Archiv für den Monat: August 2009

Und wer hatte die Musik bestellt?

Außergewöhnliche Krisen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Das dachte sich wohl der Chef des renommierten Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) als er in einem Interview eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25 Prozent vorschlug. Klaus Zimmermann glaubt, dass es nicht zu Steuersenkungen, sondern zu Steuererhöhungen nach der Wahl kommt. So könnten die Bürger dem Staat helfen, die Staatsfinanzen nach der teuren Finanz- und Wirtschaftskrise wieder zu sanieren.

Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um sechs Punkte auf 25 Prozent brächte dem Staat auf Dauer etwa 50 Milliarden Euro zur Sanierung der Staatsfinanzen. Daneben sei auch denkbar, die Grundsteuer anzuheben und die Pendlerpauschale abzuschaffen. Zur Sanierung der Haushalte müsse man breit vorangehen, sagte er. Sich nur auf die Einkommensteuer zu konzentrieren, reiche nicht aus. Quellen: Diverse Dienste

Schön, schön. Die liebe Bankenwelt und die mit Milliarden kurz vor der Wahl nicht knausernde Politik bestellen ein gigantisches Blasorchester. Und wer bezahlt die Zeche? Der Steuerbürger. Also das breite, pöbelige Urnenvolk. Vieleicht ist das aber clever genug und verlangt vor Abgabe des Kreuzes auf dem Wahlzettel seinen immensen Einsatz zurück?

241 Euro Sozialhilfe pro deutschem Kopf

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Jahr 2008 in Deutschland brutto 22,0 Milliarden Euro für Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“) ausgegeben. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro, die den Sozialhilfeträgern zum größten Teil aus Erstattungen anderer Sozialleistungsträger
zuflossen, betrugen die Sozialhilfeausgaben netto 19,8 Milliarden Euro; das waren 4,9% mehr als im Vorjahr.

Pro Kopf wurden in Deutschland 2008 damit für die Sozialhilfe rechnerisch 241 Euro (Vorjahr: 229 Euro) netto aufgewendet. In
Westdeutschland (ohne Berlin) waren es mit 249 Euro je Einwohner wesentlich mehr als in Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 164 Euro. Mit 11,2 Milliarden Euro entfiel – wie in den Vorjahren – der mit Abstand größte Teil der Sozialhilfenettoausgaben (57%) auf die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Im Vergleich zu 2007 stiegen die Ausgaben hierfür um 5,3%. Die im 6. Kapitel des SGB XII geregelte Eingliederungshilfe für behinderte Menschen hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung zu verhüten, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen bzw. zu mildern und die Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft einzugliedern.

Wieviele Milliarden an Bankenhilfe flossen? Umgelegt auf die Zahl der Banker dürften da wohl locker Beträge herauskommen, die den Anschaffungswert eines veritablen Mittelklasseautos übertreffen. So richtig schreien habe ich da noch niemand hören. Wohl aber über die „exorbitante Höhe der Sozialhilfe“, die zur Hälfte Menschen zufließt, die sich nicht selber helfen können. Als „Hauptstadt der Barmherzigkeit“ mit dem Stadtteil Bethel haben Bielefelder wohl einen noch engeren Bezug zu dem Thema.

Nebel und Rosenaufbäumen

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26. August. Vom Teuto zogen schon die Nebel herunter. Die noch einmal richtig aufblühenden Rosen tragen Tautropfen. Kein Zweifel: Der Herbst rückt näher. In diesem Jahr noch früher erkennbar, denn Gärtner sagen, Buchen und Birken hätten im April und Mai unter der Trockenheit gelitten. Das quittieren sie jetzt mit welkem Laub und vorzeitiger Winterstarre. Irgendwelche Parallelen bei den Mitmenschen entdeckt?

Was anderes erwartet?

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Gestern Telefonat mit einem Geschäftsfreund in Bayern:
Er: „Woran liegt es, daß es so kurz vor der Wahl so still ist?“
Ich: „Man vermeidet die wirklich relevanten Themen und eröffnet Nebenschauplätze“
Er: „Wollen die Wähler das wirklich so genau wissen, wer mit wem wann wie wo?“
Ich: „Nein. Sie lesen drüber weg oder schalten ab und um“
Er: „Wie erklären Sie sich das? Sie schreiben ja schon lange über Politik“
Ich: „Wir haben keine Politiker mehr mit wirklicher Klasse“
Er: „Da gebe ich Ihnen recht“

So kommt dann eben, was in oder nach einer „Krise“ immer kommt: Die Zeche zahlen die, die sie nicht verursacht haben. Und auf Bielefeld übertragen: Egal, wer hier OB wird, es wird für ihn/sie und für alle Betroffenen kein Zuckerschlecken. Die Wahlversprechen deuten alle lediglich darauf hin, daß sich bei keinem der BewerberIn dramatisch etwas für diese Metropole verändern wird. Gewollt? Oder eher „Nicht gekonnt“?

Westfalen-Blatt: …ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen“

Es ist schon sehr interessant zu beobachten, wie »moralisch anständig« Parteien sich manchmal verhalten. Da nimmt Ulla Schmidt (SPD) ihren Dienstwagen samt Fahrer mit in den Urlaub. Sämtliche Parteien prügeln mit Verbalattacken auf die Gesundheits-ministerin ein. Sie fordern ihren Rücktritt und erklären im selben Atemzug, dass sie selbst eine blütenweiße Weste hätten. Nun steht Kanzlerin Angela Merkel am Pranger. Und diesmal sind die Rollen zwar vertauscht, die Verhaltensweisen der Parteien aber gleich. Die SPD kritisiert Merkel aufs Schärfste und fordert eine »lückenlose Aufklärung«. Das Kanzleramt und einige Unionspolitiker wiederum betonen, dass die Vorwürfe nichts weiter seien als eine üble Kampagne des politischen Mitbewerbers. Richtig ist: Weder die Dienstwagenaffäre noch die Feier im Kanzleramt sind (Wahlkampf)-Themen, die angesichts bedeutsamerer Probleme und Herausforderungen in diesem Land wirklich ernstzunehmen sind. Richtig ist aber auch, dass jeder, der Verantwortung trägt – ob er Schmidt, Merkel oder Ackermann heißt – sich fragen sollte, ob er ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen kann.

