Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
28
Jun '09

Arminen-Neuzüchtung im Bürgerpark?

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Schade. Eigentlich hätten wir gestern Abend im Bürgerpark an der Oetkerhalle sein wollen. Aber Andenken ist das Eine, wirklich Aufraffen das Andere. Erst “Comedian Harmonists”, dann Mendelsson-Bartholdys “Sommernachtstraum” mit Symphonieorchester, überstrahlt von einem “Flashart”-Feuerwerk. Gesehen hätten wir auch gerne die von einem wirklich vorlauten Munde angekündigte Rosenneuzüchtung “H-H. Schwicks “Blaue Rose”, die angeblich im Rosengarten steht, der zum Bürgerpark gehört. Eigentlich können wir das nicht glauben. Zu seinem krönenden Abschluß als dienstältester Präsident eines Bundesligaclubs gehört doch eher rosa Heide, wenn es dereinst heißt: “Begrabt mich im Anstoßkreis der Alm”. Gerne, wenn es denn das Ende eines siegreichen Champions-League-Spieles wäre. Aber das ist so unwahrscheinlich wie eine blaue Arminen-Rose.

Dantes Buch

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Angekokelt lag es auf dem Fensterbrett des “Dante” in der Mauerstraße. Die Fenster sind zugeklebt. Auch der zwischenzeitliche neue Inhaber konnte das italienische Restaurant nicht wiederbeleben. Dabei schrieb auf “Quipe” am 24. 10. 2008 mal ein “styles 76″:

Das Dante ist ein kleiner aber sehr feiner Italiener in einer Seitenstrasse vom Klosterplatz. Obwohl es recht versteckt liegt besteht es seit mehr als 6 Jahren (länger wohne ich noch nicht in BI), in einer Umgebung, in der in letzter Zeit leider immer mehr Gastronomie ihre Pforten schliessen muss. Das allein mag für manche schon ein Qulitätshinweis sein. Urig und stilvoll eingerichtet vermitteln die Räume ein mediterranes Flair. Meiner Meinung nach gehört das Dante zum oberen Viertel oder auch Fünftel der Restaurants in Bielefeld, entsprechend sind die Preise. Die Bedienung ist aussergewöhnlich freundlich und herzlich, hier bedient einen an ruhigen Tagen auch schonmal der Chef selbst. Die Speisen sind erlesen, gut zubereitet und schmackhaft, was man in dieser Preisklasse eben erwarten kann.

Ach ja. Sic transit gloria mundi. Ob das angekokelte Buch eine Rezeptesammlung oder Dantes “La divina commedia” war, verrate ich nicht.

Hubschrauberproduktion in vollem Gange

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Immer, wenn am Ahorn diese kleinen Dinger in Massen produziert sind, ist das Jahr zur Hälfte vorbei. Bald segeln sie majetätisch zu Boden.

Dubiose Quelle-Praktiken?

28. Juni 2009, 11:09 Uhr “Geld weg bei Quelle” von Icke
Beim Bezahlen meiner Quelle-Rechnung mußte ich feststellen, dass mein Geld nicht meinem Konto gut geschrieben wurde. Das Geld wurde einfach umgebucht. Wo ist das Geld hin? Von der Hotline erfährt man nichts. Nun kommen immer wieder Mahnungen und Mahngebühren. Eigentlich kann man nur alle davor warnen, weiterhin bei dem Versandhaus einzukaufen. Aus einem Forenbeitrag auf T-online zum Thema “Alle Quelle-Konten leergeräumt”.

Jetzt würde mich doch mal interessieren, ob die paar Überlebenskünstler im Quelle-Technikcenter auf der Herforder Straße und die vielen Bestellannahmen noch einen müden Cent sehen und ob überhaupt noch Ware nachkommt. Da ist wohl eine Menge faul im Staate Schickedanz.

Möntmann und die unendliche Unterseegeschichte der BfB

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So sieht Lobby aus, Lalalalalalaaaaaaaa. Ulrich Möntmann – Mitte – im Kreise seiner Lieben.

Der Untersee in der Verlängerung des Obersees in Schildesche ist eine uralte Geschichte. Seit den 60er Jahren spukt die weitere Pfütze in den Köpfen der BfB – Bürger für Bielefeld – im Rathaus herum. “20 Millionen Euro hat die Stadt bis heute für Gutachten, Planungen und Grundstückskäufe bisher ausgegeben”, verkündet das heute den Sonntagsgazetten beiliegende Werbeblatt der BfB. 20 Mio.? Aber holla. Bis heute gibts nichts Greifbares. Außer Projektentwickler Ulrich Möntmanns Plänen, die recht massive und teure Bebauung durch ihn vorsehen. Auf seiner Webseite findet sich zum Thema Untersee allerdings nur das:

zur Zeit befinden wir uns in der Bearbeitung, in Kürze finden Sie hier weitere Informationen.

Ulrich Möntmann? Da war doch was. Ach ja. Die ebenso unsinnigen wie das naß werden auf den teuren VIP-Plätzen der neuen Arminia-Tribüne in der AlmArena fördernde “Sky-Offices”. Von den oben thronenden Kästen tropft es nämlich bei Regen ziemlich auf die viel Geld Zahlenden. Dazu auf der Webseite:

Roland Kentsch erkannte sofort die Chancen für Arminia und kurze Zeit später erfolgte das grüne Licht auch durch den Vorstand, den Aufsichtsrat und den Verwaltungsrat. Ob der sensiblen Anwohnersituation entwickelten Architekt Stopfel und Möntmann Immobilien mit dem Verein hinter verschlossenen Türen fleißig weiter.

Und so trommelt die BfB weiter für Ulrich Möntmanns Pläne. Zum Beispiel das Ufer das Obersees mit Eigentumswohnungen pflastern.

Meinetwegen schabt den Untersee aus der Erde. Aber knallt die Ufer nicht mit teuren Möntmann-Bauten zu. Er wird nicht eine einzige “Führungskraft” zusätzlich in die geduckte Metropole bringen.