Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Do
30
Jul '09

Frank-Walter S. beweist “Mut zur Frau”

Da hat der SPD - Kandidat Frank ohne Walter Steinmeier aus dem Lippischen heute nun sein SPD-Kompetenzteam vorgestellt. Überwiegend Frauen. Auf den ersten Blick neutral gesehen ausgewiesene FachFrauen/Männer.

Was den nasalierenden Hampelmann in der Merkelschen Schleimspur, Herrn Po Falla, nicht an bekannt dummen verbalen Ausfällen hindert:

Aus Sicht der CDU hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit der Vorstellung seiner Mannschaft einmal mehr den Beweis geführt, dass die SPD “eher als Oppositions-, denn als Regierungspartei” handele. “Schattenkabinette und Kompetenzteams - das sind die typischen Instrumente der Opposition”, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla den Pressediensten.

Einer der Umfragefritzen - infratest Dimap, deren Zahlen auch häufig zweifeln lassen - haut natürlich grade heute noch einen drauf:

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend ist der Abstand zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier in der sogenannten Direktwahlfrage so groß wie nie zuvor. Könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, entschieden sich aktuell 60% (+3 gegenüber Anfang Juli) für Angela Merkel (CDU). Für SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier entschieden sich nur 25% der Befragten (-2). Das ist der niedrigste bisher gemessene Wert für Steinmeier. Der Abstand beträgt 35 Prozentpunkte.

Die “Direktwahlfrage” ist sicher eine der bescheuertesten Fragen, die man stellen kann. Seit wann sind Kanzler/Vizekanzler direkt wählbar? Eben. Mich wundert, das unsere Traumfrau und demnächst Kaiserin Angela Dorothea “IM Erika” nicht über 100% bekommt. Das wäre doch in toller Tradition und paßt zu der Dame. Was wir wählen dürfen, ist grade mal die Hälfte der Reichstagsbesetzer. Alles andere bestimmen die paar Hanseln in den Parteien: Je knapp über 500.000 in den beiden fast inhaltlich deckungsgleichen “Volks”parteien, ca. 50 - 60.000 bei FDP/Grüne.

Die Wahl heißt letztendlich: Pest oder Cholera. Oder beides im vorteilhaften Doppelpack? Vier völlig verkorkste verlorene Jahre lassen grüßen und lassen einen durchaus Sympathien mit Leuten entwicken, die die Nase vom Wählen voll habe.

FH Bielefeld im Elsbach Haus Herford

Modenschau - Modemagazin - Ausstellung

Am 28. und 29. August 2009 lädt das Elsbach Haus in Herford zu einer ganz besonderen Modeveranstaltung ein.
Studierende des Fachhochschule Bielefeld präsentieren an diesem Wochenende Ihre Modeprojekte die unter der Leitung von Professorin Willemina Hoenderken und Professor Kai Dünhölter entstanden sind.
In den einzigartigen Räumlichkeiten des ehemaligen Industriegebäudes des Elsbach Hausen in Herford werden diese in Szene gesetzt.

Programm:
28. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazin Release

29. August 2009 18:30 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

29. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

28. August 2009 bis 5. September 2009
Ausstellung der Moderäume - JAB Anstoetz und die FH Bielefeld

Eintrittskarten über die Kartenvorverkaufsstellen der NW Bielefeld und der NW Herford

Der Kunde hat die Pflicht, der Politik Folge zu leisten.

10. Nutzung von Daten

- 10.1. Generell stehen alle Kundendaten der Politik zur freien Verwendung zur Verfügung.

- 10.2. Die Politik stellt keinerlei Daten zur Verfügung (weder Fahrtenbücher noch Sitzungsprotokolle noch Geheime Absprachen mit der Wirtschaft). Dies dient der inneren Sicherheit.

Auszug aus “Die AGBs der Politik“, die Ralf Schwartz auf dem Blog “mediaclinique” einfach mal frech ein wenig an die aktuelle Situation der Berliner Selbstverherrlichungsjunta und ihrer Helfeshelfer/Lobbyfreunde/Zuträger/Vertuscher angepaßt hat.

Lange Gesichter sicher auch draußen in Dalbke

Schwerer Schlag für Deutschlands Maschinenbauer: Die Schlüsselbranche steckt in der Dauerkrise fest, die Aufträge sind im Juni erneut eingebrochen - um 46 Prozent. Der Verband rechnet mit gewaltigen Umwälzungen: Allein in diesem Jahr sollen bis zu 60.000 Jobs wegfallen.

