Da steht er beim Brackweder Volvo/Peugeot/LandRoveristen Markötter. Alfa Giulia. Autotraum ganzer Generationen, jenseits von Rost, Getriebeschäden und anderen “Kleinigkeiten”, die Alfistis nie anfochten. Wir reihen uns da mal ein mit einem Alfa Spider, der am Kamener Kreuz mit gebrochener Schaltgabel liegenblieb und damit sein Ende in unserem Autostall markierte. Aber auch heute noch hängen viele Herzen an dem Auto mit dem tollen Sound. BMW nahm damals Anleihe, als der neue 1602 auf die Räder gestellt wurde und die weißblaue Marke rettete.
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Die Gesamtschulen melden sich zu Wort – und haben diesmal ein Argument zur Hand, das Schwarz-Gelb zur Sachdebatte zwingt. Nach dem beinahe ebenbürtigen Abschneiden beim Zentralabitur stellt sich jetzt heraus, dass Gesamtschulen die besseren
Talent-Förderer sind. Auch wenn es sich um Selbstauskünfte bei einer Umfrage eines Interessenverbandes handelt, scheinen
Grundschulprognosen insbesondere die Fähigkeiten ausländischer Schüler häufig zu übersehen. Alle Parteien in Düsseldorf betonen es gern: Nicht ein Kind und nicht eine Fertigkeit darf verloren gehen. Gerade deshalb muss die offenbar gängige Unterschätzung von Migranten Folgen haben. Schulforscher sollten jetzt klären, wie es exakt aussieht, und die Landesregierung ist durch die Gesamtschulverbände gleichfalls gefordert: Wie lange soll die bewusste Gewichtsverschiebung zugunsten des gegliederten Systems weitergehen? Oder zugespitzt gefragt: Hat man die Gesamtschule als einstiges Hätschelkind von Rot-Grün nunmehr lange genug am ausgestreckten Arm hungern lassen, um fortan erstmals gleiches Recht für alle zu gewähren?
Liebes Westfalen-Blatt. Wir sind gespannt, wie unsere Bielefelder Schulministerin Barbara Sommer das erklärt.
Wie Meinungsumfrager “die Stimmung ein wenig beeinflussen”:
ARD-DeutschlandTrend EXTRA August 2009 – Sonntagsfrage: Union legt
zu, SPD mit bislang schlechtestem Wert – Abstand zwischen Merkel und
Steinmeier erneut gewachsen
Köln (ots) –
Sperrfrist: 13.08.2009 22:45
Bei der Direktwahlfrage ist der Abstand zwischen Bundeskanzlerin
Angela Merkel und ihrem Herausforderer weiter gewachsen. Könnten die
Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen, dann würden sich 62
Prozent für Angela Merkel (+1 im Vergleich zur Vorwoche) und 23
Prozent für Frank-Walter Steinmeier (-1) entscheiden. Der Abstand
zwischen den beiden Kanzlerkandidaten beträgt damit 39 Punkte und ist
so groß wie noch nie zuvor. Pressemeldung: ARD
Und hier nun der Screenshot aus SPIEGEL online, bevor die Umfrage zur Benotung der Regierungsarbeit vom Magazin eiligst gestoppt wurde:
Irgendwie dumm gelaufen. Noch dümmer: Das Bewertungskriterium “ungenügend” wurde erst später eingefügt als bei den Ministern.
Nachtrag: Das Rätsel ist gelöst. SPIEGEL online sagt: “Hackeralarm”:
Die Kanzlerin landet mit einer Durchschnittsnote von 3,2 auf dem vierten Platz unseres Kabinetts-Votings. 27 Prozent der SPIEGEL-ONLINE-Leser finden Merkels Regierungsarbeit bislang “gut”, zwölf Prozent sogar “sehr gut”. Der größte Teil der Stimmen bewegt sich im Mittelfeld. Zehn Prozent der Abstimmenden vergaben bis zum Zeitpunkt der Hacker-Manipulation eine strenge Sechs.
Dennoch: Wie deckt sich das irgendwie mit den phänomenalen Umfrage – und Beliebtheitswerten in Honeckerschen Größenordnungen?
“Wir sind jederzeit willens und in der Lage, Sperrlisten für Kinderporno-Seiten im Internet zusammenzustellen”, erklärte jetzt ein Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) auf Nachfrage der taz. Er trat damit Gerüchten entgegen, die dreimonatige Verschiebung der Sperrung von Kinderporno-Seiten sei auf Wunsch des BKA erfolgt.
Im Klartext: Dem BKA sind also die laut Ursula von der Leyen “verabscheuungswürdigen” Seiten und deren Provider bekannt? Da paßt doch, was mir ein Anwalt erklärte: Laut § 163 Strafprozessordnung ist das BKA mit Kenntnisnahme von Seiten zur Ermittlung der Täter verpflichtet.
Ach. Nicht nur juristische Laien staunen.
Solche Meldungen werden bei vielen Schoggifans Entzücken auslösen:
Dreimal die Woche Schokolade zu essen, ist vermutlich gesund. Schwedische Forscher haben Herzinfarktpatienten untersucht und entdeckt, dass ihr Risiko für weitere Herzattacken sank, wenn sie die Leckerei genossen – allerdings nur in Maßen.
Dreimal min. 200 Gramm HaselnußVollmilch? Da halte ich mich lieber an das große Holzherz auf der Fensterbank. Wenn man es umdreht steht da hinten drauf: Made in China. Nun denn….
Idyllisch liegt das Twellbachtal da, wenn man von Hoberge-Uerentrup kommt. Und genau da werben die Grünen/Bündnis 90 neben einem Vermittler von Lebensabschnittspartnern mit Plakaten, die die neuralgischen Punkte eines der dünnst besiedelten Teile Bielefelds aufgreifen:
- Nahverkehrsanbindung
- Erhalt der Grundschulversorgung
usw. Themen also, die die Bürger unmittelbar bewegen. Wie offenbar die Suche nach dem “Idealpartner”.
Das war es also, das große Fernseh-Duell zwischen den OB-Kandidaten Pit Clausen und Bernd Landgraf auf Bielefelds Kanal 21. Ich habe es (noch) nicht gesehen, kann mir also kein eigenes Urteil erlauben. Offensichtlich geht die Meinung bei den rund 40 im Studio Dabeigewesenen von “Clausen hat mehr gepunktet” bis “Landgraf argumentierte aber geschickter”.
Ob die Wähler nun schlauer sind? Sehr viele können es ja nicht gesehen haben.




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