Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
23
Aug '09

Kommunalwahl in Bielefeld: Wer steigt bei wem ins Boot!

Die Bielefelder Politik-Kultur: Nur einer ließ sich nicht verführen:

Und schwup`s hüpfte Marianne zu Pit Clausen ins Boot! Pit als Steuermann, Marianne als ??? Auch Buschmann war kurzentschlossen, Bernd Landgraf als Steuermann zu nehmen! Nur H.-J-Ludwig von BÜRGERNÄHE behielt seine Eigenständigkeit und wollte je nach Sachthema entscheiden, mit wem er bereit ist, in Bielefeld Politik zu machen!!

http://blog.nw-news.de/blogspot/

Opel. Deutsche Politik an der Grenze zum Hanswurst der Amerikaner

Die Zukunft Opels hängt am seidenen Faden. Weiterhin ist unklar, wer den Konzern mit seinen 25000 Beschäftigten in Deutschland aus der Krise führen soll. Der Verwaltungsrat des selbst vom US-Staat gestützten Autoriesen General Motors (GM) will sich bisher nicht auf den von der Bundesregierung favorisierten Autozulieferer Magna festlegen. Nicht nur die Opelaner, auch Zulieferbetriebe und Händler bangen um ihre Arbeitsplätze. Sie alle sind Spielball nicht nur knallharter wirtschaftlicher Interessen geworden, sondern auch der Politik. Je näher der Tag der Bundestagswahl Ende September rückt, desto brisanter wird der Fall Opel insbesondere für Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie hat sich schon vor Wochen für Magna stark gemacht. Merkels Kalkül: Spätestens zur Wahl soll die vorläufige Rettung Opels in trockenen Tüchern sein. Nun droht ihr nicht nur ein Imageschaden. Das Debakel um den Autobauer mit dem Blitz könnte sie am Wahltag auch Stimmen kosten, Stimmen, die vielleicht der SPD zugute kämen. In der Tat ist die erneute Vertagung der Entscheidung kein gutes Zeichen. GM hat offenbar kein Interesse an Magna mit seinen russischen Co-Investoren: also der staatlichen Sberbank und dem Autobauer Gaz. Technisches Know-How, so die berechtigte Befürchtung der Amerikaner, würde damit den Russen zugute kommen. Die alte Rivalität zwischen den Großmächten blitzt im Ringen um Opel auf. Fraglich ist auch, ob eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Magna/Gaz einerseits und Opel/GM andererseits nicht von vornherein an den unterschiedlichen Interessen der politischen Schaltzentralen in Moskau, Detroit und Rüsselsheim scheitern muss. So macht GM keinen Hehl daraus, viel lieber mit dem belgischen Finanzinvestor RHJ International zusammenzuarbeiten. Das wiederum stößt bei deutschen Politikern auf Widerstand. Ihre Befürchtungen, da will eine »Heuschrecke« ohne Rücksicht auf tausende Arbeitsplätze ein gutes Geschäft machen, sind nicht von der Hand zu weisen. Hinzu kommt, dass RHJ keine Erfahrungen in der Führung eines Autokonzernes hat. Auf wen auch immer die Wahl fällt – sowohl Magna als auch RHJ wären keine Idealpartner für Opel. In beiden Fällen gehen etwa 10000 Arbeitsplätze verloren. Ferner dürfte die hohe Verschuldung den Neustart ausbremsen. 4,5 Milliarden Euro Pensionszusagen lasten auf Opel. Weitere 3,5 (im Fall RHJ) bis 4,5 (im Fall Magna) Milliarden Euro sollen durch staatliche Garantien hinzukommen. Somit wird am Ende der Steuerzahler für ein unsicheres Unterfangen zur Kasse gebeten. Die Frage muss erlaubt sein: Wäre nicht eine Insolvenz von Opel die bessere Alternative? Die Zahl der Jobverluste dürfte kaum höher sein als bei den Konzepten von Magna und RHJ. Opel wäre allerdings auf einen Schlag seine Verbindlichkeiten los. Doch auch dieser Weg ist nicht frei von Risiken. Ohne Partner ist Opel zu klein, um in der hart umkämpften Autobranche zu überleben. Schon käme wieder GM ins Spiel.