Die Pressemeldungen des Verbandes sprechen eine deutliche Sprache und konterkarieren alle im Vorfeld der Butawahlen bewußt ver- oder gefälschten Konjunkturmeldungen und Messungen am Pulsschlag der Konsumenten. Es sieht ganz schlicht und einfach beschissen aus. Draußen in Dalbke bei Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister macht man sich aus da nichts vor und wird Schlüsse daraus ziehen müssen. Erstaunlich nur, wie “namhafte Institute” und “Experten” sich dazu hergeben, an den Zahlen zu drehen, zu schrauben, zu polieren und zu feilen, nur, um die herrschende Junta in ein positives Licht zu rücken, das sie in keiner Weise verdient hat. Die allzu dünne Begründung “Banken - und Finanzkrise” allein genügt da wahrlich nicht. Es sind in Vorfeld und in der Bewältigung massivste Fehler gemacht worden. Jetzt wird noch bis zur Wahl zum Schein gewurschtelt. Aber dann werden Angela Dorothea und Mundschenk Wuido Gesternschwelle schon aufräumen. Mit den Kurzarbeitern zum Beispiel. Die gehören in eine anständige Arbeitslosigkeit,. Damit Hartz IV so schnell wie möglich greifen kann. Jawoll.

Der trinkbare Mozart

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Die Hersteller alkoholischer Betäubungsmittel sind ja in unserem Raum auch nicht mehr in der hohen Zahl früherer Jahre oder Jahrzehnte vorhanden. So ist der berühmte Schnapsdorfname “Schlichte” in “Schlichte und Schwarze” mit Sitz im nahen Oelde aufgegangen. Irgendwie fällt denen aber immer noch was ein, was die folgende Pressemeldung belegt. Kleine Anleihe beim Zauberflötenkompositeur und schon gehts:

Produktlaunch von neuer Spirituose während der Deutschen Cocktail Meisterschaft am 7. August 2009. Mozart Dry gilt
schon jetzt als die größte Innovation des Jahres. Kristallklare Spirituose zu 100% destilliert aus Schokoladen-Mazerat.

Die Mozart Distillerie aus Salzburg gilt schon lange als Vorreiter für Schokoladen Spirituosen. Nach vielen Jahren der
Spirituosen-Grundlagenforschung mit Unterstützung des Österreichischen Forschungs-Förderungsfonds wurde eine echte
Innovation zur Marktreife entwickelt: Mozart Dry Chocolate Spirit 40% vol.alc.

Die nach jahrelangem Experimentieren ausgewählten Rohstoffe und das spezielle Destillationsverfahren führen zu diesem klaren
Erzeugnis mit langanhaltendem bitter-süßen, reintönig-schokoladigem Nachgeschmack. Bestätigt wurde auch die Durchsetzungskraft als Basisspirituose von Mozart Dry in Mixdrinks aller Art durch Peer Groups von Barkeepern und Mixologen. Voranging ging es den Bartendern um das so genannte ,Food Pairing’, eine fast schon wissenschaftliche Verknüpfung von verschiedenen Aromen. Die Ergebnisse waren ebenso überraschend wie kreativ: gerade Kräuter, Früchte und Gewürze konnten mit den Schokoladenaromen von Mozart Dry harmonisch verbunden werden. Vom 7. bis zum 11. 8. kann Mozart Dry auf der CHOCtails Bar Tour in 4 Berliner Bars in kreativen Drinks verkostet werden.

Die Mozart Distillerie GmbH ist Markeninhaber der Mozart Schokoladen Spirituosen. Seit 2006 werden die Mozart Spirituosen von
Schwarze & Schlichte (Oelde) erfolgreich in Deutschland vermarktet.

Na dann Prost!

Zensurulla macht das Fahrtenbuch gar nicht erst auf

Man darf nun gespannt sein, ob Angela Merkel den Tagesausflug mit dem Steuerzahler-Jet von Südtirol nach Sylt auch privat aus der eigenen Tasche bezahlen wird. Historiker sollten da später einmal nachschauen. Denn die Qualitätsmedien erwähnen diese teure Privatreise bislang mit keinem Wort.

Nun gibt es parallel zur “Dienstwagen-Affäre” der Ulla Schmidt (SPD) noch eine weitere äußerst pikante “Dienstwagen-Affäre” - und zwar bei der Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Diese kontrollfreudige Dame, die von ihren Gegnern nur noch “Zensursula” genannt wird, verweigert weiterhin die Einsicht und Kontrolle der Fahrtenbücher ihrer Dienstwagen. Unter anderem wegen der “Vielzahl von personenbezogenen Daten” in diesen Fahrtenbüchern argumentiert die Ministerin, sei eine Einsicht leider nicht möglich. Der Datenschutzbeauftragte des Bundes ist entsetzt. Das Argument der Frau von der Leyen können künftig dann wohl all jene, die Dienstreisen abrechnen müssen, unter Berufung auf die angeblich so seriöse Frau gegenüber dem Finanzamt nutzen: Einsicht ins Fahrtenbuch? Aus Datenschutzgründen abgelehnt! Frau von der Leyen, eine Tochter des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht, hat offenbar vor der Wahl ein Interesse daran, dass manche Dinge nicht an die Öffentlichkeit kommen: Früher fuhr sie mit der Bahn vom heimatlichen Niedersachsen in ihr Büro nach Berlin, heute hat sie vom Steuerzahler finanzierte Limousinen mit Chauffeur. Ihre Familie ist eine der großen EU-Agrarsubventions-empfänger in Deutschland. Und ihr geschätzter Bruder, Hans-Holger Albrecht, der Schwarze öffentlich bei einer Ansprache als “Nigger” titulierte, verdient sein Geld unter anderem mit Online-Kasinos und Pay-TV-Sexfilmchen. Vor der Wahl möchte die Familie aber eher nicht, dass Journalisten da im Familiennetzwerk einmal genauer hinschauen. Wohl auch nicht bei den Fahrtenbüchern. Deutsche Qualitätsjournalisten verstehen das offenbar - ducken sich und schauen brav weg. Quelle ist der von mit ansonsten nicht sonderlich geschätzte Kopp-Verlag.

