Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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26
Jun '09

Wellensiek und “Lange Lage”

“herc” fragt nach den Ursachen für die sich häufenden Wohnungsangebote im Wellensiek. Es könnte einen Zusammenhang geben zwischen dem kommenden Mammutbauwerk “Neue FH” in der Langen Lage und dem nicht weit entfernten Wohngebiet “Wellensiek”. Hat ja nicht jeder Lust auf Baulärm und später mal weitere Studis in Heeresstärke.

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Wellensiek Siedlung und der Massenauszug ?

Mir fällt in letzter Zeit eine stark gehäufte Zahl von Wohnungsangeboten in www.immonet.de auf. z.b.

http://www.immonet.de/exposeansicht.do?public_id=12425181

http://www.immonet.de/exposeansicht.do?public_id=12425184

allein heute bekam ich eine email von immonet mit 5 (!!) Wohnungsangeboten für den Wellensiek.  Was passiert da? Kommen jetzt die vermuteten Mietpreiserhöhungen ? Warum wird in immonet dann noch der alte Mietpreis angegeben? Hat jemand weitere Informationen?

Ich wäre ja fast einmal dort eingezogen.. Es ist doch eine schöne Gegend (etwas ruhig zwar) und direkt neben der Uni - perfekt für Uni-Mitarbeiter.

Ganz schön klug, die Schneider der Metropole

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Gesehen in der Auslage eines Bielefelder Schneiders in der Altstadt. Ja hat er denn nicht recht?

Keine Mehrwertsteuerhöhung? Wenn “de Oeddinga” das Maul aufmacht…

Als erster Spitzenpolitiker der Union hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger gestern dafür plädiert, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zu erhöhen. Der günstigere Satz gilt etwa für Lebensmittel, Bücher und Bustickets. Zuvor hatte die CDU-Parteispitze in Berlin Forderungen nach einer solchen Anhebung des Steuersatzes strikt zurückgewiesen.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz liegt derzeit bei sieben Prozent. Er gilt unter anderem auch für Blumen und Tierfutter. Er soll sicherstellen, dass sich auch ärmere Menschen Lebensmittel sowie Bücher, Zeitungen, Bustickets und Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen leisten können. Allerdings sind in den vergangenen Jahrzehnten so viele Ausnahmeregelungen hinzugekommen, dass selbst Experten den Überblick verloren haben. Alle Versuche, das Dickicht zu lichten, sind bislang gescheitert.

“Anpassung auf bis zur Hälfte ist denkbar”

Oettinger trat gestern im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung dafür ein, den ermäßigten Satz von sieben auf 9,5 Prozent anzuheben. “Eine Anpassung auf bis zur Hälfte ist denkbar”, sagte er mit Blick auf den vollen Mehrwertsteuersatz, der seit Anfang 2007 bei 19 Prozent liegt.

De Oeddinga. Da guck emoal. Lügt schon, bevor er überhaupt das Maul aufgemacht hat. Aber diesmal sind sie vor der kommenden Butawahl “besonders ehrlich”. Man sollte ihm die Maultäschle mitsamt dem Daimler, Porsche und Bosch um die Ohren hämmern. In der Riege der großen dummen Minipräsen steht er ziemlich weit oben, de Oeddinga. Die Mehrwertsteuererhöhung wird kommen wie das Amen in der Kirche. Treffen wird sie genau die, die sie treffen soll: Die ganz unten. Die den Großteil ihrer wenigen Kröten für genau das ausgeben müssen, was im extrem verengten Blick des Baden-Württembergischen Schwachkopfes steht.

Zensurfans denken sich neue Tricks aus

Fefe” läßt nicht locker, die Machenschaften der politischen Zensurfans anzuprangern:

Im Deutschlandfunk haben sie offenbar gerade erzählt, dass die Innenministerkonferenz beschlossen habe, den Zugriff auf Kinderpornographie unter Strafe zu stellen. Ist noch nirgendwo online, sonst würde ich drauf linken. Es soll wohl kein Verbrechen werden (Mindeststrafe 1 Jahr), somit müßte der Versuch separat unter Strafe gestellt werden, und davon haben die nichts gesagt. Aber schlimm genug. Das heißt: IP auf einem Kinderporno-Server gefunden — Handschellen klicken.

Und das heißt dann eben auch, dass ein versteckter Iframe mit einem Link zu einer Kinderpornosite reicht, um jemanden in den Knast zu bringen. Cross Site Scripting wird dadurch zu einer ernstzunehmenden Sicherheitslücke. Und ich kann nur fordern, was ich schon längst hätte fordern sollen: zieht die Innenministerkonferenz endlich aus dem Verkehr, bevor sie noch mehr Schaden anrichten!

Update: Falls jemandem die Implikation nicht klar ist: dann kann auch der CCC nicht mehr legal die geleakte Zensurliste prüfen, um zu gucken, ob da wirklich Kinderpornographie drauf ist.

Update: Waren die Justiz- und nicht die Innenminister. Noch schlimmer. Aber nicht dass jetzt jemand denkt, die Innenministerkonferenz müsse nicht trotzdem aus dem Verkehr gezogen werden! (Danke, Jan)

So ist das eben, wenn man Politiker ist und gehörig einen an der Waffel hat. Man sollte sie wegsperren.

