Ab und an sieht man schon mal in der Metropole Autos mit dickem Schriftzug “Cambio. Caresharing” durch die Metropole rollen. Was dahintersteckt, wie es funktioniert und was es kostet verrät ein Click im Netz hierauf. Ob die Geschäftsidee erfolgreich ist und wer das Angebot nutzt, weiß ich nicht.
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*Trinken wir darauf, dass wir immer einen Grund zum Feiern haben!
Warum?
Weil ich grad das hier mit Vergnügen gelesen habe. (Herr Paulsen ist der, der mit Tim Mälzer damals als Letzter im Casting war. Dann haben sie den Mälzer genommen, weil der mit bloßen Händen genauso schön im Hack mantschen konnte wie das englische Vorbild “Naked chef”, Jamie Oliver).
Hа здоровье! (Na Sdarówje!)
Da fällt mir ein: Ich bin kein großer Vodka-Fan.
Deutsche Fahrzeuge auch im Urlaubsland mieten – das ist bei Europcar kein Problem. Der international agierende Autovermieter bietet beispielsweise in Alicante, im spanischen Andalusien, eine umfassende Flotte mit Fahrzeugen von VW, Audi oder Mercedes an, dazu auch spanische und weitere internationale Marken. Repräsentative Mercedes-Modelle gibt es ab 500 EUR die Woche, günstige Kleinwagen auch während der Hochsaison schon ab 300 EUR pro Woche.
Das Mieten eines Fahrzeugs vor Ort ist damit wesentlich günstiger und auch unter Umweltgesichtspunkten effizienter als die Mitnahme des eigenen Fahrzeugs aus Deutschland. “Mit unseren hochwertigen und gepflegten Fahrzeugen sind unsere Kunden auch bei repräsentativen Anlässen bestens gerüstet. Unser geschultes Personal ist auch für prominente Kunden aus Politik, Wirtschaft oder Show Business vorbereitet”, lädt Roland Keppler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Europcar Autovermietung, auch deutsche Politikerinnen und Politiker ein.
Liebe Pressefritzchen von Europcar, die ihr grad witzisch diese Meldung über die Ticker jagt, habt Ihr mal nachgedacht, was Ihr da einer deutschen Pharmaindustrieministerin zumutet? Ein Auto mieten. Sowas Profanes. Doch nicht als Ministerin. Also die paar hundert Liter Sprit für den Gepanzerten, die werden wir uns doch wohl leisten können. Wo wir doch ansonsten den Pflichtversicherten alles aufbürden und zumuten. Die Frau ist eben höchst gefährdet, wahrscheinlich braucht sie den Panzerwagen, weil sonst auch noch die spanischen Ärzte mit andalusischen Steinchen werfen.
Die einfachste Erklärung: Frau Minister werden nicht einmal wissen, daß man Autos auch mieten kann. In den Höhenlagen, in denen sie schwebt, fehlt Sauerstoff. Das führt zu Halluzinationen. Bescheidene Frage: Ullas Ess-Karre hat doch sicher ein Ortungssystem. Warum weiß man nicht, wo sie ist? Wo ihr doch den Standort und die Verbindungen jedes kleinen Handybesitzers 6 Monate speichert.
Bleibt noch die Frage, wer den zweiwöchigen Urlaub des Ullafahrers samt Familie in Spanien bezahlt.
Nachtrag:
Der in Spanien gestohlene Dienstwagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) war nicht gegen Diebstahl versichert. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Morgige Ausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Der nicht gepanzerte S-Klasse-Mercedes soll einen Wert von rund 120.000 Euro haben. Sollte die Dienstlimousine nicht wiedergefunden werden, muss der Steuerzahler für den Verlust aufkommen. Die SPD-Politikerin hatte den Dienstwagen an ihren Urlaubsort Alicante kommen lassen und dort sowohl private als auch dienstliche Fahrten unternommen.
Was weitere Fragen aufwirft:
A. Warum werden Dienstwagen der Junta nicht versichert?
B. Wenn ungepanzert, wäre ja ein Mietauto erst recht kein Problem gewesen. Auch Ess-Klasse kann man mieten.
Die Stasi ist lebendiger denn je. Mehr als 20.000 ehemalige Mitarbeiter von “Lausch & Horch” kann man ja auch 20 Jahre nach Ende der DDR nicht so einfach vom “Leben der Anderen” abkoppeln. Da brauchen die doch was, wo sie weiterüben können. Angesichts der Schäubleschen BKA-Paranoika und “Terror”-Rederei, der Finanzamtsschnüffelei und der idiotischen vdL-Stopper müssen die ja auch mal üben können. Stellen Sie sich also vor, Sie sitzen im Bielefelder “Cinestar” oder “Cinemaxx” und werden von der Bühne her mit Nachtsichtgeräten beobachtet. Gibts nicht? Gibts doch und scheint sogar nicht unüblich zu sein:
Beim neuen Harry-Potter-Film wurden in einem Multiplex-Kino in Magdeburg die Zuschauer mit Nachtsichtgeräten observiert, um ein heimliches Abfilmen mit in den Kinosaal geschmuggelten Kameras zu verhindern. Die Datenschutzbehörden überprüfen den Fall.
