Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
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Aug '09

Ob Schreiber Kohl + Schäuble “enttarnt”?

So. Schreiber ist also zurück vom Kanada-Trip. Wollen wir wetten, wie es ausgeht? Zumal vor einem bayerischen Gericht. Dann muß man sich nur einmal diesen Kotau des Richters anschauen. Nächste Stufe wäre dann das rückwärts aus dem Saal rutschen auf allen Vieren und dabei die eigene Schleimspur nutzend:

Ludwig-Holger Pfahls (M) schuettelt am 12.08.05 nach der Urteilsverkuendung vor dem Landgericht in Augsburg dem Vositzenden Richter Maximilian Hofmeister (l.) die Hand. Pfahls, der frühere CSU-Politiker und Staatssekretär in der Regierung Kohl soll 1991 für ein Panzergeschäft mit Saudi-Arabien von Schreiber 3,8 Millionen Mark oder umgerechnet knapp zwei Millionen Euro Schmiergeld erhalten und nicht versteuert haben. Pfahls und seine Verteidigung trafen eine Absprache mit dem Gericht: Für ein Geständnis zu Beginn des Prozesses, in dem der 62-jährige Pfahls die Zahlungen des Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber zugegeben hatte, bekam der Angeklagte die Zusage auf eine Höchststrafe von zwei Jahren und drei Monaten und die Möglichkeit einer vorzeitigen Haftentlassung nach Verbüßen der Hälfte der Strafe. Genau so kam es dann auch: Wegen Korruption und Steuerhinterziehung wurde Pfahls zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Zwei Jahre und drei Monate Haft - ein Spruch, der gleich nach der Verkündung auf Kritik stieß: In Absprache mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatte das Gericht ein Strafmaß gewählt, das eine umgehende Freilassung des geständigen Delinquenten ermöglichen würde. Die 10. Strafkammer des Landgerichts unter ihrem Vorsitzenden Richter Maximilian Hofmeister hat am 30. August entschieden, den Haftbefehl gegen Pfahls aufzuheben. Der Ex-Rüstungsstaatssekretär kann somit am 1. September - gut drei Wochen nach Verhängung des Urteils - das Gefängnis verlassen. (Quelle: br-online)

Helmut Kohl, Roland Koch, Wolfgang Stasi 2.0 Schäuble werden schon zu verhindern wissen, daß ans Licht kommt, wie die CDU damals ans Geld kam. Angela Dorothea M. wird sich eins kichern und locker ihre Stasiakte noch weiter hinten in den Tresor mit giftigen Sachen schieben. Wo sie da eines Tages aus Versehen zerbröselt.

Fistful of Love - 9 Jahre Kulturkombinat Kamp e.V.

Hallo liebe Bielefelder,

ich möchte euch folgende Veranstaltung empfehlen:

FISTFUL OF LOVE - 9 Jahre Kulturkombinat Kamp e.V.
Samstag 15.8.2009Beginn: 22:00 Uhr

Fistful of Love – 9 Jahre Kulturkombinat Kamp e.V.

 

Your Damage: 1€

Smith & Smart – Djs, Soundsystem, MCs (Berlin)  (45s, Bastard Pop || Bootleg Booty || Breaks || Disco || Electro Funk, Hip Hop || Mash Up || Re-Edits) — dyu-lee-us – Heart || Beat || Feet — dj dent (popsecret) – Rock || Pop || Indie — Leiser Minelli – drop beats not bombs || Ska — DJ Glasbaustein - Tanz den Sozialismus — Hell G. – Indiediscoelectrotrashstep — DJ Lepoo – FreakyFunkyShizzle — Heartical Sound – Reggae || Dancehall || Dub — Stephen – Shitfuck Mastermind || Schunkel Musik — Doppel Mono - Techno || Minimalistisch || House — Tobjazz – Electro || Matthew Adams — Indietronics || Minimal || Electro

Live Band: Monoids (Jazz & Pop)

Seit nunmehr 9 Jahren bereichern wir maßgeblich die Kulturszene in Ostwestfalen und darüber hinaus.

Manche sagen es wird immer besser; Beatsteaks, Sportfreunde Stiller, Panteon Rococo, Polarkreis 18, Moneybrother, Samy Deluxe, Shantel, Gisbert zu Knyphausen, Egotronic, Lagwagon, No Te Va Gustar, Nneka, Harry Rowohlt, Miss Platnum, Pharoahe Monch, Wiglaf Droste, Björn Kleinhenz, Jan Delay, Heinz Strunk, Sugarplum Fairy, Duné, Kettcar, I am Kloot, Glücklich!!?!, Mob n Roll, Yum Yum, Kulcha Shock, Martin Sonneborn,  Bielefelder Streetart Künstler, Madwax, Shitfuck, Die Stereotypen, Popsecret, Bohren und der Club of Gore, um mal nur ein paar Namen von Musikern, Schriftstellern und Kreativen zu nennen die immer wieder gerne in unser Haus kommen, weil sie wissen, dass hier eine Blase aus unterschiedlichsten Menschen leidenschaftlich Kulturarbeit betreiben, so dass es gar nicht mal so einfach ist ähnliches in unserer Region zu finden.

