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Di
1
Sep '09

Ach Gutti, Du Guter….

“Nicht mehr lang hin bis zur Butawahl. Jetzt aber noch schnell mal ein wenig die finanzielle Gießkanne auskippen”. So ähnlich muß sich das wohl Wirtschaftsminister zu Guttenberg gedacht haben. Und flugs wird auf Bundesebene das Füllhorn der Versprechungen ausgekippt, um den Mittelstand noch gnädig zu stimmen, den die neoliberalen Protagonisten und Lobbyisten in den letzten Jahren vernachlässigt haben. Dumm nur, daß er die tragende Säule unseres Wirtschaftssystems ist und nicht so manche tricksende, feilschende, Steuerverschiebende, betrügende DAX-Company. Aber es ist zu spät. Vor 12 Monaten hätte das passieren müssen, anstatt den Verursachern (Banken) und Großbetrieben das Steuergeld nur so hinten rein zu schieben. Die Probleme des Mittelstands bei der Kreditbeschaffung sind seit vielen Monaten bekannt. Was nach dem Wahlsonntag kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche: “Nicht realisierbar oder nicht finanzierbar”. Es ist nur unsäglich dumm und populistisch, was da in Berlin abgeht, Guttis Aktion inbegriffen.

Purer Aktionismus, der dem Kreditgeklemmten Maler, Schreiner, Klempner “umme Ecke” in keiner Weise hilft. Denn ab der schwarzgelben neoliberalen Hornissenansage ab 27.09. kann es nur noch heißen: Rette sich, wer kann.

In einem Anfall von Trotteligkeit

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Die ältere Dame im toom-Kittel lachte fröhlich zur frühen Stunde: “Da müssen Sie die Kindersicherung abmachen”. Aha. So ist das, wenn man äußerst selten eine Sprühlackdose benutzt. Hätte eine zweite Fahrt an den Brackweder Tüterbach erspart.

Nun sprüht sie. Blau wie Arm. Bielefeld. Oder Veilchen.

So sieht das aus:

 

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Altweibersommer

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An September-Tagen mit sonnigem Wetter kühlt es sich in den klaren Nächten stark ab, so dass in den Morgenstunden durch den Tau die Spinnweben deutlich zu erkennen sind. Die seltsam glänzenden Fäden (oder “Herbstfäden”) glitzern im Sonnenlicht wie lange, silbergraue Haare. Früher glaubten die Leute, so erzählen es alte Sagen, daß alte Weiber (damals war das noch kein Schimpfwort für alte Damen) diese “Haare” beim Kämmen verloren hätten und daß dies das Wirken der “Nornen”, der alten Schicksalsgöttinnen, die die Lebensfäden der Menschen spinnen, war. Aus: “bauernregeln.net

Artistin in der Politkuppel. Ratlos.

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Ratzfatz sind die Plakate mit Bernd Landgraf und der Kanzleuse in der Metropole bereits überklebt. Nun wird Lena Strothmann für die Butawahl auf die Rampe geschoben und an die Laternen gehängt. Trude Templin hat die Devise ausgegeben “Weiter so. Alles gut”, derweil Pistenrambo Althaus in Thüringen vor den Mikros und Kameras das jämmerliche Bild eines angezählten Boxers in der 7. Runde abgibt und Saarmüller tut, als habe er haushoch gewonnen. Allerdings könnte die Dämlichkeit der SPDLinken in beiden Bundesländern am Ende durchaus den “hessischen Effekt” geben, als man auch glaubte, Ekel Koch sei abgewählt.

Da ist das Bild von Trude Templin auf dem Titel der NW natürlich nicht grade höflich.