Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
11
Aug '09

Ursula liest orangene Gute-Nacht-Geschichten

Schlaft gut, Ihr Prinzen von Bielefeld

Ihr Könige von OWL

(In Abwandlung von James Irvings “Gottes Werk und Teufels Beitrag” in Anlehnung an Ursula v. d. L.`s Beitrag einer großen Volkspartei auf youtube.)

Wie BILD das “gesunde Volksempfinden” beobachtet und manipuliert

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Die Kioske der Metropole hängen voll mit Friede Springers und Kai Diekmanns Kampfblatt niederster, billigster und primitivster Instinkte. Verpackt in ein journalistisch primitivst aufheulendes, lächerlich sabberndes Machwerk, das hart an dem entlanglaviert, was man “Aufhetzung” nennt. Man muß Ulla Schmidt nicht mögen, man muß ihr Dienstwagen-Problem nicht gut heißen. Aber es gibt im Rahmen des Themas auf allen Seiten, in nahezu allen Parteien und auch auf höchster Ebene Verhaltensweises, die man ebenso anprangern kann, muß und soll, wenn man der Meinung ist, man müsse es tun. Aber mit Fairness, journalistisch korrekter Recherche und Ausgewogenheit haben die Tiraden der SpringerBertelsmann-Presse nichts mehr zu tun. Traurig, daß fast 70% der deutschen Printlandschaft mittlerweile von diesem hetzenden Blatt abschreibt.

Der dem Original des “Völkischen Beobachters” immer ähnlicher werdende publizistische Dreck taugt nicht einmal mehr dazu, in Quadrate geschnitten, die Klowände der deutschen Dixis auf den Autobahnen zu bestücken.

Grad biegt Wonderbra ab

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Wo wir es doch grad aus Berlin mit dem an- oder geblichen “Sexismus” haben. Schon mal beobachtet, wie aufreizend langsam ein Wonderbra-Laster auf der A33 Richtung Sennelager abbiegt und was die männlichen Autofahrer dahinter schauen?

Da sei doch mal zart an die allgemeine Unionsaufregung und Verachtung gegenüber “Latex-Gabriele” aus dem Fränkischen erinnert…….

Konjunkturpaket? Eher Stille

Ein halbes Jahr nach dem Start des Konjunkturpakets II gibt es heftige Kritik, weil die Mittel aus dem Investitionsprogramm für Kommunen angeblich nur zögerlich abgerufen werden: Das deutsche Baugewerbe befürchtet, dass das Konjunkturpaket in diesem Jahr kaum zu einer Belebung des Branchengeschäfts beitragen wird. Maximal 20 Prozent der zehn Milliarden Euro, die den Kommunen für öffentliche Investitionen in Infrastruktur und Bildung durch den Bund zur Verfügung gestellt werden, würden in diesem Jahr bei den Baufirmen real ankommen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Baugewerbes, Karl Robl.

Diese Meldung geht grade durch die Dienste. Schaut man sich die Situation in der Metrpole und OWL drumrum an, werkeln viele orange gekleidete Mannen plus 1-Euro-Sklaven vor sich hin. Buddeln Platten raus, schieben Sand drunter, pflastern da, pflastern dort. Den Eindruck, da schiebe jetzt eine gewaltige Geldlokomotive die Konjunktur an, hat man eher nicht. Alles wirkt, als wolle man einfach mal “was tun”. Dabei gäbe es der Aufgaben auch hier mehr als genug. Lade gerne die Zuständigen zu einer Besichtigungstour ein…..

Das Grundgesetz scheint einige Politiker zu stören

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Der neue Chefredakteur der NW scheint schon zu greifen. Die Kommentare werden profilierter, der Ton schärfer. Was man ja eigentlich von einem Blatt erwarten kann, dessen Position traditionell näher der SPD denn der Union sein sollte. Auch wenn man sich “Unabhängig-Überparteilich” im Titel nennt. Der heutige Aufmacher “Minister sieht Deutschland als Terrorziel Nummer eins” ist an einfältiger Grandiosität kaum zu überbieten. Liest man dann noch, was BKA und Verfassungsschutz rund zum die “Sauerlandgruppe” an Absurditäten und Kasperlekiaden veranstaltete, läßt sich ein lautloses Lachen nicht unterdrücken. Machen wir uns nichts vor. Die Fummeleien, Lügereien und haltlosen Behauptungen der besagten Innenminister dienen einem einzigen Ziel:

Weitere Demontage des Grundgesetzes.

