Archiv für den Monat: Juli 2009

Hammer Mühle geschlossen

…wie ich schon dieser Tage bemerkt habe, scheint die Pinte „Hammer Mühle“ geschlossen zu sein. Eigentlich etwas schade, da sich die unterdurchschnittliche Pinte schonmal dazu eignete, mal eben etwas zu unternehmen oder ein Radler zu trinken. Bei dieser Gelegenheit konnte man immer, gerade an den warmen Tagen, ein paar Jogger oder Radfahrer beobachten. Ich lasse mich mal überraschen, was bzw. wie das Gebäude in zukunft genutzt werden wird. Achja, am Rande erwähne ich einfach mal, dass die Wohnung im ersten Obergeschoss vor etwa einem halben Jahr zur Vermietung ausgeschrieben war.  Have a nice day.

Aus für Labskaus?

Kraft Herkunft gehöre ich ja zur Zielgruppe jener recht unappetitlich-gemanscht aussehenden Tellerware, die „Labskaus“ heißt. Wichtigster Bestandteil ist Corned Beef. Ich habe die Leib – und Magenspeise ja weder als KInd noch heute besonders gemocht. Vor allem nicht mit roter Beete. Jetzt kam folgende Meldung, die meine Labskaus-Phobie eindeutig stärkt:

Bei 13 von 15 vom Landeslabor untersuchten Proben, die als Corned Beef gekennzeichnet waren, war der vorgeschriebene Anteil an Muskelfleisch ohne Fett und Bindegewebsanteilen unterschritten. Zudem beanstandeten die Kontrolleure mehr als die Hälfte der Proben wegen fehlerhafter oder fehlender Kennzeichnung von Zusatzstoffen. Nur eine einzige Probe war einwandfrei.

Herrlich, was unsere Lebensmittelgauner da so alles in Dosen verpacken. Hunde und Katzen bekommen oft besseres Essen. Wer aber mal aufmerksam in Einkaufswagen und – körbe schaut, kriegt die Erklärung geliefert:

– es muß „viel“ sein
– es muß „superbillig“ sein
– es muß meist extrem süß sein
– es muß schrecklich unnatürliche Farben
– und es muß in das „Geiz ist geil“-Schema passen

Dann könnte man auch locker Corned Beef aus Schabefleisch machen und all die schönen Fleischreste auch noch verwerten. Sag bloß nicht „Schnitzel“ zu einem „Toastie“. Sonst erschießt Tilmanns Dich.

Von der Leyen schmeißt aus ihrem Glashaus mit Dreck

Supi. Ausgerechnet die Chefzensora des deutschen Web, diese selbsternannte penetrante Alles-und-Jedes kommentierende unsägliche Tante mit dem „Zeitfenster“ auf WDR 2 reißt den Mund zum Thema „Schmidt-Dienstwagen“ auf:

Ursula von der Leyen hat kein Verständnis für ihre Kabinettskollegin Ulla Schmidt: Die Affäre um deren Dienstwagen schade dem Ansehen der Politik. Und weiter: Die rechtliche Lage zu kennen reiche nicht. Sie selbst habe im Urlaub noch nie den Dienstwagen genutzt, so die Familienministerin.

Hamburg – In der Dienstwagenaffäre gerät Ulla Schmidt auch innerhalb der Bundesregierung unter Druck: Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) äußerte sich kritisch zu ihrer Kabinettskollegin. Dem „Hamburger Abendblatt“ sagte die CDU-Politikerin: „Dem Ansehen von Politik schaden solche Diskussionen wie jetzt um Frau Schmidt immer.“

Soso. Die Frau, die Einsicht in ihr Fahrtenbuch „aus Datenschutzgründen“ verweigert, mit Stuß und falschen Behauptungen die Internetzensur in Deutschland vorantreibt, kommentiert. Schon grandios, was da in Berlin-Mitte auf Regierungsstühlen hockt.

Halten wir doch der so superigen Supersuperfrau aus Hannover mal den „Stern“ vom 08.01.2009 vor, in dem es um ihre extensive Dienstwagenfahrerei geht:

Doch im Auto spare sie Zeit und Geld, außerdem könne sie besser auch „vertrauliche Telefonate“ führen, argumentiert das Ministerium. Zudem fielen die „weit auseinander liegenden Fahrten“ zwischen Ministerium, Bahnhof und Wohnhaus weg. Das Haus freilich liegt nur 18 Kilometer vom Hauptbahnhof Hannover entfernt. Und vom Ministerium zur nächsten ICE-Haltestelle sind es 2,4 Kilometer.

Von der Leyen lässt noch aus einem anderen Grund mehr Kilometer fressen als unbedingt nötig. Denn ihre beiden Fahrer wohnen nicht am Hauptsitz des Ministeriums in Berlin, sondern in Bonn, wo die Behörde einen zweiten Sitz unterhält. Bevor die Chauffeure die Ministerin morgens zu Hause abholen, müssen sie erst rund 330 Kilometer Anfahrt bewältigen – und abends auf dem Heimweg noch einmal dieselbe Strecke zurücklegen, wenn die Ministerin selbst schon glücklich bei ihren Lieben ist.

Demenz, Frau Ministerin? Weitere Informationen können Sie ja hier nachlesen. Lügen haben eben kurze Beine und körperlich sind Sie ja eher ein Zwerch, wie die Bielefelder sachen. Wie erklären Sie das übrigens Ihren Kleinen im „Zeitfenster“ beim abendlichen Kerzenlichtflöten mit Kamillentee und Schnittlauchbelegten Dinkelbroten?

