Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Di
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Jul '09

Bröndby verliert gegen Arm. BY

MannMannMann. Arm. Bielefeld gewinnt auch das zweite Testpiel gegen den immerhin 10fachen dänischen Fußballmeister Bröndby, was quasi eine Vorstadt von Kopenhagen ist. Kevin wer? Kerr war der Torschütze, der dem dänischen Nationaltorhüter einen einschenkte.

G 8. Club der notorischen Lügner

Erinnern Sie sich noch an die halbrunde Strandkorbidylle, die Absperrung ganz Heiligendumms gegen das blöde Volk von draußen, die Lügen um die eingeschleusten Agents provokateurs, das verfassungsfeindliche Überfliegen friedlicher Demonstranten durch Tornados, den Einsatz der Bundeswehr im Inneren (Ebenfalls ein Verfassungsbruch) und die doofen stupiden Gesichter neben Merkel im riesigen Strandkorb? Die “Umweltlügen”, das von Krokodilstränen gegenüber Geldoff und Grönemeyer abgegebene und begleitete Versprechen, Afrika “zu helfen”? Nichts von alledem ist eingetroffen. Alles entpuppte sich - wie fast immer bei Politikern - als inszenierter Popans.

troetet letDie Entwicklungshilfe für Afrika bis 2010 verdoppeln - diesem Ziel verpflichteten sich die G 8-Staaten bereits vor vier
Jahren in Gleneagles. Bis heute wurden aber erst ein Drittel der zugesagten Gelder ausgezahlt. Deutschland allein müsste seine
Hilfeleistungen an Afrika in diesem Jahr um 912 Millionen Euro steigern, um dieses Versprechen nicht als leere Wortblase platzen zu lassen.

Auch im Bereich Gesundheit steckten die G 8 sich ehrgeizige Ziele: 42,7 Milliarden Euro sollen bis 2011 für die Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose bereitgestellt werden. Obwohl Deutschland in Zeiten der Finanzkrise die Entwicklungshilfezahlungen nicht gekürzt hat, sind die G 8-Staaten und damit auch Deutschland weit davon entfernt, die zugesagten Gelder für Entwicklungshilfe aufzubringen. Gleichzeitig belegen kürzlich veröffentlichte Zahlen des Internationalen Friedensforschungsinstituts in Stockholm (SIPRI), dass die weltweiten Militärausgaben seit 1999 um 45 Prozent nach oben geschnellt sind und im vergangenen Jahr eine neue Rekordmarke von 1.050 Milliarden Euro erreicht haben. Die von den G 8 zugesagten 15,3 Milliarden Euro, die bis 2010 für Entwicklungshilfe nach Afrika gehen sollen und von denen bisher fünf Milliarden bereitgestellt wurden, sind dagegen verschwindend gering.

Vom 8. bis 10. Juli treffen sich die verlogenen Staatschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands im italienischen L’Aquila.

Almdudler? Gibt es wirklich.

Wussten Sie, dass es in Berlin einen über 1000 Meter hohen Berg gibt? Spätestens seit der Berliner Architekt Jakob Tigges ‘The Berg’ als Zukunftsprojekt für den Flughafen Berlin Tempelhof eingereicht und damit weltweit für Furore gesorgt hat, gibt es ihn:
den Sehnsuchtsort ‘The Berg’. Was die österreichische Alpenkräuterlimonade Almdudler und das neue Berliner Wahrzeichen ‘The
Berg’ gemeinsam planen, präsentierten beim Wiener Wahrzeichen, dem Riesenrad, der Berliner Architekt und Vater der kreativen Idee ‘The Berg’, Jakob Tigges und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling.
Pressemeldung von Almdudler.

Damit sind jetzt nicht die blauschwarz Quergestreiften von der Alm gemeint.

Varusausstellung verlängert

Die Ausstellung “2000 Jahre Varusschlacht - ein geschichtliches Großereignis und sein Bezug zu Ostwestfalen-Lippe” des Instituts Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld wird bis Ende August verlängert. Schwerpunkte der Ausstellung sind das Hermannsdenkmal, als allgemein bekanntes Sinnbild der berühmten Schlacht, und sein Erbauer Ernst von Bandel. Herausragendes Ausstellungsstück ist eine 1544 in Basel erschienene Ausgabe der Annalen des altrömischen Schriftstellers Tacitus. Es ist möglich, eine Literaturliste neuerer Bücher aus der Landesgeschichtlichen Bibliothek sowie verschiedene Texte zum Thema der Ausstellung, mitzunehmen. Zugänglich ist die Ausstellung im Vorraum des Instituts, Rohrteichstraße 19, zu folgenden Zeiten: Montag bis Donnerstag 8.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr. Aus einer Pressemeldung der Metropole.