Liebes Westfalen-Blatt. RHJ ist für die US-Regierung und GM der ideale Statthalter, um Opel über jurz oder lang wieder in den Schoß des blitzschnell sanierten Pleiteautobauers aufzunehmen. Dann wären 1,5 Mrd. in den Rüsselsheimer Sand gesetzt. Erinnern wir uns kurz an die Mövengleichen Bilder (ausgebreitete Schwingen) eines jungen, ziemlich naiven Wirtschaftsministers aus gutem Hause, der seinen Freunden von der “Atlantikbrücke” und ähnlichen “netten” Vereinigungen, die hier knallhart US-Interessen vertreten, einen plakativen Gefallen tun wollte und sich im Vorzimmer des GM-Bosses in Detroit ein Trikot mit der Aufschrift “GM is more. GM is God” abholen durfte. Schließlich wurde er für diese Rolle auserkoren. Jetzt laufen die wahltaktischen Opel-Retter oder Insolvenzverfechter Gefahr, als Adler gestartet auf den Tepppich zu knallen. Präsident Obama, der quasi per Besitzverhältnissen bei GM bestimmt, wird seiner “German Freundin” und Freund Gutti schon noch die notwendigen Milliarden aus Wahlzwängen heraus aus den Rippen leiern. Der US-Boy, der beim freihändigen Laufen übers Wasser schon Jahre voraus ist während hier selbst die Politstars noch in Ufernähe zaghaft üben, ist mit Sicherheit ziemlich clever und kann sich der naiven braven deutschen Gefolgschaft sicher sein.

“Yes. He can”

Endlich! Das erste Foto von Tanja Hammerl….!!!!

so sieht sie aus…123…das Netz zeigt sie uns alle…wow, ich finde, das Hammerl ist eine superscharfe Braut…???;-)))) Hoffentlich beleuchtet sie bald unsere Provinzstadt mit ihrem scharfen Glanz….!

http://images.google.de/imgres?imgurl=http://lh3.ggpht.com/_Pu166Negsk0/SmYPGZBLMCI/AAAAAAAAACE/KQumxQ9FoQw/s640/DSC-tanja-hammerl-dance.jpg&imgrefurl=http://www.123people.de/s/tanja%2Bhammerl&usg=__-21VWXJEx1u3oX86QqH2hTmWnoI=&h=640&w=427&sz=42&hl=de&start=6&tbnid=IP_x1qulqrnRNM:&tbnh=137&tbnw=91&prev=/images%3Fq%3Dtanja%2Bhammerl%26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG

und das sagt die “Frankenpost” über das Hammerl: http://www.frankenpost.de/sport/sport-fp/hrbayernsport/art2618,941619

Eine neue Dimension der Hetze

Der eine Rainer Wend, der SPDler aus Bielefeld, hat nach langen Jahren, in denen wir ihn und sein inhaltsloses Gerede, seine Abstimmungen gegen die Mehrheit der Volksmeinung und sein Mittun an Wunderdingen wie Hartz 4 und Agenda 2010 ertragen haben, ja nun bei der gelben Post angeheuert. Nun springt wie weiland Kasperl aus der Tonne der andere Wendt, der Polizei-Rainer hinterm Gebüsch hervor und dräut mit Terrorgefahr. Will es doch mit den afghanischen Al-Kaidas hierzulande nicht so recht klappen, müssen wir eben eigene Terroristen bauen. Was dem Schwachkopf Bush mitsamt seiner politischen Gaunertruppe mit 9/11 und dem gewaltigen Atombomben – und chemischen Waffenarsenal im Irak gelang, muß doch auch hier klappen. Und so quatscht der andere Rainer flott und völlig unkontrolliert daher:

Deutschland droht ein Comeback des RAF-Terrors! Die linksextreme Szene wird bundesweit immer gewalttätiger, zündet zum Beispiel in Berlin fast jede Nacht Autos oder Häuser an – bewirft Polizisten auf Demonstrationen mit Brandsätzen.

„Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis linke Gewalttäter auch Anschläge auf Politiker verüben“, warnt jetzt Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). Die Gewaltanwendung in der linken Szene eskaliere zunehmend, so Wendt zu BILD.de. Viele Linksextremisten schreckten dabei offenbar auch vor Mord nicht mehr zurück.

