Archiv für den Monat: Juli 2009

Europcar hat ein Auto für Ullalla

Deutsche Fahrzeuge auch im Urlaubsland mieten – das ist bei Europcar kein Problem. Der international agierende Autovermieter bietet beispielsweise in Alicante, im spanischen Andalusien, eine umfassende Flotte mit Fahrzeugen von VW, Audi oder Mercedes an, dazu auch spanische und weitere internationale Marken. Repräsentative Mercedes-Modelle gibt es ab 500 EUR die Woche, günstige Kleinwagen auch während der Hochsaison schon ab 300 EUR pro Woche.

Das Mieten eines Fahrzeugs vor Ort ist damit wesentlich günstiger und auch unter Umweltgesichtspunkten effizienter als die Mitnahme des eigenen Fahrzeugs aus Deutschland. „Mit unseren hochwertigen und gepflegten Fahrzeugen sind unsere Kunden auch bei repräsentativen Anlässen bestens gerüstet. Unser geschultes Personal ist auch für prominente Kunden aus Politik, Wirtschaft oder Show Business vorbereitet“, lädt Roland Keppler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Europcar Autovermietung, auch deutsche Politikerinnen und Politiker ein.

Liebe Pressefritzchen von Europcar, die ihr grad witzisch diese Meldung über die Ticker jagt, habt Ihr mal nachgedacht, was Ihr da einer deutschen Pharmaindustrieministerin zumutet? Ein Auto mieten. Sowas Profanes. Doch nicht als Ministerin. Also die paar hundert Liter Sprit für den Gepanzerten, die werden wir uns doch wohl leisten können. Wo wir doch ansonsten den Pflichtversicherten alles aufbürden und zumuten. Die Frau ist eben höchst gefährdet, wahrscheinlich braucht sie den Panzerwagen, weil sonst auch noch die spanischen Ärzte mit andalusischen Steinchen werfen.

Die einfachste Erklärung: Frau Minister werden nicht einmal wissen, daß man Autos auch mieten kann. In den Höhenlagen, in denen sie schwebt, fehlt Sauerstoff. Das führt zu Halluzinationen. Bescheidene Frage: Ullas Ess-Karre hat doch sicher ein Ortungssystem. Warum weiß man nicht, wo sie ist? Wo ihr doch den Standort und die Verbindungen jedes kleinen Handybesitzers 6 Monate speichert.

Bleibt noch die Frage, wer den zweiwöchigen Urlaub des Ullafahrers samt Familie in Spanien bezahlt.

Nachtrag:

Der in Spanien gestohlene Dienstwagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) war nicht gegen Diebstahl versichert. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Morgige Ausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Der nicht gepanzerte S-Klasse-Mercedes soll einen Wert von rund 120.000 Euro haben. Sollte die Dienstlimousine nicht wiedergefunden werden, muss der Steuerzahler für den Verlust aufkommen. Die SPD-Politikerin hatte den Dienstwagen an ihren Urlaubsort Alicante kommen lassen und dort sowohl private als auch dienstliche Fahrten unternommen.

Was weitere Fragen aufwirft:

A. Warum werden Dienstwagen der Junta nicht versichert?
B. Wenn ungepanzert, wäre ja ein Mietauto erst recht kein Problem gewesen. Auch Ess-Klasse kann man mieten.

Schon bei Potter nachtgesichtet worden?

Die Stasi ist lebendiger denn je. Mehr als 20.000 ehemalige Mitarbeiter von „Lausch & Horch“ kann man ja auch 20 Jahre nach Ende der DDR nicht so einfach vom „Leben der Anderen“ abkoppeln. Da brauchen die doch was, wo sie weiterüben können. Angesichts der Schäubleschen BKA-Paranoika und „Terror“-Rederei, der Finanzamtsschnüffelei und der idiotischen vdL-Stopper müssen die ja auch mal üben können. Stellen Sie sich also vor, Sie sitzen im Bielefelder „Cinestar“ oder „Cinemaxx“ und werden von der Bühne her mit Nachtsichtgeräten beobachtet. Gibts nicht? Gibts doch und scheint sogar nicht unüblich zu sein:

Beim neuen Harry-Potter-Film wurden in einem Multiplex-Kino in Magdeburg die Zuschauer mit Nachtsichtgeräten observiert, um ein heimliches Abfilmen mit in den Kinosaal geschmuggelten Kameras zu verhindern. Die Datenschutzbehörden überprüfen den Fall.

Jetzt kommen natürlich wieder die Dummlinge aus der Deckung und skandieren: Sollen sie doch. IIIIIIIIIIchhhhhhhhhhhh hab doch nichts zu verbergen. Irgendwan werden sie sich umschauen, wenn die gesammelten Beobachtungen, Daten-speicherungen und DNA-Abgleiche bei einem lächerlichen Zufall auf den Tisch kommen. Nehmen wir mal an, jemand schmuggelt auf Ihren PC Kipo-Daten oder schiebt eine einschlägige CD in Ihr Bücherregal. Ein kleiner Tip an die Leyen-Truppe und ein SEK stellt Ihr Haus/Wohnung auf den Kopf. Geht nicht? Hahaha. Bei „Gefahr im Verzug“ treten die netten beamteten Damen und Herren in Nachtwächterblau sogar Türen und Fenster ein. Da hilft Ihnen weder ein Anwalt noch lautes Geschrei noch der Hinweis, sie hätten weder etwas verbrochen noch verwahrt. Getreu dem Beamtenmotto: „Wes Brot ich freß, für den Handel ich blitzschnell“. Hätte ich nicht vor vielen Jahren selbst erlebt, wie zwei wieselige, vorauseilend-gehorsame Brackweder Vorstadt-Polizisten ein Haus ohne Durchsuchungsbefehl oder Beschluß dursucht haben, ich würds auch nicht so einfach glauben. Spätere Entschuldigung? Klar. „Gefahr im Verzug“. Worin die bestand, konnte man allerdings nicht erklären.

