Archiv für den Monat: August 2009

CDU „einzige Volkspartei“ :-)))

Trude Templin und Franz ausm Sauerland können sich die Hand reichen. Beide verbindet der absolute Verlust der politischen Wahrnehmung. Die eine Parteivorsitzende erzählt nun angesichts erdrutschartiger Verluste, sie befehlige die einzige noch verbliebene „Volkspartei“. Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wenn man den anderen Vorsitzenden sieht, der mit breitestem Grinsen das Märchen vom „SPD-Aufschwung“ erzählt. Genial wie sich da angesichts mehr als 40% Nichtwählern zwei Parteien anmaßen, sie würden noch die Mehrheit der Bundesbürger repräsentieren. Oder andersrum: Es ist höchst unverschämt, was sich CDU/SPD da erlauben. Wer Menschen systematisch verarmt, in Afghanistan junge Soldaten für eine extrem fragwürdige Sache verheizt, im Internet äußerst lächerliche „Stop“Schilder aufstellt anstatt zu löschen, wer die Mitbürger bespitzelt, hintergeht, überwacht, ihre Daten aufzeichnet, akribischst per Finanzämter schnüffelt, per EU-Lissabon-Knebelvertrag von der eigenen Entscheidung über ihre Zukunft bewußt abhält, die Bundeswehr im Inneren gegen das eigene Volk einsetzen möchte und final Banken hunderte von Milliarden Steuergeldern ohne wirkliche Not und Nachweis nachwirft, der hat eigentlich jegliches Recht verwirkt, überhaupt noch regieren zu wollen.

Sie müssen beide aufpassen. „Volkspartei“ kann sehr schnell ein Schimpfwort werden für die, die soeben wegen Versagens abgestraft wurden. Hier in Bielefeld hörte man ebenfalls zu diesen Themen von beiden „Volksparteien“ so gut wie nichts.

„… die Reihen dicht geschlossen“

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Beim Vertilgen des restlichen gestrigen Wahlsonntagspflaumenkuchens kommen schon mal seltsame Gedanken. Wie war das wohl am 1. September 1939 vor 70 Jahren, als der Reichsfunk und der „Völkische Beobachter“ auch in Metropole und Umland verkündeteten, man „schießt seit 5:45 Uhr“ zurück, nachdem das Deutsche Reich unter Gröfaz und Massenmörder A. Hitler in Wirklichkeit Polen soeben überfiel? Sicher gab es hier in der Geburtsstadt von SA-Held Horst Wessel jede Menge hochgerissene rechte Arme: „3 Liter, 3 Liter, 3 Liter“ unter Absingen des Horst-Wessel-Liedes „… die Reihen dicht geschlossen“. Ja, das waren sie in Bielefeld. Sehr dicht sogar. Die Mitläufer, Adabeis, Wichtigtuer und Emporgeschwemmten scharten sich um ihre SA – und SS-Schwachköpfe. „Die Baddei hat immer recht“. Klar, da brauchte man nicht zu denken. Auf in den Krieg. Sah dann wohl ungefähr so aus:

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Geht heute nicht mehr? Aber ganz klar geht das. Am Hindukusch werden von deutschen Soldaten keine Brunnen gebohrt sondern Krieg gespielt. Ein Kriegsminister namens Jung trommelt mit Hilfe von Sozen und Grünen (Welch seltsame Allianz) und verbaler Unterstützung durch die bis gestern Abend Wahlende „Mächtigste Frau der Welt“ gemäß der Forderung eines gewissen Herrn Obama, dessen abgespilitterter „Can“-Glanzlack schon ziemliche Risse hat für mehr menschliches Kanonenfutter da unten.

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Da lob ich mir doch den friedlichen Blick hinüber zur Hünenburg. Auch 70 Jahre nach dem Überfall auf Polen sind deutsche Soldaten für sehr zweifelhafte Ziele weltweit unterwegs, wird ein „Terrorszenario“ aufgebaut, das es so ganz sicher nicht gibt und werden die Augen verschlossen vor einem NPD-Anhänger, der jede Menge sturmreife Munition gelagert hatte. Aber bekanntlich sind Deutschland und seine „führenden“ Politiker traditionell auf dem rechten Auge nahezu blind. Die SchäubleMerkelJungsche Strucksche Inszenierung des „Kampfes gegen den Terror“ läßt sich dank der rechten „bürgerlichen“ Kampfpresse eben besser aufführen. Wird Zeit, das „Horst – Wessel – Lied“ wieder zu erlauben. Wäre Bielefeld dann erneut ziemlich vorne dran?

„Bürgerliche Parteien“. Alle anderen Dreck?

Danken muß ich dafür Guido Schwesterwelle.

Er brachte es durch nicht-Beantwortung einer einfachen Frage fertig zu sagen, dass alle SPD-Wähler, alle LINKE-Wähler und selbstverständlich auch alle Piraten-Wähler keine Bürger sind!

