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Do
27
Aug '09

Westfalen-Blatt präsentiert Bernd Landgraf

Alle, die sich aufregen, das “rote Blatt” NW präferiere Peter “Pit Biolek” Clausen sei das “schwarze Blatt” WB empfohlen. Da wird Bernd Landgraf empfohlen. Bitteschön, hier das PDF: http://www.berndlandgraf.de/uploads/media/WB_27809.pdf

Bundestagswahl: Der Letzte Versuch!

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“Die Redaktion schneidet mich ab”. Hihi

Der Kampf hierzustadt ums OB-Amt geht offensichtlich gradezu Wattebäuschchenhaft ab, mal abgesehen von einer dubiosen Adressenaktion von Peter Clausen und einem Zeitarbeitswerbe-T-Shirt des Herrn Landgraf. Ganz anders zur Sache geht da der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen-Konrad Fromme, der ob seiner “Angeschnittenheit auf einem Zeitungsfoto” in der Braunschweiger Zeitung barmt:

Er habe auf einem Foto gestanden, welches das Krankenhaus in Salzgitter zum Thema hatte: „Die Redaktion schneidet mich ab und bringt lieber ein großes Stück leeres Gebäude.“

Beim Besuch des Wirtschaftsministers Guttenberg habe sich die Redaktion auf die Aussagen des Ministers konzentriert, obwohl er, Fromme, „die Einführung und das Schlusswort mit konkreten Inhalten zum Vortrag gemacht habe“.

Mehr zum offensichtlich schon krankhaften Geltungsbedürfnis des Unionlers hier. Westfalen-Blatt und NW nehmt Euch mal ein Beispiel. Schneidet mehr ab!

Es geht immer noch primitiver

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Meine ohnehin nicht sonderlich gute Laune sinkt noch ein Stück, wenn ich solche Meldungen in dieser Größe in sich selbst “seriös” titulierenden Tageszeitungen sehe. Ein Mensch, der neben einem Harald Schmidt seinerzeit im TV eindeutigst belegte, wo die Grenzen seines Intellekts und seines zotigen Auftretens liegen und eine ziemlich unbekannte junge Frau werden Eltern. Passiert jeden Tag X-mal. Dann erzählt sie der staunenden, obgleich ziemlich uninteressierten Umwelt die “Story vom rechtzeitigen Eisprung”. Oh Mann, Sandy. Die Gossenjournaille von BLÖD und BUNTE greifen es begierig auf, Deutschland hat keine anderen Probleme als das dumme Gefasel einer D-Prominette, deren größte Leistung bisher darin besteht, mal an der Seite des unterbelichteten ehemaligen Tennisrecken B. Becker herumgezogen zu sein. Nächste Stufe des Produktes einer ziemlich tumben Verbandelung werden dann wohl Direktübertragungen aus dem Uterus der “vielbeschäftigten Schmuckdesignerin”.

Ein Kommentator hat auf der einschlägigen Seite von Primitiv-Burda einen Kommentar dazu hinterlassen:

Wäre anstatt des Eisprungs etwas Gehirn entstanden, könnte man sich noch darüber freuen. So aber geht einem einfach nur der Hut hoch wenn man, egal ob Fernseher, Tageszeitung oder Internet immer nur diese Möchtegern – Promis sieht ,die meinen der Leser muss über jede Ihrer Gehirnblähungen genauestens informiert werden.

Wie gesagt. Es gibt nichts Wichtigeres in Deutschland. Man muß damit wohl leben. So wie man wunderbar damit leben könnte,wenn Tageszeitungen statt 3 Spalten mit Bild eine kleine 3 zeilige Meldung bringen würden. Die breitflächig verdoofende Masse kriegt eben genau jene maßgeschneiderten “Prominenten” dazu gebacken, die sie braucht.

“…Bernd Landgraf als Mitarbeiter Brief geschickt”

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Die NW thematisiert heute ebenfalls den undurchsichtigen Vorgang um einen SPD-Brief von Peter Clausen. “Wir haben nicht einmal nach Gesinnung aussortiert und selbst dem CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Bernd Landgraf als Stadtwerke-Mitarbeiter einen Brief geschickt”, sagt SPD-Wahlkampfleiter Georg Fortmeier. CDU-Kreisvorsitzender Markus Kleinkes möchte das Thema nun entgegen seiner Aussagen in “Radio Bielefeld” ein wenig tiefer hängen: “Das ist aber keine Sache des Wahlkampfes im engeren Sinne”.

Lassen wir das mal so stehen. Jede Wette: Wenn am Sonntagabend dann Peter “Pit Biolek” Clausen zum neuen Oberbürgermeister der kleinen Metropole gewählt ist, stoßen sie alle mit Jöllenbecker Steillage an und haben sich arg lieb. Ist doch egal, ob sie mit ihren Dienstwagen ein klein wenig unmoralisch umgehen, ob sie große Nähe zum Oberbankstergauner pflegen oder sonstwas tun, wofür Normalos manchmal schon Besuch vom Staatsanwalt bekommen oder wegen einem Bon über 1,30 Euro die fristlose Kündigung. Wie heißt es doch in George Orwells “Animal Farm”:

„Alle Tiere sind gleich,
Aber manche sind gleicher.“

Wie sagte doch die Omma der schöneren und besseren Hälfte? “Ochottochott. Pack schlächt sich. Pack verträcht sich”.