Greisiger Jehova-Überfall in BI

Ging grad über diverse Dienste:

Ein 82-jähriger Mann, der mit einer Maschinenpistole bewaffnet war, störte eine Versammlung der Zeugen Jehovas in Bielefeld. Zwei Gemeindemitglieder konnten den Greis überwältigen. In seinem Auto wurden weitere Waffen entdeckt. Bielefeld – Ein mit einer Maschinenpistole bewaffneter 82-Jähriger hat in Bielefeld eine Zusammenkunft der Zeugen Jehovas gestört.

Ein Ordner hatte den Mann, der sich mit einer Mütze maskiert hatte, durch die geöffnete Tür kommen sehen und die 81 Mitglieder der Religionsgemeinde im sogenannten Königreichsaal gewarnt. Die Menschen brachten sich durch den Notausgang in Sicherheit. Wie die Polizei mitteilte, betrat der bewaffnete Mann das Gebäude kurz, verließ es dann aber wieder. Zwei Männer überwältigten den Greis, der auf dem Weg zu seinem Auto war, die Polizei nahm ihn fest. In seinem Auto wurden ein Messer und ein Samuraischwert gefunden, außerdem drei volle Magazine für die Maschinenpistole. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Nachtrag auf NW online:

Bielefeld (jr/red). 81 Menschen sind am Donnerstagabend in Bielefeld-Sennestadt möglicherweise einem verheerenden Amoklauf nur knapp entkommen. Gegen 20.45 Uhr drang ein bewaffneter 82 Jahre alter Mann aus Halle in den Versammlungssaal der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ein. Er hantierte offen mit einer Maschinenpistole und hatte noch andere Waffen bei sich.

Mein Chott, wat haste da wieder angerichtet?

Momentaufnahme Bankencasino

Die US-Finanzindustrie bekam gigantische Staatshilfen zum Überleben – hat aber fast ein Fünftel des Geldbetrags für üppige Bonuszahlungen an die eigenen Manager ausgegeben. 32,6 Milliarden Dollar an Prämien wurden nach neuesten Zahlen ausgeschüttet.

Jetzt noch ganz schnell in den Kasinos mit dem Namen „Bank“ hinten dran anheuern. Is wieder reichlich Suppe da. Wer zuerst kommt, kassiert zuerst. Die Politik steht schon bereit und sorgt gerne und sofort für Nachschub. Bitte nicht so sehr drängeln, noch sind nicht alle Villen, Learjets, 500PS-Kuh 7, Porsche ausverkauft! Hat Dreck, unsägliche und schmarotzender Abschaum einen Namen und Gesicht? Klar. Siehe oben.

Was tut eigentlich der, dem sie „kann übers Wasser gehen, Lahme heilen, Kranke kurieren“ zuschrieben, dagegen? Nichts. Beide Teleprompter sind kaputt.

Jetzt also auch noch „Wunderweib“

Dekorieren, basteln und verschönern: In unseren Deko-Videos zeigt Ihnen Dekoexpertin Syntje, wie einfach das geht. Ob kleine Mitbringsel, stimmungsvolle Windlichter, die perfekt gefaltete Serviette oder eine Pinnwand zum Ordnung schaffen – alles Schritt für Schritt erklärt in unseren Videos.

Einfach kurz nebenbei angucken, sich inspirieren lassen und zuhause in Ruhe nachmachen!

Viel Spaß beim Basteln – und übrigens: es entspannt herrlich!

Eine kleine, niedliche Passage aus „Wunderweib“. Einer neuen Webseite des Bauer-Verlages. Wer das ist? Och, zum Beispiel „Adel exclusiv“, „Echo der Frau“, Das Neue Blatt“, „Tina. Für die Frau von heute“. Schon ein großer Verlag, wichtzig eher nicht, da Großmeister der Trivialität.

Nun also „Wunderweib“ im WWW. Wie es aussieht, muß FrauMann das nicht lesen. Kennt man alles schon. Bis auif die online-Meldungen von „Adel exclusiv“. Schließlich muß man doch wissen, welche Fürze heute wieder von der Burg Guttenberg kommen.

Arm. BI gegen Hasenhüttl

p1040389.JPG

Nun gilt es. Morgen geht es für den Edelzweitligisten aus der Metropole gegen Unterhaching im DFB-Pokal. Die schönere und besere Hälfte sagt ja immer, der „Pokal habe seine eigenen Gesetze“. Klar. Stimmt. Aber Arm. Bielefeld ist immer wieder in der Lage, sie auszuhebeln. Drei wichtige Männer fehlen den Almdudlern, sagen sie.

Wenn am Samstag (01.08., 15.30 Uhr / live bei Sky, Ausschnitte ab 18 Uhr in der ARD Sportschau) Bundesligaabsteiger Arminia Bielefeld im Generali Sportpark seinen Pflichtspielauftakt feiert, dürfte den Ostwestfalen eine knifflige Aufgabe bevorstehen. Haching war bereits im vergangenen Jahr nahe an einer Überraschung, als der SC Freiburg in einer unvergessenen Regenschlacht als Sieger vom Platz ging. Sagen die Hachinger auf ihrer Homepage. Hasenhüttl heißt der Trainer des Drittligisten. Dann haut ihm mal das Hüttl voll, ihr Almdudler.

