Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Mo
29
Jun '09

Muß ich Petra Geggus-Wiens kennenlernen?

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Petra Geggus-Wiens (welch Name) ist richtig sorgfältig. Sie hat mir geschrieben und angekündigt, daß sie schon mal den Fahrplan von hier nach Stuttgart für den Mehdorn-Expreß studiert. Das ist nett. Zwar kenne ich Petra Geggus-Wiens (welch Name) noch nicht, aber die Werbung von “Reader´s Digest” ist an schlichter Blödheit kaum zu überbieten. Wer weiß, welcher Bertelsmann da mal wieder die Adresse verkloppt hat.

Ich verzichte auf den angekündigten “möglichen Gewinn einer monatlichen Rente von € 2500,-”. Kann sich ja Petra Geggus-Wiens (welch Name) zusätzlich auszahlen lassen.

Bin ich nicht großzügig?

Die “Anstalt” schreibt

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Grün wie die Hoffnung sind die häßlichen Umschläge eine der widerwärtigsten Einrichtungen deutscher Verwaltungidiotie. GEZ heißt die Truppe aus Köln, die zwangsweise Gebühren für unverschämten Schwachsinn, Kerners, Beckmanns und Gottschalks einzieht. Und die in ihrem Einzugswahn auch schon mal gerne Personen verwechselt, Forderungen stellt, die keine Grundlage haben und Menschen durch die Lande schickt, die sie “beauftragt” hat. Nun bekommt sie Post zurück. Mal sehen, was sich daran wieder für ein Schrift-
wechsel anschließt, den man so selbst mit den Insassen einer geschlossenen psaychiatrischen Anstalt nicht führen würde. Mich gibt es nicht doppelt, auch wenn Ihr das unterstellt!

Ach, “Ehrenamtliche” gibt es auch noch?

Millionen Menschen kennen die Situation: Im Verein stehen Vorstandswahlen an, aber viele Mitglieder kommen erst gar nicht oder suchen Ausflüchte, warum sie einen Posten nicht übernehmen können. Neben Verantwortungsscheu, Bequemlichkeit oder Zeitdruck bildete das Haftungsrecht bislang den Hauptgrund für die Enthaltsamkeit. Wer für Fehler mit seinem Privatvermögen geradestehen soll, überlegt es sich dreimal. Und wer es dennoch wagt, der sagt ganz offen, wenn auch überspitzt: »Mit einem Bein steht ein Vereinsvorsitzender immer im Gefängnis.« Diese Hürde für ehrenamtliches Engagement wollen Union und SPD beiseite räumen. Gut so! Der Bundestag sollte sofort zustimmen. Natürlich: Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt, muss zur Rechen – schaft gezogen werden. Aber doch nicht die, die nur das Beste für ihren Verein und die Mitglieder im Auge haben, sich aber in juristischen Fallstricken verheddert haben. Der Staat entlastet die Vorstände auch aus einem egoistischen Grund: Wer sich eine Rekordverschuldung aufbürdet, muss irgendwann bei Kultur-, Sport-, Brauchtums- oder Jugendförderung sparen. Und dann müssen Ehrenamtliche in die Bresche springen.

Liebes Westfalen-Blatt. Das habt Ihr klar erkannt. Ohne die “Ehrenamtlichen” sähe es in dieser Republik mehr als mau aus. Aber die Berliner Junta hätte, ohne sich einen Zacken aus der überheblichen Krone zu brechen, durchaus noch mehr für die “Ehrenamtlichen” und deren gesellschaftliches Engagement tun können. Aber die haben wohl keine Lobby wie “System-relevante” Hütchenspielerbanken oder GM-Opel, die den staatlichen Almosenrahmen von 1,5 Mrd. Euro nicht mal ausschöpfen müssen. Die Frage ist allerdings, ob die verantwortlichen Ministerien überhaupt genau hingucken, wenn es um das Versenken von Steuergeldern geht. Hieß es nicht neulich noch, Opel habe nur Geld für “3 – 4 Monate”?

Bielefeld Perl Mongers?

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Beim schnellen Suchen im Web stieß ich auf den Begriff “Bielefeld Perl Mongers“. Bis dato nie gehört. Bis es “click” machte. Perl. Die Programmiersprache. Aber Mongers. Gut, daß man nachlesen kann und danach ein wenig schlauer ist. Aber warum assoziierte ich das im ersten Moment mit einer Branche, die schon zu nachtschlafener Zeit am Telefon hängt und “Guten Morgen, hier ist die Firma Bertelsmann” brabbelt? War mir bisher nicht bewußt, daß man Bertelsmann unter 0521 969X-X erreicht……. Dann doch lieber Perl Mongers.

Das Merkelphone und “Manna vom Himmel”

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Wer sich auf der Webseite des CDU-Kreisverbandes Bielefeld am Bild des ewig strahlenden Bielefelder Unionshelden Kleinkes vorbeigemogelt hat, wird irgendwann auf die nationalen Seiten der orangenen Partei geführt. Und bleibt hängen beim Jugendbild der Schönheit aus Templin. Mit einem damals noch riesigen Merkelphone wirbt sie für Siemens-Mobilfunk und die Mode der hängenden Mundwinkel. Gestern nun hat sie auch uns hier in der ostwestfälischen Diaspora erzählt, im “Himmel sei Jahrmarkt”: Mit mir keine Steuererhöhungen.

Donnalüttchen, dann kann das zweite Halbjahr ja beginnen. Ich dachte schon, wir müßten die ganz große Zeche bezahlen. Stattdessen schmeißt der liebe Gott Manna und jede Menge Kohle auf die deutsche Insel der Glückseligkeit.

“Freude schöner Götterfunken”. (O-Ton Wuido Gesterwelle, der 18-prozentige)