Schon Scheisse, wenn der Splitter im linken Auge den Blick auf den Balken im rechten völlig verdeckt. Wie wärs denn mal mit einem NPD-Verbot? Man sollte den anderen Rainer wegen offener Hetze anzeigen. Da er das ganze zuerst BILD sagte, das Blatt von Rechtsaußen gleich mit. Westfalen-Blatt hat ja wohl nur die Agenturmeldung abgepinselt.

Die Regentin, die nichts zu sagen hat

MAW1072 4 plx 28 APD0537 ;GE;x;O;00000280;

DEU/Wahl/CDU/Merkel RED.

dsa

A C H T U N G Redaktionen =

Die angekündigte Meldung über einen Wahlkampfauftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Greven entfällt mangels Nachrichtenwerts.

AP/re/is/

201447 aug 09

Die Nachrichtenagentur AP hat erkannt, worüber man einfach nicht berichten muß. Gefunden hier.

Stell Dir vor, es ist Wahlkampf in Deutschland und die Regentin sagt nichts außer: Nach der Wahl gibt es Steuersenkungen, vielleicht aber wann weiß ich nicht. Vielleicht auch nicht.

Vielleicht regnet es ja auch oder nicht oder doch oder vielleicht. Packen Sie schon mal einen Schirm ein, wenn Sie kreuzeln gehen.

Tanja Hammerl bald in Bielefeld?

Weiterer Promibesuch in Bielefeld? Gerüchten zufolge soll die aus den Medien bekannte Bühnenbildnerin Tanja Hammerl (mehr Infos) in Kürze ein inoffizielles Gastspiel in Bielefeld haben. Bekannt wurde sie durch Ihre Bühnenbauten zu den Medienschauspielen “Samt und Seide” oder “Liebes Leid und Lust”.

“Eine perfekte Bühne aufzubauen ist die Kunst, Publikum allein durch die Bühneninszenierung emotional mitzunehmen” 

Ob sich diese Gerüchte jedoch bewahrheiten werden, wird sich in nächster Zeit zeigen.


Warum das WWW nicht “privat” ist

Freunde mögen das ja cool finden . . . Aber ist die Rampensau auf dem Foto der richtige Kandidat für eine verantwortungs- volle Position? Nein, denkt der Personalchef, und lädt den Bewerber erst gar nicht zum Vorstellungsgespräch ein. Schade, vielleicht ist ihm gerade ein hervorragender Mitarbeiter entgangen. Natürlich kann man dagegen halten: selbst schuld. Wer Fotos ins Internet stellt, ohne darüber nachzudenken, dass sie nicht bei jedem einen guten Eindruck hinterlassen, verdient auch keine Stelle. Der muss vorher noch viel lernen. Andererseits – und daran sollten sich die Chefs, die ja auch mal jung waren oder es noch sind, erinnern: Nicht jeder, der auf einem Bild ein Glas Bier in der Hand hält, ist ein Alkoholiker. Nicht jeder, der im Internet seine Piercings oder Tätowierungen zur Schau stellt, wird das auch im Berufsleben tun. Der eine ist der private Mensch. Der andere ist der Mitarbeiter. Um herauszufinden, ob der Mitarbeiter ins Unternehmen passt, sollten sich Chefs nicht allein auf Informationen im Internet verlassen. Sie lassen zu viele Interpretationen zu.

Liebes Westfalen-Blatt, da hast Du schon recht. Aber sag mal der Pistensau oder dem Mallesäufer oder dem “Oben-ohne-Youtube-Mäuschen”, daß das Internet keine virtuell-abgeschlossene Scheiwnelt ist sondern ein Ort, wo allzu offenherzig-exhibitionistische Darbietungen für die Ewigkeit konserviert bleiben. Abgesehen vom Thema “Nettikette”.

“Verändert doch was”

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Ein Flyer, den die jungen Leute in der Metropole in die Hand gedrückt bekamen. Zumindest das haben die Piraten begriffen: Die Freiheit des Individuums ist in diesem Staat in höchster Gefahr.

Ab und zu bekomme ich Mails oder erfahre über drei Ecken von Bemerkungen, in Blogs wie diesem werde “nur kritisiert aber nicht politisch verändert”. Nun gut, kommentieren wir das mal:

Wer etwas “politisch verändern will”, muß logischerweise a) eine Partei gründen oder b) einer bestehenden Partei beitreten. Was aber nicht heißt, daß der/die Beitretende dann auch den Mund aufmachen darf oder soll.

