WB3: Geschafft: Der neue Vorstand wurde mit knapper Mehrheit gewählt. Schwick ist alter und neuer Präsident.
Wie heißen Idioten? Arm. Bielefeld.
Gute Nacht!
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!WB3: Geschafft: Der neue Vorstand wurde mit knapper Mehrheit gewählt. Schwick ist alter und neuer Präsident.
Wie heißen Idioten? Arm. Bielefeld.
Gute Nacht!
So gegen 23 h. haben wir uns ausgeklinkt aus der besseren Web-Berichterstattung des Westfalen-Blattes (tja NW, war wohl Scheiße was) des beklopptesten Clubs Ostwestfalens: Arm. Bielefeld
23:23 Uhr. Bei der Jahreshauptversammlung von Ammina Bielefeld is grad Pause. Versammlungsleiter ExGrüner M. Vesper hat Probleme mitte Kontrahenten. Aber irgendwie will keiner dat Daudel-Team mitten MarktkaufOppa vorne dran.
Im Streit um den Verkauf von Fleisch und Milch geklonter Tiere deutet sich eine Wende an: In der EU soll er nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” erlaubt werden. Die Bundesregierung habe ihren Widerstand gegen die Neuregelung aufgegeben, meldet die Zeitung unter Berufung auf einen deutschen Diplomaten in Brüssel. Sonst drohe eine “Regelungslücke”. Beim Agrarministerrat, der an diesem Montag in Luxemburg tagt, steht demnach eine Änderung der EU-Verordnung für neuartige Lebensmittel auf der Tagesordnung. Darin sei die Freigabe für den Verkauf von Fleisch und von Milch von direkten Nachkommen geklonter Tiere enthalten. Eine von der EU-Kommission eingesetzte Ethikgruppe für Wissenschaft und neue Technologien war zuvor zu dem Schluss gekommen, es gebe keine überzeugenden Argumente für die Nahrungsmittel-
erzeugung mit Hilfe geklonter Tiere.
“Neuartige” Lebensmittel? Es ist wirklich ein Glück, daß wir meist nicht sehr genau wissen, was da in den neuen Frankenstein-Laboren der Lebensmittelmafia zusammengerührt wird. Es reicht schon, daß Formfleisch in den Toaster geworfen wird. Oder die Existenz von “Kunstkäse”.
Wenn schon nicht bei der Opposition, so hofft der DSC wenigstens bei den stimmberechtigten Mitgliedern sowie der ostwestfälischen Wirtschaft, die ihre Unterstützung an die Trennung von Kentsch gekoppelt hatte, mit der Freistellung des Finanzchefs den entscheidenden Schritt vollzogen zu haben. Mit Kentsch war in den vergangenen Tagen über einen Auflösungsvertrag verhandelt worden – ohne Ergebnis. Das heißt: Kentsch (Vertrag bis 2012) erhält keine Abfindung, sondern wird weiter sein monatliches Gehalt (zirka 30 000 Euro) bekommen. Übrigens: Der Vorstand, der heute Abend gewählt wird, muss dann neu darüber befinden, ob er an der Freistellung festhält. Sobald Kentsch, der über ausgezeichnete Kontakte zur Deutschen Fußball-Liga verfügt, einen neuen Job antritt, erlischt sein Anspruch auf Arminia-Gehalt. Quelle: Westfalen-Blatt
Im tiefen alten Bielefeld löst sich grad ein Möbelhäuschen auf. Noch hängt der Flieger für 6,90 Euro im Schaufenster, wo schon das “%” die Rabatte ankündigt. Altmodisch. Heute heißt es doch pfiffig, nachhaltig auf Augenhöhe ganz platt “Sale”. Also Ausverkauf. Wie bei Arm. Bielefeld heute Abend.
Unsere Berliner NW-Superkommentatorin Alexandra hat sich zum Parteitag der “Linken” auch mal wieder was abgewürgt. Ähnlich kurzsichtig wie beim Westfalen-Blatt. Braucht man weder zu lesen noch zu kommentieren. Es ist nur noch lächerlich, wie die “Volksparteien” ihre überholten Ansichten verteidigen und nicht mitbekommen, wie weit sich die Masse des Wahlvolkes von diesen Scharlatanen, Worthülsenklaubern und Bespitzlern inzwischen entfernt hat.