Wir sind bereits weitaus weiter als die Stasi in der DDR und die Gestapo im 3. Reich. Aber die lebten ja auch nicht in der Staatsform einer Demokratur und „demokratischen“ Parteiendiktatur.

Der Hüftgelenk-Ablehner kommt. Geht hin und bringt Eure Wut mit

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Philipp Mißfelder hat in den vergangenen zwei Jahren bei einem Dutzend Treffen weitgehend ungeschützt über sich und seine Rolle geredet. Das ist selten in der Politik, wo nichts so behütet wird wie das eigene Wort. Deshalb ist dies auch eine Geschichte über Worte, wie sie geschluckt und frisiert werden, wie sie Karrieren dienen und Karrieren schaden. Es ist eine Geschichte über Anpassung und Auflehnung, denn dies ist der große innere Kampf des Philipp Mißfelder. Und es ist eine Geschichte über sein Verhältnis zu Angela Merkel, deren Schattenmann er ist, die er unablässig beobachtet und belauert, die ihn glücklich und traurig machen kann. Philipp Mißfelders Geschichte ist eine Geschichte über den Extremberuf Politiker. Quelle: „Der Schattenmann“/Von Dirk Kurbjuweit/SPIEGEL.

Geht zu Philipp, Ihr beigen Windjacken, vergesst die faulen Eier nicht. Schleudert ihm Eure Dritten entgegen. Zeigt ihm Eure metallenen Hüftgelenke. Haltet ihm ins Gesicht, was er auch sagte und damit an die Grenze des Volksverhetzers ging:

Nun hat der immer noch allzujunge Christ und Demokrat, mittlerweile auch Abgeordneter im deutschen Bundestag, ein weiteres Mal hingelangt: für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßmahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie. Im Klartext: die Arbeitslosen würden dieses zusätzliche Geld eh nur versaufen oder in ihren Lungenkrebs investieren. Quelle: hier.

Zu so einem sollen die Leute gehen? Zu einem, der Stammtischparolen zum politischen Programm erhebt? Zu einem, der sein ganzes junges Leben bisher nichts geleistet hat? Zu einem, der mit dem „C“ der CDU für „christlich“ Latrinenparolen abläßt?

Doch. Geht hin und hört Euch an, was er sagt. Hört genau hin. Er sagt nämlich das, was Angela Merkel und Wuido Gesternschwelle fein verklausulieren. Er ist auserkoren, es im Klartext zu testen: Weg mit den Menschen zweiter und dritter Klasse, Zementierung der selbst ernannten „Leistungsträger“, sprich „Elite“. Her mit den Mißfeldern, Guttenbergs, Seehofern, Kauders, Po fallas und wie die alle heißen, die Andere „Schmarotzer“ nennen und selbst am System saugen, was es nur zu saugen gibt. Auf Kosten derer, die kein vorlautes Maul haben, die sich nicht an die Mikrofone drängen, die keine Lust auf „Partei“ und hinten Gelee statt Rückgrat haben.

Zeigt ihm am 2. August um 11 Uhr in der Hechelei die roten Karten und die schwarzen Krücken. Vorher schaut Euch bitte auf You tube dieses herrliche Video zum Nichtskönner an.

Siehste, geht doch

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Michael Kaiser hat in der NW einen sehr guten Kommentar zu den „Terror-Paranoikern“ jenseits des Atlantiks abgeliefert und das schleimige Niederknien der EU-Kommission vor den bekloppten Forderungen der Obama-Administration angeprangert. Wie kommt Europa dazu, den an die 9/11-Lüge, die erlogenen Atomwaffen des Iran, die erlogenen Chemie-Waffen des Irak und den angeblichen Aufenthalt von Osama Bin Laden in Afghanistan glaubenden Amerikanern unsere Bankdaten zu liefern? Reicht es nicht, daß „Gods own country“ die Welt mit ihrem Bankenscheiss und anderen Unglaublichkeiten überzogen hat? Reicht es nicht, daß auch ein Obama an die Idiotien glaubt, die ein pervertierter G.W. Bush und seine unsägliche Rumsfeld/Cheney-Mischpoke weltweit veranstaltete? Schade, jede Hoffung, der schwarze Messias würde da umdenken, sind wohl vergebens. Er wird eben auch nur an den Fäden der Wallstreet-Mafia geführt. Und wir mit.

NW mutiert zum Adelsblatt

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Titelseite NW: K-TzG „Deutschlands rasantester Politaufsteiger“

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Seite 6 Kultur/Medien: „…Unumstrittene Stars …..K-TzG“

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Kinderseite: „Die Deutschen mögen ……am liebsten“.

Bescheidene Frage eines politisch nüchtern denkenden Menschen: Was hat Karl-Theodor zu Guttenberg bisher Wesentliches geleistet? Was treibt Journalisten, von denen qua Beruf Nüchternheit und kritische Distanz verlangt werden kann, sich in derartigen Jubelarien zu ergehen? Oder ist es der tiefe Wunsch der für das Blatt Verantwortlichen, endlich wieder einen Kaiser an der Spitze des Landes zu haben? Es ist, wie es ist: zutiefst albern.