Abwrackprämie läßt Autohändler straucheln

Die für Neuwagen-Käufer so lukrative Abwrackprämie erweist sich für immer mehr Autohändler als existenzgefährdend. Wie das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 30. Juli) berichtet, sind rund 3.000 Händler für den Staat in Vorleistung gegangen und haben die Abwrackprämie beim Neuwagenverkauf direkt an den Kunden weitergegeben. Vielen droht nun die Insolvenz wegen mangelnder Liquidität. „Die Branche war in einem Goldrausch, der bei manchem jede Vernunft besiegt hat“, erläuterte
Helmut Blümer, Sprecher des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gegenüber ‚impulse‘ und fügte hinzu,
„spätestens im Herbst wird es jede Woche ein paar Insolvenzen geben“.

Die Abwrackprämie habe der Branche gut getan, aber „der Boom ist vorbei“, so Blümer. Von den zwei Millionen Anträgen, für die die Haushaltsmittel reichen, sind über 1,6 Millionen Anträge gestellt. Es gehe jetzt mit der Konsolidierung weiter, die im Dezember letzten Jahres durch die Prämie unterbrochen wurde. Experten rechnen deshalb damit, dass die Nachfrage nach Neuwagen im nächsten Jahr extrem einbrechen wird. Soweit die Meldung. Und nun stell Dir einfach vor, Du schuldest dem Staat 1 Euro. 1 Euro, was ist das schon. Es würde dem Staat immerhin genügen, Dir die Tür eintreten zu lassen oder Deine Konten zu sperren, um ihn einzutreiben. Umgekehrt sind auch in der Metrope und Drumherum eine Reihe von Händlern betroffen. Namen nennen wir hier natürlich nicht.

Frank-Walter S. beweist „Mut zur Frau“

Da hat der SPD – Kandidat Frank ohne Walter Steinmeier aus dem Lippischen heute nun sein SPD-Kompetenzteam vorgestellt. Überwiegend Frauen. Auf den ersten Blick neutral gesehen ausgewiesene FachFrauen/Männer.

Was den nasalierenden Hampelmann in der Merkelschen Schleimspur, Herrn Po Falla, nicht an bekannt dummen verbalen Ausfällen hindert:

Aus Sicht der CDU hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit der Vorstellung seiner Mannschaft einmal mehr den Beweis geführt, dass die SPD „eher als Oppositions-, denn als Regierungspartei“ handele. „Schattenkabinette und Kompetenzteams – das sind die typischen Instrumente der Opposition“, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla den Pressediensten.

Einer der Umfragefritzen – infratest Dimap, deren Zahlen auch häufig zweifeln lassen – haut natürlich grade heute noch einen drauf:

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend ist der Abstand zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier in der sogenannten Direktwahlfrage so groß wie nie zuvor. Könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, entschieden sich aktuell 60% (+3 gegenüber Anfang Juli) für Angela Merkel (CDU). Für SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier entschieden sich nur 25% der Befragten (-2). Das ist der niedrigste bisher gemessene Wert für Steinmeier. Der Abstand beträgt 35 Prozentpunkte.

Die „Direktwahlfrage“ ist sicher eine der bescheuertesten Fragen, die man stellen kann. Seit wann sind Kanzler/Vizekanzler direkt wählbar? Eben. Mich wundert, das unsere Traumfrau und demnächst Kaiserin Angela Dorothea „IM Erika“ nicht über 100% bekommt. Das wäre doch in toller Tradition und paßt zu der Dame. Was wir wählen dürfen, ist grade mal die Hälfte der Reichstagsbesetzer. Alles andere bestimmen die paar Hanseln in den Parteien: Je knapp über 500.000 in den beiden fast inhaltlich deckungsgleichen „Volks“parteien, ca. 50 – 60.000 bei FDP/Grüne.

Die Wahl heißt letztendlich: Pest oder Cholera. Oder beides im vorteilhaften Doppelpack? Vier völlig verkorkste verlorene Jahre lassen grüßen und lassen einen durchaus Sympathien mit Leuten entwicken, die die Nase vom Wählen voll habe.

FH Bielefeld im Elsbach Haus Herford

Modenschau – Modemagazin – Ausstellung

Am 28. und 29. August 2009 lädt das Elsbach Haus in Herford zu einer ganz besonderen Modeveranstaltung ein.
Studierende des Fachhochschule Bielefeld präsentieren an diesem Wochenende Ihre Modeprojekte die unter der Leitung von Professorin Willemina Hoenderken und Professor Kai Dünhölter entstanden sind.
In den einzigartigen Räumlichkeiten des ehemaligen Industriegebäudes des Elsbach Hausen in Herford werden diese in Szene gesetzt.

Programm:
28. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazin Release

29. August 2009 18:30 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

29. August 2009 21:00 Uhr
Modenschau, Magazinverkauf

28. August 2009 bis 5. September 2009
Ausstellung der Moderäume – JAB Anstoetz und die FH Bielefeld

Eintrittskarten über die Kartenvorverkaufsstellen der NW Bielefeld und der NW Herford

Der Kunde hat die Pflicht, der Politik Folge zu leisten.

10. Nutzung von Daten

– 10.1. Generell stehen alle Kundendaten der Politik zur freien Verwendung zur Verfügung.

– 10.2. Die Politik stellt keinerlei Daten zur Verfügung (weder Fahrtenbücher noch Sitzungsprotokolle noch Geheime Absprachen mit der Wirtschaft). Dies dient der inneren Sicherheit.

Auszug aus „Die AGBs der Politik„, die Ralf Schwartz auf dem Blog „mediaclinique“ einfach mal frech ein wenig an die aktuelle Situation der Berliner Selbstverherrlichungsjunta und ihrer Helfeshelfer/Lobbyfreunde/Zuträger/Vertuscher angepaßt hat.