Dazu hat der Karikaturist Horst Haitzinger in der NW eine Karikatur geliefert, die einen schon stutzen läßt ob der Großmannssucht-
kriegspläne und militärischen Gegen-Piraten-Kämpfe eines Ministers Dr. Jung, dessen Aufgabe “Verteidigung” mehr und mehr zu “Angriffskrieg” und “Bundeswehr im Innern” mutiert:

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Da können wir hier nicht mehr mithalten

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Mir fehlen ein wenig die Worte ob des Wahlplakates der CDU-Kandidatin für den Butatag, Vera Lengsfeld. Da können Pit und Bernd und die anderen Herren hier nicht mithalten. Und Frau Weiß wird das wohl so auch nicht wollen. Deshalb stellvertretend einer von vielen Kommentaren zu diesem grandiosen Elaborat:

Jenny sagte,

am 10. August 2009 am 09:16

OH MEIN GOTT! Merkel und Lengsfeld setzen auf puren Sexismus statt auf Inhalte – UNWÄHLBAR!

Aber spinnen wir mal ein bißchen herum. Was wäre wenn unsere Kandidaten hier auf “puren Sexismus” setzen würden? Na?

Nachtrag:

Während im Internet-Wahlblog von Lengsfeld bereits ein deftiger Streit über Sexismus, Prüderie und doppelbödige Wahlwerbung tobt, ist man in der CDU-Zentrale nicht sonderlich amüsiert. Ein CDU-Sprecher befindet knapp: “Das ist nicht mit uns abgestimmt.”
Auch mit der Kanzlerin nicht, wie Lengsfeld freimütig einräumt. “Hier in Berlin-Kreuzberg-Friedrichshain befindet sich die CDU in einem besonderen Umfeld. Da musste ich mir was einfallen lassen, um auf mich aufmerksam zu machen”, sagt die 57-Jährige.
Siehste Vera. Wenn man keine Inhalte, Ziele und Visionen hat, dann läßt man eben die Glocken mal so richtig läuten, was? Bißchen armselig. Friedrichshain hat Strukturprobleme, schlechte Wohnsubstanz und leidet unter der Zugkraft anderer Bezirke wie zB. Prenzlauer Berg oder Mitte. Da sind Dekolletes ziemlich egal.

“Verdeckte Ermittler” fürs Internet?

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Wolfgang Bosbach, will die Ermittlungsbehörden im Kampf gegen Internet-Kriminalität ausbauen. “Wir brauchen mehr verdeckte Ermittler, die als Internet-Patrouille im Netz kriminelle Machenschaften aufspüren”, sagte Bosbach heute in den Pressediensten. Das Internet biete zwar eine fantastische Vielfalt, sei aber auch “Quelle für Kriminalität, Terrorismus und ziemlich viel Schmutz”, so Bosbach weiter. Eine neue Bundesregierung müsse daher die Landeskriminalämter und Staatsanwaltschaften mit deutlich mehr Personal und Technik ausstatten.

Ach Wolferl, ob Du da wirklich verstehst, über was Du redest? Schau mal, Du hast Dein Abi auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und bist danach das geworden, was die meisten Insassen des Reichstages sind: Rechtsanwalt. Und da beginnt das Drama. Kraft Eurer Ausbildung seid Ihr meist ultrakonservativ und ruft leider meist vorschnell “Haltet den Dieb”. Das Internet zu verteufeln hat so einen leichten Beigeschmack der Bücherverbrennungen im dritten aller Reiche. Gib doch einfach zu, daß Du nicht kapierst, was Internet letztlich ist. Kriminelle Machenschaften werden keineswegs nur im Internet angezettelt sondern durchaus in seriösen Bankbüros, ja sogar unter Abgeordneten und Ministern des Reichstages. Stellst Du da auch “Verdeckte Ermittler” daneben? Siehste. Eben nicht.

Was Du möchtest, ist schlicht und einfach die konservative Angst vor etwas, was Dir schon immer über den Kopf gewachsen war. Wir als intensive Internetnutzer sind sicher weitaus länger, intensiver und weitaus häufiger im Netz unterwegs. Deine “Machenschaften” würden wir nur treffen, wenn wir sie im Cyberspace auch konkret suchen würden. Dazu haben wir im Gegensatz zu Dir und Deinen Freunden aus der Riege von Wolfgang S. keine Veranlassung. Dann schließen wir diesen Beitrag mit dem schönen Lied der EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung”:

Der Kühlschrank ist leer, das Sparschwein auch
ich habe seit Wochen kein Schnitzel mehr im Bauch
Der letzte Scheck ist Weg ich bin nicht liquid
auf der Bank krieg ich sowieso keinen Kredit
Gestern enterbt mich auch noch meine Mutter
und vor der Tür steht der Exekutor
Mit einem Wort die Lage ist fatal
da hilft nur eins: ein Banküberfall

BA BA BA BA Banküberfall – das Böse ist immer und überall
BA BA BA BA Banküberfall – das Böse ist immer und überall

Gell Wolferl? Da g´schaust….