Jetzt kommen natürlich wieder die Dummlinge aus der Deckung und skandieren: Sollen sie doch. IIIIIIIIIIchhhhhhhhhhhh hab doch nichts zu verbergen. Irgendwan werden sie sich umschauen, wenn die gesammelten Beobachtungen, Daten-speicherungen und DNA-Abgleiche bei einem lächerlichen Zufall auf den Tisch kommen. Nehmen wir mal an, jemand schmuggelt auf Ihren PC Kipo-Daten oder schiebt eine einschlägige CD in Ihr Bücherregal. Ein kleiner Tip an die Leyen-Truppe und ein SEK stellt Ihr Haus/Wohnung auf den Kopf. Geht nicht? Hahaha. Bei “Gefahr im Verzug” treten die netten beamteten Damen und Herren in Nachtwächterblau sogar Türen und Fenster ein. Da hilft Ihnen weder ein Anwalt noch lautes Geschrei noch der Hinweis, sie hätten weder etwas verbrochen noch verwahrt. Getreu dem Beamtenmotto: “Wes Brot ich freß, für den Handel ich blitzschnell”. Hätte ich nicht vor vielen Jahren selbst erlebt, wie zwei wieselige, vorauseilend-gehorsame Brackweder Vorstadt-Polizisten ein Haus ohne Durchsuchungsbefehl oder Beschluß dursucht haben, ich würds auch nicht so einfach glauben. Spätere Entschuldigung? Klar. “Gefahr im Verzug”. Worin die bestand, konnte man allerdings nicht erklären.
Wir sind bereits weitaus weiter als die Stasi in der DDR und die Gestapo im 3. Reich. Aber die lebten ja auch nicht in der Staatsform einer Demokratur und “demokratischen” Parteiendiktatur.
So ist das immer in den Schulferien. Nun können sie sich von dem ganzen Streß erholen. Kein Anlehnen, kein Ranknallen. Kein Aufpassenmüssen. Einfach sich Gehenlassen.
Philipp Mißfelder hat in den vergangenen zwei Jahren bei einem Dutzend Treffen weitgehend ungeschützt über sich und seine Rolle geredet. Das ist selten in der Politik, wo nichts so behütet wird wie das eigene Wort. Deshalb ist dies auch eine Geschichte über Worte, wie sie geschluckt und frisiert werden, wie sie Karrieren dienen und Karrieren schaden. Es ist eine Geschichte über Anpassung und Auflehnung, denn dies ist der große innere Kampf des Philipp Mißfelder. Und es ist eine Geschichte über sein Verhältnis zu Angela Merkel, deren Schattenmann er ist, die er unablässig beobachtet und belauert, die ihn glücklich und traurig machen kann. Philipp Mißfelders Geschichte ist eine Geschichte über den Extremberuf Politiker. Quelle: “Der Schattenmann”/Von Dirk Kurbjuweit/SPIEGEL.
Geht zu Philipp, Ihr beigen Windjacken, vergesst die faulen Eier nicht. Schleudert ihm Eure Dritten entgegen. Zeigt ihm Eure metallenen Hüftgelenke. Haltet ihm ins Gesicht, was er auch sagte und damit an die Grenze des Volksverhetzers ging:
Nun hat der immer noch allzujunge Christ und Demokrat, mittlerweile auch Abgeordneter im deutschen Bundestag, ein weiteres Mal hingelangt: für Kinder von ALG-II-BezieherInnen solle es keine Anhebung des Regelsatzes geben, denn diese Maßmahme würde ja nur zu einer Absatzsteigerung führen bei Alkohol- und Tabakindustrie. Im Klartext: die Arbeitslosen würden dieses zusätzliche Geld eh nur versaufen oder in ihren Lungenkrebs investieren. Quelle: hier.
Zu so einem sollen die Leute gehen? Zu einem, der Stammtischparolen zum politischen Programm erhebt? Zu einem, der sein ganzes junges Leben bisher nichts geleistet hat? Zu einem, der mit dem “C” der CDU für “christlich” Latrinenparolen abläßt?
