Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!

Mo
17
Aug '09

Leseempfehlung!

Die aktuelle Top-Story der Bielefelder Blogboys über
“Das unsägliche Spiegel-”Netz ohne Grenzen””:

http://www.blogboys.de/2009/08/16/allgemeines/das-unsagliche-spiegel-netz-ohne-grenzen.html

Neues vom münchenchecker…über Radl Rambos

Radl Rambos

Hallo ihr lieben Heimatverbliebenen in Bielefeld!

Auf die Idee, mich hier zu melden, kam ich durch die AZ.

AZ ist die Abendzeitung hier in München.

Wie man meinen sollte, erscheint sie abends, dass ist insofern richtig, da die erste Ausgabe des aktuellen Tages bereits am Vorabend um 23.00 Uhr erscheint, aber die eigentliche aktuelle Standardausgabe ganz normal am nächsten Morgen. Sie ist die liberalere Ausgabe des Boulevards.

Nun, die AZ, die hat eine Rubik von ehemaligen Münchner Bürgern, die jetzt im Ausland leben, gemeint ist: Nicht mehr in Bayern, speziell nicht mehr in München.

Und die von dort berichten, was ihnen denn nun an Heimatlichem fehlt.

Ich möchte nun diese Idee aufgreifen und von hier nach Bielefeld berichten.

Also, mir fehlt nicht Dr. Oetker, den gibt´s hier in jedem Supermarkt, mir fehlt schon gar nicht der hohe Freizeitwert in Bielefeld…der ist mit diesem hier gar nicht zu vergleichen…nein, mir fehlt die Gemütlichkeit, besser die Sicherheit beim Spazierengehen!

Hier in dieser schönen Stadt fahren 25% der Bevölkerung mit dem Rad!

Das ist Spitze in Deutschland!

Dagegen ist Bielefeld schwach und man sollte meinen: Wie schön und beschaulich!

Stattdessen lebst du hier extrem gefährlich deswegen!

In Bielefeld radele ich nämlich gemächlich durchs Städtchen, bin in einer Community mit anderen Gleichgesinnten, auf relativ sicheren und ausgebauten Radwegen und bin Eins mit dem Verkehr und der Natur!

Hier bist du ein armes Schwein, wenn du mit so einer idealisierten Einstellung dein Fahrrad bewegst.

Dein größter Feind hier sind nicht die Autofahrer, nein, die kommen erst an zweiter Stelle und sind heillos überfordert ob der Menge an Verkehrsbehindernden Bikern!

Und die Fußgänger, die schon gar nicht mehr wissen: Bewege ich mich gerade auf einem Radweg oder ist das noch Bürgersteig, die kommen gleich nach den Touristen, die glauben in eine Horrorverfilmung von Aliens getarnt als Radl Rambos gelandet zu sein.

Nein, dein größter Feind ist dein Gleichgesinnter: Der Münchner auf zwei Rädern!

Sein Markenzeichen: Der Stinkefinger, der bajuwarische Wortschatz und seine Klingel!

PING! Wenn du also hier so rumradelst, dann solltest du darauf gefasst sein, von hinten mit Tempo dreißig überholt zu werden auf dem Radweg.

Oder schneller!

Wenn du aber jetzt noch in der falschen Richtung fährst (kostet hier übrigens 40 Euro!), weil es die letzte Ampel oder 6-spurige Straße gar nicht anders zuließ, dann mach dich gefasst auf so was Ähnliches, was du nur noch aus alten Sir-Ivanhoe-Filmen kennst:
Der Frontalangriff von Vorne!

Ohne Lanze allerdings, also human sind sie hier schon geworden, aber wenn sie nicht laut losbrüllen oder mit dem S-Finger wedeln, dann sehen sie dich an, als hättest du gerade ihre Eltern ermordet!

Und die Räder die die hier bauen, die fahren alle mindesten 30 ohne dass du dich verausgabst! Jetzt haben sie noch welche mit Elektromotorunterstützung erfunden! Da sollte mindestens ein Nebelhorn das Herannahen ankündigen!

Also mit der Einstellung: Einer für Alle und Autofahrer sind alles A-Löcher, hat der ostwestfälische Radfahrer hier keine Chance!