Wer in Deutschland “politisch verändern will” muß entweder a) CDU/CSU-Mitglied in obersten Regionen mit Merkel – oder “Seehofer”-Attitüde sein, b) Lobbyist mit möglichst großem Spendenkonto sein oder c) Guido Westerwelle von der FDP heißen, der für das Ziel, Außenminister dieser Republik zu werden, auch seine Großmutter an die Union verkaufen würde.

Wer in Deutschland “politisch etwas verändern will”, darf zB. weder a) Mitglied der DIE Linke, b) von Grüne/Bündnis 90, c) Piratenpartei oder anderen politischen Gruppierungen sein. Das Totschweigen der Medien oder hysterische “an die Wand schreiben” ist ihm seitens 70% der Systemmedien aus der Gruppe SpringerBertelsmannBurdaHoltzbrinck gewiß.

Wer in Deutschland “politisch verändern will”, darf auch nicht Mitglied einer SPD sein, die sich in ihrem krampfhaften Versuch, an der Macht zu bleiben, sprich Juniorpartner der Union zu spielen, in unendlichen Pirouetten verbiegt.

Und da soll ein simpler Bielefeld-Blog mit ein paar zynischen, notierenden, verlinkenden Bemerkungen täglich “politisch etwas verändern”? In einem Land, in dem bereits der schief angesehen wird, der überhaupt wagt, etwas an Frau Merkel, Herrn Steinmeier, Herrn Müntefering, Herrn Po falla, Herrn Kauder, Herrn Köhler, Frau von der Leyen, Herrn vuz Guttenberg anzumerken? Selbst, wenn die Fehler und krasse Fehlentscheidungen zum Thema “Banken/Krise/Arbeitsmarkt/Konjunktur/Abwrackprämie/Opel/Schaeffler/PorscheVW” offensichtlich sind?

Deutschland ist überregional und lokal auf dem besten Wege, zu einem verbalen Friedhof zu werden, auf dem öffentlich geäußerte Meinung – auch im kleinsten Kreise – nicht gewünscht ist. “Die da oben” machen das schon. “Die da oben” wissen schon, wie es geht. “Die da oben” sind Kraft Gewähltseins unantastbar? “Die da oben” überwachen, bespitzeln, Bevorratsdateln uns so gründlich, daß Reich 3 oder Stasi dagegen schon fast Sandkastenspiele waren.

Wenn es nicht ab und zu wenige journalistische Sternstunden gäbe, man müßte sich still in eine Ecke setzen, die Fäuste ballen und dann stundenlang “Leckt mich doch alle am Arsch” schreien. Womit Götz von Berlichingen endlich wieder einmal – wenn auch nicht ganz Werkgetreu – Genüge getan wäre. Gegen Dummheit, Ignoranz und “bloß Nichts verändern” kämpfen selbst Götter vergebens. Eine der negativsten deutschen Eigenschaften ist das Ducken, das “Ich? Nein, mach Du”, das selig zu “Denen da oben” schauen. Dieser alte, aber schon einige Male gründlichst in die Hose gegangene tränenverhangen-umflorte tiefe Wunsch nach einem “Führer”. Dem oder der man dann blind folgen kann, das eigene Denken bequem ausschaltend.

Schönen Sonntag noch! Ich entkrampfe jetzt mal kurz die geballten Fäuste und erledige eine wichtige Arbeit.

Nachgetreten

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Ein Großteil der Arminen-Profis dürfte ab Montag einen unfreundlicheren Trainer Gerstner erleben. Nach der Niederlage gegen den FC Augsburg drückte man ihm eine Statistik in die Hand, wonach die Almdudler “75% gelungene Pässe” geschlagen hätten. Als der Mann da heftig protestierte, sprach er allen Kritikern der an jeder Ecke wie sauer Bier gehandelten “Statistik-Wut” aus dem Herzen. Was sagen Zahlenkolonnen schon aus, wenn im entscheidenden Moment vor dem Tor die Beine verknotet sind. Womit nicht unbedingt noch mal betont sein soll, daß die nur 2 Pünktchen eines gewissen Starensembles aus München gegen die 3 der Arminen noch mickriger sind. Am kommenden Samstag können die Arminen ja zur besten Essenszeit (13 Uhr Anstoß) bei Greuther Fürth zeigen, wie man Superstatistiken in Taten umsetzt.