Feynsinn“ liefert eine schöne Deutung des „fränkischen Phänomens“:

Es scheint niemandem so recht aufzufallen, aber “Ka-Te” ist keine Charity-Lady, sondern Wirtschaftsminister. Seine vorgeblichen Kompetenzen für dieses Ressort, das wurde am Rande der Seite 10 abgehandelt, waren zunächst einmal erlogen. Schwamm drüber. Seine Rolle beim Fall Opel war kapriziös, zeichnete ihn aber weder durch besondere Klugheit aus noch durch irgend etwas, das man ein “Konzept” nennen könnte. Mehr hier. Und diesem Satz kann man nur uneingeschränkt beipflichten:

Was Guttenberg als Figur, als Promi und Gesicht in den Medien so dankbar geeignet macht, ist aber das, was in den Wirtschaftsspalten des Qualitätsjournalismus derzeit en vogue ist: Verdrängen, Verschweigen und Gesundbeten. Und wenn dann doch die nächste Blase platzt, haben wir ja immer noch unseren Adelstitel.

Deutschland. Land der Umfragen, die exakt das bringen, was bestellt worden ist. Deutschland. Land der BUNTEN, deren Texte die tiefe Sehnsucht der Menschen nach der „Güte des Adels“ widerspiegeln. Deutschland. Land der Masse, die ihr bißchen Verstand an irgendeiner Garderobe abgegeben haben muß. „Führer befiehl, wir folgen Dir“, hatten wir ja schon mal. Ging gründlichst schief. Draus gelernt wurde wenig. Jetzt ist sie vehement bei den Medien wieder da, die Sehnsucht. Und so schreiben und schreiben sie die ebenso dämlichen wie verlogenen wie lauen Lüftchen aus dem kleinstkarierten Berlin-Mitte hoch zu wahren Saharastürmen. Da paßt K-TzG wie … ach lassen wir diesen Vergleich.

Billy Talent geben sich in Bielefeld die Ehre

Wer hätte das gedacht: Billy Talent, die Alternative-Rocker werden am 16.11.2009 in der Seidenstickerhalle auftreten, und damit den Bielefelder Fans eine besondere Ehre erweisen. Wie den Berichten um die Billy Talent Tour 2009 zu entnehmen ist, wird die Band neben unserer Heimatstadt noch in Frankfurt, München, Dortmund, Berlin und anderen Metropolen zu sehen sein. Auf den Konzerten werden sie live aus ihrem neuen Album „Billy Talent III“ zitieren (u.a. die neue Single „Devil On My Shoulder“) sowie die größten Hits aus den Vorgängeralben spielen. Bielefeld, rock on!

Warum kann Ulla bei Alicante-Bürgermeister nicht mit Kleinwagen vorfahren?

Regierungssprecher Klaus Vater, zuvor Sprecher von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), hat die Politikerin gegen Vorwürfe der Privatnutzung ihres Dienstwagens in Schutz genommen. „Selbstverständlich rechnet die Ministerin jeden privat gefahrenen Kilometer mit ihrem Dienstwagen auch privat ab und lässt nicht den Steuerzahler dafür aufkommen“, sagte Vater der „Rheinischen Post“ (Morgige Ausgabe). „Das gilt auch im Urlaub.“ Im spanischen Alicante verbringe Ulla Schmidt seit Jahren regelmäßig ihre Ferien und nehme dabei auch offizielle Termine wahr, so Vater. „Dazu zählt unter anderem die Einladung des Bürgermeisters. Da kann sie als Repräsentantin der Bundesregierung nicht mit einem Kleinwagen vorfahren.“

Die abgehobene Berliner Junta übertrifft sich mit den absurdesten Rechtfertigungen, warum ein gepanzerter S-Klasse Mercedes 5.000 Kilometer durch Europa gefahren werden mußte. Zahlt die Frau Gesundheitsminister die Kilometer auch?

Ulla, versuchs mal mit einem Opel-Corsa. Damit fahren viele Deiner „Untertanen“ sogar noch Spanien in Urlaub. In Deinem früheren Leben gab es Zeiten, da warst Du über einen Kleinwagen sehr froh. „Sie arbeitete dann als Assistentin der Geschäftsführung im Aachener Kaufhaus Woolworth. Dann war sie von 1976 bis 1985 als Lehrerin für Sonderpädagogik und für Rehabilitation lernbehinderter und erziehungsschwieriger Kinder an der Schule für Lernbehinderte in Stolberg tätig“, liest man Im Web. Aber demnächst kannst Du ja dann die Boni der Gesundheitsindustrie und eine recht schöne Pension einstreichen. Hast den Pharmagaunern ja fast ein Jahrzehnt lecker den Hintern gestreichelt und die versicherten Deppen aus der Kaste des gemeinen Urnenpöbels durften fleißig blechen. Von dem gigantischen, mit Deiner Templiner Chefin gemeinsam verbrochenen Blödsinn „Gesundheitsreform“ mal ganz zu schweigen.

SAL(V)E

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Sie grüßen uns eigentlich schon seit längerer Zeit, die dem Latein entlehnten Schilder „SALE“. Ab dem morgigen Montag beginnt dann wieder der beliebte Sommerschlußverkauf an Bahnhofstraße, Niedernstraße und rund um den Gehrenberg. Aber auch in den Zentren der Stadtteile wartet die eine oder andere Gelegenheit auf die Nomaden der Kauflust. Vielleicht sollte man sich nochmal mit Gummistiefeln und leichtem sommerlichem Regenschutzzeug eindecken. Sind doch die Wettervorhersagen weiterhin eher von nassen Güssen denn praller Sonne geprägt.