Doch. Geht hin und hört Euch an, was er sagt. Hört genau hin. Er sagt nämlich das, was Angela Merkel und Wuido Gesternschwelle fein verklausulieren. Er ist auserkoren, es im Klartext zu testen: Weg mit den Menschen zweiter und dritter Klasse, Zementierung der selbst ernannten “Leistungsträger”, sprich “Elite”. Her mit den Mißfeldern, Guttenbergs, Seehofern, Kauders, Po fallas und wie die alle heißen, die Andere “Schmarotzer” nennen und selbst am System saugen, was es nur zu saugen gibt. Auf Kosten derer, die kein vorlautes Maul haben, die sich nicht an die Mikrofone drängen, die keine Lust auf “Partei” und hinten Gelee statt Rückgrat haben.
Zeigt ihm am 2. August um 11 Uhr in der Hechelei die roten Karten und die schwarzen Krücken. Vorher schaut Euch bitte auf You tube dieses herrliche Video zum Nichtskönner an.
Michael Kaiser hat in der NW einen sehr guten Kommentar zu den “Terror-Paranoikern” jenseits des Atlantiks abgeliefert und das schleimige Niederknien der EU-Kommission vor den bekloppten Forderungen der Obama-Administration angeprangert. Wie kommt Europa dazu, den an die 9/11-Lüge, die erlogenen Atomwaffen des Iran, die erlogenen Chemie-Waffen des Irak und den angeblichen Aufenthalt von Osama Bin Laden in Afghanistan glaubenden Amerikanern unsere Bankdaten zu liefern? Reicht es nicht, daß “Gods own country” die Welt mit ihrem Bankenscheiss und anderen Unglaublichkeiten überzogen hat? Reicht es nicht, daß auch ein Obama an die Idiotien glaubt, die ein pervertierter G.W. Bush und seine unsägliche Rumsfeld/Cheney-Mischpoke weltweit veranstaltete? Schade, jede Hoffung, der schwarze Messias würde da umdenken, sind wohl vergebens. Er wird eben auch nur an den Fäden der Wallstreet-Mafia geführt. Und wir mit.
Titelseite NW: K-TzG “Deutschlands rasantester Politaufsteiger”
Seite 6 Kultur/Medien: “…Unumstrittene Stars …..K-TzG”
Kinderseite: “Die Deutschen mögen ……am liebsten”.
Bescheidene Frage eines politisch nüchtern denkenden Menschen: Was hat Karl-Theodor zu Guttenberg bisher Wesentliches geleistet? Was treibt Journalisten, von denen qua Beruf Nüchternheit und kritische Distanz verlangt werden kann, sich in derartigen Jubelarien zu ergehen? Oder ist es der tiefe Wunsch der für das Blatt Verantwortlichen, endlich wieder einen Kaiser an der Spitze des Landes zu haben? Es ist, wie es ist: zutiefst albern.
“Feynsinn” liefert eine schöne Deutung des “fränkischen Phänomens”:
Es scheint niemandem so recht aufzufallen, aber “Ka-Te” ist keine Charity-Lady, sondern Wirtschaftsminister. Seine vorgeblichen Kompetenzen für dieses Ressort, das wurde am Rande der Seite 10 abgehandelt, waren zunächst einmal erlogen. Schwamm drüber. Seine Rolle beim Fall Opel war kapriziös, zeichnete ihn aber weder durch besondere Klugheit aus noch durch irgend etwas, das man ein “Konzept” nennen könnte. Mehr hier. Und diesem Satz kann man nur uneingeschränkt beipflichten:
Was Guttenberg als Figur, als Promi und Gesicht in den Medien so dankbar geeignet macht, ist aber das, was in den Wirtschaftsspalten des Qualitätsjournalismus derzeit en vogue ist: Verdrängen, Verschweigen und Gesundbeten. Und wenn dann doch die nächste Blase platzt, haben wir ja immer noch unseren Adelstitel.
Deutschland. Land der Umfragen, die exakt das bringen, was bestellt worden ist. Deutschland. Land der BUNTEN, deren Texte die tiefe Sehnsucht der Menschen nach der “Güte des Adels” widerspiegeln. Deutschland. Land der Masse, die ihr bißchen Verstand an irgendeiner Garderobe abgegeben haben muß. “Führer befiehl, wir folgen Dir”, hatten wir ja schon mal. Ging gründlichst schief. Draus gelernt wurde wenig. Jetzt ist sie vehement bei den Medien wieder da, die Sehnsucht. Und so schreiben und schreiben sie die ebenso dämlichen wie verlogenen wie lauen Lüftchen aus dem kleinstkarierten Berlin-Mitte hoch zu wahren Saharastürmen. Da paßt K-TzG wie … ach lassen wir diesen Vergleich.



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