Eben, liebes Westfalen-Blatt. Die wirklich wichtigen und elemantaren Themen werden unter den Tisch gekehrt. Den Eindruck hat man aber ein wneig auch beim OB-und Kommunalwahlkampf in Metrpole und OWL-Umfeld. Oder sind die Leute ganz einfach müde ob der politischen Kakophonien?

Stadtwerke-Sumpf oder einfach nur zu blöd?

Radio Bielefeld:

Fünf Tage vor der Kommunalwahl droht der Bielefelder SPD ein Datenskandal. 2.100 Mitarbeiter der Stadtwerke erhielten jetzt einen Brief von Oberbürgermeisterkandidat Pit Clausen. Darin wirbt er für sich und seine Partei, indem er die Zukunft der Stadtwerke von der Wahl abhängig macht. Das Prekäre: Die Bielefelder CDU wirft der SPD laut Bildzeitung vor, die Adressen illegal beschafft zu haben. Und zwar aus der Personalabteilung der Stadtwerke. SPD Wahlkampfleiter Georg Fortmeier bestreitet das. Im Radio Bielefeld Interview sagte Fortmeier, die Daten stammen aus Telefonbüchern und offiziellen Melderegistern. Aufmerksam wurde die CDU dadurch, dass auch ihr Oberbürgermeisterkandidat Bernd Landgraf die SPD Post im Briefkasten fand. Angeblich prüft die CDU Strafanzeige zu erstatten.

So was ist da also los? Glaubt man der SPD, dann wurden alle Adressen aus Telefonbüchern und öffentlichen Melderegistern rausgesucht… 2100 Schreiben? Donnerwetter, was die Genossen nicht so alles an Praktikanten aufbieten können….

Aber ist das glaubwürdig? Öffentliche Melderegister gibt es nicht. Jede Adresse, die nicht im Telefonbuch zu finden ist, muss einzeln bei der Stadt beantragt werden. Und das kostet 7,00 €… pro Adresse… dann wars ein teures Schreiben an die Stadtwerke-Mitarbeiter. Haben sich die Genossen den Spaß tatsächlich so viel kosten lassen?

Mal abgesehen davon: Die Adressen wurden also „händisch“ rausgesucht… aha… und dabei ist keinem der Genossen aufgefallen, dass sich auch die Adresse des Gegenkandidaten unter den Angeschriebenen befindet? Schließlich ist Bernd Landgraf auch Angestellter der Stadtwerke….

Vieles spricht dafür, dass die Adressen also automatisiert ermittelt wurden. Und da bleibt außer des Datenbestandes der Stadtwerke selbst nicht viel übrig.

Abgesehen von der inhaltlichen Botschaft, die gelinde gesagt völlig abwegig ist, wäre ein Mißbrauch der Daten der Mitarbeiter ein heftiger Klops… Sollte das den Tatsachen entsprechen, macht sich die SPD entgültig unwählbar. Eigentlich aus zwei Gründen: 1. Datenmißbrauch und 2. zu blöd.

Na dann gute Nacht Pit „The Biolek“ Clausen

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Déformation professionelle

sueddeutsche.de: Es gibt ein Bild, das zeigt Angela Merkel Anfang der neunziger Jahre, mit anderer Frisur, mit einem Rock, sitzend in einer ostdeutschen Fischerhütte mit drei Fischern. Wenn Sie sich nun die Politikerin mit Sektglas inmitten von 30 Ackermann-Freunden im Kanzleramt vorstellen, ist diese Wandlung mit dem Begriff der déformation professionelle ausreichend beschrieben?

Morlock: Ja, aber nicht im strengen Sinne. Es ist ein Aufsteiger-Phänomen, das hier zu besichtigen ist. Gerhard Schröder im edlen Anzug mit Cohiba-Zigarre …

sueddeutsche.de: … der Brioni-Kanzler, hieß es damals …

Morlock: … das ist genau das gleiche Phänomen. Es kann wie jetzt bei Frau Merkel dazu führen, dass die Grenze zwischen Amtlichem und Privatem überschritten wird. Man kann und darf Politikern nicht persönliche Freundschaften untersagen, und auch Politiker brauchen in der Wirtschaft Gewährsleute, auf die sie sich verlassen können. Aber es muss eine Grenze geben.

Parteienrechtler Martin Morlock im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung zu den drei momentan aktuellen politischen Entgleisungen „Ackermann-Sause im Angie-Bunker“, „vuzGutti läßt Gesetze von Kumpels schreiben“, „Ullallas Dienstwagenaffäre“.

Warum regen wir uns auf. Bananenrepubliken haben wenigstens Bananen für ihr Volk. Da sind wir hier ja noch bananiger dran, wir haben nur Spitzelei, Zensur, Abhörungen und Vorratsdatenspeicherungen. Brauchen Bananenrepubliken nicht. Hier wird der oberste Bankgauner, der für ein Verkloppen eines Großteils der deutschen Giftpapiere an heute weitestgehend pleitige Banken zuständig ist („25% Rendite“) zum Dank für die Erpressung des Staats und der dämlichen Verantwortlichen noch belohnt und im Kanzleramt gebauchpinselt.