Kampfbegriff „bürgerliche Parteien“ – gemeint sind CDU/CSU und die FDP meint sich damit dazuzuzählen. Sie sind also die „Bürgerlichen“. Was sind denn dann die anderen? Kümmern die sich nicht um Bürgerbelange? Sind das einfach alles nur dreckige kleine Maden, inklusive ihrer Wähler? Die Antworten blieb er am gestrigen Abend schuldig. Quelle: Duckhome.

Richtig. Ist uns auch aufgefallen. Es ist einer der beknacktesten Begriffe, den der gelbe Wortschwinger je glaubte, kreiert zu haben. Offensichtlich gehen ihm aber eine Menge Leute auf den Leim. Ob sie kapiert haben, was er da in die Menge wirft? „Bürgerliche Parteien“. Ist das nicht eher ein Begriff aus der Zeit, als es „Herrschende“, „Leibeigene“ und die Masse der armen Leineweber gab? „Bürgerliche Parteien“. Ein klassischer Abwertungsbegriff einer Klientel für die Anderen, die für sich „das Erhabene“, „das Wissende“, „Die Kompetenz“ gepachtet hat? Alles, was „nicht bürgerliche Partei“ ist, also heutzutage Grüne, Linke, SPD, ist also in den Augen eines Herrn Westerwelle eher „unwerter Dreck“? Wie jenseits allen Anstandes ein Guido Westerwelle ist, zeigt die inflationäre Benutzung des Begriffes „Kommunisten“ für Die Linke. Das ist nicht nur grandios bescheuert, es ist gradezu lächerlich. Es zeigt die Inhaltslosigkeit einer neoliberalen Partei, die offensichtlich den Schuß nicht gehört hat. So gesehen ist die CSU-Abgrenzungskampagne von Seehofer/Guttenberg aus Bayern nicht einmal so unklug.

Schwarzgelb verliert ziemlich an Zugkraft

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Das Wahlvolk strömt von Schwarz weg hin zum inhaltslosen Gelb eines Guido Westerwelle. Hauptsache: Weg von der Merkelpartei. Die SPD wird sich – will sie überleben – daran gewöhnen müssen, daß pure Verteufelung der „Die Linke“ auf Dauer kein Konzept ist. Und die Partei der Nichtwähler triumphiert. Offensichtlich haben die Wähler satt, stumpfe Parolen zu hören statt Diskussionen über Programm und Inhalte. Bis auf die Wähler der gelben Spaßpartei. Die braucht offensichtlich kein Programm. Da genügt das Festhalten an neoliberalen Positionen. Angela Merkels Posaune Po falla hatte es gestern Abend auch ziemlich die Sprache verschlagen. Die schwarzgelben Schalmeienklänge ziehen nicht so wie gewollt. Der Stern Angela Merkel ist ziemlich am Verglühen. Ziehsohn Dieter Althaus stand in Thüringen vor den Kameras wie eine seelenlose Marionette mit Dachschaden. Saar-Müller versuchte wortreich, seine grandiose Niederlage zu übertünchen. Es wird spannend in Deutschland.

Da belustigen wird uns doch einfach mal am „Igittegitt-Kommentar“ des lieben Westfalen-Blattes zu den Gewinnen des linken Flügels und der Grünen (Zumindest, was Die Linke betrifft). Was die Nichtwähler betrifft, ist der Kommentar simpel: Sie haben die Nase einfach voll vom breitflächig-dummen inhaltslosen Geschwafel vieler Politiker.