Lust auf Übergeben beim Frühstück? Jetzt kommen britische ASBOs

Dazu müssen nach Vorstellung des Bildungsministeriums auch Kinder und Eltern beitragen. Letztere sollen bei Eintritt ihres Kindes in die Schule und dann jährlich erneut einen Vertrag unterschreiben, in dem sie sich verpflichten, dass sie sich und ihre Kinder der Schuldordnung unterwerfen, wozu Regeln für das Verhalten, die Schuluniform, der Schulbesuch oder die Hausaufgaben gehören. Verletzen sie die daraus hervorgehenden Verpflichtungen, soll dies schwere Folgen haben können, beispielsweise etwa eine gerichtliche Verfügung, nach der sie beispielsweise verpflichtet werden können, an Kursen teilzunehmen, ihre Kinder abends nicht mehr aus dem Haus zu lassen oder zu verhindern, dass sie falsche Freunde haben oder anderweitig ungünstig beeinflusst werden. Quelle: TELEPOLIS.

Der Brüller des Sonntag, was britische Ideen zur Erziehung englischer Kinder betrifft. Aber keine Angst. Ursula v.d. L. arbeitet schon dran und verwirklicht das hier in der nächsten Legislaturperiode auch. Damit der „grüne Hügel von Bayreuth“ nicht nur im tausendjährigen Reich wieder Maßstab ist sondern auch heute. Mal auf Spiegel-online die Bilder vom politischen Auflauf gesehen? Karl-Theodor mit verdammt schiefer Fliege. Dabei krochen so viele den grünen Hügel hoch, die sie ihm im neoliberal-stockkonservativen Geiste hätten richten können. Irgendwie macht Deutschlands „Elite“ keinen sonderlich guten Eindruck.

So siehte ne Tribüne aus, lalalalalaalaaalaaaaaaaa

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Die Webcam in der AlmSchücoArena zeigt auch heute während des Testspiels gegen den türkischenn Erstligisten Ankaraspor die Roland-Kentsch-Gedächtnis-Tribüne in voller, wunderschöner Leere. Vorgeschmack auf das erste Heimspiel des Edelzweitligisten Arm. Bielefeld? Ach so. An Roland Kentsch erinnert sich schon keiner mehr?

Nachtrag: 5.500 Zuschauer sahen am Arminia-Tag einen 3:1 – Sieg von Arm. Bielefeld.
Tore
1:0 Pavel Fort (11.)
2:0 Michael Delura (19.)
3:0 Christopher Katongo (32.)
3:1 Madiou Konate (70.)

So plakatiert die „andere CDU“

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Schon sehr kryptisch, was die „andere CDU“, die BfB zur Kommunalwahl plakatiert. Hier Ecke Beckhausstraße. Vor einem stilisierten Grundriß der Metropole steht lediglich „KOMMUNAL IHRE WAHL“. Hat schon was. Dabei wollen sie doch unbedingt einen Untersee und dies und jenes. Oder ob sie sich alle Optionen offen lassen wollen? Motto: „Bürger, Ihr könnt uns wählen. Was Ihr dann bekommt, sagen wir Euch nach der Wahl“.

Hans-Rudis Spielkiste am Hauptbahnhof

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Sie buddeln auch am heutigen Samstag und gießen bei strömendem Regen weiter Fundamente für die 14-Mio.-Spielhalle von BI-Marketing. Muß ja auch schnell gehen, Hasenzüchter und Geflügelaussteller möchten ja so baldigst wie möglich ihre Lieblinge zeigen. Insgesamt wird die häßliche Ecke an der Naharyastraße sicher nicht schöner werden, dräut doch neben dem Hauptpostamt die gähnende Leere eines riesigen Brachfeldes. Hans-Rudi, könnte man da nicht eine Gokart-Bahn anlegen?

Kein Krieg der Sterne

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Wenn man so in der Daimler-Benz-Niederlassung am Stadtholz durch die unendlichen Reihen der Fahrzeuge geht, kommen schon Fragen auf. Wer soll die alle mal kaufen? Da stehen sie nun wie Blei auf Gummi und gammeln. Was aber an den Verkaufspreisen der Gebrauchten offensichtlich immer noch nicht dramatisch etwas ändert.

Aber es gibt Hoffnung auf einn wneig Umsatz.
Der nasalierenden Gesundheitsministerin ist im Spanienurlaub, den sie mit allerlei „dientlichen“ Besichtigungen etc. aufpeppt der Dienstwagen, eine Essklasse, gestohlen worden:

Der Dienstwagen von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ist in Spanien gestohlen worden. Unbekannte seien in die Unterkunft von Schmidts Fahrer eingebrochen und hätten den Autoschlüssel für den S-Klasse-Mercedes entwendet, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Die SPD-Politikerin verbringt wie jedes Jahr ihren Urlaub nahe der spanischen Stadt Alicante. Die Sprecherin betonte, mit dem Wagen absolviere Schmidt im Urlaub nur dienstliche Termine, wie den Besuch von Seniorenheimen und Krankenhäusern. Für Privatausflüge benutze sie dagegen ihren persönlichen Mietwagen.

Da denkste, Wunder was

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In einer Hand das knusprige Frühstücksbrötchen, in der anderen die Titelseite der NW leicht angewinkelt. „Firmenbestatter“ haben Schmuh gemacht. Au denkste da, Firmenbestatter. Am Ende liest man von gradezu lachhaften 720.000 Euro, die da geprellt worden sind mit Bestattungen von Firmen. 720.000 Euro. Das ist doch heutzutage nicht mal mehr ein halbes Peanuts. Milliarden, da beginnt es langsam. Spannender wird es schon bei Billionen. Superspannend, wenn es um ganze 3 Brötchen geht. Da wird einer 59jährigen Mitarbeiterin eines Künzelsauer (Bei Heilbronn) Krankenhauses nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit schon mal gekündigt. Nicht sehr witzig, daß die Klinik nun das Gehalt zwar bis September weiterzahlt, die Kündigung aber nicht zurücknimmt und der Vorwurf des „Diebstahles“ aber auch nicht aufrechterhalten wird. Für was sich Richter heutzutage hergeben….

