Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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September 2009
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Di
22
Sep '09

Macht Euch nicht lächerlich

Rund 20 000 Menschen sind in Deutschland bisher an der Neuen Grippe (Schweinegrippe) erkrankt. Der Verlauf der Infektionskrankheit ist noch moderat. Viele Patienten sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der Neuerkrankungen sinkt.
Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekräftigt hat, dass die weltweite Ausbreitung des Virus nicht zu stoppen ist, macht sich in Deutschland Impfmüdigkeit breit. Selbst Ärzte raten zum Abwarten. Hier stellt sich die Frage »Abwarten, aber worauf?«. Die Schweinegrippe besiegt sich nicht selbst. Hilfe gegen eine weitere Ausbreitung bringt nur eine Schutzimpfung, die bald anläuft. Es ist dringend an der Zeit, dass das NRW-Gesundheitsministerium die Öffentlichkeit informiert, wie diese größte Massenimpfung seit dem Zweiten Weltkrieg genau ablaufen soll. Durch zögerliches Abwarten wird sich die Impfmüdigkeit weiter verstärken. Die Gesundheitsbehörden müssen die Bevölkerung durch eine aktive und mit klaren Worten versehene Öffentlichkeitsarbeit wachrütteln, bevor in Deutschland die ersten Todesfälle aufgrund der Schweinegrippe beklagt werden.

Liebes Westfalen-Blatt. Hört einfach auf, dem PR-Stuß der Pharmaindustrie vorauseilend gehorsam auf den Leim zu kriechen. Schön, wenn die Leute nicht vorauseilend gehorsam gemäß der angeheizten gesteuerten Panikattacke handeln sondern endlich mal nachdenken, was ihnen da Medienmäßig “systemrelevant” eingeblasen werden soll. Erinnert stramm an den offiziellen Quatsch, die “Lehman-Pleite habe die Krise ausgelöst”. Dabei genügt ein Blick auf die “geheime HRE-Liste der Gäubiger”, wer da Milliarden verloren hätte, wenn der Staat endlich mal seine Pfoten aus dem Ganzen herausgehalten hätte. Nichts wäre zusammengebrochen.

Poka laus an der Porta Nigra

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Der Edelzweitligist und selbsternannte Aufstiegsaspirant aus der Metropole wie er leibt und lebt. 4:2 zockt Kettenraucher Baslers Truppe der Namenlosen die eben noch so stolze Truppe von der Alm ab. Kriegen wir jetzt nachträglich Rabatt für unsere Karten, die den Eintritt zum Spiel gegen den FC St. Pauli am Samstag ermöglichen? Die schönere und bessere Hälfte würde locker feststellen: “Pokal? Der hat seine eigenen Gesetze”. Na ja, ein bißchen im Pokal siegen wär ja mal nicht so schlecht für die Almdudler. Vor allem finanziell.

Steini Girl: Ein Song für den Lipper

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Boah wat sind dat doch für Kerle bei die Sozen. Franz ausn Sauerland zieht bei seine junge Freundin ein, weil dat hatte kein Zeit bis nache Wahl. Und ein Girl “mit dicke Hupen” besingt ihr Idol Frank mit oder ohne Walter Steinmeier ausn Lipperland. Wenn da ma nich den Heil hintersteckt, den Cheneralsekretär vonne Partei. Die ham dat doch faustedicke hinter de Ohren, die Sozen.

“Wir sind Narren Krieg zu führen”. Brother in arms beim WDR

Nun sind die Sonnen zur Hölle gegangen
und der Mond steht hoch am Himmel
Lass mich euch den Abschied bieten
jeder Mann muss sterben
Doch ist es im Sternenlicht geschrieben
und in jeder Linie deiner Hand
Wir sind Narren Krieg zu führen
auf dem Rücken unserer Waffenbrüder

“Brothers in arms”. Dire Straits. Mark Knopfler.

