die einen zu den Linken und die Anderen zur CDU/CSU. Und gut ist. Auch als Nicht-SPD-Mitglied macht es keinen Spaß, sich die Laienspielstücke von Dillettanten, Egomanen, Versagern und Hampelmännern antun zu müssen. Das deckt locker ein Herr Westerwelle mit seiner Truppe in der kommenden Regierung ab. Man könnte sich dann aber darauf konzentrieren, an deren schneller Ablösung zu arbeiten.
Di müssen sich einfach irren, unsere Bielefelder Gildemeister-Leute. Immerhin in vielen Sektoren ein Weltmarktführer des Maschinenbaues. Kann nicht sein, daß Ihr da unten im Tal der Tränen rumdümpelt, Eure Aufträge sich halbiert haben und fast die Hälfte Eurer Leute weggeschickt werden. Gestern noch hat der immer haarloser (oder Kopfloser?) werdende Onkel Scholz aus Hamburg, dem Bertelsmann in Gütersloh immer so schön die Gesetze schrieb und die Richtung des Abbaus vorformulierte – der aus dem Ministerium für Verwaltung der Nichtarbeit – gesagt, wie toll doch alle Maßnahmen gegriffen haben, die von der wundervollen und so sanft und leise im Schlaf geführten Großen Koalition gemacht wurden. Seriöse Fachleute sehen das Gaukelspiel der Vergangenheit ganz anders und werfen den Machern der Zahlen massive Lüge und Verschleierung per getürkter Statistik der wahren Arbeitslosigkeit vor, die sie bei ca. 6 Millionen Menschen einordnen.
Wer so in der Metropole Straßenschluchten hinter einem moBIEL-Bus hertändelt und rechts und links immer noch von den – im Überschwang des gelben Coups der Staatsvereinnahmung als Kleinpartei – übriggebliebenen v. Stockhausen-Plakaten erfährt, daß sich “Arbeit wieder lohnen” muß und sich darauf freut, daß endlich ein Außenminister als Gallionsfigur der Egomanie in Sicht ist, der den amerikanischen Präsidenten auf Deutsch begrüßt: “Hallo Barack, ich bin Guido. Jetzt kommt die Westerwelle auch zu Euch!”, der denkt sich auch sein Teil, wenn er das Plakat auf einem moBIEL-Bus sieht. Da schwallt es gradezu über von Begriffen aus der Werbung für die KfZ-Innung, die auch eine große Deutsche Hütchenspielerbank gern als Hülse für ihre hohlen Worte benutzt: Leistung, Leidenschaft. Oder gilt das eher Sandra, der Auswuchterin?
Die NW widmet heute in der Früh “Unserm Guido” eine schöne Glosse, hat er es doch nun endlich geschafft, Heinrich Lübke ausm Sauerland, ehemals grandiosester Radebrecher in präsidialer Funktion, zu toppen.
Oh yes, we are Alle heavy on whire. New Germany kams! Ausgerechnet auf das Hohlste, was deutsche Politik vorweisen kann, setzt der deutsche Urnenpöbel. “Yes. Wi kän”. Da wäre ich mir sowas von nicht sicher. Vieleicht haben sie beim Wählen gedacht: “Gelb. Postbank. Bankerspechtsgesicht. Wählen. FDP. Was zählt, ist ICH”. Ist bisher aber keinem bekannten Staat gut bekommen.




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