In Künzelsau sitzt übrigens der verurteilte „Steuerverkürzer“, mehrfache Milliardär und Kunsthallenbetreiber Reinhold Würth, der ein paar schlappe Millionen nicht an den Fiskus hat abführen lassen.

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Aus Stuttgart sickert so langsam durch, wie pleite Porsche eigentlich wirklich war: 14 Milliarden sollen es jetzt sein, die von der Wiedeking-Truppe angehäuft wurden. Na da ist er ja mit 50 Millionen gut für belohnt worden. Wie nennt man das eigentlich juristisch? Konkursverschleppung? Vorsätzlicher Bankrott? Das hat aber wohl ungefähr die gleiche Relevanz wie die 3 Künzelsauer Brötchen.

Kinder mit 4 einschulen?

Blutdurst. Wie Vampire greifen sie nach unseren Kindern und verfüttern sie in unsereren Schulen. Nun will Frau Schavan die Einschulungsgrenze kippen. Im Alter von 6 Jahren sei es zu spät, man müsse die Kinder bereits mit 4 Jahren in die Grundschule einschulen. Schließlich seien viele Kinder am Ende der ersten Klasse schlicht unterfordert.

Kindheit ade:

Die Zukunft liege in einer „viel stärkeren Verbindung von Kindergarten und Grundschule“, betonte Schavan. Mit dem Lernen solle früher begonnen werden, „etwa im Alter von vier statt erst mit sechs Jahren“. Aus „Duckhome“ unter dem Titel „Die Schavane zieht weiter, Bertelsmann hat Durst“.

Aber sicher doch. Und unsere Bielefelder NRW-Noch-Schulministerin Barbara Sommer ist ganz gewiß heftig dafür. Dann gibts das morgendliche Schulfrühstück, angeliefert von Arvato, mit Gen-Milch, Alternativkäse-belegten zu-wenig-Korn-Brötchen und von Cola noch ein Fläschen „Smoothie“, von Dritteland-Kinderhändchen aus Fruchtrestchen gepreßt.

Nutzt die Chancen. Abitur mit 15 hat doch Charme. Dann kriegen wir in 2030 das ganze Bundeskabinett einschließlich KanzlerIn unter welt – und Job-erfahrene 30 Durchschnitt. Schließlich kann man hier bar jeder Ahnung und Erafhrung schon mit 35 Wirtschaftsminister werden. Bertelsmann ist ganz sicher an Eurer Seite. McKinsey und Roland Berger hätten dann endlich 20 jährige Consultants, die 60 jährigen Unternehmenslenkern mal zeigen, wo man ansetzen muß, um die Pleite des Staates noch zu beschleunigen. In Banken und Börsen zeigen diese Rastellis ja schon wieder, wie die neokapitalistische Mischung aus Menschenverachtung und persönlicher Gier aussieht.

Karl-Theodor hat die bessere PR-Agentur

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist derzeit der beliebteste Spitzenpolitiker in Deutschland – und hat damit Bundeskanzlerin Angela Merkel überholt. Das ist das Ergebnis des ZDF-Politbarometers. Eine Bundestagswahl am nächsten Sonntag würde Schwarz-Gelb gewinnen.

Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre? Nach dem aktuellen Politbarometer des ZDF würden Union und FDP zusammen auf 50 Prozent kommen. Die repräsentative Umfrage verzeichnet einen kleinen Zuwachs bei der FDP von 13 auf 14 Prozent, die SPD verliert von 25 auf 24 Prozent. Union (36 Prozent), Linke (neun Prozent) und Grüne (ebenfalls neun Prozent) bleiben unverändert. Quelle: Diverse Dienste.

Hach. Man kann sich eben in Deutschland noch auf BILD und die Arbeit einer ganz bestimmten PR-Agentur verlassen. Mehr sach ich dazu nicht. Sonst heißt es wieder, der mag keine gegeelten Haare und geblähte Nasenlöcher und Menschen, die mal so, mal so, mal so lavieren. Sonst wäre ich ja auch ein Fan von CSU-Seehofer. Außerdem: Angela Dorothea M. kann er gar nicht überholen. Die hat bereits höhere Weihen. Meinen Segen haben beide. Die Deutschen bekommen eben, was sie verdient haben.

Kann aber auch mit Opel zusammenhängen. Wie? Dirk Pfeil, sitzt für die FDP und die Länder im Treuhandausschuß, der den Verkauf klären soll und schießt gegen die 4 zahlenden Bundesländer. Und Ex-Contichef Manfred Wennemer möchte ebenso wie Karl-Theodor Opel in die Insolvenz ziehen. Und last but nor lesst ist der Dritte im Ausschuß von GM eingesetzt, favorisiert die Heuschrecke aus USA/Belgien, von der man nach nach Vereinnahmung der Staatsknete dann billig kaufen kann. Als alter „Atlantiker“ steht Karl-Theodor da in ganz ganz vorderster Front. Die Deutschen mögen das. Endlich können sie sich an einem aufrichten, der „was sagt“. Auch wenn es das so ziemlich Falscheste ist und platte Polemik als Grundlage hat.

Deshalb plädiere ich für eine geordnete Insolvenz der gesamten Bundesrepublik und eine Kanzlerschaft von Karl-Theodor. Die Bilderberger sind übrigens auch dafür. Wer nicht weiß, wer dieser wunderbare Club ist, google mal ein bißchen.