Rot jubelt und Schwarz strahlt auf Landesebene, aber dennoch sind beide großen Parteien die großen Verlierer dieser denk –
würdigen Kommunalwahl. Die wirklichen Sieger sind die Kleinen, auch wenn FDP, Grüne und auch Linke insgeheim mit noch größeren Gewinnen gerechnet hatten. Wie erwartet, konnte die SPD nicht nur in Bielefeld das Rennen um wichtige Rathäuser für sich entschieden. Auch Dortmund, die Herzkammer der Sozialdemokratie, ist wieder rot. Und ebenso hat die SPD den so begehrten Bürgermeister-Sessel in Köln zurückerobert. Rote Bürgermeister, zum Teil aber schwarze Ratsmehrheiten – es wird heiß hergehen in den Rathäusern. Allein schon deshalb, weil die alte Farbenlehre mit Schwarz, Rot, Grün und Gelb nach dieser Kommunalwahl endgültig vorbei ist. Zahlreiche Splitterparteien und Bürgerinitiativen haben es durch den Wegfall der Sperrklausel in die Ratssäle und Kreishäuser geschafft, so dass quasi über Nacht viele Rathäuser in Nordrhein-Westfalen zur Villa Kunterbunt geworden sind.
Landesweit ist der von den Sozialdemokraten erhoffte Stimmungsumschwung ausgeblieben. Die SPD dümpelt weiter im tiefen
Dreißig-Prozent-Loch. Zwar hat die SPD Ausrufezeichen gesetzt, aber insgesamt sind die Sozialdemokraten meilenweit davon entfernt, schnell wieder stärkste Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland zu werden. SPD-Chefin Hannelore Kraft wird nach dieser denkwürdigen Wahl alles daran setzen, in NRW letzte Skrupel über Bord zu werfen und ein Linksbündnis zu bilden. Wahlweise mit oder ohne die Grünen. Dieses Szenario haben die Sozialdemokraten lange gefürchtet. Aber der Machtdrang ist so stark, dass die SPD selbst mit einer Partei, die sogar in den eigenen Reihen umstritten ist, koalieren würde. Die CDU ist landesweit mit einem blauen Auge davon gekommen, in Ostwestfalen-Lippe musste sie zum Teil empfindliche Verluste hinnehmen. Die Titelverteidigung ist zwar insgesamt geglückt – aber so richtig glücklich kann die CDU nicht sein. Sie musste einige Bürgermeister-Sessel räumen, weil sie teils sehr blasse und wenig zugkräftige Kandidaten ins Rennen geschickt hat. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat sich gestern gelassen gezeigt. Er wird an seinem Image als Arbeiterführer und Landesvater arbeiten. Ob das sowie eine zu erwartende »Rote-Socken-Kampagne« aber reicht, um bei der Landtagswahl im Mai erneut zu siegen, ist fraglich. Denn Rüttgers ist eben kein zu Guttenberg. Er strahlt zu wenig – und das, obwohl Hannelore Kraft eher kraftlos als kraftvoll wirkt. Die größte Enttäuschung war einmal mehr die schwache Wahlbeteiligung. In einigen Städten und Gemeinden haben gerade einmal ein Viertel der
Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben. Das sollte uns zu denken geben. Um dieses Problem müssen sich vor allem die Verlierer des Tages kümmern.

Peter „Pit“ Clausen neuer Bielefeld OB

Die Server ächzen, trotz Breitestband gehts nicht voran. Aus dem Rathaus ist aber dieser Stand von 22:03 Uhr wohl amtlich:

Clausen, Peter 43,3%
Landgraf, Bernd 40,2%
Weiß, Marianne 9,8%
Ludwig, H-J 3,5%
Buschmann, Harald 3,2%

Ehre, wem Ehre gebührt. Die 40,2% des „politischen Nobody“ Bernd Landgraf sind schon mehr als erstaunlich. Aber die finale „Briefkampagne an Stadtwerke-Mitarbeiter“ hats dann auch nicht mehr rausgerissen. Jetzt kann er ja gemütlich seinen Zweitjob als EDV-Chef der Stadtwerke weitermachen und Basketball spielen.

Glückauf, Peter „Pit“ Clausen. Den Bollerwagen rüber zum WDR brauchste dann ja nur noch, wenn Du 3 Punkte für Arminia rüberkarrst.

Draußen im Speckgürtel ist auch viel vom ehemals schwarzen Glanz der einzig im Besitz des Wissens um Wirtschaft befindlichen Partei von Frau Dr. Merkel zusammengebrochen. 66% der von Demoskopen befragten Wähler „trauen allerdings der CDU nicht mehr über den Weg“. In Steinhagen vor den Toren zB. versuchte ein CDU-Kandidat, Steuerberater und „allein im Besitz der einzigen Wahrheit über Wirtschaftsvorgänge“ den bewährten SPD-Kandidaten mit Hausbesuchen und impertinentem Porträtabdecken der Gemeindestraßen zu kippen. Erfolg: 75% für den bewährten Bürgermeister, lasche 25% für den sympathielosen CDU-Steuerberater. Einschließlich Wechsel der Mehrheit im Gemeinderat von Schwarz nach Rot.

Das Wort zum Wahlkampfsonntag

„Fest steht, dass die Union in einer schwarz-gelben Koalition keine
neoliberale Politik zulassen wird. Da bin ich kampferprobt.“

Horst Seehofer, Bayerischer Ministerpräsident

Lassen wir das mal so in Stein gemeißelt über diesem Wahlsonntag stehen. Die Lokale sind überall geöffnet. Geht wählen!

Bielefeld hat einen Boxweltmeister

Profiboxer Marco Huck aus Bielefeld ist neuer Weltmeister im Cruisergewicht und damit am Ziel seiner Träume angelangt. Der 24-Jährige entthronte am gestrigen Samstagabend vor 8.000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion in Halle WBO-Titelträger Victor Emilio Ramirez aus Argentinien mit einem einstimmigen Punktsieg über zwölf Runden.