Dazu passt auch eine Anmerkung eines Lesers auf den „Nachdenkseiten„, die das Thema ebenfalls behandeln:

Anmerkung unseres Lesers J.B.: Während Ulla Schmidt in einem regelrechten Spießrutenlauf durch die Medien fertig gemacht wird, darf Merkel vom privaten Syltflug zwecks privater Buchvorstellung im Regierungsjet bis hin zu Ackermanns 60. Geburtstag ungestraft auf Staatskosten ausrichten?

Wenn für zusätzliches externes Servicepersonal Ausgaben in Höhe von 2100 Euro anfielen, dann kann man sich nur zu gut vorstellen, was der Gesamtetat dieses Spektakels des Klüngels war! Diese politische Kungelei sprengt inzwischen alle Vorstellungen! Demokratie? Besser wäre wohl „Korporatokratie“, wie es John Perkins in seinem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ richtigerweise ausdrückte.

Da guck mal, die Kaiserin weigert sich

Niedliche Pressemeldung:

Laut ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender verweigert sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel beharrlich einem TV-Treffen der Spitzenkandidaten des Bundestagswahlkampfes. Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Morgige Ausgabe) sagte er: „Wir versuchen mit Händen und Füßen, scharfem Timbre in der Stimme und auch gutem Zureden alle Spitzenkandidaten in eine Sendung zu bekommen“, betonte er gegenüber der Zeitung. Doch: Gerade die Kanzlerin verweigere sich. „Dabei will der Zuschauer doch wissen, unter welchen Bedingungen zum Beispiel die FDP in eine Koalition mit der Union geht und ob das für Angela Merkel tragbar ist“, so Brender. Mehrere Termine seien bereits angesetzt worden. Immer habe es Wichtigeres im Terminkalender der Kanzlerin gegeben. Mal den G20-Gipfel in Pittsburgh unmittelbar vor der Wahl, mal die Vorbereitung des Gipfels.

Sosos. Die Kaiserin von Deutschland will nicht. Verständlich. Als „mächtigste Frau“ des Universums einschließlich aller Galaxien muß man ja auch nicht. Da kriegt der Brender aber wieder schwer was reingewürgt von Roland Koch, CDU-Verwaltungsratsmitglied des ZDF. Der hat den aufmüpfigen Brender sowieso auf dem Kicker.

Gut, daß es noch Journalisten gibt, die nicht mangels Rückgrat ergebenst die Knie beugen, wenn Elisabeth Mohn, der Burda-Fürst, das blaufingrige Ex-Kindermädchen Friede Springer pfeifen (lassen). Angela Dorothea M. ist ja schon so konditioniert, daß sie ihre Befehle im Café Einstein zu Berlin beim Sahnehäubchen dezent auf weißem Büttenpapier entgegennimmt und sogleich formvollendet mit grünem Stift gegenzeichnet. Ordnung muß auch in einem Staat sein, wo die Bertelsmann-Judikative mit ihren neoliberalen Kumpels schon längst die „Vierte Macht“ im Staate ist.

S ohne PD

Eine Reihe von SPD-Bewerbern verzichtet im Kommunalwahlkampf auf das rote Partei-Logo. CDU und FDP nennen das Etikettenschwindel. Die Kandidaten selbst wollen Bürgermeister oder Landrat aller Bürger sein.

Auf Plakaten und im Netz fehlt dann der sofort erkennbare Parteiname. Selbst der von der SPD bereitgestellte Baukasten für Internetseiten lässt es zu, den roten Würfel blank und ohne Logo zu zeigen. »Das kann jeder für sich selbst entscheiden«, sagt Julia Stöcklein von der NRW-SPD. Wie viele Kandidaten bei der Kommunalwahl im ganzen Lande ohne Parteikennung antreten, ist in Düsseldorf nicht bekannt – zumindest nicht in der Pressestelle.

»Eine Person wird gewählt, nicht eine Partei«, sagt Bruno Wollbrink. Er tritt in Herford sogar als Einzelbewerber an, was ihm auf dem Wahlzettel den Platz ganz unten einbrachte. Das Weglassen der Partei-Symbolik bedeute auf gar keinen Fall ein Abschwören seiner 30-jährigen Parteimitgliedschaft, betont der schon 2004 ohne die drei Traditionsbuchstaben gewählte Rathauschef. Schreibt das Westfalen-Blatt heute auf seiner Onlineseite. Der Gedanke ist nichtmal ohne Charme. Vor allem bei der alten tante SPD, die nicht nur ihre Stammwählerschaft vergrault und jede Menge Mitglieder nach links abgedrängt sondern auch im Verein mit der still im Bundesrat vor sich hinkichernden und mit vollster Zustimmung und loderndem Herzen neben der FDP der Sozial- drangsalierung per vom Kriminellen Hartz erfundenen modernen Staatspranger zugestimmt hat und noch weitaus weiterreichende Sozaillabbaupläne hegt.

Da tut einer SPD schon gut, besser nur einen roten Würfel neben dem Namen des Kandidaten zu zeigen. Gibt es eigentlich überhaupt noch SPD-Mitglieder, die exakt für das stehen, was mal SPD war?

Arm. BI um 13 Uhr? Da verdauen ja fast alle noch

Der Grund für das bisher recht bescheidene Abschneiden des Edelzweitligisten Arm. Bielefeld ist gefunden: Die neuen Anstoßzeiten. Wer geht bitteschön um 13 Uhr auffn Platz, um Zweite Liga zu spielen und wer hat Lust, um die Zeit zuzugucken? Ein richtiger Armine stößt um 15.30Uhr, 17 Uhr oder 20.15 Uhr an.

