“Nicht mehr lang hin bis zur Butawahl. Jetzt aber noch schnell mal ein wenig die finanzielle Gießkanne auskippen”. So ähnlich muß sich das wohl Wirtschaftsminister zu Guttenberg gedacht haben. Und flugs wird auf Bundesebene das Füllhorn der Versprechungen ausgekippt, um den Mittelstand noch gnädig zu stimmen, den die neoliberalen Protagonisten und Lobbyisten in den letzten Jahren vernachlässigt haben. Dumm nur, daß er die tragende Säule unseres Wirtschaftssystems ist und nicht so manche tricksende, feilschende, Steuerverschiebende, betrügende DAX-Company. Aber es ist zu spät. Vor 12 Monaten hätte das passieren müssen, anstatt den Verursachern (Banken) und Großbetrieben das Steuergeld nur so hinten rein zu schieben. Die Probleme des Mittelstands bei der Kreditbeschaffung sind seit vielen Monaten bekannt. Was nach dem Wahlsonntag kommt, ist so sicher wie das Amen in der Kirche: “Nicht realisierbar oder nicht finanzierbar”. Es ist nur unsäglich dumm und populistisch, was da in Berlin abgeht, Guttis Aktion inbegriffen.
Purer Aktionismus, der dem Kreditgeklemmten Maler, Schreiner, Klempner “umme Ecke” in keiner Weise hilft. Denn ab der schwarzgelben neoliberalen Hornissenansage ab 27.09. kann es nur noch heißen: Rette sich, wer kann.




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