Marco Huck feierte damit den 26. Sieg im 27. Kampf. Seine einzige Niederlage hatte der im ehemaligen Jugoslawien geborene Deutsche, der in Bielefeld lebt, am 29. Dezember 2007 in der IBF-WM gegen den US-Amerikaner Steve Cunningham erlitten. Huck wird nun seinen Europameistertitel, den er noch hält, niederlegen. Der ein Jahr ältere Ramirez musste im 17 Profikampf seiner Karriere hingegen die zweite Niederlage hinnehmen. Quelle: spox.com.

Pandemie-Lüge greift nicht: Mehrheit lehnt Impfung ab

Nur 13 Prozent der Deutschen möchten sich gegen den Influenza-Erreger H1N1 immunisieren zu lassen, 25 Prozent wollen die Impfung „wahrscheinlich“. Dies ergab eine repräsentative SPIEGEL-Umfrage. Besonders impfmüde sind junge Menschen: Nur 28 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen stehen der Impfung positiv gegenüber. Dabei stammen aus dieser Altersgruppe viele der bislang 15.600 offiziell registrierten Fälle in Deutschland.

„In der Bevölkerung herrscht die Vorstellung vor, die Grippe verlaufe mild“, sagt der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger. Er warnt jedoch, dies sei nur „eine scheinbare Friedenszeit“. Deshalb sehen die Behörden Mobilisierungsbedarf: RKI und Bundesgesundheitsministerium planen für die nächsten Wochen eine Informationskampagne, um vor allem junge Menschen von der Sinnhaftigkeit der Schweinegrippe-Impfung zu überzeugen. Auch der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, erwartet eine niedrige Beteiligung: „Die Impfaktion wird kein Renner„, sagte er dem „Focus“.

Dumm gelaufen, Herr Montgomery. Da hatte er schon so schön den Porsche für untern Weihnachtsbaum geplant. Locker nebenher erspritzt. Und dann das. Die „unwissenden Dussel“ und der „Wahlurnenpöbel“ verweigern sich. Die Leute glauben weder der verlogenen WHO-Hysterie noch Milliardenimpfstoff-Einlagerung der Pharmaindustrie-hörigen Berliner Junta. Ob bei der „breiten Masse“ so eine Art Aufwacheffekt eingetreten ist? Das ließe ja für die bevorstehenden Wahlen gewaltig hoffen und würde SpringerBertelsmannMohnBurdas medialer Gehirnwäsche genau den Tiefschlag zu verpassen, den die Lügenarie und Verdummungskampagne verdient. Einmal nicht dem einfältig-dämlichen Stuß und der abgedroschen-langweiligen Drohgebärde ziemlich doofer und charakterloser Menschen a la „Terrorismis droht“, „Schweinegrippe rafft die halbe Menschheit hin“ usw. lauschen und selbst denken, welchen Herren die Berliner Damen und Herren dienen. Vor allem, wer sie neben dem angeblich doch so kärglichen Abgeordnetensold tatsächlich fürstlich bezahlt.

Ich bin nach wie vor dafür, breitflächig Dreschflegel anzuschaffen und zu nutzen.

Dr. Motte, der damals die Berliner „Loveparades“ laufen ließ hat auf seinem Blog eine Frage ge – und ein Video eingestellt.

Billigstkoteletts, Niedrigstlohn und die Adabeis

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Nicht weit weg von hier feierte Billigstkoteletthauer und Schalke – Aufsichtsratchef Clemens Tönnies ein Festchen. Unter den fast tausend Gästen neben Adabeis wie Verona Pooth und Veronica Ferres auch „Elite“: Elisabeth Mohn in einem der letzten weißen Escada-Klamöttchen, der russische egomanische Botschafter in Berlin Kotenew und noch einige andere. Mit tiefem und tiefstem Kotau knieten die Tageszeitungen vor dem Herrscher über einige tausend Beschäftigte, von denen ziemlich viele eigentlich nicht vom Niedrigstlohn leben könnten, wenn sie nicht aus Billigstlohnländern herangekarrt worden wären.

Warum die NW neben der Titelseite auch noch die Seite 3 für den Mann, der den Fleischmarkt an vorderster Front mit versaut hat, reserviert, bleibt ein Rätsel.

Schön, wenn wenigstens Rudia Assauer respektlos aus der Ferne in die Schweinskopfsülze des Schalke-Hysterikers spukt:

Ist die finanzielle Lage beim Bundesligisten Schalke 04 doch schlimmer als gedacht? Der frühere Manager Rudi Assauer schürt diesen Verdacht: „Es ist ziemlich ernst. Kleine Unternehmen, die Jahrzehnte mit Schalke zusammenarbeiten – die bekommen regelmäßig nicht mehr ihr Geld“, so Assauer in der DSF-Sendung „Audi Star Talk“. Auch Spieler hätten ihr Gehalt erst mit Verzögerung erhalten. „Manchmal bekommen sie es erst drei oder vier Wochen später“, so Assauer. Verspätete Zahlungen könnten ein Hinweis auf fehlende Liquidität der Königsblauen sein.