Landauf, landab werden derzeit die neuen Anstoßzeiten diskutiert. Tabellen ändern sich im Stundentakt, keiner ist mehr in der Lage, die Anstoßzeiten der 1. und 2. Liga von Freitag- bis Montagabend zu behalten. Meckern allein hilft aber nicht. Jetzt müssen nur noch die 0.00Uhr – Nachtspiele geplant werden, damit die Herren von den Spots mit gewissen Damen auf gewissen Sendern wegkommen. Sonst gucken die sich glatt noch den TV-SAT 1-Flop mit Desiree Nick, Maja von Hohenzollern und Sabrina Setlur an, wenn die neue Kerle suchen und aus einer Schar Halb – oder Ganzbekloppter Sabberer selektieren können.

Dagegen ließe sich was tun: Die Bundesligaspieler dürfen nur noch im Vereins-Slip winzigster Größe antreten. Da strömen die
weiblichen Fans in Massen. Selbst um 13 Uhr Anstoßzeit.

„panfu“ und „Scoyo“. Guerillamarketing bei Kids

Hallo Herr XXXXXX,

was denken Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren über aktuelle Politiker? In einer Umfrage auf Panfu (www.panfu.de) zu diesem Thema haben über 500 junge Nutzer ihre Kommentare und Meinungen abgegeben. Die Ergebnisse möchten wir Ihnen nun mit dieser Pressemitteilung zukommen lassen. Gerne stehen wir für weitere Fragen, Informationen und Bildmaterialien als Ansprechpartner zur Verfügung. Ebenso können Sie sich jederzeit an uns wenden, um das vollständige Ranking zu der Umfrage zu erhalten. Wenn Sie Interesse an einer kostenlosen redaktionellen Zusammenarbeit in Form von individuellen Umfragen auf Panfu haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Viele Grüße,
Miriam Rupp

Na, klingt das nicht Superlieb und harmlos, was „panfu“ da per Pressemeldung verbreitet? Klar. Wenn da nicht der Konzern Holtzbrinck dahinterstehen würde. Heraus kommt natürlich die nette Bankenmarionette Barack Obama, deren „We can“ schon ziemlich leise geworden ist. Aber aus dem Hause unserer Gütersloher Lieblinge von Bertelsmann-arvato gibt es ja die Konkurrenz: „Scoyo“ heißt es und führt bereits die Kleinsten an die „Wunderwelt“ des „nettesten Konzerns der Welt“ heran. (Nicht von mir, klingt aber wirklich gut). So kann man dann bereits im Windelalter Kunden- äh Kinderbindung betreiben.

Bei Edelzweitligist Arm. Bielefeld heißen diese Kids dann „Einlaufkinder“.

rot-rote Bündnisse

Aus dem Hamburger Abendblatt:

Berlin. Der in den Umfragen weit abgeschlagene SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier setzt im Bundestagswahlkampf alles auf eine Karte. Die Stimmungswende soll her, und zwar durch SPD-Regierungsbeteiligungen nach den Landtagswahlen am kommenden Sonntag – auch mit der Linkspartei.

 Auf Bundesebene natürlich ausgeschlossen, so sagt die SPD. Weil die Linken (Altkommunisten) ja schließlich nicht regierungsfähig sind.

Auf Landesebene sieht das besser aus? Nanu? Wo ist da die Logik? Ach so…Politik und Logik…ich vergaß..

Und in unserer Metropole? Pitiplatsch Biolek hat sich ja nun auch noch nicht geäußert, wie er mit den Linken umgehen will.

Man darf gespannt sein 😉

Wie herzhaft man doch in Bethel lachen kann

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Frank jetzt plötzlich wieder überall mit Walter Steinmeier hat dem Ortsteil von Bielefeld seine Aufwartung gemacht, der die Metropole am Teuto zur „Hauptstadt der Barmherzigkeit“ erhoben hat. Der Kanzlerkandidat war da und lachte in Bethel herzhaft. Worüber wissen wir nicht. Pit „alias Biolek“ Clausen lacht jedenfalls im Hintergrund des NW-Bildes wie ein kleiner Puck herzhaft mit. Im Interview mit der NW sagte Frank jetzt wieder mit Walter dann ein paar wohlgesetzte Worte zu Opel, wo die Amerikaner mit Obama voran den deutschen Dusseln mal wieder zeigen, wie das so geht, wenn man weltweit den Menschen das Gute bringt. Was er sonst noch gesagt hat, kann man getrost vergessen.

Spenden hält den Apparat „gesund“ und mafiös

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Fast 1,5 Millionen Euro an Großspenden flossen laut Präsidium des Deutschen Bundestages bisher 2009 allein an die CDU, Tabellenzweiter Guido Westerwelles Unions-Ableger FDP vor der weit abgeschlagenen SPD, die nicht einmal eine mickrige halbe Million erhielt. Big Spender – huch, wer hätte das gedacht – war Joe Ackermanns Deutsche Bank, die so wunderbar insbesondere unter Einsatz der Kanzleuse persönlich von Giftpapieren in großem Stil, Hasardeursmarotten bei HRE und Tochter Depfa und allerlei anderen Ackermannschen 25% -Rendite-Monopolies befreit wurde. Da kann man sich als Regierungschefin schon mal mit einem Abendessen im Kanzleramt revanchieren, gell?

Das sind aber alles Peanuts gegen das, was sich im Bereich „Gesundheitswesen“ abspielt. Wer mehrmals erlebt hat, wie akute, vermögende Krebspatienten mit teuersten Methoden bis in den Tod gequält werden, wer derzeit erlebt, mit welchen Methoden die Idiotie der Massenimpfung gegen die wohl selbst von der Gesundheitsmafia in die Welt gesetzte Schweinegrippe in die Hirne der breiten Masse geprügelt wird, wer lesen muß, daß Zehntausende Schlange standen, um ihre Kinder als „Versuchskaninchen“ in die Impfstofferprobung zu schicken, der erinnert sich an das, was er vor vielen Jahren in der Zusammenarbeit mit dem einschlägigen Bundesverband, dem Bundesgesundheitsamt und diversen Bundesorganisationen zur „Aufklärung“ und mit einer Reihe von Pharmariesen erlebt hat. Mafia ist dagegen wie Murmelspielen.