Lange Gesichter sicher auch draußen in Dalbke

Schwerer Schlag für Deutschlands Maschinenbauer: Die Schlüsselbranche steckt in der Dauerkrise fest, die Aufträge sind im Juni erneut eingebrochen – um 46 Prozent. Der Verband rechnet mit gewaltigen Umwälzungen: Allein in diesem Jahr sollen bis zu 60.000 Jobs wegfallen.

Die Pressemeldungen des Verbandes sprechen eine deutliche Sprache und konterkarieren alle im Vorfeld der Butawahlen bewußt ver- oder gefälschten Konjunkturmeldungen und Messungen am Pulsschlag der Konsumenten. Es sieht ganz schlicht und einfach beschissen aus. Draußen in Dalbke bei Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister macht man sich aus da nichts vor und wird Schlüsse daraus ziehen müssen. Erstaunlich nur, wie „namhafte Institute“ und „Experten“ sich dazu hergeben, an den Zahlen zu drehen, zu schrauben, zu polieren und zu feilen, nur, um die herrschende Junta in ein positives Licht zu rücken, das sie in keiner Weise verdient hat. Die allzu dünne Begründung „Banken – und Finanzkrise“ allein genügt da wahrlich nicht. Es sind in Vorfeld und in der Bewältigung massivste Fehler gemacht worden. Jetzt wird noch bis zur Wahl zum Schein gewurschtelt. Aber dann werden Angela Dorothea und Mundschenk Wuido Gesternschwelle schon aufräumen. Mit den Kurzarbeitern zum Beispiel. Die gehören in eine anständige Arbeitslosigkeit,. Damit Hartz IV so schnell wie möglich greifen kann. Jawoll.

Der trinkbare Mozart

p1040385.JPG

Die Hersteller alkoholischer Betäubungsmittel sind ja in unserem Raum auch nicht mehr in der hohen Zahl früherer Jahre oder Jahrzehnte vorhanden. So ist der berühmte Schnapsdorfname „Schlichte“ in „Schlichte und Schwarze“ mit Sitz im nahen Oelde aufgegangen. Irgendwie fällt denen aber immer noch was ein, was die folgende Pressemeldung belegt. Kleine Anleihe beim Zauberflötenkompositeur und schon gehts:

Produktlaunch von neuer Spirituose während der Deutschen Cocktail Meisterschaft am 7. August 2009. Mozart Dry gilt
schon jetzt als die größte Innovation des Jahres. Kristallklare Spirituose zu 100% destilliert aus Schokoladen-Mazerat.

Die Mozart Distillerie aus Salzburg gilt schon lange als Vorreiter für Schokoladen Spirituosen. Nach vielen Jahren der
Spirituosen-Grundlagenforschung mit Unterstützung des Österreichischen Forschungs-Förderungsfonds wurde eine echte
Innovation zur Marktreife entwickelt: Mozart Dry Chocolate Spirit 40% vol.alc.

Die nach jahrelangem Experimentieren ausgewählten Rohstoffe und das spezielle Destillationsverfahren führen zu diesem klaren
Erzeugnis mit langanhaltendem bitter-süßen, reintönig-schokoladigem Nachgeschmack. Bestätigt wurde auch die Durchsetzungskraft als Basisspirituose von Mozart Dry in Mixdrinks aller Art durch Peer Groups von Barkeepern und Mixologen. Voranging ging es den Bartendern um das so genannte ,Food Pairing‘, eine fast schon wissenschaftliche Verknüpfung von verschiedenen Aromen. Die Ergebnisse waren ebenso überraschend wie kreativ: gerade Kräuter, Früchte und Gewürze konnten mit den Schokoladenaromen von Mozart Dry harmonisch verbunden werden. Vom 7. bis zum 11. 8. kann Mozart Dry auf der CHOCtails Bar Tour in 4 Berliner Bars in kreativen Drinks verkostet werden.

Die Mozart Distillerie GmbH ist Markeninhaber der Mozart Schokoladen Spirituosen. Seit 2006 werden die Mozart Spirituosen von
Schwarze & Schlichte (Oelde) erfolgreich in Deutschland vermarktet.

Na dann Prost!

Zensurulla macht das Fahrtenbuch gar nicht erst auf

Man darf nun gespannt sein, ob Angela Merkel den Tagesausflug mit dem Steuerzahler-Jet von Südtirol nach Sylt auch privat aus der eigenen Tasche bezahlen wird. Historiker sollten da später einmal nachschauen. Denn die Qualitätsmedien erwähnen diese teure Privatreise bislang mit keinem Wort.