Erst am Donnerstag hatten „kicker“ und der Kölner „Express“ berichtet, die finanzielle Situation der Schalker hätte sich extrem zugespitzt. Schalkes Trainer Felix Magath hatte diese Meldungen umgehend dementiert: „Die Situation ist nicht besorgniserregend, ich habe keine Sorgenfalten.“

Na, das ist doch nicht weiter tragisch. Hans-und-Trainer-Dampf Magath wude mit ein paar Millionen geködert und die Koteletts werden noch einn wenig billiger produziert und schon stimmt alles wieder. Denkt Clemens Tönnies. Bisher hat er sich – was Schalke angeht – schon einige Male verkalkuliert. Fußballprofitum hat eben sehr wenig mit gesägten Schweinerippchen vom Billigstschwein zu tun.

Nachtrag: Heute zog dann ein leichtes Lächeln durch die Fußballrepublik, als des Koteletthauers teure Truppe im eigenen Stadion gegen den SC Freiburg verlor. Obwohl ein Schalker pflichtgemäß zu dem getoasteten Formfleisch ganz laut sagte: „Don´t call it Schnitzel“ hielten sich die Freiburger nicht daran.

Mit Eddings an Clausens und Landgrafs Plakate

Gespräch vorhin im Auto.

Sie so: „Stell Dir vor, wir kaufen jetzt beide einen dicken Edding, schwarz und wasserfest“
Ich so: „Vorstellen kann ich mir das schon. Und dann?“
Sie so: „Ich male dem Pit Clausen Haare, ein Bärtchen und fliehendes Kinn“
Ich so: „Haha. Und ich dem Bernd Landgraf ein T-Shirt mit „Piening-Schriftzug“
Sie so: „Ist das eigentlich strafbar?“
Ich so: „Was kann man denn an den Plakaten Strafbares machen?“
Sie so: „Na, zum Beispiel eines Fast-nicht-Haari wieder Vollhaarig machen oder behaupten, jemand unterstütze Zeitarbeit
obwohl er doch sonst ziemlich wenig sagt“
Ich so: „Na komm. Der Bernd Landgraf sagt aber doch sehr viel“
Sie so: „Dann ist bei mir aber wenig angekommen“
Ich so: „Clausen sprudelt auch nicht grad über“
Sie so: „Den kennen ja auch viele Leute“
Ich so: „Keine Kunst. Ist ja schon eine Ewigkeit im Rat von Schilda a.d. S. (Sparrenburg)“
Sie so: „Ich werde vor dem Bielefelder Mitternachtsshopping meinen Edding einsetzen“
Ich so: „Darf ich das fotografieren“
Sie so: „Na klar. Aber bitte nur die Schokoladenseite“

15 Mio. für Arcandor-Chef, der Belegschaft einen Arschtritt

Ob da den Karstadt-Mitarbeitern in der Bahnhofstraße nicht langsam die Messer in der Tasche angesichts dieser Pressemeldung aufgehen?:

Die Mitarbeiter in den Karstadt-Häusern sollen auf 20 Prozent des Gehalts verzichten. Gestrichen werden sollen auch das Urlaubs- und Weihnachtsgeld, ebenso Zuschläge für Früh- und Nachtschichten. Dies fordert der Insolvenzverwalter der Muttergesellschaft Arcandor, Klaus Hubert Görg, von den rund 55.000 Beschäftigten der Warenhaus-Kette. Die Gehalts-Reduzierung auf 80 Prozent wurde dem Personal gestern bei Karstadt in Duisburg mitgeteilt; in den nächsten Tagen stehen Betriebsversammlungen im Rhein-Ruhr-Zentrum, in Essen und weiteren Häusern an. „Wir sind geschockt. Unser Vorstandschef darf nach sechs Monaten Arbeit mit 15 Millionen Euro nach Hause gehen, und wir sollen draufzahlen“, meinte gestern eine Verkäuferin in der Duisburger City. Cornelia Haß, Sprecherin des Verdi-Bundesvorstandes, sagte zur NRZ (Neue Rhein-Zeitung): „Den Mitarbeitern wird eine Menge abverlangt. Wir sehen aber nicht, dass an anderen Stellen ebenfalls verzichtet werden soll, etwa bei den Vermietern der Karstadt-Häuser. Sie wollen keinen Beitrag zur Sanierung zu leisten.“ Es gebe demnächst zwar Gespräche zwischen Betriebsräten und Insolvenzverwalter. „Aber wir bekommen keine Auskunft, wo das Unternehmen außerhalb des Personals sparen will“, so Cornelia Haß.

Verfolgt man mal offenen Auges die ständigen Presseticker, wird nahezu jede Stunde eine neue Konjunktursau durchs Dorf getrieben, labert ein anderer „Experte“ dummes Zeug, ist hier die „Talsohle“ durchschritten, vermeldet Spiegel online schon wieder „Morgenröte“ am Horizont. Für jede Lüge vor der Wahl nur 10 Euro und die Stadt Bielefeld wäre binnen Stunden schuldenfrei.