Deshalb lese ich dieses Buch, das mir empfohlen wurde. Sollte ich in den nächsten Tagen hier nicht schreiben können, ist mir dauerhaft schlecht geworden ob der „Gesundheitsmafia“ und ihren Methoden.

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Bundesregierung füttert V-Mann Ackermann durch

Ja, das ist doch mal eine Meldung mit Schmackes. Dagegen sind Ullalas Dienstwagen, Angelas Hubschrauber/Jet zur privaten Buchsignierung auf Sylt und Zensurullas Weigerung, die Fahrtenbücher ihrer beiden Dienstwagen (je 1 in Bonn und Berlin) herauszugeben nur fade Brühe:

Party in Merkels Regierungsgebäude: Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat zu seinem 60. Geburtstag Gäste auf Kosten der Steuerzahler ins Bundeskanzleramt eingeladen, berichtet das ARD-Magazin „Report Mainz„. Für die Veranstaltung fielen Kosten für zusätzliches externes Servicepersonal in Höhe von 2100 Euro an, berichtet das Magazin unter Berufung auf einen Bericht des Bundeskanzleramts vom Mai 2009. Die Kosten für das Abendessen konnten dem Bericht zufolge nicht errechnet werden.

Ja Super. Der oberste Hütchenspielbanker, Schweizer Staatsbürger mit X-fachem Millionengehalt und Vermögen – wird von der Bundesregierung ausgehalten. Ich kenne es nur umgekehrt: Wer Geburtstag feiert, lädt ein. So einen Bankster wie den Ackermann, den muß man ja bauchpinseln. Sagt sich Obernaivchen Angela. Wahrscheinlioch hat sie persönlich auf dem kleinen Gasherd ganz hinten in der Kanzlerkombüse ihre berühmten, halbangebrannten Rouladen gemacht. Mit Kartoffeln aus der Markl Brandenburg. Ach ja, Joe Ackermann hat das verdient. Schließlich hat ihm St. Angela dabei geholfen, noch schnell einen Haufen Giftpapiere beim Deal der Pleitiers Commerzbank – Dresdner Bank unterzubringen. Sowas schweißt zusammen. Wenn ein Bielefelder Handwerksbetrieb mit sagen wir mal 100 Leuten auf so eine Idee käme, der Bundeskanzleramtschef wüde nicht einmal antworten. Dabei würde der Bielefelder Handwerkschef im Gegensatz zu Joe Ackermann selbst zahlen.

Die Deutsche Bank verweigert übrigens eine Stellungnahme zu den Vorwürfen und verweist auf das Bundeskanzleramt. Das wiederum erklärt, daß »Details zu Teilnehmern und Inhalt derartiger Treffen grundsätzlich nicht veröffentlicht« werden. Am morgigen Mittwoch will die Bundesregierung den Haushaltsausschuß des Bundestages über die Kosten der Geburtstagssause für Ackermann informieren.

Als ob es um die Kosten ginge. Es geht um die demonstrative Nähe der Regierungschefin zu einem, der mitgegaunert hat und nach wie vor mitgaunert.

Glühlämpchens Ratentod

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Immer wenn der Hort des ganz, ganz großen „europäischen Gefühls“, der überbordenden Bürokratie und der meist überflüssigen „Gesetze“ über das die Völker aber tunlichst nicht abzustimmen haben, kreißt, kommt Mist heraus. So jetzt auch bei der „Energiesparlampenverordnung“, die Quecksilberhaltige Gebilde bevorzugt. Wer Brüssel nochmal die lange Nase zeigen will, kauft die „gefrosteten und mattierten“ Lämpchen auf, bevor sie in die Schubladen der Brüsseler Bestversorgten Überflüssigen wandern. Auf FAZ.net hat Andrea Diener jetzt einen Nachruf geblogt.

Noch Bock auf Schweinegrippeimpfung?

Angenommen, Ihr wüßtet…

..dass bei dem Novartis-Impfstoff Optaflu, gegen Schweinegrippe, die Viren in Bioreaktoren auf Zellen gezüchtet werden, die ursprünglich von Tumorzellen eines Hundes stammen, … würdet Ihr Euch dann immer noch impfen lassen?

Quelle: Dr. Wolfgang Wodarg, MdB (SPD)

Financial Times Deutschland: Stellenmassaker nach der Wahl

Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern. „Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal“, sagte Hakan Samuelsson, Vorstandschef des Münchner Dax-Konzerns MAN.

Das Eingeständnis der Manager belegt Befürchtungen, dass den deutschen Arbeitnehmern die härtesten Einschnitte noch bevorstehen – auch wenn die Wirtschaft wieder zu wachsen beginnt. Bislang verzichten die meisten Unternehmen auf Stellenstreichungen. Schreibt heute die „Financial Times Deutschland„.

Wer etwas anderes erwartet hat, muß ein träumender Seiltänzer sein. Aber keine Bange. Dank der bereits angekündigten gigantischen Steuersenkungen und weiteren Kürzungen der Sozialleistungen nebst Streichung von Mindestlohnvereinbarungen wird sich das alles auf chinesische Wanderarbeiterverhältnisse ausbalancieren. Heute Arbeit bei Gildemeister, Morgen ein wenig bei Daimler in Bremen werkeln. Übermorgen Wadan-Werft Rostock. Guido Westerwelle hat die Planungen für den deutschen solarelektrisch angetriebenen täglichen „Job-Shuttle“ bereits abgeschlossen. Wer sich weigert, kommt ins zentrale Sammellager Senne. Dann klappt das schon für Dreifuffzig brutto die Stunde. Schließlich muß sich doch „Leistung wieder lohnen“. Und bei Münte spart der praktischerweise Essen, der ohnehin keine Arbeit hat. Angela sagt mal nichts dazu, ganz Staatsfrau.

