Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
14
Sep '09

Fahrrad-Rikscha in Bielefeld?

Tach Bielefeld!

Ich blogge schon seit einiger Zeit unter www.nachhaltigkeits-guerilla.de. Seit Neuestem kenne und schätze ich die Arbeit von Transition Town Bielefeld (vgl. http://ttbielefeld.wordpress.com/) und bin überrascht, dass es in Bielefeld eine solch unterstützenswerte Initiative gibt.

Wenn alles gut läuft, komme ich schon bald nach Bielefeld und Ihr dürft neben der Bimmelbahn auch mal Rikscha fahren (http://www.nachhaltigkeits-guerilla.de/rikscha-rikscha/).

Brackwede, oleeeeeeeeeee

Der Tanz hätte nun beginnen können. Aber es gab noch eine kleine, bezaubernde Verzögerung. Christopher Kalkbrenner nutzte die große Kulisse, um seiner Freundin Larissa Krieger mit Erfolg einen Heiratsantrag zu machen. Als die beiden sich dann auf der Bühne küssten, kannte der Jubel keine Grenzen.

Tanz? Welcher Tanz? Ein Blick in die NW.online klärt hinter dem ganzen “runnenundrollen” auf:

Es hat geklappt: Der Bielefelder Ortsteil Brackwede wird künftig im berühmten Guinnessbuch der Rekorde verzeichnet sein. Als Austragungsort eines der wohl schweißtreibendsten erfolgreichen tanzsportlichen Rekordversuche aller Zeiten. 1.067 begeisterte Tänzer haben gestern auf dem abgesperrten Stadtring einen neuen Weltrekord im Jumpstyle-Tanzen aufgestellt.

Na, wenn das nicht einen Click wert ist. Wann kommt der Weltrekord im Einbeinig-die-Sparrenburg-raufrennen?

Warum runendrollten die Goldbeckchen einen Stahlträger?

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Irgendwie ist der “rund and roll”-Day ja eine ziemlich schräge Veranstaltung. Wenn einmal im Jahr die Hauptschlagader der kleinen großen Stadt für einen Sonntag voller gelaufener Blasen gesperrt wird. Bleibt die Frage offen, warum die Firmengruppe von unserem IHK-Präses Goldbeckchen einen hölzernen Stahlträger schleppen mußte. Ein gläsernes Hochhaus mit Thomas Middelhoff aus dem Penthouse winkend hätte es auch getan.

Westfalen-Blatts Leser hatten Bildausfall

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Die Leser des Westfalen-Blattes haben andere Fernseher als der Rest der Nation und der umliegenden Nachbarstaaten, die das “Duell” gestern Abend sahen. Aber auch TNS Emnids Klaus-Peter Schöppner, einer der Umfrager der Nation in der Mauern der Metropole, sah irgendwie ein wenig schief:

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Friede Springers BILD gähnte nur. Was wiederum unhöflich ist, denn Liebling Angela, die “mächtigste Frau der Welt”, die mit den Ackermanns im Kanzleramt zu Geburtstag speist, bot eben nichts außer einem angespannten Gesicht und orangener Bernsteinkette. Was wohl auch über lange Strecken für die vier TV-Moderatoren galt, die seltsam (oder absichtlich?) zahnlos blieben.

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NW-Chefredakteur Seim zeigte sich – wie wohl die meisten Zuschauer – erstaunt darüber, daß Steinmeier “auf Augenhöhe” argumentiert habe. Nun ja, ziehen wir mal die gesteuerte Meinung der 65% Mainstream-Medien aus dem SpringerBertelsmannBurda-Stall ab, auf der Merkels angebliche 40% Vorsprung bei der Sympathie beruhen. Da bleibt dann eben nur “Augenhöhe”.

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Fazit, nachdem hier die erbetenen Mails von Freunden und Bekannten eingelaufen sind, darunter ausgewiesene Unions-Wähler: Eigentlich ist es völlig egal, wer Kanzler wird oder ist. Die verunsicherten Wähler werden am 27. September wieder für die nächste Groko sorgen. Dann gute Nacht, Deutschland. Aber das gälte auch für eine schwarzgelbe Allianz.

Da fällt mir doch ein blöder Spruch ein: “Was tun, sprach Zeuss, die Götter stinken nach Petroleum”. Widmen wir uns anderen Dingen.