Der Niederschlag in der Berliner Max-Schmeling-Halle ist ausgeblieben. Wer schon für dieses Wochenende die Selbstzerlegung der Linken erwartet hatte, der ist enttäuscht worden. Doch es bleibt wahrscheinlich, dass dieses Sammelsurium von
Übriggebliebenen, Enttäuschten, Verträumten und Verblendeten eine der nächsten Gelegenheiten beim Schopfe packen wird. So wie die Formulierung eines Grundsatzprogramms haben die Roten auch ihren grundlegenden Zwist nur vertagt. Einstweilen ist es vor allem Fraktionschef Gregor Gysi gelungen, die Heißsporne auf den Flügeln der Partei zu beruhigen. Gysi hat das Wir-Gefühl der Linken wiederbelebt, das der Streit zwischen Fundamentaloppositionellen und Möchtegernmitregierern zu verschütten drohte. Seine Appelle an die Solidarität der streitlustigen Genossen sind am Wochenende gehört worden. Dass die Truppe sie langfristig beherzigen wird, ist allerdings schwer vorstellbar. Zu weit ist der Weg von den Geld um sich werfenden Utopien des nun beschlossenen Wahlprogramms zu den nüchternen Voraussetzungen für eine Regierungsbeteiligung in Thüringen, im Saarland oder gar im Bund. Parteichef Oskar Lafontaine hat Gysi, die andere Lichtgestalt seiner Truppe, beim Berliner Parteitag strahlen lassen, indem er selbst einmal nicht den Volkstribun gab. Lafontaines langatmiger Rückzug auf die Ausbreitung vermeintlicher Wirtschafts-kompetenz sollte zum einen eine Lücke füllen, die hartnäckiger Teil der öffentlichen Wahrnehmung der Linken ist: Mit Geld können die nicht umgehen. Zum anderen ist der einstige Kurzzeit-Superminister der SPD-Regierung Schröder auch persönlich seit jeher darauf erpicht, als verständiger Finanzexperte zu gelten. War er doch als damaliger SPD-Kanzlerkandidat einer der wenigen, die während der Endphase der DDR vor den hohen Kosten des eingeschlagenen Weges zur Deutschen Einheit warnten. Dass er damals, als ihm kaum jemand zuhörte, nicht unrecht hatte, scheint ihn seitdem anzutreiben. Und so realitätsfremd die Vorschläge, die er unters Volks bringt, auch sein mögen – zehn Euro Mindestlohn, früherer Renteneintritt und Millionenerträge durch eine Reichen-
strafsteuer zum Beispiel: Die oberflächliche argumentative Kraft ist dem Populisten, der sich 1995 mit einer Rede auf dem Mannheimer Parteitag an die Spitze einer Scharping-müden SPD putschte, nicht abhanden gekommen. Doch bei seiner alten Partei kann »der Oskar«, wie viele Sozialdemokraten immer noch sagen, damit nicht mehr landen. Die autoritäre Machtfülle des neuen Lafontaine bei den Linken ist für SPD-Parteichef Franz Müntefering sogar das beste Faustpfand beim Kampf um die Abgrenzung vom Lagermitbewerber. So kann nach diesem Linken-Parteitag auch Müntefering zufrieden sein. Lafontaine hat zwar auf seinem Kochtopf den Deckel halten können. Doch die auseinander strebenden Linken sind alles andere als so sortiert, dass Müntefering sich fragen lassen müsste, warum er mit denen denn nicht endlich koalieren wolle.
Liebes Westfalen-Blatt. Sehr schwacher Kommentar. Es ist ja verständlich, wenn der Haß der Schwarzen Front auf Andersdenkende und wie der Hüter der reinen neoliberalen Lehre, Guido Westerwelle immer überschäumend skandiert “Kommunisten”, dazu treibt, zu überziehen. Aber ob grade die “Gralshüter der Demokratie”, Bespitzelungsfans, Steuergeldvergeuder, Überwacher und Krisenlügner aus CDU/CSU/FDP/SPD geeignet sind, diesen heruntergekommenen Staat zu retten, mag sehr bezweifelt werden. Sie haben sich soeben selbst als ewig Gestrige entlarvt. Und über den altersenilen Herrn Müntefering braucht man eigentlich nicht mehr viele Worte zu verlieren. Der Mann hat sich mit seinen Ansichten selbst überlebt. Und was die “Wirtschaftskompetenz” der gegenwärtigen Berliner Junta betrifft: Nie war so viel Hilflosigkeit wie heute. Billige Wahlversprechen, die nicht finanzierbar sind. Die Rechnung ist doch ganz einfach: Bürger wählt uns im September und ab 1. Januar 2010 zahlt ihr die Zeche für unseren Murks. Es sind die großen fatalen Irrtümer der deutschen Parteiengeschichte, daß nur CDU/CSU(FDP glauben, “Wirtschaftskompetenz” zu haben. Ewig auf dem “Lafontaine-Thema” herumzureiten ist billig und zeugt eher von der Unfähigkeit, sich mit 11 – 13% der deutschen Wähler inhaltlich auseinander zu setzen.
Artikel kommentieren »