Wahl vorbei. Weinmarkt kommt. Wörtlich nehmen.

Jetzt kommt Hans-Rudis Sause:

Von Dienstag, 1. September, bis Sonntag (6. September) laden Bielefeld Marketing GmbH und das Deutsche Weininstitut dazu ein, deutsche Weine und Sekte in stimmungsvoller Umgebung zu probieren und zu genießen. Ort des Geschehens: Die Bielefelder Altstadt, vom Alten Markt bis zum Altstädter Kirchplatz. Kleine kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche ergänzen das Angebot der zahlreichen Stände.

Offiziell eröffnet wird die diesjährige Veranstaltung am Dienstag, 1. September 2009, um 12.00 Uhr auf dem Alten Markt durch Oberbürgermeister Eberhard David und die Deutsche Weinkönigin Marlies Dumbsky. Unterstützt werden sie dabei durch die Königinnen der Anbaugebiete und dem „Knut Richter Swingtett“. Geöffnet ist der Bielefelder Weinmarkt täglich von 11.00 bis 23.00 Uhr, am Freitag und Samstag bis 24.00 Uhr, am Sonntag schließt der Weinmarkt um 21.00 Uhr.

Hicks. Prost. Skål! Darauf eine Jöllenbecker Steillage.

Wie Angela Roland einen Gefallen tut

Angela Merkel sollte viel häufiger Essen im Kanzleramt veranstalten. Vor allem, wenn Superberater Roland Berger („Ich habe die DDR fast alleine platt gemacht“) dabei hockt und wortreich schwafelt. Dann könnte sie all die wieder unterbringen, die sie im Laufe der Zeit weggeekelt, weggedrückt, weggebissen und wegverleumdet hat. Und das geht so:

Einst galt Friedbert Pflüger als das große Talent der CDU. Nach vielen Rückschlägen orientiert er sich neu – und heuert bei Roland Berger an. Quelle: FTD Und weiter gehts auf den „Nachdenkseiten„.

Wahlsonntag: Statt „schwarz“ „rot“ vor Augen

Bei der Kommunalwahl am Sonntag wird die Linkspartei vor allem in den Städten punkten. Die Linken geben sich selbstbewusst. Und selbst mit der Union würden sie zusammenarbeiten. In Städten wie Aachen, Bielefeld, Duisburg, Essen, Köln, Münster und Wuppertal könnte es laut der Meinungsforschungsinstitute rechnerisch zu rot-rot-grünen Mehrheiten kommen – was auch ein Grund für die Nervosität der CDU ist.
Quelle: taz

Da guck mal an.

Leiharbeit Landgraf schweigt

Wie ich kürzlich erfahren habe, hat die IGM Bielefeld Herrn Bernd Landgraf zum Thema Leiharbeit direkt angeschrieben.

Hintergrund ist der hier schon gepostete Beitrag “ Ein Landgraf der Leiharbeit “

Gefragt wurde Landgraf, ob er den Standpunkt  der IGM zum Thema Leiharbeit unterstreichen und auch öffentlich unterstützen würde.

Reaktion…..keine!!!!

Nun…auch keine Antwort ist eine Antwort und für die Arbeitnehmer und Gewerkschafter Bielefelds ein klares Statement.

„Lutscher“ Bernd vs. „Energiesparleuchte“ Pit

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Der Wahlkampf ist nicht nur überregional und landesweit eher ein „Wahlkrampf“. Auch lokal gibt es diverse Merkwürdigkeiten. So setzte Peter „Pit“ Clausen von der SPD ausgerechnet auf Quecksilberhaltige Energiesparlampen, die von der grausligen EU-Behörde in Brüssel demnächst zwangsverordnet werden. Ein Ersatz für die ehemalige Gurkenlänge und Größe mußte ja her. Bernd Landgraf setzt auf „Lutscher“. Nur echt mit dem überdimensionalen „C“ drauf für „christlich“. Ob sie sich auch so heilig lutschten, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir nehmen nichts von Parteien an. Wird doch sowieso von den Wahlgeldern bezahlt, für die der doofe Urnenpöbel sorgt.

Gut, wenn der ganze Krampf Sonntagabend ein Ende hat und der neue Führer der Stadt vom Arminia-Rathausbalkon verkündet und mit Dr. Wolffs Bielefelder „Doping für die Haare“ gesalbt wird:

„Habemas OB“. Oh weh. Egal, wer es wird.

PS: Blitzmerker fordert noch eine Erklärung, warum „Habemas“ statt „Habemus“. Simpel: Habemus ist durch Rom schon besetzt. Ein Kunstwort. Eine Schöpfung. Kein Habermas.