Arminen-Splitter

Das anständigere Team lachen lachen

Ich habe heute für mich entdeckt, dass Augsburg der widerlichste Verein der 2. Liga ist mit Spielern, denen bei Nennung der Berufsbezeichnung eigentlich allen das Schau vorangestellt werden müsste. Selten habe ich so eine verabscheuungswürdige Einlage gesehen wie von Ndeng in der 45. Minute. Um so auf dem Rasen zu sterben, mussten Brad Pitt und George Clooney erst einmal einige Jahre Schauspielunterricht nehmen.

Wenn unsere mal nur ein wenig davon lernen würden wie man einen Vorsprung über die Zeit bringt.

Habt ihr nicht gemerkt, dass ab der 80. Minute Augsburg entweder lag oder auswechselte?

Und vor dem 1:2 hätte es einen dermaßen klaren Handelfmeter für Arminia geben müssen.

Auszüge aus einem Beitrag von „Stoppa Schulz“ auf DSC4ever.

Ob die Kobold-Verkäufer da richtig liegen?

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Ein Werksfoto des „Kleinen Kobold“

Die Wirtschaftskrise bereitet vielen Familien Sorgen. Doch von ihren Auswirkungen sind sehr viel weniger betroffen, als die Stimmung vermuten lässt. Dies offenbart die „Vorwerk Familienstudie 2009“. Zwar fürchten 59 Prozent der Befragten, die Wirtschaftskrise treffe in Deutschland viele Familien so hart, dass auch die Kinder die Folgen zu spüren bekommen. Doch nur 7 Prozent geben an, selbst tatsächlich betroffen zu sein. Ingesamt 80 Prozent sind der Meinung, dass die Krise ihr Leben bisher nicht beeinflusst oder sie kommen trotz gewisser Einschränkungen gut über die Runden. Auch in emotionaler Hinsicht fällt die Wahrnehmung der Krise düsterer aus als ihre tatsächlichen Folgen: 57 Prozent glauben, dass die wirtschaftliche Schieflage die Stimmung in den Familien dämpft, aber nur 18 Prozent berichten dies aus ihrer eigenen Familie. Und auch der
Geburtenrate scheint eine Krise bevorzustehen: 60 Prozent der Befragten erwarten, dass sich infolge der Wirtschaftskrise weniger Paare entschließen, Kinder zu bekommen.

Zum fünften Mal seit 2005 hat das Wuppertaler Familienunternehmen Vorwerk das Institut für Demoskopie Allensbach (IFD) mit der Untersuchung verschiedener Aspekte zu den Themen „Familie und Familienarbeit“ beauftragt. Vorwerk setzt sich damit für mehr Anerkennung von Familienarbeit ein. Für die repräsentative „Vorwerk Familienstudie 2009“ wurden insgesamt 1.832 Personen ab 16 Jahre befragt. Neben den Auswirkungen der Wirtschaftskrise stehen auch Fragen nach der Anerkennung von Familienarbeit, der Aufgabenverteilung im Haushalt und der Mithilfe der Kinder sowie nach der Rolle der Großeltern im Mittelpunkt der Studie.

Da haben die Wuppertaler „Kobold“-Hersteller, Haustürbesucher („Es saugt der kleine Heinzelmann…..“) und Erfinder der „Leiterin eines kleinen Familienunternehmens“ ja mal wieder im Sinne der Sand-in-die-Auigenm-Streuer aller Couleur umfragen lassen. Nur 7 Prozent von der „Krise“ betroffen? Wo doch allein die inoffizielle und tatsächliche Arbeitslosen – und Hartz-Aufstockerquote schon weitaus höher ist und allein 2 Millionen Kinder an oder unter der definierten Armutsgrenze der OECD leben? Ich kann mir auch vorstellen, daß der „kleine Kobold“ mit seinem galaktischen Verkaufspreis auch an den Haustüren nicht mehr so viele fleißige Hausfrauenabnehmer findet.

Gutti-Hype endlich erklärt

Am Anfang haben sich einige Medien ja lustig gemacht über seinen langen Namen: Karl-Theodor Maria Nikolaus Freiherr von und zu . . . Wenn ich Sie recht verstehe, ist gerade das sein Startkapital.

Wer den Gutti-Hype weder versteht noch gut findet, aber wegen einer Erklärung im adeligen Nebel stochert, der sollte mal die Erläuterungen eines Professors in der Stuttgarter Zeitung lesen.

Der Schlußsatz hat besonderen Charme: Das ist eben die Kehrseite dessen, was die adlige Elite für viele so attraktiv macht: Sie ist in ihrem Selbstbild und nach ihrem Selbstverständnis nicht wirklich auf die Zustimmung des Volkes angewiesen.

Warum liegt Ernst-August eigentlich noch in Hannover auf Halde? Der könnte doch demnächst zum neuen Deutschen Kaiser ausgerufen werden.

Kommunalwahl in Bielefeld: Wer steigt bei wem ins Boot!