So schreibt sich denn Deutschlands Zukunftshoffung und „geistige Elite“ schon mal im SPIEGEL, der gehobenen Bild per bestelltem Kommentar aus der PR-Agentur warm. Die Jungs und Mädels sind wirklich jede fränkische Broatwurst wert:

24. Juli 2009, 12:26 Uhr „zu Baron Guttenberg“ von Ulrich Götze
Irgendwann oder sogar bald wird sein CSU-Chef den Tag, an welchem er diesen klugen, aber auch charismatischen Geist ins Amt rief, verwünschen. Dieser mann beweist ad primum Denkfähigkeiten, welche er ad secundum auch noch in geschliffenem Deutsch interpretieren kann. Sehr symphatisch!
klugen Geist, welchen er rief

Kryptisch, gell? Aber die Deutschen sitzen gern gemeinsam im Boot, das da „Mainstream“ heißt. Am Ruder einer der vielen Philip Mißfelder/CDU, die lieber hintenrum gegen die Kanzlerin sticheln, anstatt sich vornerum auseinanderzusetzen. Was hört man eigentlich von unseren OB-Posten Bewerbern? Lauf sie sich noch warm?

Die stillen Helden

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In der NW findet sich heute eine Beilage, die einige Dutzend relativ unbekannte Mittelständler der Region porträtiert. Unternehmen, die sich in ihren Branchen gut aufgestellt haben und interessante Arbeitsplätze bieten. Was wiederum zu der Frage inspiriert, warum Kampagnen für die Wirtschaft dieser Region sich immer nur um die wenigen Großunternehmen drehen … NW, diese Frage ist an Euch gestellt, erforscht mal die Ursachen.

Balladasdarein

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Nein, nein. Noch hat Edelzweitligist Arm. Bielefeld den finalen Wunderstürmer „Balladasdarein“ von Arsenal Kimpatoktu nicht verpflichtet. Soll aber in der Mache sein. Morgen spielen die Quergestreiften gegen Ankaraspor. Ein echter Härtetest gegen ein Team, das schwer einzuschätzen scheint. Trotz des Bonus des Hauptstadt-Clubs – den man sich mit zwei weiteren Teams teilt – steht Ankaraspor Külübü, so der volle Vereinsname, im Schatten der großen Teams aus Istanbul. Trainer ist Jürgen Röber, den man ja noch aus der Bundesliga kennt.

Vielleicht taucht Wunderstürmer „Balladasdarein“ aus dem Nichts auf? Geht es allerdings nach den Worten eines SPD-Gesundheitsexperten, müßte diese Großveranstaltung wegen der „Schweinegrippe“ abgesagt werden. Schreien Sie mal „Almimima Pielebeld“ mit Mundschutz. Politischen „Experten“ muß man allerdings nicht unbedingt etwas glauben. Siehe Ullallaaa Schmidt/SPD.

Autofahrer, fahrt am Bielefelder Berg bitte wieder schneller!

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Der Metropole brechen Gewerbe- und Einkommensteuer weg, nachdem sie zuvor trotz des wahnsinnigen Aufschwunges in der Republik nicht mal richtig im Stadthaushalt angekommen waren. Da das aber nicht nur die Stadt unter Sparrenburg alleine trifft, wenden wir uns einem Satz im Bericht der NW von heute zu:

„Und der Blitzer auf der A2, der im ersten
Halbjahr 5,2 Millionen Euro ein-
gebracht hat, liegt zwei Millionen
unter der Kalkulation“.

Aha. Wie lautet die Begründung der „Verkehrsexperten“ und der Polizei immer? „Verkehrsberuhigung“, „Gefahrenentschärfung“, usw. Jetzt ist es ein schnödes Instrument der Stadt: Abkassieren für den Haushalt. Dann stellen wir doch einfach 200 Meter vor den drei teuren Blitzgeräten Schilder auf:

Aus Bielefelder Haushaltsgründen bitte aufs Gas treten!

Vernünftiger Westfalen-Blatt-Kommentar zum unsäglichen Porsche-Tränensumpf

Das Hauen und Stechen zwischen Volkswagen und Porsche ist vorbei. Endlich. Zwar dürfen sich die Wolfsburger als Sieger fühlen, und die Stuttgarter müssen ihre Niederlage eingestehen. Doch bei näherem Hinsehen haben beide Unternehmen verloren – eine Menge Ansehen. Nicht nur, dass der vornehmlich zwischen Ferdinand Piëch und Wendelin Wiedeking ausgetragene Machtkampf viel zu lange gedauert hat. Vor allem die Art und Weise der Auseinandersetzung hinterlässt tiefe Risse im Lack der ansonsten glänzend dastehenden Unternehmen. Jetzt gilt es, die Spuren der Schlammschlacht schnell zu beseitigen. Alle Beteiligten müssen dafür an einem Strang ziehen. In diesem Fall hat der neue Großkonzern, in dem Porsche als zehnte Marke unter das Volkswagen-Dach fährt, alle Chancen, in der Zukunft zur Nummer 1 unter den Autobauern aufzusteigen und den bisherigen Krösus Toyota von der Spitze zu verdrängen. Ein Plan, der vermutlich von Anfang an hinter den Aktivitäten von Ferdinand Piëch stand. Der mit messerscharfem Verstand ausgestattete Stratege soll es schließlich gewesen sein, der seinen einstigen Lieblings-Vorstand Wiedeking beauftragt hatte, ein Übernahmeszenario zu entwickeln. Ein Auftrag, den der zusammen mit Finanzvorstand Holger Härter mit genialen Ideen, aber auch mit List und Tücke zunächst erfolgreich auf den Weg brachte. Doch Bankenkrise, das von der EU nicht gekippte VW-Gesetz und eine persönliche Fehde mit VW-Aufsichtsrat Piëch führten Wiedeking von der Überholspur in ganz schweres Gelände. Der ansonsten so bodenständige Westfale hatte mit seinen selbstgefälligen Auftritten VW-Betriebsrat und -Belegschaft sowie vor allem Piëch gegen sich aufgebracht. Ein aus dessen Sicht unverzeihlicher Vorgang. Und so drehte der gewiefte Patriarch den Spieß um, nahm seinerseits den Mann unter Beschuss, der Porsche vom Sanierungsfall zum weltweit profitabelsten Autobauer gemacht hatte. Jetzt, da die Schlacht geschlagen ist, steht VW-Patriarch Ferdinand Piëch – wie schon so oft – als der ganz große Gewinner da. Nicht nur, dass Wiedeking das Feld räumen musste. Die Familien Piëch und Porsche haben auch die Macht bei VW übernommen, besitzen sie doch 51 Prozent der Aktien. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das VW-Gesetz Ziel neuer Aktivitäten wird, um dem Land Niedersachsen das Vetorecht zu entziehen und die Herrschaft weiter auszubauen. Darauf sollte sich Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU), der jetzt den Schulterschluss mit Piëch übte, schon einmal einstellen. Die Beschäftigten bei VW und Porsche indessen müssen sich ebenso wie alle anderen Marken unter dem Dach des neuen Auto-Giganten keine Sorgen machen. Der Großkonzern ist bestens aufgestellt, um die automobilen Anforderungen der Zukunft zu meistern.