Linda kommt wieder

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Den Kartoffelhändlern auf Siggi und Kesselbrink treibt es schon ein breites Grinsen ins Gesicht: Linda, die deutsche Kultkartoffel, kommt wieder. Das freut die Fans der Gelbfleischigen. So kann man den Regulierungswahn der grausligen EU-Behörde in Brüssel doch aushebeln.

Rüdiger Lamm mal wieder im Focus

Wie das WESTFALEN-BLATT (online) erfuhr, ermittelt die Behörde gegen den ehemaligen Manager des DSC Arminia Bielefeld und neun weitere (Ex-) Funktionäre des Fußball-Regionalligisten SV Waldhof Mannheim wegen Betrugs oder Beihilfe zum Betrug. Es besteht der Verdacht, dass ein Teil einer zweckgebundenen Spende des Software-Milliardärs und Sportmäzens Dietmar Hopp (68) umgeleitet wurde – möglicherweise unter Verwendung gefälschter Rechnungen. Rüdiger Lamm.

Man erinnert sich manchmal an den seltsamen ehemaligen Manager des DSC Arm. Bielefeld. Sein klassischer Satz „Der kleine Schneider aus Halle sollte den Mund halten“ gemünzt auf Gerhard Weber („Gerry Weber“) muß die Firmenleitung da so angesport haben, daß sie zu ganz großen Schneidern aufstiegen. Markige Sprüche und zwielichtige Taten pflastern den Weg des Mannes, der immer ein klein wenig nach Rotlichtmilieu roch. Mehr liest man hier.

Wat soll der Horst auch sagen?

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Die NW wundert sich über das Schweigen des Bundes-Horst. Ich nicht. Täte er den Mund aufmachen und über die angebliche „Kauflaune“ und die „Konjunktur“ die Wahrheit sagen, müßte er ja gegen die offizielle Berliner Regierungspropaganda mit Hilfe der immer wieder in der Diskussion stehenden Gfk (Gesellschaft für Konsumförderung) Nürnberg reden. Da hält der ehemalige Weltspasskassen-Direktor eben den Mund. Denn er weiß, daß – Abwrackprämie rausgerechnet – ein dickes Minus in der „Konjunktur“ steht und das richtige Gemetzel erst nach der Butawahl kommt, wenn die Kurzzeitarbeit in handfest greifbare Kündigungen umgewandelt wird. Die Energiepreise werden grade ebenfalls wieder schön angeheizt. Bis dahin ist das Geschwafel über den „Aufschwung“ das, was es sein soll: Propagandistisch populistisches Wahlgeplapper. Sowas, was man im Kanzlerbunker bei einem niedlichen Abendessen für Oberhütchenspieler Joe „V“ Ackermann unter Beisein der drei Obersympathlinge von der BILD verabredet.

Stiftung Wagentest. Der Knaller

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Mannomann. Was für eine Zeit. Schweinegrippengefährdete Einkaufswagengriffe und jetzt „belastete“ Kinderwägen. Nur gut, daß unser heimisches Erzeugnis aus der Teutonia-Schmiede in Hiddenhausen im NW-Aufmacher (direkt neben der schröcklichen „Schwarzarbeit“) eine grüne Note bekommen hat. „Kind im Mistral“ schützt vor den rauhen Stürmen auf dem Teutoburger Höhenkamm.

„Die Redaktion schneidet mich ab“. Hihi

Der Kampf hierzustadt ums OB-Amt geht offensichtlich gradezu Wattebäuschchenhaft ab, mal abgesehen von einer dubiosen Adressenaktion von Peter Clausen und einem Zeitarbeitswerbe-T-Shirt des Herrn Landgraf. Ganz anders zur Sache geht da der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen-Konrad Fromme, der ob seiner „Angeschnittenheit auf einem Zeitungsfoto“ in der Braunschweiger Zeitung barmt:

Er habe auf einem Foto gestanden, welches das Krankenhaus in Salzgitter zum Thema hatte: „Die Redaktion schneidet mich ab und bringt lieber ein großes Stück leeres Gebäude.“

Beim Besuch des Wirtschaftsministers Guttenberg habe sich die Redaktion auf die Aussagen des Ministers konzentriert, obwohl er, Fromme, „die Einführung und das Schlusswort mit konkreten Inhalten zum Vortrag gemacht habe“.

Mehr zum offensichtlich schon krankhaften Geltungsbedürfnis des Unionlers hier. Westfalen-Blatt und NW nehmt Euch mal ein Beispiel. Schneidet mehr ab!