Aber jetzt kommt noch der eigentliche Gegensatz zu Bielefeld, nämlich wenn du zu Fuß und mit Hund unterwegs bist.
Also erstmal: Der Hund, Zamperl genannt, der darf frei rumlaufen hier in München!

Also, nicht der Kampfhund, nein – der Hund eben!

Hier gibt es so viele Spazierwege und schöne, ausschweifende Parks und es gibt den Englischen Garten!

Eigentlich ist es seit einem Jahr untersagt den Hund nicht an der Leine hindurchzuführen oder mit dem Fahrrad hindurch zu fahren!
Haha!

In der AZ stand neulich, dass sich daran niemand hält und es wäre auch gut so, weil das Miteinander hier noch funktioniert!
Wo kein Kläger, da kein Richter usw.! Okay!

Aber Kampfhunde…natürlich nicht! Das verstehe sich von selbst.

Und Rambo auf dem Fahrrad? Dem ist das so sch…egal!

Das Slalomfahren durch die Eltern mit Kleinkindern oder die kleinen, herum schnüffelnden Hunde scheint hier Sport zu sein!

Die Avus unter den Radwegen aber ist der Isarradweg! Der heißt auch noch so! Denn eigentlich ist das ein breiter Uferweg neben der Isar!

Zum Spazierengehen für Fußgänger und zum Radeln für die Fahrradfahrer. Für alle eben. Wunderschön! Mittendurch die Stadt bis hinaus nach Freising!

Tatsächlich rief mir neulich so ein Hirni mit Tempo 40 zu, ich solle gefälligst meinen Hund anleinen, dass wäre hier ja schließlich ein Radweg!

Am Wochenende ist der Nürburgring eine verlassene Teerstraße gegen dieses Gewusel!
Und mittendrin mein Zamperl und ich! Unglaublich!

Festzuhalten ist: Das größte ausgebaute Radwegenetz in Deutschland hat München, das ist auch Fakt. Und ein deutlicher Unterschied zu unserem ostwestfälischen Katastrophengebiet!

Jetzt bauen sie es noch für 40 (Vierzig!) Millionen aus! Das ist lobenswert!

Allerdings befürchte ich, dass damit das Ego des Radl Rambos noch aufgeblasener wird und er deshalb demnächst noch fordern wird, wir Fußgänger sollten gefälligst auf den U-Bahnschienen laufen!

Aber der größte Unterschied zu meiner Heimatstadt ist der Radfahrer an sich.

Und wegen den netten, lächelnd dreinblickenden Menschen auf zwei Rädern in Bielefeld, schaue ich manchmal gerne zurück…!

Na gut, den Einen, der mir mal aufs Auto gehauen hat, weil ich auf dem Radweg stand, um abzubiegen und es gar nicht anders konnte wegen der eingeschränkten Sicht, den Einen vergesse ich mal (”Du A-loch!!!”)!

Und jetzt gleich setze ich mich hier aufs Rad und dann zeigen ich den chinesischen Touristen mal, dass wir in München Radwege haben, genau dort wo man aus den Sightseeing-Bussen aussteigt!

Ping! Hasta la vista, Baby!

© „Loses Mundwerk“ Uwe Modest 2009

Von wegen, “Jöllenbecker Steillage gibts nicht”

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Prall, Sonnenverwöhnt. Fast reif. Das wird ein Jahrgang. Bemerkenswert. Die Weinlese ist auf den 27. September festgelegt. Dann machen wir ein großes Faß auf und füllen in eine Menge große Flaschen ab. Etikettierungen können wir uns sparen. Die unterscheiden sich ohnehin nur marginal und sind berühmt für viele “Geschmacklosigkeiten”.

Oranje Bowen

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Diese Holländer. Steilhänge und Bergeerprobt kraxeln sie selbst in dramatische Bielefelder Gesteinsfügungen. Hier reparieren sie die Oberleitung im Bahnhof Brackwede. Natürlich in echter Nationaltracht.

Gibt ein richtig tolles Gefühl

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Sektsteuer stammt ja auch aus Kaisers Zeit

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