Mark Knopfler? Yeah. Genau der. Von und mit dem man “Brothers in arms” natürlich auf seinem mp3er oder 4er hat. Deswegen mal hier eine Pressemeldung des WDR:

Er hat vor gut 30 Jahren die Dire Straits gegründet, liebt den Live-Act und ist bis heute einer der ganz Großen der internationalen Rockmusik. Am kommenden Dienstag, 29. September 2009, gibt Mark Knopfler sein einziges Radiokonzert in Deutschland und dies
vor gerade mal 200 WDR 2 Hörerinnen und Hörern im Kleinen Sendesaal im WDR-Funkhaus. Und damit nicht genug: Das exklusive Konzert wird ab 21.05 Uhr live im WDR 2 Musikclub zu hören sein.

Vor kurzem erst hat Mark Knopfler mit Get Lucky bereits sein sechstes Soloalbum veröffentlicht. Durch die Kombination von
begnadetem Gitarrenspiel und keltischen Musikeinflüssen ist es zu einem ganz besonderen Werk geworden – stimmungsvoll und entspannend, so wie man seine Musik kennt und liebt. Genau diese schönen Stimmungsmomente werden sicherlich Bestandteil
von Mark Knopflers Konzert sein, ebenso wie die schnelleren und mitreißenden Rocktitel, die schon immer zu seinem Repertoire
gehörten. Überhaupt ist der Live-Auftritt seine Domäne. Er selber bezeichnet Konzerte als ‘The Real Thing’, die wahre Sache, einfach weil es die Menschen immer noch glücklich macht. Get Lucky eben. WDR 2 schätzt sich daher besonders glücklich, mit Mark Knopfler wieder einen der ganz großen Musiker zu einem kleinen, aber feinen Konzert in intimer Atmosphäre begrüßen zu dürfen. Knopfler findet sich in guter Gesellschaft, da WDR 2 in der Vergangenheit so namhafte Künstler wie Simply Red, Amy MacDonald und zuletzt Sven Regener mit seiner Band Element Of Crime als exklusive WDR 2 Radiokonzerte präsentieren konnte. Die Karten für diese Veranstaltung sind nicht im freien Handel erhältlich, sondern nur über Aktionen im Programm des WDR zu bekommen.

Da werd ich dann wohl mal reinhören. Und kein Guido, keine Angela, kein Franz mit oder ohne Walter, kein sonstwer kann dazwischenbrüllen, quasseln oder nur mal so dahinlabern. Und dann mal so: Yeaahhhh!

Beschickert kauft sichs bei Karstadt besser

Der Automat ist nicht nur rot. Er zeigt auch Rot. Wer pustet und vorher ein Bierchen zu viel hatte in der Altstadt, bekommt vom Alko-Tester im Parkhaus-Foyer in der Elsa-Brändström-Straße (Karstadt-Parkhaus) einen gut gemeinten Tipp: Auto stehen lassen bei Q-Park, Taxi nehmen, niemanden gefährden. Schreibt das Westfalen-Blatt.

Satire an:

Karstadt Bielefeld hat eine Idee, den Kauf im insolventen Warenhaus anzukurbeln. Wer zwei Glas Bier trinkt und an einem Alko-Tester mindestens 0,8 Promille angezeigt bekommt, kriegt im Kaufhaus auf jeden Kauf einen “Alk-Rabatt” von 5%. Nach unbestätigten berichten habe das ein Marketingmensch im Suff ersonnen. Warsteiner-Brauer in Herford sagt: “Das ist das Einzige für die Ware”.

Satire aus.

and now to something completey different

um mal was ganz anderes anzubringen und von diesem politiklastigen Blog abzulenken:

da surfe ich doch so durchs Internet und stoße auf diese SENSATIONELLE Schlagzeile:

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Ihr lieben: Lenken diese wirklich wichtigen Probleme nicht ein wenig ab? Okay, auch wenns nur für nen Schmunzler gut war, auch dann hat es sich gelohnt.

Wie Guido schon wirkt

Nach der CDU hat am heutigen Montag auch die FDP auf einem Parteitag in Dresden dem Entwurf für einen Koalitionsvertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Vereinbarung sei “proppenvoll mit FDP”, jubilierte der Landeschef der Liberalen, Holger Zastrow, nach dem Votum der rund 200 Delegierten, bei dem es nur wenige Enthaltungen gab. Zumindest in der Innenpolitik, in der sich die FDP generell für eine stärkere Wahrung der Bürgerrechte einsetzt, wird es mit dem Fahrplan für Schwarz-Gelb aber keinen großen Wandel geben. Am hohen Stellenwert des Politikfeldes “Innere Sicherheit” werde sich “nichts ändern”, heißt es in dem 57-seitigen Papier.