Nun gibt es parallel zur „Dienstwagen-Affäre“ der Ulla Schmidt (SPD) noch eine weitere äußerst pikante „Dienstwagen-Affäre“ – und zwar bei der Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Diese kontrollfreudige Dame, die von ihren Gegnern nur noch „Zensursula“ genannt wird, verweigert weiterhin die Einsicht und Kontrolle der Fahrtenbücher ihrer Dienstwagen. Unter anderem wegen der „Vielzahl von personenbezogenen Daten“ in diesen Fahrtenbüchern argumentiert die Ministerin, sei eine Einsicht leider nicht möglich. Der Datenschutzbeauftragte des Bundes ist entsetzt. Das Argument der Frau von der Leyen können künftig dann wohl all jene, die Dienstreisen abrechnen müssen, unter Berufung auf die angeblich so seriöse Frau gegenüber dem Finanzamt nutzen: Einsicht ins Fahrtenbuch? Aus Datenschutzgründen abgelehnt! Frau von der Leyen, eine Tochter des früheren niedersächsischen Ministerpräsidenten Albrecht, hat offenbar vor der Wahl ein Interesse daran, dass manche Dinge nicht an die Öffentlichkeit kommen: Früher fuhr sie mit der Bahn vom heimatlichen Niedersachsen in ihr Büro nach Berlin, heute hat sie vom Steuerzahler finanzierte Limousinen mit Chauffeur. Ihre Familie ist eine der großen EU-Agrarsubventions-empfänger in Deutschland. Und ihr geschätzter Bruder, Hans-Holger Albrecht, der Schwarze öffentlich bei einer Ansprache als „Nigger“ titulierte, verdient sein Geld unter anderem mit Online-Kasinos und Pay-TV-Sexfilmchen. Vor der Wahl möchte die Familie aber eher nicht, dass Journalisten da im Familiennetzwerk einmal genauer hinschauen. Wohl auch nicht bei den Fahrtenbüchern. Deutsche Qualitätsjournalisten verstehen das offenbar – ducken sich und schauen brav weg. Quelle ist der von mit ansonsten nicht sonderlich geschätzte Kopp-Verlag.

Erstaunlich aber am Tun der ansonsten ebenso blindwütig wie fachlich wertfrei mit Zensur umgehenden Dame aus Hannover ist die Großkotzigkeit, mit der sie zu Werke geht. Kein Wort über das Tun der Niedersächsin mit der Familiennähe zum rechten Rand in den SpringerMohnBertelsmannBurda-Blättchen der Republik.

BI gut versteckt im kommunalen Gebührenmittelfeld

1_uebersicht_abwassergebuehren201-kopie.jpg

Um schlappe 8,2 Prozent ist die Abwassergebühr in Bonn im Vergleich zwischen 2008 und 2009 gestiegen. Das ist eigentlich schon ärgerlich genug. Doch es geht noch schlimmer: Die Gebühren könnten eigentlich gesenkt werden und zwar um satte 25 Prozent, erklärt der Bund der Steuerzahler NRW (BdSt NRW).

Bereits zum 18. Mal hat der Verband alle 396 Kommunen zu ihren Abwasser- und Abfallgebühren befragt. Zugleich wurden die Haushaltspläne einiger Kommunen unter die Lupe genommen. Aus dem Bonner Etat geht folgendes hervor: 2009 wird die Stadt 66,16 Millionen Euro Abwassergebühren einnehmen. Der Gesamtaufwand für die Abwasserentsorgung beträgt laut Haushaltsplan jedoch nur 48,06 Millionen Euro. Sprich: Die Stadt erzielt einen Überschuss von 18,1 Millionen Euro, das sind 27 Prozent der Gesamtgebühren. Ohne Not könnte man in Bonn die Gebühren also um mehr als ein Viertel reduzieren.

Die Metropole versteckt sich im Gebühren-Riesenzahlenwerk da, wo sich Bielefeld immer versteckt: Im unauffälligen Mittelfeld.

Und das sollen wir kleinen Geister glauben?

p1040384.JPG

Die beste aller Kanzlerinnen, die je auf dem Thron in Berlin-Mitte saß, hat was abgelassen. Keine Maut, keine Mineralölsteuererhöhungen, kein Tempolimit. Nur Friede, Freude, Eierkuchen, ein bißchen Afghanistangeballere, ansonsten wird Guido, der Mundschenk der Kaiserin, schon dafür sorgen, daß die Umverteilung von unten und aus der Mitte nach ganz oben sich noch ein wenig beschleunigt. Im Casino ist nämlich wieder reichlich Steuersuppe und billig gedrucktes Geld da. Der Markt wird das schon richten, wie wir in der „Krise“ so wundersam feststellen durften. Tata zwar nicht, aber die Marktgläubigen werden schon weiter an ihrer Messe lesen. Hoffentlich bleibt da noch Platz für KTzG, den ObersupidupiPolitikSenkrechtSuperstar aus Froanken. Wäre schade, wenn wir seinen gequirlten geschwurbelten tiefgreifend fachwissensfreien Sätzen nicht mehr lauschen dürften.

Kein anderes Bier. Wie das Kanzler. So das Land. Allein, mir fehlt der Glaube. Im Notfall können wir ja mit der Schweinegrippespritze im rechten Oberarm linkshändig Kuchen statt Brot essen. Es lebe der absolute Feudalismus. Kaiserin, wir folgen Dir. Blindlings.

PiechPorschen würden die nie

p1040383.JPG

Und es war Sommer ….

Meine Herrn, da denkste, wunder was die NW da über die Bielefelder Oetkers aufgegabelt hat und was liest man im Innenteil? Einen ellenlangen Aufguß all dessen, was wir von den Puddingrührern der Metropole wissen. Auch, daß Biene Maja, die Witwe des letzten Patriarchen Rudolf-August O. über ihre Kinder gluckig wacht, ist ja nicht wirklich neu. Sei ihr gegönnt. So entpuppt sich denn der „Gestörte Familienfriede bei den Oetkers“ eher wie das Läuten eines journalistischen Glöckchens im tiefen Sommerloch.

Kannste schreiben, wie Du willst: Die Oetkers werden niemals PiechPorschen.

