
Es ist noch nicht lange her, da schwelgten die Kämmerer - auch in der Metropole - über die “sprudelnden Steuereinnahmen”. Und jetzt Eiderdaus, stellt das Sonntagswestfalenblatt schon die bange Frage: “Wo kann man noch sparen?”. Womit nicht nur das gemeine Urnenstimmvieh und der eigentlich unwichtige und überflüssige Wahlpöbel (”Einmal gewählt, 4 Jahre gequält”) gemeint ist (O-Ton Politik: “Sparen setzen wir beim Bürger voraus. Sonsts gibts Dresche”) gemeint ist sondern Städte und Gemeinden. Sparen? Schaffen wir doch die Bürgermeister, Stadträte, Gemeindewerke, Müllabfuhr und hochklappbaren Bürgersteige ab.
Wer mal lesen möchte, wie die hessische CDU/FDP-Politik Steuerfahnder aus dem Verkehr zieht, die denen gefährlich werden könnten, die die willfährigen Politmarionetten im Amt halten, kann das hier lesen. Der “lupenreine Demokrat” Roland Koch vorneweg:
Nach Informationen des “Spiegels” hatten etliche Steuerfahnder gegen eine interne Verfügung des hessischen Finanzministeriums protestiert, durch die die Beamten von Ermittlungen gegen wohlhabende Steuerpflichtige abgezogen worden waren, die ihr Geld auf verschleierten Konten im Ausland angelegt hatten. Die Fahnder vermuteten dahinter die politische Absicht, durch eine wenig effektive Steuerfahndung Hessen für ansiedlungswillige Firmen attraktiver zu werden.
Immer, wenn der Wind dreht, hat der Bürger dieser Bananenrepublik den Gürtel enger zu schnallen. Besser wäre es, er nähme ihn mal ab, um damit die Schwachmaten, die das einbrocken, gehörig zu verprügeln.
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