Im gleichen Atemzug, in dem die Regierungspartner ein effektives Vorgehen gegen Graffiti-Schmierereien geloben, versprechen sie zudem, “bestehende Eingriffsmöglichkeiten bei der Telefonüberwachung auch auf Internet-Telefonie” auszudehnen. Diese Forderung nach rechtlichen Handhaben für eine sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ), bei der es um das Abhören von Internet-Telefonaten vor beziehungsweise nach einer Verschlüsselung direkt auf dem Rechner des Betroffenen geht, überrascht. Die dazu eingesetzte Technik ist vergleichbar mit der für heimliche Online-Durchsuchungen, auch wenn bei der Quellen-TKÜ offiziell nur auf die laufende Kommunikation – nicht auf Festplatteninhalte – zugegriffen werden darf. Gegen Befugnisse verdeckter Zugriffe auf IT-Systeme haben sich die Liberalen im Bund bisher gewehrt. Quelle: heise online

Verwundert? Wo das gelbe Großmaul draufsteht, muß ja nicht unbedingt Liberalität drinstehen. Nur gut, wenn es noch ein paar merken, die auf den gelben Fliegenfänger hüpfen wollten.

Flashmob. Orange

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Ja, ich weiß. Ich bin kein guter Staatsbürger. Ich betrachte die Parteien durch die Bank kritisch. Vor allem die, die seit 60 Jahren glauben: “L’Etat c’est moi“. Und die jetzt wieder dem Wahlvieh auflauern, damit ein Hinterbankkandidat auf einen blauen Reichstagssessel gelangt, der mit dem wahlweisen Heben der “Ja” oder “Nein”-Karte auf Weisung der Herrn Po falla, Kauder, Struck, und wie sie alle heißen, zur politischen Willensbildung einer Handvoll “Begnadeter” und ihrer Lobbyistenentourage gegen Bundestagsdiät beizutragen haben. Sozusagen Stimmvieh des Stimmviehs unter der Reichstagskuppel. Einfach nur menschlicher Füllstoff. Zu sagen haben sie nichts. Das nimmt die jeweilige Partei ihnen ab. Staatstragende Minderheit sozusagen. Die bestimmt, wie die übergroße Mehrheit zu leben, zu denken, zu bezahlen, zu handeln hat. Dafür wird sie ja auch breitflächig von klugen Beamten in BKA-Auftrag überwacht. Damit die machthabende Junta nicht von den Vielen angegriffen wird, die vielleicht doch mal aufwachen könnten, wenn sie merken, sie müssen für “Brot und Spiele” sogar noch selbst bezahlen.

Gegen 10 Uhr kam die Mail von der schöneren und besseren Hälfte: “Zieh die Jacke an. Nimm den Hund und fahr bei Jibi vorbei. Sie bauen grad auf”. Klar, daß es nur eine bestimmte Partei sein konnte. Und ein bestimmter Kandidat. Der, von der kürzlich die schönere und bessere Hälfte erzählte, er lauere den Steinhagenern sogar vorm Bäcker auf. “Wolle Du Pfefferminz mit Merkel-Geschmack?”.

Vor dem Kultnahversorger angekommen, stand da ein Schirmchen, ein Bänkchen und ein Spannplakat jenes Kandidaten, dem ich heute in der Früh bereits eine Schwarzwälder von Kraume widmete. Ich sah sie wuseln und sie fielen nicht auf, wenn die Jibiwilligen einen der vier Eingänge – bzw. Ausgänge frequentierten. Entsprach doch die Kluft bis auf eine Inschrift: “Wahlkampfteam XY” exakt den Hemdchen, die Jibis Regalfülltruppe trägt. Alle wurden sie angesprochen. Keiner blieb stehen. Ob Orange nicht zieht?