Westfalen-Blatt mit zweierlei Maß

Bloß nicht nachlassen! Das Opfer ist angeschlagen, bald ist es soweit. Jetzt liegt sogar der Rücktritt drin. Denn Ulla Schmidt will vorerst dem Regierungs-Team des SPD-Kanzlerkandidaten nicht angehören. Ist also doch was dran an den Vorwürfen? Nichts ist dran! Die Gesundheitsministerin hatte Pech, dass ihr der Dienstwagen am Urlaubsort gestohlen wurde. Wäre das nicht passiert,
wäre in zwei Monaten keine Bundestagswahl oder hätten wir in diesem Sommer richtige Probleme, würde es niemanden interessieren, dass diese Bundesministerin mit der Staatskarosse in Alicante urlaubt. Natürlich kann man sich vortrefflich darüber aufregen, dass eine Ministerin, die so viel Geld bekommt, ein so teures Auto, und dann noch mit Fahrer… Es steht ihr aber zu. Ob das nicht alles zu teuer ist? Alles kann neu geregelt werden. So wäre zu überlegen, auf gepanzerte Limousinen für alle Minister und Kanzler zu verzichten. Ist billiger. Oder auf den Fahrer, jeder hat einen Führerschein. Das spart. Oder auf Personenschutz. Niemand will einem Minister an den Kragen. Wenn doch, fragen alle, wie ein Minister allein, im eigenen Wagen. Wie dumm! Genau.

Liebes Westfalen-Blatt. Ganz so einfach sollte Euch aus der SchwarzGelben Ecke das Zurückrudern im Falle Ullallallla ja nun auch wieder nicht gelingen. Schließlich war es die Phalanx der SpringerBertelsmannMohn-Medien, die Zeter und Mordio schrie und geflissentlich Angela Dorotheas Flug per Lear zum privaten Buchsigniertermin vor 2000 beigen Windjacken auf Sylt erst gar nicht erwähnte. Kommentiert also bitte nicht nur den Splitter UIlla sondern auch den Balken Angela Dorothea. Es ist weder da noch da sauber gelaufen im Sinne dessen, was uns die Mitglieder der Berliner Junta tagtäglich mit erhobenenem Zeigefinger predigen. Wäre Ulla in einer anderen als der Schrumpfvolkspartei, der sofortige Rücktritt wäre die Mindestforderung der neoliberalen Kampfpresse.

Meldung des Tages: Das Ullacar ist wieder da

Der gestohlene Dienstwagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) ist wieder da. Er wurde, wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf spanische Behörden berichtet, am Dienstagabend in der Nähe ihres spanischen Urlaubsorts Alicante wiedergefunden. Die Diebe der Mercedes-S-Klasse-Limousine hätten offenbar wegen der erhöhten medialen Aufmerksamkeit das Interesse an dem Wagen verloren, hieß es. Nach ersten Erkenntnissen ist das Auto im Wert von rund 100 000 Euro unbeschädigt. Die Beamten des BKA, die an die Küstenstadt Alicante beordert wurden, seien bereits informiert. Die SPD-Ministerin Schmidt
reist am Mittwoch zurück nach Deutschland.

Na, ist das nicht eine wirklich tolle Nachricht? Dann können wir ja das Sommerloch schließen und uns mit Angela Dorotheas privatem Learjetflug zur Vorstellung ihres neuen Buches auf Sylt widmen. Gähnnnnnnnnnnnnnnnnn. Oder ein bißchen CDU/CSU/FDP/GRÜNE/LINKE/PIRATEN „bashen“, wie es in Neusprech heißt.

Wenn Bukarest Rechnungen online mitlesen will

Stell Dir vor, Du kriegst Deine monatliche Rechnung für Dein Internet von der telekom elektronisch, also online. Dann greift heimlich irgendein Bukarester Schwachkopf aus dem EU-Land Rumänien auf Deinem Rechner darauf zu. Geht nicht? Kann ja nicht sein? Und ob. Die EU plant sowas und noch ganz andere Dinge, wenn die Nationalstaaten erst einmal im grandiosen Lissabon-Vertrag gekippt sind, über den wir ja dank Kanzleuses „Nein“ als Volk nicht abstimmen durften und die Reichstagsinsassen abstimmten, aber nicht kapierten, was da wirklich drin. Bei „Heise“ finden sich dazu ein paar Sätzchen:

Während die Wogen um die Weiterreichung europäischer Bankdaten an US-Behörden hochschlagen, blieb es um ein EU-eigenes Projekt bislang still. In ihrem schon im Januar veröffentlichten Vorschlag (PDF-Dokument) zur Vereinfachung der Rechungsdirektive sieht die EU-Kommission ein länderübergreifendes Kontrollrecht vor.

§ 249 dieses Entwurfs erlaubt den „zuständigen Behörden“ eines Mitgliedlandes, auf Online-Rechnungen von Bürgern und Firmen in anderen EU-Staaten zuzugreifen, sie herunterzuladen und zu „benutzen“. Bezeichnenderweise erstreckt sich diese Regelung nur auf digitale Dokumente – ein erklärtes Ziel der neuen Direktive ist es jedoch, elektronische und papierne Rechnungen gleichzustellen.

Widerstand regt sich bislang nur beim Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Er glaubt, dass dieses uneingeschränkte grenzüberschreitende Recht über die üblichen Regeln der Verwaltungszusammenarbeit hinausgehe. Bis heute gebe es keine Regelung, die es einem EU-Staat erlaubt, Bürger eines anderen EU-Staates zu befragen oder ihr Eigentum zu durchsuchen. Der Vorschlag führe jedoch letztlich eine elektronische Durchsuchung ein. Zudem sei schwer vorstellbar, wie man auf elektronische Rechnungen zugreifen könne, ohne dabei andere Dokumente ohne direkten Bezug zu dieser Nachforschung zu bemerken.