Wie Bertelsmann mit Quelle Steuern spart

Unter normalen Kaufleuten nennt man so etwas einen Eingehungsbetrug, weil aufgrund der wirtschaftlichen Lage schon ersichtlich war, dass der Katalog vermutlich nicht bezahlt werden kann. Das muss also auch dem Auftragnehmer, der Bertelsmann-Tochter Prinovis bekannt gewesen sein. Aber der Springer Konzern der an dem Unternehmen mit 25,1 Prozent der Anteile hat ja schon im vorigen Jahr 60 Millionen Euro auf diese Beteiligung abgeschrieben.

Rechnet man Bertelsmann die gleiche Abschreibung zu, so hat der deutsche Steuerzahler bereits im vergangenen Jahr rund 240 Millionen für Prinovis opfern dürfen. Denn Abschreibungen sind nichts anderes als Verkürzungen der eigenen Steuerlast. Die Allgemeinheit bekommt also weniger Steuern, als sie bekommen hätte, wäre in dem Unternehmen ordentlich gewirtschaftet worden.

Deshalb verwundert es jetzt ein wenig, dass es nicht einmal einen Massekredit für Quelle gibt. Denn von den fünfzig Millionen die dafür im Gespräch sind, gehen wohl um die 20 - 30 Millionen für den Katalogdruck drauf. Wenn Prinovis die nicht von Quelle bekommt, dann schreiben die Inhaber eben diese Summe ab. Vermutlich machen sie eh beides.

So geht das mit der Steuer. Bertelsmann ist darin ja bekanntlich ein wahrer Meister. Würde aber weder jemand stören beim FA Gütersloh, noch würde man den Konzern behelligen. Mehr liest man dazu auf “Duckhome“.

Superkompetenz: Karl-Theodor redet wie er es grad braucht

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Tagesspiegel“: Als Retter hat man es heute auch nicht leicht. Auf nichts ist mehr Verlass in diesen vermaledeiten Krisenzeiten. Nicht einmal mehr auf die Pleite. Der Seehofer Horst aus dem schönen Bayernland ist ein Opfer dieser neuen Unwägbarkeit. Noch vor Wochen war die Welt so schön und klar eingeteilt in blau-weiße Rauten: Der CSU-Spezl Guttenberg machte einen sauberen Job, die neu erworbene Wirtschaftskompetenz strahlte weit bis nach München und überhaupt: Hat der Karl-Theodor nicht Recht, wenn er ob des Risikos für den Steuerbürger eine Insolvenz von Opel erwägt? Hat er. Besser gesagt: hatte er. Die Lage hat sich geändert. Quelle, dummerweise ein Traditionsunternehmen aus Fürth, das dummerweise zum Freistaat gehört, ist in Nöte geraten und braucht Staatsknete. So schnell kann aus blau-weiß weiß-blau werden. Wir sind gespannt, ob der Bundeswirtschaftsminister nun die Fahne der Ordnungspolitik weiter hoch hält. Schließlich kann der Staat ja nicht jedes Unternehmen retten - jedenfalls nicht jedes Unternehmen außerhalb Bayerns.

In “Rheinische Post”: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die zugesagte Staatshilfe für Quelle verteidigt. “Ein Massekredit ist ein spezifisches Instrument in der Insolvenz”, sagte er in einem Interview mit dem Tagesspiegel (Heutige Ausgabe). Die staatlichen Mittel flössen auf jeden Fall - anders als bei einer Bürgschaft - wieder aus der Insolvenzmasse zurück. Das Instrument diene “zur geordneten Gestaltung des Insolvenzverfahrens”. Es handele sich dabei nicht schon um eine dauerhafte Rettung eines Unternehmens. Den Vorwurf, er verfolge mit der Zusage an die fränkische Arcandor-Tochter Quelle regionale Interessen, wies Guttenberg zurück. “Ich lege großen Wert darauf, dass es keine Sonderbehandlungen gibt.”

Knopfleiste ist heute bei Obama im Rosengarten. “Wir hatten jute Jespräche”. Gute Zeiten für Karikaturisten, auch wenn die Anlässe strunztraurig sind.

Neuer Arm-Trainer spricht TV-reif

http://www.arminia-bielefeld.de/fileadmin/arminia/flash/mediaplayer/index.htm

Dann hoffen wir doch einfach mal, daß der positive Trainings-Auftakt unter Arminias neuem Chefcoach sich später im aktuellen Spielbetrieb von Liga 2 auch fortsetzt. Flüssig formulieren kann er. Flüssig spielen müssen die Spieler selbst.

Tschüss Michael!

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Auch im Internet trauerten Fans um Michael Jackson. Weltweit reagierten die Mitglieder des sozialen Netzwerks Twitter auf die Nachrichten aus Los Angeles. Selbst der britische Außenminister David Miliband meldete sich zu Wort. “Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen”, schrieb er. Die Sängerinnen Madonna und Celine Dion äußerten sich im US-Fernsehen bestürzt über den Tod des Popstars. Michael Jackson ist tot. Er wurde nur 50 Jahre alt.