Dann näherte sich ein schwarzes A-Klässchen vom Daimler, über und über mit dem hübschen Schädel des Kandidaten und diversen Aufschriften beklebt. Einen Moment überlegte ich, ob ich da ganz bewußt hingehe und mich anflashen lasse. Dann sagte ich mir:”Laß et. Hast ja schon gewählt”.

Zu gern hätte ich eine der Autogrammkarten verteilenden “Wahlkampfteam”-Damen gefragt, warum sie getarnt auftreten. Die Hausfarbe der Schwarzen sei doch immerhin Dalai Lama-Orange. Aber ich hätte sicher keine Antwort bekommen. Die steinernen Gesichter der orangenen Flashmobber verrieten nur: “Frust. Frust. Frust”.

Der Meister himself im A-Klässchen rangierte hin und her. Vielleicht sollte Kaiserin Angela per Wuffchen Po falla mal Kurse verschenken, “wie lenke ich ein wahlkampfauto korrekt?”. Dann wäre er nicht gegen die Einbahnfahrbahn gerollt, der Hund hätte nicht gebellt und ich hätte nicht ein paar Sekunden überlegt, ob ich die hohe harte Stoßstange gegen den orangenen Flashmob in Schwarz lenke. Er mußte unter dem hohen Kopf grinsen. Ich auch.

Ich ließ es. Man muß Mitleid mit Leuten haben, die Wahlkampf im Stundentakt führen (müssen), nur um ein paar Autogrammkarten mit des Kandidaten Schriftzug an sauertöpfisch blickende Menschen zu bringen.

Orange steht übrigens den Piraten viel besser. Und Flashmob können sie sogar richtig. Wie die Sonnenkaiserin aus der Mark Brandenburg jetzt grade wieder in Mainz erfahren hat. Das Bundesverkündungsblatt mit der Aktualisierung direkt aus dem Kanzleramt berichtete sogar darüber. Nicht weiter verwunderlich, wenn immer deutlicher wird, daß ein paar Irre die Republik regieren. Aber am 27. September kann man ja wunderbar mit 2 ganz einfachen Kreuzen die Jacken mit den Ärmeln nach hinten verteilen. Wenn man es nicht schon per Briefwahl gemacht hat.

“Auf der Flucht abgewählt”

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Das Plakat wäre mir sogar den Wurf mit einer Schwarzwälder Torte von Kraume wert.

Wer sich derart aus dem Kampf verdrückt, wer sich so feige aus dem Staub macht und diejenigen im Regen stehen läßt, die er zu führen beansprucht, dem wird in diesen Zeiten zum Dank noch eine Limousine gestellt, anstatt ihm die Pistole zu reichen. Gerechter wäre es, der Anfang einer kleinen Gerechtigkeit, wenn man nachher wenigstens notieren dürfte: “Auf der Flucht abgewählt”.

Danke, Blogger Feynsinn. Sie sprechen uns mit Ihren Anmerkungen zur Feigheit der “Spitzenkadidaten” vor der “ARD-Elefantenrunde” aus dem Herzen.

Nur mal angemerkt in Sachen Karstadt/Arcandor

Die Arcandor-Pleite wird die Insolvenzverwalter viele Jahre beschäftigen. Die wirklichen Verlierer der Konzern-Pleite verstecken sich aber hinter der nüchternen Zahl 75000. Genauso viele Handwerker, Zulieferer, Reinigungsfirmen und viele andere haben ganz sprichwörtlich noch eine Rechnung mit dem Unternehmen offen. Während sich Arcandor mit seinen Dutzenden Tochterunternehmen in den geschützten Raum der Insolvenz zurückzieht, bleiben seine Gläubiger im Regen stehen. Mit viel Glück bekommen sie in einigen Jahren ein paar wenige Prozent ihrer ursprünglichen Forderung ausgezahlt. Während bei Karstadt dann weiterhin die Kassen klingeln werden, wird so mancher kleine Geschäftspartner seinerseits Insolvenz angemeldet haben. Weil viele Zulieferer nicht mal so eben auf Hunderttausende Euro verzichten können. Die Arcandor-Insolvenz wird deshalb in Kürze zu einer weiteren Pleite-Welle führen. Und die Betroffenen werden keine Millionenabfindungen wie Ex-Arcandor-Chef Eick erwarten dürfen.