Die Bielefelder Politik-Kultur: Nur einer ließ sich nicht verführen:

Und schwup`s hüpfte Marianne zu Pit Clausen ins Boot! Pit als Steuermann, Marianne als ??? Auch Buschmann war kurzentschlossen, Bernd Landgraf als Steuermann zu nehmen! Nur H.-J-Ludwig von BÜRGERNÄHE behielt seine Eigenständigkeit und wollte je nach Sachthema entscheiden, mit wem er bereit ist, in Bielefeld Politik zu machen!!

http://blog.nw-news.de/blogspot/

Opel. Deutsche Politik an der Grenze zum Hanswurst der Amerikaner

Die Zukunft Opels hängt am seidenen Faden. Weiterhin ist unklar, wer den Konzern mit seinen 25000 Beschäftigten in Deutschland aus der Krise führen soll. Der Verwaltungsrat des selbst vom US-Staat gestützten Autoriesen General Motors (GM) will sich bisher nicht auf den von der Bundesregierung favorisierten Autozulieferer Magna festlegen. Nicht nur die Opelaner, auch Zulieferbetriebe und Händler bangen um ihre Arbeitsplätze. Sie alle sind Spielball nicht nur knallharter wirtschaftlicher Interessen geworden, sondern auch der Politik. Je näher der Tag der Bundestagswahl Ende September rückt, desto brisanter wird der Fall Opel insbesondere für Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie hat sich schon vor Wochen für Magna stark gemacht. Merkels Kalkül: Spätestens zur Wahl soll die vorläufige Rettung Opels in trockenen Tüchern sein. Nun droht ihr nicht nur ein Imageschaden. Das Debakel um den Autobauer mit dem Blitz könnte sie am Wahltag auch Stimmen kosten, Stimmen, die vielleicht der SPD zugute kämen. In der Tat ist die erneute Vertagung der Entscheidung kein gutes Zeichen. GM hat offenbar kein Interesse an Magna mit seinen russischen Co-Investoren: also der staatlichen Sberbank und dem Autobauer Gaz. Technisches Know-How, so die berechtigte Befürchtung der Amerikaner, würde damit den Russen zugute kommen. Die alte Rivalität zwischen den Großmächten blitzt im Ringen um Opel auf. Fraglich ist auch, ob eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Magna/Gaz einerseits und Opel/GM andererseits nicht von vornherein an den unterschiedlichen Interessen der politischen Schaltzentralen in Moskau, Detroit und Rüsselsheim scheitern muss. So macht GM keinen Hehl daraus, viel lieber mit dem belgischen Finanzinvestor RHJ International zusammenzuarbeiten. Das wiederum stößt bei deutschen Politikern auf Widerstand. Ihre Befürchtungen, da will eine »Heuschrecke« ohne Rücksicht auf tausende Arbeitsplätze ein gutes Geschäft machen, sind nicht von der Hand zu weisen. Hinzu kommt, dass RHJ keine Erfahrungen in der Führung eines Autokonzernes hat. Auf wen auch immer die Wahl fällt – sowohl Magna als auch RHJ wären keine Idealpartner für Opel. In beiden Fällen gehen etwa 10000 Arbeitsplätze verloren. Ferner dürfte die hohe Verschuldung den Neustart ausbremsen. 4,5 Milliarden Euro Pensionszusagen lasten auf Opel. Weitere 3,5 (im Fall RHJ) bis 4,5 (im Fall Magna) Milliarden Euro sollen durch staatliche Garantien hinzukommen. Somit wird am Ende der Steuerzahler für ein unsicheres Unterfangen zur Kasse gebeten. Die Frage muss erlaubt sein: Wäre nicht eine Insolvenz von Opel die bessere Alternative? Die Zahl der Jobverluste dürfte kaum höher sein als bei den Konzepten von Magna und RHJ. Opel wäre allerdings auf einen Schlag seine Verbindlichkeiten los. Doch auch dieser Weg ist nicht frei von Risiken. Ohne Partner ist Opel zu klein, um in der hart umkämpften Autobranche zu überleben. Schon käme wieder GM ins Spiel.

Liebes Westfalen-Blatt. RHJ ist für die US-Regierung und GM der ideale Statthalter, um Opel über jurz oder lang wieder in den Schoß des blitzschnell sanierten Pleiteautobauers aufzunehmen. Dann wären 1,5 Mrd. in den Rüsselsheimer Sand gesetzt. Erinnern wir uns kurz an die Mövengleichen Bilder (ausgebreitete Schwingen) eines jungen, ziemlich naiven Wirtschaftsministers aus gutem Hause, der seinen Freunden von der „Atlantikbrücke“ und ähnlichen „netten“ Vereinigungen, die hier knallhart US-Interessen vertreten, einen plakativen Gefallen tun wollte und sich im Vorzimmer des GM-Bosses in Detroit ein Trikot mit der Aufschrift „GM is more. GM is God“ abholen durfte. Schließlich wurde er für diese Rolle auserkoren. Jetzt laufen die wahltaktischen Opel-Retter oder Insolvenzverfechter Gefahr, als Adler gestartet auf den Tepppich zu knallen. Präsident Obama, der quasi per Besitzverhältnissen bei GM bestimmt, wird seiner „German Freundin“ und Freund Gutti schon noch die notwendigen Milliarden aus Wahlzwängen heraus aus den Rippen leiern. Der US-Boy, der beim freihändigen Laufen übers Wasser schon Jahre voraus ist während hier selbst die Politstars noch in Ufernähe zaghaft üben, ist mit Sicherheit ziemlich clever und kann sich der naiven braven deutschen Gefolgschaft sicher sein.

„Yes. He can“

Endlich! Das erste Foto von Tanja Hammerl….!!!!

so sieht sie aus…123…das Netz zeigt sie uns alle…wow, ich finde, das Hammerl ist eine superscharfe Braut…???;-)))) Hoffentlich beleuchtet sie bald unsere Provinzstadt mit ihrem scharfen Glanz….!