Der Finanzausschuss des Bundestages hat zu der geplanten Direktive keinen Kommentar abgegeben. Die Bundesregierung denkt nach eigenem Bekunden noch nach, da für sie „der Abbau von Bürokratiekosten und die Bekämpfung des Umsatzsteuerbetrugs gleichwertige Ziele“ seien. (ck/iX)

Was für ein Glück, daß wir das Meiste, was die Brüsseler Hirnakrobaten auskochen, nicht unmittelbar und direkt mitbekommen. Aber sie arbeiten heftig daran.

V-Mann Josefs DB-Supertrouperbilanzentricks

Die Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsektors sind um 35 Mrd. Euro oder 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. Was aber niemand nachgerechnet hat, wieviel mehr an Zinserträgen aus dem geschrumpften Geschäft erwirtschaftet wurde. Während die Banken sich über 12 Monate Geld für ein Prozent bei der EZB leihen, sind die Firmen näher bei 10 als bei 6 Prozent.

Wer ein ganz klein wenig Bilanzen lesen und beurteilen kann, was sich der Schweizer Kleingauner und „Berater“ der Kanzlerdarstellerin an der Spitze einer Deutschen Bank da zusammenfaselt und trickst, weiß, wie lang eigentlich die Nase des Vorstehers des Frankfurter Bankinstitutes sein müßte. Wer nicht ganz durchblickt, liest hier nochmal nach, wie wunderbar der Josef übers Wasser laufen und auf dem Seil überm Abgrund steppen kann.

Wer nicht beim „Final Cut“ dabeisein möchte, setzt (sich) nicht mehr auf eine Deutsche Bank.

Mein Gott, ist das spannend…

p1040382.JPG

Booooaahhh äh. Wahnsinn. Der Pit und der Bernd im Fährnsähn. Lokal. Mit Standleitung nach Nu Jork. Muß man das gucken? Die beiden sind doch real schon sowat wie Schlafdröpskens auf Beine. Fehlt nur noch, das einer von denen aufsteht und ruft: „Yes. We kän“.

Warum klaute keiner Merkels Learjet auf Sylt?

Soso. Frau Kanzlerin war also kürzlich privat auf Sylt. Mit einem Learjet „Challenger“ der Flugbereitschaft. Sie hat ihr neues Buch vorgestellt. Erstaunlich, wie schnell Artikel darüber aus der SpringerMohnBertelsmannRegierungspresse verschwanden. Auch im Web ist da wenig zu recherchieren.

Da brauchen wir uns ja über Ullas spanischen Dienstwagenstaub nicht weiter aufregen, auch wenn ein paar linientreue Foristen verzweifelt versuchen zu unterstellen, die Flugbereitschaft hätte gar keine Learjets. Hat sie aber, das wurde nämlich nicht gelöscht.

FDP will K-TzG verdrängen

Die FDP werde im Falle eines bürgerlichen Siegs bei den Bundestagswahlen Anspruch auf mindestens drei Ministerien erheben, sagte der FDP-Finanzexperte und Bundestags-Vizepräsident Hermann Otto Solms der „Rheinischen Post“ (Heutige Ausgabe). Es habe
sich „als sinnvoll erwiesen, dass sich die Koalitionspartner in den wichtigen Politikfeldern Wirtschaft und Finanzen, Inneres und Recht
sowie Internationale Politik mit Auswärtigem Amt und Entwicklungspolitik wiederfinden“, sagte Solms.

Na, Ihr Gelben, das geht aber überhaupt nicht. Der Liebling der BUNTEN und deutscher Schwiegermuttischwarm K-TzG ist doch wie prädestiniert für das Amt des Bundeswimis: Möglichst auf Nichts festlegen, Unverbindliches sagen und ansonsten wichtig in die Gegend gucken. Abgesehen davon solltet Ihr abwarten, ob der Urnenpöbel Euch überhaupt an die Fleischtöpfe laßt.

Mehr zu dem Thema auch beim Oetinger Freidenker.

Kanzlerinland begeht ständigen Verfassungsbruch

Schon mal in Meck-Vop „gescannt“ worden? Das Bundesland, in dem der Wahlkreis der gloriosesten Kanzlerin wo gibt, liegt, ist zwar eines der allerärmsten Bundesländer, besitzt aber drei dieser Wunderkästen. Bei 49 Einsätzen wurden rund 73.000 Autokennzeichen in der Grenzregion zu Polen fotografiert und überprüft, ganz automatisch. 16 Mal gab der Fahndungscomputer laut Innenministerium Alarm. Erwischt wurden Personen, denen Eigentums- und Diebstahldelikte vorgeworfen werden, aber auch Versicherungsbetrug.

Das Fotografieren von Kennzeichen und das automatische Abgleichen mit Fahndungslisten ist keine Neuheit – aber trotzdem bedenklich. Das Bundesverfassungsgericht hatte im März 2008 die damalige Praxis der Kennzeichen-Überprüfung in Schleswig-Holstein und Hessen überprüft, für verfassungswidrig erklärt und klare Vorgaben gemacht. Ohne konkrete Gefahrenlage und ohne konkreten Fahndungsbestand dürfen die Scanner demnach nicht eingesetzt werden – zu stark sei der Eingriff in die Grundrechte.

Ach, das verstehen wir nicht. Was heißt schon „verfassungswidrig“. Wie kann man denn nur so kleinlich sein. Eine Verfassung ist doch gradezu dazu da, ständig gebrochen zu weden,. Wer kann denn schon ständig mit der Verfassung unterm Arm am Ostseeküstensaum spazierengehen? Meck-Vops „Vopo“ handelt doch nur in alter Tradition. Eben genau das, was Angela M. auch tut. „Auferstanden aus Rosinen…“.

