Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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So
14
Jun '09

Leyendarstellerin. Ausgerastet.

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Es ist ja kein großes Geheimnis mehr, daß einige Minister der Murkelschen Versagerregierung gehörig einen an der Waffel haben müssen. Allen voran Zensuruschi aus Hannover. Tochter des ehemaligen Keksfürsten und späteren Minipräses von Niedersachsen, Ernst Albrecht. Der, der so gern mit einem gewissen Herrn von Thadden, NPD-Chef dunnemals, feierte. Zensuruschi hatte jetzt an der Uni Hannover zu tun und ist gehörig ausgerastet wegen ihrer schlichtweg bekloppten Kipo-Aktion, für den sie wohl am Jahresende das “Eiserne Kreuz 1. Klasse für die bekloppteste politische Aktion” erhält. Und das ging so:

Von Zensuschi wurde schon früher geschrieben, wie manipulativ und platt ihre “Argumentation” sei, doch es fiel mir schwer, mir davon so ein Bild zu machen, wie ich es mir gestern machen durfte.

Eigentlich waren wir zum Sommertreffen des AK-Vorrat in Hannover unterwegs gewesen. Beim Kulturzentrum Faust angekommen, fanden wir dann aber, als wir endlich das riesige A4-AK-Vorrat-Schild entdeckt hatten, nur den Verweis “Wir sind bei Zensursula an der Uni” mit Wegbeschreibung und Handynummer von M. aus H.

Die Laienministerin war als Laudatorin für den Sozialpreis des Deutschen Studentenwerks eingeladen, die Veranstaltung war offen, also waren AK-Vorrat, CCC Hannover, S. und ich vom CCC Bremen und jede Menge FachschaftlerInnen und AStA-Sumpf aus Hannover vor Ort, viele davon mit Zensursula-Shirt “under cover”, das durch das Ausziehen des Hemdes noch effektvoll zur Schau gestellt werden konnte. Mehr kann man hier lesen. Und es gibt auch schöne Bilder.

Da wundert nichts mehr

Wenn man mal so querzappt durch die politische Landschaft wundert wirklich nichts mehr.

Beispiel 1:

3,56 Euro - so viel verdienen Zimmermädchen nach SPIEGEL-Informationen pro Stunde bei dem Gebäudereiniger B+K, der auch im Bundestag putzt. Einen Verstoß gegen das Mindestlohngesetz sieht man bei dem Unternehmen nicht. Die Angestellten könnten sich ihr Salär ja mit Flaschenpfand aufbessern.

Beispiel 2:

Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter der CDU für den Kreis Heilbronn, schrieb in einer Antwort auf eine Anfrage zum Thema “Killerspiele” auf der Seite ” Abgeordnetenwatch.de”: “Das von der Innenministerkonferenz geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot ist für mich daher bedenkenswert und sorgfältig zu prüfen. In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.”

Kentsch klebt eindeutig besser

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So, die Vorstandsstühlchen bei Arm. Bielefeld sind geleert. Aber einem Neuanfang beim Zweitligisten sitzt einer im Weg: Finanzfritze R. Kentsch. Wie festgeklebt nach feinster Politikermanier. Vielleicht ist der Mann aber auch Masochist und genießt die Situation: Alle gegen mich. Auch am heutigen Sonntag drehen sich die Gespräche nach wie vor um die Almdudler. Mal sehen, was wir heute Nachmittag beim Grillen erfahren, wenn ein altgedienter Armine das Feuer entfacht. Er kennt sie ja alle noch, die mal verbal die Fahne schwangen. Vielleicht sagt er aber auch einfach nur:

Köpft das Ei!

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