Varus, Varus und kein Ende.

Angela M. : “Das bißchen Krümmel schadet doch nicht!”

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Wie Wolfgang Clement und Gerhard Schröder schon zeigten, ist die Grenze zwischen einem Lobbyisten und einem deutschen Regierungsmitglied fließend, ja in manchen Fällen soll es eine solche Grenze gar nicht mehr geben. Ein schönes Beispiel für das Zusammenwirken von Lobbyistin und Kanzlerin zeigte auch Angela Merkel auf der Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehens des Deutschen Atomforums. Sie sprach sich laut und deutlich für eine Laufzeitverlängerung bei den noch aktiven 17 deutschen Atomkraftwerken aus. Quelle: Duckhome.

Im Klartext:
Die bereits seinerzeit als Umweltministerin von Papa Kohls Gnaden nicht nur in Sachen Pfand und Atom versagende Trippeltante möchte also auch Krümmel weiterlaufen lassen. Nun ja, der Reibach für Betreiber Vattenfall ist ja auch enorm. Ihr fliegt das Ding vor den Toren Hamburgs ja auch nicht um die Ohren.

Hören wir doch mal rein, was sie sagt: “Det bißchen Krümmel, det schadet doch nicht”. Schade, auf den Bielefelder Seiten von Bündinis90Grüne findet sich bisher nichts zu dem nicht uninteressanten Thema.

Nachtrag: Eben hat die wandelnde Maultasche aus “Bade-Württeberch”, de Oettinger, im “Focus” noch eins draufgesetzt:

Oettinger nennt Krümmel „Kraftwerk mit Zukunft“

Das AKW Krümmel bleibt weiter umstritten. Der baden-wüttembergische Ministerpräsident Günther Oettinger nannte Krümmel ein „Kraftwerk mit Zukunft“. Im Falle eines schwarz-gelben Wahlsiegs kündigte er eine unbegrenzte Laufzeit von Atommeilern an.

Zum Glück redet der Kerl ja ohnehin nur dummes Zeugs und plappert meist nur die von der Chefin und den Schoßhündchen Po falla und Kauder abgesegnete Meinung nach. Laßt den Typ doch mal nächstens in der Nähe eines Ba-Wü-KKW unbeaufsicht am Neckar grasen. Aber es ist schon zhiemlich gefährlich, was die Schwarze Front da plant. Murkelchenfänchen “Politstar” zu Guttenzwerg findet ja auch “Alle bayerischen Kernkraftwerke sind sicher”. Was der Gelhaar-Bub alles so weiß. So lag er ja schon bei Opel, Schaeffler, Arcando/Quelle völlig daneben. Wer keine Ahnung hat, sollte mal das Maul zurücknehmen.

Klopfzeichen aus der Provinz

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Ein schneller Ritt in die Gegend von Kalkriese, wo Varus mit seinen Legionen angeblich Hermann d. Ch. unterlag. Kann man verstehen, hat die Gegend doch wahrlichen Provinzcharakter. Da wundert nicht, daß die weltgewandten Römer sich da verliefen. Sag jemand noch mal was über uns hier. Dagegen ist hier das brüllende Leben.

Nur mal so: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat am Freitag, 15. Mai, im Museum und Park Kalkriese das Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht eröffnet. »Es ist ein einzigartiges Projekt, das es uns erlaubt, Lehren zu ziehen«, sagte Merkel am Standort der Sonderausstellung KONFLIKT.

Was immer das auch in ihrem Templiner Fremdsprech heißen mag.