Aber all dass wäre ohne unsere Freunde, Supporter, Homies, Partner, Mitarbeiter und in erster Linie dem attraktivsten Publikum auf Erden nicht möglich. Daher weht der Wind. Wir wollen uns auch dieses Jahr mit einer einmaligen Party bei all jenen bedanken, die uns immer wieder ermutigen im Namen der Kultur freiwillige Mehrarbeit zu leisten. Manchmal ist dazu nicht mehr nötig, als ein bezauberndes Lächeln.  Und weil wir dieses Lächeln des Öfteren erhalten, haben wir auch diesmal ein ganz besonderes Highlight für euch:

Smith & Smart (Berlin)

Die zwei feschen Musikproduzenten & Plattenleger-Guerilleros bereiten dir mit ihrem rezyklierten “Disco-HipHop-Elektro-Songperlen-Massaker” schlaflose Nächte. Wenn sie die Musikgeschichte schamlos austricksen, zerlegen, neu zusammenfügen und du glaubst, “eben gerade nicht richtig gehört zu haben”, dann befindest du dich tatsächlich an einem gepflegte Spaß-Abend der zwei gefälschten Berufsberliner  Smith & Smart.

Wem das nicht reicht, kann sich im Innenhof den Lichtinstallationen & Visuals hingeben.

Eines jedoch wollen wir hier nicht verschweigen. Gerade für alternative Kulturarbeit wird in Zeiten der Krise die Luft immer dünner. Wenn der Beat der Wirtschaft nicht mehr tight läuft, wird die Kultur als allererstes Kielgeholt. Deshalb müssen wir uns immer wieder neu erfinden, und dazu brauchen wir euch! Eure Ideen und euren Einsatz!

Aber in gerade so komplizierten Zeiten wie diesen bleibt keine Zeit innezuhalten um in Erinnerungen zu schwelgen. Um es mit Gisbert zu Knyphausen zu sagen: Melancholie fick dich ins Knie!

Fasten your seat belt and disc-ohhh!

Ein kleines Special: Crap Dance Contest im Café - 2 Karten für das Jan Delay Konzert im Ringlokschuppen zu gewinnen

weitere Infos:

Ulla stolz auf Titel “Zensurulla”

abendblatt.de: Sie werden auch persönlich angegriffen. Macht Sie das nachdenklich?

Von der Leyen: Wenn sie meinen Spitznamen Zensursula meinen, ist das in Ordnung. Ich finde das pfiffig. Es zeigt Humor und Kreativität.

abendblatt.de:
Die Piratenpartei hat den ehemaligen SPD-Politiker Jörg Tauss aufgenommen, der wegen des Besitzes von Kinderpornografie angeklagt ist. Wie kommt Ihnen das vor?

Von der Leyen:
Das Verhalten von jemandem, der in einem laufenden Strafverfahren steht, kann ich nicht kommentieren. Aber ich habe erlebt, wie Jörg Tauss als Abgeordneter die SPD am Anfang die Debatte über den Umgang mit der Kinderpornografie dominiert hat. Er wollte jegliche Form von Regulierung im Internet verhindern. Dann wurde das Strafverfahren gegen ihn eröffnet. Inzwischen sind viele in der SPD nachdenklich geworden.


Quelle:
Hamburger Abendblatt

In der Tat, Frau von der Leyen. was glauben Sie, wie viele Menschen hier in Bielefeld und OWL nachdenklich geworden sind? Sie denken zu 99% über Sie nach.

Mit von der Leyens Großmanns- und Allmachtssucht beschäftigt sich auch der “law blog” in einem interessanten Artikel. Eine Ministerin im Stile ihres immer am rechten Ufer, nahe der Bräune schwimmenden Vaters: Unerträglich arrogant, ewig grinsend, Argumenten Anderer völlig unzugänglich, was zählt ist “Ich, Ursula”. So wird man, wenn man als Kind zur Strafe Brennesseln mit bloßen Händen pflücken mußte. Ein arrogantes A…… Na, Ihr wißt schon.

Von wegen “Kaufrausch im Handel”

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging der Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im Juni 2009 nominal um 2,0% und real um 1,6% im Vergleich zum Juni 2008 zurück. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage. Das Ergebnis für den Juni 2009 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Gegenüber Mai 2009 sank der Umsatz im Juni 2009 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 1,6% und real um 1,8%. Aus einer Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes.

Wurden uns nicht erst vor wenigen Tagen von der GfK wunderbare Meldungen ob des unverminderten Kaufrausches der Verbraucher präsentiert? Ach ich vergaß, es ist Wahlzeit…..

“Poppe, Kaate, Danze”. Michi Ammer: Echtes Vorbild der Jugend

Arrogant, stinkfaul, schlääch jelaunt, en jroßes Maul
Affjewichs, kleinkariert, von Geburt an schon borniert
Fies, hundsgemein, wenn Jefahr droht klitzeklein
Ordinär, banal, ohne jegliche Moral

Poppe, Kaate, Danze
Datt kannste, datt kannste
Poppe, Kaate, Danze
Datt kannste.