Liebes Westfalen-Blatt. Dem ist nicht viel hinzuzufügen. So wie kommentiert isses nunmal. Wer sich dann am Abend noch Karen Miosgas Interview mit dem bis in den Tod seinem Wendelin treuen Porsche-Betriebsratsvorsitzenden Hück ansehen konnte, der zweifelt nicht mehr daran, daß hier jemand wie Ikarus abheben wollte und kläglichst gescheitert ist. Porsche-Mythos hin oder her. Alle Verdienste um die seinerzeitige „Rettung“ der Sportwagen AG, die er keineswegs alleine machte sondern mit sehr fähigen Personen, die lieber hinter ihm standen statt im grellen Scheinwerferlicht. Nicht zu vergessen, die „Schaffer“, nämlich die Porsche-Mitarbeiter. Ohne deren Verständnis für die damals in Deutschland kaum bekannten japanischen Fertigungsmethoden und den Mann, der jetzt Chef wird, wäre dem Ahlen/Beckumer das Kunststück nicht gelungen. Endgültig gescheitert ist er dann aber wohl an seinem Finanzvorstand, dessen Finanzjonglierereien er anscheinend nicht so richtig verstand. Und an einem Ferdinand Piech, in dessen stechende blaue Augen ich viele Male im bayerischen Elternhaus gucken konnte. Mir kann niemand erzählen, daß ein Machtmensch dieses Kalibers nichts von den Dingen gewußt haben soll. Schon gar nicht nichts von den brasilianischen Puffreisen des so leicht bestechbaren überaus dämlichen VW-Betriebsrates. Vom kriminellen VW-Personalvorstand Peter Hartz wollen wir hier mal ganz schweigen. Das „System Ferdinand Piech“ hat nicht nur bei Audi in Ingolstadt glänzend funktioniert (wo ich es studieren konnte) sondern später noch „besser“ bei VW in Wolfburg. Dessen Werksclub momentan sogar amtierender deutscher Fußballmeister ist. Kai Zen!

Jetzt machen wir die „Akte Wiedeking“ erst wieder auf, wenn er bei Artega in Delbrück eingestiegen ist.

Oranje Bouwen

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Sie knallen jetzt aus dem Wald wie die orangefarbenen Trikots der holländischen Fußballnationalmannschaft. Vogelbeeren oder Ebereschen heißen sie. Näher betrachtet, sind es kleine Äpfel, gehören sie doch zu den Kernobstgewächsen. Wieder was gelernt. Und gleich noch was:

Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich sind Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro 100 g Beeren, das allerdings beim Kochen weitgehend zerstört wird) sehr gesund und waren früher ein wichtiges Mittel gegen Skorbut. Sie enthalten außerdem Provitamin A und Sorbit, einen Zuckeraustauschstoff. Quelle: Wikipedia.

Ich habe sie dennoch nicht probiert. Feige, oder?

Bielefelder A 2-Blitzer einwandfrei

Ihr Ritter des lockeren Gaspedales, seid achtsam am Bielefelder Berg. Jetzt ist es auch gerichtlich dokumentiert: Die Dinger funktionieren ohne Fehl und Tadel und spülen so der maroden Stadtkasse weiterhin jede Menge Mäuse in den löchrigen Stadtsäckel.

Das Westfalen-Blatt hat darüber gestern berichtet: Der erste Versuch eines Juristen, der Blitzanlage am Bielefelder Berg technische Mängel zu unterstellen, ist gescheitert. Vor dem Amtsgericht Bielefeld nahm am Mittwoch ein Rechtsanwalt aus Rinteln den Einspruch seines Mandanten zurück. Die ganze Geschichte gibt es hier.

22 Leute beschäftigen sich mit der Abwicklung der ganzen Sache. Man sollte jedem Bußgeldbescheid einen Prospekt der Stadt wo nicht gibt, beilegen. „Besuchen Sie Bielefeld. Aber bitte langsam!“

Nutzt die eigenen Füße!

