Nun ist es raus. Das Kanzler wurde noch zu Großkolchosenzeiten in Meck-Vop in einer 4stündigen Sitzung im Konsum Templin zu Paris Hilton gephotoshoppt. Das hier ist der Beweis. Dr. Angela Dorothea Murkel ist in Wirklichkeit die ehemalige Paris Hilton.
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Nun steht er auf den Bielefelder Straßen, der SPD-Clausen. Die Sprüche sind von genialer Einfachheit, grandios inhaltsleer. wahrscheinlich in irgendeiner Sauerländer Eckkneipe beim Veltins von Franz Müntefering hochstpersönlich gemeißelt. Dazu farblich wechselnde Hintergründe. Achtung, nun kommt Bündnis 90/Die Grünen:
“Für ein schöneres Leben”. Oh edle Einfalt, stille Größe. Hat was. Oder? Mal sehen, was der Landgraf und die Frau W. zu plakatieren haben. Die Zweifel wachsen, ob sich überhaupt jemand findet, bei dem Bielefeld wirklich “in guten Händen” wäre.
Ob Millionen von Hartz 4-Empfängern, Beschissene, Betrogenen und um den Job gebrachten wirklich Mitleid mit der armen, armen ehemaligen Multimilliardärin haben müssen? Mitleid mit jemand, der dank klaren Fehlblicks sein Erbe bis auf “kärgliche” 27 Millionen (hat auch nicht jeder) unter den Hammer gebracht hat? Mitleid mit jemand, der sich immerhin ein kleines, armseliges Domizil in der Schweiz leisten kann? Mitleid mit jemand, der solche Nieten und “Charaktergrößen” wie Thomas Middelhoff und Zumwinkel anhimmelte? Mitleid mit jemand, dessen Maxime “immer noch mehr, mehr, mehr” war? Mitleid mit jemand, der grad mal 2 Semester BWL hat und ansonsten keine Ahnung?
Jahrelang fand sich Madeleine Schickedanz in den Listen der reichsten Deutschen wieder. Auf mehr als drei Milliarden Euro wurde ihr Vermögen in Spitzenzeiten taxiert, doch mit dem Absturz von Arcandor und dem Wertverlust der Aktie schmolz auch das Vermögen dahin. Bisher schwieg die Quelle-Erbin zu dem gesamten Vorfall, gegenüber “Bild am Sonntag” (Bams) bezog sie nun erstmals Stellung zu ihrer Rolle im Fall Arcandor.
Im Interview bezeichnete Schickedanz sich als “Mittelständlerin, die privates Geld und Vermögen in die Firma investiert hat”. “Mein Karstadt/Quelle-Aktienpaket war in der Spitze drei Milliarden Euro wert. Heute sind es gerade noch 27 Millionen Euro“, sagte sie. Zudem sei sie nicht abgesichert. “Wenn die Rettung von Arcandor scheitert und die Banken die Kredite fällig stellen, verliere ich alles – Häuser, Aktien, Beteiligungen an anderen Firmen”.
“Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat”. Mehr als 200 Millionen Euro aus ihrem Privatvermögen hat Schickedanz laut Interview zudem seit 2004 in Arcandor gepumpt, um den Konzern zu stabilisieren. Vergeblich. Das Zusammenschmelzen des Vermögens hat für die Ex-Milliardärin weitreichende Folgen. “Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat. Wir kaufen auch beim Discounter. Gemüse, Obst und Kräuter haben wir im Garten”, sagt Schickedanz gegenüber “Bild am Sonntag”.
Sorry Madeleine, wenn wir jetzt kotzen gehen. Unsere Empfehlung lesen Sie in der Überschrift. Obwohl Ihre Teilnahem am staatlichen Hilfsprogrammein Affront gegen Millionen Menschen wäre, die nicht zuletzt dank Leuten wie Ihnen in SchröderHartzensMerkels kriminelles Volksdruckmittel geraten sind. Und das demnächst durch ein paar Tausend ehemalige Quelle – und Karstadt-Mitarbeiter aufgefüllt wird. Die haben aber weder Milliarden geerbt noch kärgliche 27 Millionen an Vermögen.
Hej, ich weiß gar nicht, was das Jammern soll. Auf die Frage “Glauben Sie, dass es in Deutschland im Großen und Ganzen gerecht zugeht?” antworteten nach einer Umfrage der “Welt am Sonntag” 75,1 Prozent mit Nein, lediglich 24,9 Prozent der Befragten sagten Ja. Wenn man das dann mal in Relation zu den 65% “Ich find Angela Klasse” stellt, ist das doch eindeutig: Die Deutschen sind super zufrieden. Alles ist gerecht verteilt. 10% haben 80%, 90% haben den Rest. War doch bei den Feudalfürsten auch so. Oder?
Immer diese deutsche Jammerei. Ach is doch aber auch wahr. Kreditklemme. Hörmal,. dann machste das eben ohne Kredit. Kostet nur ein paar Jobs. Demnächst geben sie den Bankstern wieder viele Milliarden. Woher weiß nur der liebe Gott. Wahrscheinlich drucken Angela und Peer heimlich in ihren Wohnzimmern Euro auf Klopapier.
Die Stimmung passt zum Wetter. Schwarz hängts über der Sparrenburggekrönten Metropole, die grad “100 Jahre Leineweber” mit einem gigantischen Festchen feiert. Und das Sparrenburgfest steht an. Und Arm. Bielefeld startet in die 2. Liga. Und Bayern München nebst Schalke haben im Blitzturnier eines Telefonleistungenanbieters verloren. Da guck mal an. Gradezu gefreut hat es den Schreiber dieser Zeilen, der seit Tagen gegen die Idiotie der flächendeckenden Impferei gegen Grippe anschreibt, daß das “Westfalenblatt am Sonntag” das hier nicht verschweigt sondern auf Seite 1 bringt. Man sollte es der nasalierenden Schwachmatin an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums so lange um die Ohren hauen, bis ihr die elektronische Gesundheitskarte nebst allem anderen Mist, den sie in den vielen Jahren als Ministerin gebaut hat, herauskommt:
Und das hier verarbeiten wir dann gleich auch noch mit. Mafioso unter sich. Raffkes am Stetoskop. Haben die Götter in weiß nicht so einen apokalyptischen Eid geschworen? Siehste:
Man könnte kreischen und mit den Füßen stundenlang trampeln, wenn man das alles liest und hört. Wir werden jetzt schöne, krosse Brötchen besorgen (nein, nicht vom Massenband der Bürenkempers und Siebrechts) und den Hund mal so richtig über all der Scheiße bellen lassen. Aber uns bleibt ja Hoffnung. Das neue deutsche Traumpaar der gehobenen Amateur – und Dorfpolitk wird das ab Ende September schon richten. Steuern runter, Bundesschulden? Vergessen. Kamelle für alle:
Kaiserin Angela von der schwarz gerösteten Roularde, die 1. und Superman “18%” Wuido Gesternschwelle.
Die beigen Windjacken werden ihren Lieblingen schon genug Stimmen verschaffen. Muaaaaaaaarggggggggggggg.
Schönen Sonntag noch!
(Hatte ich geschrieben, daß ich Kandidat Bernd Landgraf gesehen habe? Wieso stand der bei seinem Gruppenfoto zum “Runden Tisch” eigentlich Linksaußen? Aber lieber Piet Clausen, keine Angst, zu Ihrem seltsamen Wahlplakat nehmen wir auch noch gesondert Stellung )


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