Als ob die Kölner Rockband “Brings” den selbst ernannten Partykönig Ammer kennt, charakterisiert ihr Song den 48 jährigen Schwachkopf, der heute fein von Thomas Güntter in der NW zerlegt wird:

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Samstag war er im Stadtpalais und nicht nur Blondies lagen dem absurden Kerl bestellt zu Füßen. Es waren auch Brünette dabei, dem “Vorbild der Jugend” zu lauschen. Irgend jemand, der im Hintergrund bleiben wollte, flüsterte: “Der wählt Guido Westerwelle”. Na dann, auf die 18%. Paßt schon. Deutschland, Du Partyland. Dabei beginnt der richtige Tanz erst ab Oktober.

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Maja, da hast Du was vergessen!

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Neuer Adel promotet alten Adel. Niedlich, wie Biene Maja von Hohenzollern jetzt in das allgemeine Hochgeschreibe der Gossenpresse bezüglich Karl-Theodor zu G. eingreift. Da zählt sie alle Äusserlichkeiten auf, die ihn angeblich “als Regierungschef geeignet machen”: “Charme, Kleidung, Manieren, Trittfestigkeit”. Vergessen hat sie dabei aber das Wesentliche: fachliches Können. Daran mangelt es dem Herrn, der immer nur “dagegen ist”, um dann “widerwillig zuzustimmen”. Man nennt das auch “Wendehals oder Windbeutel”. Gesehen bei Quelle, Opel und Schaeffler. Aber wer hört heute schon noch auf angeheirateten Adel, der so kläglich mit diversen TV-Shows scheiterte?

Und wer durchleuchtet ab Oktober Politiker und Banken?

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Die Bundesregierung, die es fertig brachte, Deutschland die höchste Staatsverschuldung aller Zeiten aufzuhalsen, greift zum letzten Strohhalm. Die Konten und Steuererklärungen der beigen Windjacken werden vom Finanzminister, der es nicht geschafft hat, die Banken anständig und nach Vorschrift zu kontrollieren, gefilzt. Ein Armutszeugnis sondergleichen, das der Polizei - und Überwachungsstaat da völlig unsensibel abliefert.

Die “Westdeutsche Zeitung” kommentiert das so: Unseren Regierenden gelingt es doch immer wieder mit traumwandlerischer Sicherheit, das Volk gegen sich aufzubringen. Besonders beliebt ist dabei der Rentner, der je nach Interessenlage einmal als unverantwortlicher Parasit, der völlig gewissenlos unser aller Zukunft verfrühstückt, oder - das Gegenbild - als zukünftig massenhaftes Armutsopfer die öffentliche Diskussion bestimmt. Und die jüngste Mitteilung des Finanzministeriums hat ja
durchaus den drohenden Unterton, ab Oktober werde für die Finanzämter endlich die Jagdsaison freigegeben auf den millionenfach steuerhinterziehenden Rentner: 120 Millionen “Rentenbezugsmitteilungen”, zurück bis 2005, werden auf ihre
Steuerpflichtigkeit überprüft. Nach Kriterien gar, die “geheim gehalten” werden sollen, so das Ministerium. Das klingt in der Tat gewaltig, und wer immer auf diese Idee gekommen ist, er musste wissen, dass er damit Ängste schürt.
In der Sache aber sind diese Ängste nicht gerechtfertigt. Und die wenigsten der 20 Millionen deutschen Rentner sollten jetzt mit dem Gedanken spielen, den Vorbildern Zumwinkel oder Schumacher zu folgen und ihren Wohnsitz steuerschonend in die Schweiz zu verlegen. Denn tatsächlich wird sich bei den meisten Rentnern der ganze Aufwand kaum lohnen. Bei einer Durchschnittsrente von etwa 1000 Euro im Monat bei Männern und 700 Euro bei Frauen kann sich jedermann selbst ausrechnen, dass die Jahreseinkünfte deutlich unter den steuerfreien 19 000 Euro für Alleinstehende und 38 000 Euro für Verheiratete bleiben. Ein Rentner muss schon erhebliche weitere, zusätzliche Einkünfte aus Kapital, Verpachtung oder Betriebsrente haben, um überhaupt steuerpflichtig zu werden. Hat er das, muss er es natürlich versteuern - wie jeder andere auch. Die meisten taten und tun das ja
ohnehin. Es ist sicher richtig, dass viele Rentner noch gar nicht wussten, dass auch sie Steuererklärungen abzugeben und - unter bestimmten Voraussetzungen - Steuern zu zahlen hatten. Das zu ändern, bedurfte es aber wohl nicht eines solchen Fanfarenstoßes. Und auch der Zeitpunkt, ab dem sich die Rasterfahndung über die Rentner hermacht, muss selbst die Gutgläubigsten misstrauisch stimmen: ab Oktober, nach der Bundestagswahl also. Sollen wir da an einen Zufall glauben?