Erstaunlich aber am Tun der ansonsten ebenso blindwütig wie fachlich wertfrei mit Zensur umgehenden Dame aus Hannover ist die Großkotzigkeit, mit der sie zu Werke geht. Kein Wort über das Tun der Niedersächsin mit der Familiennähe zum rechten Rand in den SpringerMohnBertelsmannBurda-Blättchen der Republik.

BI gut versteckt im kommunalen Gebührenmittelfeld

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Um schlappe 8,2 Prozent ist die Abwassergebühr in Bonn im Vergleich zwischen 2008 und 2009 gestiegen. Das ist eigentlich schon ärgerlich genug. Doch es geht noch schlimmer: Die Gebühren könnten eigentlich gesenkt werden und zwar um satte 25 Prozent, erklärt der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW).

Bereits zum 18. Mal hat der Verband alle 396 Kommunen zu ihren Abwasser- und Abfallgebühren befragt. Zugleich wurden die Haushaltspläne einiger Kommunen unter die Lupe genommen. Aus dem Bonner Etat geht folgendes hervor: 2009 wird die Stadt 66,16 Millionen Euro Abwassergebühren einnehmen. Der Gesamtaufwand für die Abwasserentsorgung beträgt laut Haushaltsplan jedoch nur 48,06 Millionen Euro. Sprich: Die Stadt erzielt einen Überschuss von 18,1 Millionen Euro, das sind 27 Prozent der Gesamtgebühren. Ohne Not könnte man in Bonn die Gebühren also um mehr als ein Viertel reduzieren.

Die Metropole versteckt sich im Gebühren-Riesenzahlenwerk da, wo sich Bielefeld immer versteckt: Im unauffälligen Mittelfeld.

Und das sollen wir kleinen Geister glauben?

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Die beste aller Kanzlerinnen, die je auf dem Thron in Berlin-Mitte saß, hat was abgelassen. Keine Maut, keine Mineralölsteuererhöhungen, kein Tempolimit. Nur Friede, Freude, Eierkuchen, ein bißchen Afghanistangeballere, ansonsten wird Guido, der Mundschenk der Kaiserin, schon dafür sorgen, daß die Umverteilung von unten und aus der Mitte nach ganz oben sich noch ein wenig beschleunigt. Im Casino ist nämlich wieder reichlich Steuersuppe und billig gedrucktes Geld da. Der Markt wird das schon richten, wie wir in der “Krise” so wundersam feststellen durften. Tata zwar nicht, aber die Marktgläubigen werden schon weiter an ihrer Messe lesen. Hoffentlich bleibt da noch Platz für KTzG, den ObersupidupiPolitikSenkrechtSuperstar aus Froanken. Wäre schade, wenn wir seinen gequirlten geschwurbelten tiefgreifend fachwissensfreien Sätzen nicht mehr lauschen dürften.

Kein anderes Bier. Wie das Kanzler. So das Land. Allein, mir fehlt der Glaube. Im Notfall können wir ja mit der Schweinegrippespritze im rechten Oberarm linkshändig Kuchen statt Brot essen. Es lebe der absolute Feudalismus. Kaiserin, wir folgen Dir. Blindlings.

PiechPorschen würden die nie

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Und es war Sommer ….

Meine Herrn, da denkste, wunder was die NW da über die Bielefelder Oetkers aufgegabelt hat und was liest man im Innenteil? Einen ellenlangen Aufguß all dessen, was wir von den Puddingrührern der Metropole wissen. Auch, daß Biene Maja, die Witwe des letzten Patriarchen Rudolf-August O. über ihre Kinder gluckig wacht, ist ja nicht wirklich neu. Sei ihr gegönnt. So entpuppt sich denn der “Gestörte Familienfriede bei den Oetkers” eher wie das Läuten eines journalistischen Glöckchens im tiefen Sommerloch.

Kannste schreiben, wie Du willst: Die Oetkers werden niemals PiechPorschen.