Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Fr
17
Jul '09

Da geht er hin, der westfälische Wendelin

Hoch gezockt und vor die Wand gefahren. Wendelin Wiedeking, der recht feiste Porsche-Bub aus unserem Fastnachbarstädtchen Ahlen/Westf. wird wohl das Unternehmen mit geschätzten 100 Mio. Euro Abfindung in der Tasche verlassen. Für Größenwahn eine ganz gute Quote. Wäre er Gabelstapelfahrer bei Porsche gewesen, der im Neckarstädtchen heimlich nächtens eine Übernahm des Daimler-Großlagers versucht hätte, er wäre am anderen Morgen geflogen. Ohne Abfindung. Ich glaube allerdings aus eigenem Kennen des Ferdinand Piech, daß keiner aus der Familie schon lange wußte, was für ein Börsenspielchen getrieben wurde. Ferdinand P. wußte damals bei Audi als Cheffe über nahezu jede Klorolle Bescheid. Und wieviel Blatt noch drauf waren.

Wer erinnert sich an den Skoda Tatra? So sah der Porsche Panamera aus, mit dem er gestern beim Audi-Jubiläum in Ingiolstadt großspurig vorgefahren wurde. Das Dingens ist sein Abschiedsgeschenk. Na ja. Nach Ahlen würde der Karren passen.

Hurra! Deutschlands bestes Plakat 2008 hängt jetzt auch in Bielefeld!

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Was lernt uns dies Plakat? … Was soll der Angesprochene jetzt tun? …

Wenn die Sonne des Reklamehandwerks niedrig steht, werfen auch Kreatiönchen lange Schatten.

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Ohnsorgtheater auf Hamburg/Kiel-Tour

Unglaublich, was man da aus der Ohnsorg-Filiale Kieler Landtag zu lesen bekommt. Da soll der Cheffe Nonnenmacher von der staatlich über Konkurs gehaltenen HSH Nordbank nur mit Hilfe einer “Halteprämie” von leckeren 2,9 Mio. Euro zum Weietrmachen zu bewegen gewesen sein. Anstatt daß die Politidioten Marke von Beust und Carstensen dann einen anderen Bankschwachmaten geholt hätten und das Pleiteding langsam an Land gschauket hätten, wird der “Herr Professor” weiter engagiert. M;an fragt sich, was solch ein feiner Mensch seine Studenten lehrt. “Abkochen, meikne Damen und Herren. Heute sprechen wir äüber das praktische Abkochen”.

Heißt es nicht immer auf der Seite der Schwarzen Front, sie hätten die “alleinige Wirtschafts – und Finanzkompetenz”? Also das hätten Grüne, Sozen und Gelbe aber auch locker hinbekommen. Banklehre, 1. Lehrjahr: “Der Chef will hinschmeißen. Was tue ich dann?” Radio Erwian: Im Prinzip “Eliten” aus den Parteien fragen.

Es wird Nacht, kleiner Karstadt …

… bald wirst Du Filet, ist man versucht, zu skandieren, liest man diese Pressemeldung:

Nach dem Rückzug des Insolvenzanwalts Horst Piepenburg von seinem Amt als Generalbevollmächtigter von Arcandor ist die Zerschlagung des Konzerns wahrscheinlich geworden. “Es sieht so aus, als würde alles auf eine Filetierung hinauslaufen”, sagte Detlef Specovius, Fachanwalt für Insolvenzrecht der Kanzlei Schultze & Braun, dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Heutige Ausgabe). Damit eine Planinsolvenz gelinge, “braucht man den Rückhalt der Gesellschafter, insbesondere den finanziellen Rückhalt.” Diesen haben nach Angaben aus mit der Situation vertrauten Kreisen die Gesellschafter des Privatbankhaus Sal. Oppenheim verweigert. Die Gesellschafter seien trotz früherer Absichtsbekundungen nun nicht mehr bereit gewesen, Arcandor mit neuen Finanzmitteln zu stützen. Für eine Stellungnahme waren die Gesellschafter von Sal. Oppenheim nicht erreichbar.

Sal. Oppenheim. Da war doch ne Menge Ungereimtes? Wie auch immer. Verzeiht, liebe Karstadt-Bahnhofstraßenmitarbeiter. Es sieht nicht gut aus für Euch. Thomas Middelhoff hat aber momentan auch einige Probleme. Was ein klein wenig tröstet. Oder?

Deutsche kennen ihre Hymne nicht?

Geistert neben der beschissenen Politik und dem Trauerspiel “Opel” durch das Sommerloch. Von wegen. Und alle zur Musik der österreichischen Kaiserhymne. Jawoll, ZackZack:

Auferstanden aus Rosinen
Und der Zukunft zugewandt,
Laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
Und wir zwingen sie vereint,
Denn es muß uns doch gelingen,
Daß die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. :|

Glück und Frieden sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
Reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
Schlagen wir des Volkes Feind!
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
Daß nie eine Mutter mehr
|: Ihren Sohn beweint. :|

3. Strophe

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
Lernt und schafft wie nie zuvor,
Und der eignen Kraft vertrauend,
Steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
Unsres Volks in dir vereint,
Wirst du Deutschlands neues Leben,
Und die Sonne schön wie nie
|: Über Deutschland scheint. :|

Na, brühts jetzt im Geiste?