Mittelalterlich geht es am Wochenende in Bielefeld zu. Und darum bittet die Bielefeld Marketing GmbH auch alle Besucher des Sparrenburgfestes am besten das Verkehrsmittel zu nutzen, das auch im Mittelalter am häufigsten gebraucht wurde: die eigenen Füße! Grund: Während des dreitägigen Spektakels ist die Zufahrt per Pkw zum Burggelände nur eingeschränkt möglich. Darum sollten alle Besucher den durchaus ein wenig beschwerlichen Fußweg zur Burg in Kauf nehmen. Nicht zuletzt bedingt auch durch die Vollsperrung im Baustellenbereich Detmolder Straße/Kreuzstraße/Niederwall und den damit verbundenen Einschränkungen ist es ratsam, die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs zu nutzen und mit StadtBahn oder StadtBus zum Sparrenburgfest zu kommen. Quelle: Pressemeldung Bielefeld-Marketing

OWL oder einfach Westfalen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie sagen, Sie kommen aus „OWL“. Die Skala der Reaktionen reicht von erstaunt gehobenen Augenbrauen bis hin zu völligem Unverständnis. Erst wenn man erklärt, was das Kürzel bedeutet, regt sich dämmeriges Verständnis. Die Stiftung „Westfalen – Initiative“ aus Münster ist jetzt jüngst an die Öffentlichkeit getreten.

Die NW schreibt dazu in einem online-Artikel: Wie mehrfach berichtet, sind die Pläne der Landesregierung, NRW in die Verwaltungsregionen Rheinland, Ruhrgebiet und restliches Westfalen aufzuteilen und gleichzeitig die jetzige Struktur der fünf Bezirksregierungen aufzulösen, nicht vom Tisch. Die Folge aus Anderbrügges Sicht: „Es würden traditionelle Verwaltungsgrenzen bewusst beschnitten.“ Gerade für Ostwestfalen-Lippe sei dies „ein existenziell wichtiges Thema“, so Anderbrügge weiter. Er befürchtet einen Verlust an Bürgernähe durch Zentralisierung verschiedener Institutionen, die bislang auf Bezirksebene aktiv sind.

Im ebenfalls von der Union regierten benachbarten Niedersachsen wurden die Bezirksregierungen abgeschafft. Ohne finanziell nennenswert eingespart zu haben.

Die Bemühungen, „Ostwestfalen-Lippe“ im Bewußtsein zu verankern, waren und sind vielfältig. Werbe- und PR-Agenturen wurden bemüht. Herausgekommen sind unterschiedliche Ansätze, aber keine Lösungen. Wenn man nun in Düsseldorf weiterhin vehement die Pläne verfolgt, NRW in die Verwaltungsregionen Rheinland, Ruhrgebiet und restliches Westfalen aufzuteilen und gleichzeitig die jetzige Struktur der fünf Bezirksregierungen aufzulösen, gerät diese Region vollends in Vergessenheit. Sie liegt nun einmal „hoch im Norden“, wo Ministerpräsidenten selten hinkommen und die politischen Vertreter im Düsseldorfer Landtag offensichtlich nicht die lautesten Stimmen haben.

Dabei liegen in der Geschichte der Region unendlich viele Ansätze. Womit ich nicht nur die „Varus-Schlacht“ und „Hermann den Cherusker“ meine.

FDP, die Sexmonster der Nation

Der ohnehin schon unappetitliche Wahlkampf wird noch ein Stückchen unappetitlicher. Und unser Möchtegern-Boulevardblättchen NW hats natürlich unten rechts auf Seite 1:

Das Politmagazin „Cicero“ hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, in der die Wähler politischer Parteien nach ihren sexuellen Aktivitäten befragt wurden. Der Umfrage zufolge sind demnach die Anhänger der FDP mit durchschnittlich 2,1 mal Sex pro Woche die sexuell Aktivsten. Es folgen die Anhänger der Union und Linken sowie der Grünen. Schlusslicht sind die SPD-Anhänger mit durchschnittlich 1,5 mal Sex pro Woche.

Für einen Seitensprung begeistern könnten sich laut derselben Umfrage 55 beziehungsweise 54 Prozent der Linken- und CDU-Anhänger, bei den Grünen sind es 51 Prozent, bei Anhängern der SPD 50 und der FDP 47 Prozent. Quelle: dpa

Da fragt man sich wirklich: Was soll die Scheiße?

Wie, Sie heißen nicht Schröder, Madonna oder Dicklippe Jolie?

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Sollen wir mal für Sie mit Putin sprechen? Wollen Sie nicht mal mit Angelina Jolie oder Madonna auf Kinderaufgabelungsreise? Wird in Deutschlands verkrusteter Bürokratie in alter preußischer Erstarrung ohnehin nichts nützen. Sie heißen ja nicht Schröder. Aber vielleicht adoptiert der GAZMann Sie ja? Dann hätten Sie echte Chancen. So wie sein Halbbruder Lothar Vosseler, der auch schon mal die Miterfindung Hartz 4 seines grandiosen Bruders genießen durfte. Vielleicht putzt er jetzt ja grad im SPD-Museum die glorreichen Gummistiefel des damaligen Überflutungsnapoleons? Hahaha. Basta!

Diekmanns Schwachmatenblatt außer Kontrolle

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Wie heißt es da so schön im Blog „Kartoffelpunk„? Quod erat demonstrandum:

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Solch außergewöhnliche Intelligenz, die sich unter anderem in der Verfassung der Kohl-Biographie niedergeschlagen hat, entlarvt sich meist selbst. BILD Dir Deine Meinung! 11,6 Millionen tun es jeden Tag schon. Auch Frau Dr. Murkel liest sie als erste Zeitung des Tages. Wenn das kein Grund ist, ihr nachzutun?