Wäre ja mal interessant, auf der Basis dieses Kommentars der Neuen Osnabrücker Zeitung bei Karstadt auf der Bahnhofstraße nachzufragen, wie es denn so um die Bezahlung einschlägiger Rechnungen steht…..

Verbietet endlich Mißfelder!

Kürzlich ließ sich der geniale Oberschwachmat der Union, der noch nie im Arbeitsleben gestandene 30 jährige Philipp Mißfelder, Chef der Jungen Union, auch hier in der Metropole blicken und sonderte seinen gequirlten Schwachsinn ab. Jetzt hat “der kleine Kohl” einen drauf gesetzt: Rente mit 70 hält er für realistisch. Klar, wer kein Hüftgelenk mehr bekommt und dann an den Rollator gefesselt ist, weil er sich sein Leben lang für ein paar Kröten krumm geschuftet hat, der braucht auch keine Rente vor 70. Wo ist eigentlich der Knopf, mit dem man so einen Vollpfosten abstellen kann? Und warum wählen eigentlich in Mehrheit die beigen Windjacken und Gesundheitslatschen einen Verein, dessen “führende Köpfe” nur Verachtung für Rentner & Co. übrig haben? Kann aber auch mit dem tiefen Wunsch vieler Deutscher zusammenhängen, doch bitteschön von dem Metzger an die Schlachtbank geführt zu werden, der ihm dann eigenhändig das Fell über die Ohren zieht. Gibt so ein heimeliges Gefühl, sowas von Zusammenhalt. “Führer/in befiehl, wir folgen Dir”.) Blind.

Tschuldigung. Jetzt hab ich aus Versehen “Mistfelder” getippt. Bleibt die Frage, warum sich eine doch angeblich so “menschliuche” und wider alles Wissen und Tradition auch noch von BLÖD zur “Oma” ernannte Kanzlerin mit Menschen wie Po falla, Kauder, Bosbach, Mißfelder und demnächst Guido “Unerträglich” Westerwelle umgibt.

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa, er lebt noch

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Das links, das ist Peter “Pit” Clausen. Designierter OB im Ruhestand. Noch ist er ja nicht gesalbt, noch ziert die schwere Amtskette der Metropole zwischen Wald, Bergwipfeln und Brachflächen nicht den zierlichen Nacken. Aber er legt schon Hand auf. Hier bei Parteikumpel Guntram. Guntram Schneider. Der möchte in den Berliner Reichstag, um die Tradition seines Vorgängers, des jetzigen Postlers Rainer Wend, fortzusetzen: Zustimmung zu Allem, was sozial abbaut, umkrempelt und das Land in Schieflage bringt. Ist nicht schwer. Wozu der ehemalige “Experte” seine Ja-Karte im Butatag hingegeben hat, kann man immer noch nachlesen. Na Guntram, dann hau mal rein.

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Kannst ja schon mal üben, wenn der röhrende kleine Hirsch und ehemalige Chefsozialabbauer und SPD-Zerklopper auf der Drehscheibe steht und seine Weisheiten ins Volk brüllt. Die da heißen:

- Belohnt die Hütchenspieler
- Macht nach Hartz 4 jetzt endlich Hartz 5
- Wer nicht arbeitet kriegt auch nichts zu essen
- Hol scho ma ne Flasche Bier

Wieso? CDSDUFDP senken doch schon die Steuern nach oben

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Hilfeeeeeeeeeeeee. Oh man, nie war Wahlkampfende dringender als heute. Die Verwirrung derer, die eigentlich einen klaren Kopf haben sollten ist krasser denn je. Alles quatscht durcheinander. Da hilft nur: Rechtzeitig Briefwahl und “Ihr könnt uns mal”. Ansonsten ist nicht so gut, daß Arminia im Pokalspiel bei Mario Baslers Trierern auf Rücksaltist Katongo verzichten muß. MagenDarm. Gut, daß er da nicht auf dem Feld der Ehre steht. Wär schon eine beschissene Situation.

Schönen Tach auch!