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://lh3.ggpht.com/_Pu166Negsk0/SmYPGZBLMCI/AAAAAAAAACE/KQumxQ9FoQw/s640/DSC-tanja-hammerl-dance.jpg&imgrefurl=http://www.123people.de/s/tanja%2Bhammerl&usg=__-21VWXJEx1u3oX86QqH2hTmWnoI=&h=640&w=427&sz=42&hl=de&start=6&tbnid=IP_x1qulqrnRNM:&tbnh=137&tbnw=91&prev=/images%3Fq%3Dtanja%2Bhammerl%26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG

und das sagt die „Frankenpost“ über das Hammerl: http://www.frankenpost.de/sport/sport-fp/hrbayernsport/art2618,941619

Eine neue Dimension der Hetze

Der eine Rainer Wend, der SPDler aus Bielefeld, hat nach langen Jahren, in denen wir ihn und sein inhaltsloses Gerede, seine Abstimmungen gegen die Mehrheit der Volksmeinung und sein Mittun an Wunderdingen wie Hartz 4 und Agenda 2010 ertragen haben, ja nun bei der gelben Post angeheuert. Nun springt wie weiland Kasperl aus der Tonne der andere Wendt, der Polizei-Rainer hinterm Gebüsch hervor und dräut mit Terrorgefahr. Will es doch mit den afghanischen Al-Kaidas hierzulande nicht so recht klappen, müssen wir eben eigene Terroristen bauen. Was dem Schwachkopf Bush mitsamt seiner politischen Gaunertruppe mit 9/11 und dem gewaltigen Atombomben – und chemischen Waffenarsenal im Irak gelang, muß doch auch hier klappen. Und so quatscht der andere Rainer flott und völlig unkontrolliert daher:

Deutschland droht ein Comeback des RAF-Terrors! Die linksextreme Szene wird bundesweit immer gewalttätiger, zündet zum Beispiel in Berlin fast jede Nacht Autos oder Häuser an – bewirft Polizisten auf Demonstrationen mit Brandsätzen.

„Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis linke Gewalttäter auch Anschläge auf Politiker verüben“, warnt jetzt Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). Die Gewaltanwendung in der linken Szene eskaliere zunehmend, so Wendt zu BILD.de. Viele Linksextremisten schreckten dabei offenbar auch vor Mord nicht mehr zurück.

Schon Scheisse, wenn der Splitter im linken Auge den Blick auf den Balken im rechten völlig verdeckt. Wie wärs denn mal mit einem NPD-Verbot? Man sollte den anderen Rainer wegen offener Hetze anzeigen. Da er das ganze zuerst BILD sagte, das Blatt von Rechtsaußen gleich mit. Westfalen-Blatt hat ja wohl nur die Agenturmeldung abgepinselt.

Die Regentin, die nichts zu sagen hat

MAW1072 4 plx 28 APD0537 ;GE;x;O;00000280;

DEU/Wahl/CDU/Merkel RED.

dsa

A C H T U N G Redaktionen =

Die angekündigte Meldung über einen Wahlkampfauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Greven entfällt mangels Nachrichtenwerts.

AP/re/is/

201447 aug 09

Die Nachrichtenagentur AP hat erkannt, worüber man einfach nicht berichten muß. Gefunden hier.

Stell Dir vor, es ist Wahlkampf in Deutschland und die Regentin sagt nichts außer: Nach der Wahl gibt es Steuersenkungen, vielleicht aber wann weiß ich nicht. Vielleicht auch nicht.

Vielleicht regnet es ja auch oder nicht oder doch oder vielleicht. Packen Sie schon mal einen Schirm ein, wenn Sie kreuzeln gehen.

Tanja Hammerl bald in Bielefeld?

Weiterer Promibesuch in Bielefeld? Gerüchten zufolge soll die aus den Medien bekannte Bühnenbildnerin Tanja Hammerl (mehr Infos) in Kürze ein inoffizielles Gastspiel in Bielefeld haben. Bekannt wurde sie durch Ihre Bühnenbauten zu den Medienschauspielen „Samt und Seide“ oder „Liebes Leid und Lust“.

„Eine perfekte Bühne aufzubauen ist die Kunst, Publikum allein durch die Bühneninszenierung emotional mitzunehmen“ 

Ob sich diese Gerüchte jedoch bewahrheiten werden, wird sich in nächster Zeit zeigen.


Warum das WWW nicht „privat“ ist

Freunde mögen das ja cool finden . . . Aber ist die Rampensau auf dem Foto der richtige Kandidat für eine verantwortungs- volle Position? Nein, denkt der Personalchef, und lädt den Bewerber erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch ein. Schade, vielleicht ist ihm gerade ein hervorragender Mitarbeiter entgangen. Natürlich kann man dagegen halten: selbst schuld. Wer Fotos ins Internet stellt, ohne darüber nachzudenken, dass sie nicht bei jedem einen guten Eindruck hinterlassen, verdient auch keine Stelle. Der muss vorher noch viel lernen. Andererseits – und daran sollten sich die Chefs, die ja auch mal jung waren oder es noch sind, erinnern: Nicht jeder, der auf einem Bild ein Glas Bier in der Hand hält, ist ein Alkoholiker. Nicht jeder, der im Internet seine Piercings oder Tätowierungen zur Schau stellt, wird das auch im Berufsleben tun. Der eine ist der private Mensch. Der andere ist der Mitarbeiter. Um herauszufinden, ob der Mitarbeiter ins Unternehmen passt, sollten sich Chefs nicht allein auf Informationen im Internet verlassen. Sie lassen zu viele Interpretationen zu.

Liebes Westfalen-Blatt, da hast Du schon recht. Aber sag mal der Pistensau oder dem Mallesäufer oder dem „Oben-ohne-Youtube-Mäuschen“, daß das Internet keine virtuell-abgeschlossene Scheiwnelt ist sondern ein Ort, wo allzu offenherzig-exhibitionistische Darbietungen für die Ewigkeit konserviert bleiben. Abgesehen vom Thema „Nettikette“.