Plaste. Angepinselt

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Irgendwie hat das was Metropolitisches, Weltstädtisches. Etwas, was Paris, London oder kleiner Berlin, Hamburg, München, Hannover, Düsseldorf, Köln, Münster nicht haben: Plasteleineweber. Verzeihung, Kunststein oder so. Am Wochenende wird der Kiepenkerl aus einer Zeit, die für eine breite Bevölkerungsschicht ähnliche Armutsbonbons bereithielt wie heute 100 Jahre alt und gefeiert. Der Herr Eigenrauch von der gleichnamigen Agentur und Hans Rudolf vom BI-Makelthing pinseln noch an den letzten Kerlen oder haben ein tolles Programm aufgstellt.

Sie hat etwas rührend naives, ja eigentlich kleinkariertes, kleingepinseltes, die Metropole mit der reißenden Lutter mittendurch.

INGOLSTÄDTER SCHREIHÄLSE im Meeeeeeeegaaaaaaaaformaaaat

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Sie haben den Größten, Längsten, Breitesten. Wow, was für ein Prospektblatt der Ingolstädter Schreihälse, die meinen “nicht blöd zu sein”. Heute lag das Dingens den Holzmedien bei. Allerdings liegt zwischen der unsäglich lauten Primitivstwerbung und der Wirklichkeit eine laut Tests meist große Diskrepanz.

Und wer schützt uns vor Brok und Koch-Mehrin, etc. pp.?

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Bald gibt es das, was Stasi 2.0-Schäuble zusammen mit Zensurulla hier in der Republik schon paranoitisch veranstaltet, wohl auch EU-weit: Überwachung, Bespitzelung, Datensammlung. Genau das ist das Ziel des Lissabonner Idiotenvertrages, den sich Merkel, Sakotzy, Brown und Co. ausgeheckt haben und den die Bürger weder zu lesen, geschweige denn zum Abstimmen bekommen können. Das entscheiden diese Geistesgrößen im Auftrag ihrer Hintermänner ganz alleine.

Der große Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt schrieb 1961 die Tragikomödie “Die Physiker”. Die gesamte Handlung, bestehend aus zwei Akten, spielt in einem Irrenhaus für gesellschaftlich besser gestellte Menschen. Dabei symbolisieren die verschiedenen Insassen und das Personal die damaligen Machtblöcke des Kalten Krieges. Nun, es ist aktueller denn je. Zumindest eine kleine Physikerin der Akademie der Wissenschaften der DDR ist ja im Führungsclub dabei, flankiert von den juristischen Alleskönnern. Gesteuert von Bilderbergern wie Henry Kissinger, David Rockefeller und Josef Ackermann wirds unter Obamas Fittichen dann schon klappen mit der “One World”, in der die Überwachung des Einzelnen verkauft wird wie weiland in Orwells “Big Brother”. Hätte nur niemals gedacht, daß der im Rollstuhl sitzt und so klein wie Geldkofferträger Wolfgang S. ist. Aber man wird sich ja mal täuschen dürfen auf dem Marsch zu einer wundervoll überwachten Zukunft, in der uns Geistesgrößen wie Angela Murkel das Denken und Handeln abnehmen.

Gegen wen werden wir eigentlich beschützt? Die Pest kommt doch aus Berlin, Brüssel, Washington, Paris, London.

Muß man zu diesen sympathischen Fressen noch was sagen?

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Ich sage nur: HSH-Nordbank
Ich sage nur: Krümmel

und, und, und……

Man weiß gar nicht, in welche dieser sympathischen Schleswig-Holsteiner Politfressen man zuerst schlagen sollte. Eigentlich egal. Ob schwarzer Bratzkopf oder verkniffener Soze. Es trifft garantiert den Richtigen. Das ganze Kasperletheater da oben im hohen Norden zeigt doch nur: Dilettanten sollte man verbieten, ein Bundesland führen können zu wollen. Da geht doch Kiel glatt auf Grundeis.

Aber machen wir weiter mit den Sympathlingen der Politik. Voilá. Dr. Angela Dorothea “IM Erika” Strauß-Kohl-Merkel. Kleiner Politbull auf trippelnden Füßen. Mal sehen, was der bayerische Wendehals Seehofer diesmal an Verbalpirouetten dreht, um “der lieben Angela” Puderzucker in den Allerwertesten zu blasen. Hoffentlich schänden sie nicht wieder die Ballade der Rolling-Stones: Äntski, ohhh Äntski……. Nasalist Po falla ist ja sicher ebenso im Kinderwagen der Dame dabei wie Rauhe-Alb-Kauder.

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Hatte Blair die nicht schon immer?

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Also jetzt mal ehrlich: So wie der Blair politisch dem GWBush im Mastdarm hockte und seine Frau Cherie immer in Downingstreet No. 10 irre in die Kamera blickte, müssen die schon sehr lange Schweinegrippe haben. Heißt bei denen aber wohl anders: Irrer Kollateralschaden. Dagegen hilft nur Quarantäne. Bevor die noch ein paar Politiker anstecken. Aber was Gutes hats ja: So kriegt die Schweinegrippe-Idiotie endlich mal menschliche Züge. Motto: Na, wenn die die schon haben, dann kann ich mich ja beruhigt mit Tamiflu vom Donald Rumsfeld und anderen Pharmaabzockern vollpumpen lassen.