Hoch gezockt und vor die Wand gefahren. Wendelin Wiedeking, der recht feiste Porsche-Bub aus unserem Fastnachbarstädtchen Ahlen/Westf. wird wohl das Unternehmen mit geschätzten 100 Mio. Euro Abfindung in der Tasche verlassen. Für Größenwahn eine ganz gute Quote. Wäre er Gabelstapelfahrer bei Porsche gewesen, der im Neckarstädtchen heimlich nächtens eine Übernahm des Daimler-Großlagers versucht hätte, er wäre am anderen Morgen geflogen. Ohne Abfindung. Ich glaube allerdings aus eigenem Kennen des Ferdinand Piech, daß keiner aus der Familie schon lange wußte, was für ein Börsenspielchen getrieben wurde. Ferdinand P. wußte damals bei Audi als Cheffe über nahezu jede Klorolle Bescheid. Und wieviel Blatt noch drauf waren.
Wer erinnert sich an den Skoda Tatra? So sah der Porsche Panamera aus, mit dem er gestern beim Audi-Jubiläum in Ingiolstadt großspurig vorgefahren wurde. Das Dingens ist sein Abschiedsgeschenk. Na ja. Nach Ahlen würde der Karren passen.





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