Es geht immer noch primitiver

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Meine ohnehin nicht sonderlich gute Laune sinkt noch ein Stück, wenn ich solche Meldungen in dieser Größe in sich selbst „seriös“ titulierenden Tageszeitungen sehe. Ein Mensch, der neben einem Harald Schmidt seinerzeit im TV eindeutigst belegte, wo die Grenzen seines Intellekts und seines zotigen Auftretens liegen und eine ziemlich unbekannte junge Frau werden Eltern. Passiert jeden Tag X-mal. Dann erzählt sie der staunenden, obgleich ziemlich uninteressierten Umwelt die „Story vom rechtzeitigen Eisprung“. Oh Mann, Sandy. Die Gossenjournaille von BLÖD und BUNTE greifen es begierig auf, Deutschland hat keine anderen Probleme als das dumme Gefasel einer D-Prominette, deren größte Leistung bisher darin besteht, mal an der Seite des unterbelichteten ehemaligen Tennisrecken B. Becker herumgezogen zu sein. Nächste Stufe des Produktes einer ziemlich tumben Verbandelung werden dann wohl Direktübertragungen aus dem Uterus der „vielbeschäftigten Schmuckdesignerin“.

Ein Kommentator hat auf der einschlägigen Seite von Primitiv-Burda einen Kommentar dazu hinterlassen:

Wäre anstatt des Eisprungs etwas Gehirn entstanden, könnte man sich noch darüber freuen. So aber geht einem einfach nur der Hut hoch wenn man, egal ob Fernseher, Tageszeitung oder Internet immer nur diese Möchtegern – Promis sieht ,die meinen der Leser muss über jede Ihrer Gehirnblähungen genauestens informiert werden.

Wie gesagt. Es gibt nichts Wichtigeres in Deutschland. Man muß damit wohl leben. So wie man wunderbar damit leben könnte,wenn Tageszeitungen statt 3 Spalten mit Bild eine kleine 3 zeilige Meldung bringen würden. Die breitflächig verdoofende Masse kriegt eben genau jene maßgeschneiderten „Prominenten“ dazu gebacken, die sie braucht.

„…Bernd Landgraf als Mitarbeiter Brief geschickt“

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Die NW thematisiert heute ebenfalls den undurchsichtigen Vorgang um einen SPD-Brief von Peter Clausen. „Wir haben nicht einmal nach Gesinnung aussortiert und selbst dem CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Bernd Landgraf als Stadtwerke-Mitarbeiter einen Brief geschickt“, sagt SPD-Wahlkampfleiter Georg Fortmeier. CDU-Kreisvorsitzender Markus Kleinkes möchte das Thema nun entgegen seiner Aussagen in „Radio Bielefeld“ ein wenig tiefer hängen: „Das ist aber keine Sache des Wahlkampfes im engeren Sinne“.

Lassen wir das mal so stehen. Jede Wette: Wenn am Sonntagabend dann Peter „Pit Biolek“ Clausen zum neuen Oberbürgermeister der kleinen Metropole gewählt ist, stoßen sie alle mit Jöllenbecker Steillage an und haben sich arg lieb. Ist doch egal, ob sie mit ihren Dienstwagen ein klein wenig unmoralisch umgehen, ob sie große Nähe zum Oberbankstergauner pflegen oder sonstwas tun, wofür Normalos manchmal schon Besuch vom Staatsanwalt bekommen oder wegen einem Bon über 1,30 Euro die fristlose Kündigung. Wie heißt es doch in George Orwells „Animal Farm“:

„Alle Tiere sind gleich,
Aber manche sind gleicher.“

Wie sagte doch die Omma der schöneren und besseren Hälfte? „Ochottochott. Pack schlächt sich. Pack verträcht sich“.

Hysterie am real-Einkaufswagengriff

Stell Dir vor, man kann Dir so ziemlich alles verkaufen, was nach Angst, Terror und Hysterie riecht. Dann wäre diese Pressemeldung doch ein gefundenes Fressen:

Das koreanische Consumer Protection Board identifizierte Einkaufswagen als Hauptort für großflächige Bakterienansammlungen – ein idealer Ort für die Entstehung von Pandemien. Die Haltestangen der Einkaufswagen sind nachgewiesenermaßen der gefährlichste Übertragungspunkt für Bakterien. Computermäuse, WC-Griffe, Haltestangen in Bussen haben weit niedrigere KbE Zahlen. Ob die Schweinegrippe zur Pandemie wird, hängt auch vom entsprechenden hygienischen Umgang ab. Es sollten daher alle möglichen Vorkehrungen zum Schutz vor Viren und Bakterien getroffen werden. „agero-antivir“ leistet einen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung genau dort, wo viele Menschen mit der Schweinegrippe in Berührung kommen: beim Einkaufen.

Der Kunde kauft diese Hülle preisgünstig in seinem Laden, streift sie über die Haltestange des Einkaufswagens und entfernt sie nach dem Gebrauch zum Recycling. Sollte der Vorgänger den Schutz nicht entfernt haben, kann die Hülle mit der angebrachten
Zugschnur abgezogen werden, damit Berührungspunkte vermieden werden.

Man stelle sich das vor: Tausende Einkaufende versehen ihre Wagen vor jedem Zugriff mit einem Antischweinegrippe-Kondom. Was für eine Einnahmequelle für den Hersteller. Sollte man zwangsweise vorsehen, gell Herr Steinbrück?