Mein Herrchen ist ja sowas von sauer

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Nur gut, daß ich nicht sprechen kann. Mein Herrchen ist ja heute sowas von sauer. Kann ja nicht damit zusammenhängen, daß ich heute Morgen eine ganze Weile nicht ins Auto einsteigen wollte. Das mach ich ja immer so. Da wird Frauchen viel Arbeit haben, ihn zu besänftigen. Also, ich hör mal gut zu und berichte Euch, was er ungefähr so vor sich hinbrabbelt:

- So´n Scheiß mit dem dämlichen Ronaldo. 80.000 Idioten im Bernabeu-Stadion, um den dicken Nacken eines Fußballers
anzugucken
- Hysterie um die Grablegung von Michael Jacksons Hülle
- Politik kriecht den Saubanken noch weiter in den Hintern. Jetzt dürfen sie legal Bilanzen fälschen.
- Der beknackte Berlusconi inszeniert Trümmer-G8-Gipfel. Pervers.
- Abwrackprämie im September alle. Die Doof-SPD will verlängern. Genial.
- Den Lokalblättchen fallen die sauren Gurken auf den Kopf. Bielefelder Bullen in Blau auf BMX-Rädern.
- Arm. Bielefeld “prüft” heute den zehnfachen dänischen Meister Bröndby. “Prüft”?

Den Rest erzähl ich Euch mal lieber nicht. Der ist nicht jugendfrei. Na wenigstens ist es draußen recht kühl. Da hat er beim Spaziergang am Nachmittag hoffentlich bessere Laune. Ich trinke jetzt erstmal was. Wasser Freunde. Nur Wasser.

Aus der Deckung: Peter Alwin Hartz labert wieder

Meine Damen und Herren,
lassen sie mich unser Konzept vereinfacht zusammenfassen:
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist lösbar – auch in der Krise – wir
müssen nur wollen. Die Ressourcen sind da – wir wissen wie es geht.
Das Konzept „Minipreneure“ ist die Antwort auf die Fragen:
-Was kommt nach der Kurzarbeit?
-Wie entwickelt sich die Transfergesellschaft weiter?
-Was hilft in und nach der Insolvenz?
-So bestehen wir große Krisen.

Aus einem Vortrag von Professor Peter Alwin Hartz vor der CSU-Mittelstandsvereinigung im bayerischen Ansbach, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und einer Geldstrafe von 576.000 Euro verurteilter Erfinder des unsäglichen Hartz 4. Die ganze unglaublich verschwurbelte, im Kern aber klar auf “Verstärkung des Druckes” abzielende Rede, liest sich hier.

Unglaublich, daß so einer von der CSU geholt wird und das Maul wieder aufmacht. Ein dummer Oberschwätzer vor dem Herrn. Die CDU wird sich sicher ab Oktober gerne wieder seiner Dienste als “Unternehmensberater und Menschenschinder” annehmen, hat sie doch zur GAZgerd-Zeit freudig im Bundesrat dem ganzen Dreck zugestimmt, ja noch auf Verschärfung bestanden.

Gelbe Front steht nicht zu Möllemann-Taten

Die nordrhein-westfälische FDP wird gegen den Strafbescheid von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) Klage erheben. Das hat der Vorstand der Partei nach Informationen vom Montag Abend beschlossen. Wegen mehrfacher Verstöße gegen das Parteiengesetz zur Zeit des FDP-Landeschefs Jürgen W. Möllemann soll die Landespartei insgesamt 4,6 Millionen Euro zahlen. Der Betrag übersteige bei weitem die erwartete Strafe, heißt es bei den Liberalen. Jetzt müssen die Gerichte klären, ob das Strafmaß angemessen ist.

Aha. Da hatte 18%-Flieger Möllemann also damals richtig Scheiße mit nazibraunem Geruch gebaut und jetzt steht die Gelbe Front nicht einmal dazu? Schönes Rechtsverständnis. Parteiengesetze gelten eben nie für die unmittelbar aktuell Betroffenen. Oder? Wenn das Strafmaß dem eigenen Gutdünken nicht passt, wird solange geklagt, bis es passt. Macht ungeheueren Eindruck beim Urnenpöbel.

Schildaeske Steinstaubposse

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Die an Possen reiche Geschichte des chinesischen Altstadtpflasters der kleinen geduckten Metropole unter der Sparrenburg ist um eine weitere Facette reicher. Unter Führung von Meister Bernhard Pehle vom Amt für Verkehr klatschte man eine weiße Steinmehlmischung auf den Boden, um die Fugen zu füllen. Da der erwartete Regen ausbleb, zogen weiße Wolken durch die Altstadt und sorgten für dementsprechend dekorierte Böden in den anliegenden Geschäften. Andernorts macht man das so, daß gleich mit einem kräftigen Wasserstrahle geschlemmt wird. Aber Schilda an der Lutter macht vieles anders und vor allem meist zum Gespött der Nation.