Irgendwo hat jemand vorgeschlagen, den Artikel 1 des Grundgesetzes zu ändern: „Jeder ist verdächtig“. Ergänzung: Nur Politrobotniks nicht.

Heute sind sie fällig

p1040381.JPG

Was am Sommer immer stört, ist das schnelle Gammeln der Früchte und des Gemüses. Überall schwirren diese kleinen Mistdinger namens Fruchtfliege herum. Da bleibt gar nichts anderes übrig, als die Tomaten mit dem Mozarellakäse und den Basilikumblättern zu schichten, mit Pfeffer und Salz zu würzen und final einen guten Schuß Olivenöl drüber zu geben. Dazu frisches Ciabatta. Caprese ist fertig. Noch Fragen?

Ach, Sie kennen den Text der italienischen Nationalhymne nicht mehr? Bitteschön:

Fratelli d’Italia,
l’Italia s’è desta,
dell’elmo di Scipio
s’è cinta la testa.
Dov’è la vittoria?
Le porga la chioma,
che schiava di Roma
Iddio la creò.

usw.

Sie müssen aber weder im Stehen essen, noch die rechte Hand auf dem Herzen behalten. Merken Sie sich einfach die deutsche Übersetzung der letzten Strophe und stellen Sie sich vor, dieser Text wäre die deutsche Nationalhymne:

Wie Binsen sind jene
Die gekaufte Schwerter schwingen
Der österreichische Adler
Hat schon die Federn verloren
Das Blut Italiens
Das Blut Polens
Hat er mit dem Kosaken getrunken
Aber sein Herz ist verbrannt.

Ist Banken“rettung“ billiger und wichtiger als Kinder?

p1040380.JPG

Mein Gott, was für ein Geschrei. Jetzt kriegen die Erzieher mal ein paar Euro mehr und das Gejammere und Gezetere geht in den Kommunen los. Aber so ist das bei Politikern, die sich ja immer, stets und gerne zur „Zukunft Kind“ bekennen. Geht es dann aber wirklich darum, in diesem Sektor ein klein wenig mehr zu tun, ist man zäh wie Leder und sieht bereits den Untergang des Abendlandes am Horizont. Beim Verscherbeln von aus Steuergeldern geschaffenem Gemeindeeigentum an dubios-windige Hedge-Fonds in den USA waren sie alles andere als zimperlich. Und den Schlammassel, den die so „weitsichtigen“ Finanzakrobaten angerichtet haben, würden sie gerne unter den bereits verpfändeten Teppich kehren.

Dazu nochmal die „Nachdenkseiten„:

500 bis 750 Milliarden Euro für die Banken dagegen waren in einer Woche beschlossen und scheinen kein weiteres Problem zu sein. Und wenn wir der FDP glauben, sind auch 35 Milliarden Euro für Steuersenkungen kein Problem.

Willy Brandt sprach noch vom Rathausbalkon

p1040379.JPG

Angesichts dieser wunderbaren Meldung über „uns Angela“ erinnert sich die schönere und bessere Hälfte an einen Zahnarztbesuch am Niederwall. Just an dem Tag, als damals Willy Brandt vom „Aufstiegsbalkon“ des Rathauses vor einer unübersehbaren Menschenmenge sprach, bekam sie eine Füllung. Der Zahnarzt soll gelispelt haben: „Den Tach verchisst Du nie mehr….“. Bei Angela Dorothea Murkel läßt man sich besser einen Zahn ziehen…..

Heute erinnert das städtebauliche Kleinod „Willy-Brand-Platz“ (bis 1992 Berliner Platz) an den SPD-Kanzler und Nobelpreisträger.

Schade Angela. So zeigt Dir Dein Parteikumpel, Basketballspieler und OB-Kandidat Bernd Landgraf hinter verschlossenen Türen, wie man nicht trippelt sondern dribbelt. Wir hätten Dir gerne vor dem Rathaus mit langen schwarzen Bändern „Lebewohl“ gesagt und Dir für die vergangenen vier wundervollen Jahre Deiner so segensreichen Regentschaft über diese blühende Republik gedankt, die Du ja nun bald final an die EU in Brüssel und die USA in Washington abgegeben hast. Mit Sympathiewerten, die Jesus, den Papst und Deinen ehemaligen Landesvater Erich Honecker weit übertreffen, wirst Du uns in Erinnerung bleiben. Mit Dir verliert Joe Cocker sein mimisches Vorbild.

Cambio?

img_9532.JPG

Ab und an sieht man schon mal in der Metropole Autos mit dickem Schriftzug „Cambio. Caresharing“ durch die Metropole rollen. Was dahintersteckt, wie es funktioniert und was es kostet verrät ein Click im Netz hierauf. Ob die Geschäftsidee erfolgreich ist und wer das Angebot nutzt, weiß ich nicht.

Выпьем за то, чтобы у нас всегда был повод для праздника!*

*Trinken wir darauf, dass wir immer einen Grund zum Feiern haben!

Warum?

Weil ich grad das hier mit Vergnügen gelesen habe. (Herr Paulsen ist der, der mit Tim Mälzer damals als Letzter im Casting war. Dann haben sie den Mälzer genommen, weil der mit bloßen Händen genauso schön im Hack mantschen konnte wie das englische Vorbild „Naked chef“, Jamie Oliver).

Hа здоровье! (Na Sdarówje!)

Da fällt mir ein: Ich bin kein großer Vodka-Fan.