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Jun '09

Butterbrot neuer Arminen-Trainer?

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Das mädchenhafte Getue der Arminenführungsriege spiegelt sich in schönen Stilblüten der Fans nieder. Das hier findet sich in den Kommentaren zum NW-Beitrag “Wollitz / Soldo”:

Yello schrieb am 08.06.2009 16:07 Uhr
Können wir nicht einfach ein Butterbrot zum Trainer machen? - So’n Butterbrot ist innovativ (einfach jeden Spieltag neuen Belag drauf), hat echtes Standing (bleibt einfach da wo man’s hinlegt) und ist saumäßig günstig (halber Euro). Und das Beste: Aminia ist schlagartig bundesweit bekannt für wirklich neue Wege.

Au ja. Ein Butterbrot trainiert die Almdudeltruppe. Passendes Brot liefern die Bürenkempers ja schon. Man muß nur aufpassen, daß der jeweilige Belag nicht das Verfalldatum überschreitet. Was bei den Unmengen Käse die bei Arm. BI produziert werden, schnell gehen kann.

Noch ein schwerer Fall von Klatsche

Der innenpolitische Sprecher der CSU-Bundestagsfraktion Hans Peter Uhl will die Altersgrenze für die Speicherung personenbezogener Daten von 16 auf 14 bzw. zwölf Jahre herabsetzen. Die lakonische Begründung dieses weiteren Schrittes hin zu einer gläsernen Bevölkerung lautet „eine bessere Überwachung terrorverdächtiger Minderjähriger“.

Die bundesrepublikanischen Geheimdienste wie Verfassungsschutz (VS), Bundesnachrichtendienst (BND) und Militärischer Abschirmdienst (MAD) haben 2007 offiziell insgesamt 43 Mal bei Telekommunikationsunternehmen, Banken und so genannten Finanzdienstleistern Auskunft über Verbindungsdaten oder Kontoinhaber_innen verlangt. Das geht aus einer Untersuchung durch das Parlamentarische Kontrollgremium über so genannte „Anti- Terror- Maßnahmen“ hervor, wie der Pressedienst des Bundestages im Januar mitteilte.

Ach ja. Ein Bayer. Aber wer mit Seehofer, den Amigos oder Stoiber, Söder und Guttenzwerg geschlagen ist, der wird wohl so.

Arcandor einfach in WestLB umtaufen

Der ganze normale bundesdeutsche WirtschaftsFinanzIrrsinn biegt in die Gegengrade ein. Der von Thomas Middelhoff so grandios vor die Wand gefahrene Arcandor-Konzern mit dem Karstadt-Flagschiff soll also keine Millionen aus dem “Wirtschaftsfonds Deutschland” bekommen. Dabei wollte Mitaktionärin Madeleine Schickedanz aus ihrem Milliardenvermögen ganze 40 Millionen beisteuern. 40 Millionen! Währenddessen stopfen die Sparkassen - Hauptaktionär der so gut wie pleiten WestLB - vier Milliarden in das marode Institut. Das wird man einer eventuell demnächst arbeitslosen Kassiererin bei Karstadt in der Bahnhofstraße irgendwie ebenso wenig erklären können wie die Stimmengewinne einer gelben Partei, die mit ihrer neoliberalen Denke moralisch ein gerüttelt Maß zur Wirtschaftsmisere beitrug und trägt. Arcandor sollte sich sofort in WestLB, KfW, HRE oder IKB oder Dresdner Bank oder Opel umtaufen. Dann gibt es auch reichlich Steuermillliarden. Vieleicht würde es sogar schon als Porsche klappen. Sind ja alle nachhaltig auf Augenhöhe “Systemimmanent”.

Selbst Wollitz wollte nicht zu Arm. BI

Der Ruf des heimischen ehemaligen Fußballbundesliga-Erstligisten Arm. BI muß wie Donnerhall sein. So laut, daß selbst VfL Osnabrücks Abstiegstrainer lieber die Cottbuser Energiediaspora vorzog anstatt auf der Alm das Fußballheu zu wenden.

Da war der Feinstaub dann egal, oder?

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Wenn man 150 Kilo Schwarzpulver in die Luft ballert, stinkts und staubts. Komisch, sonst ist die Debatte doch gleich hysterisch. Hier kein Wort?

So sieht ein Sieger in BI aus: Union minus 5,5%

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Da wollen wir doch mal gucken, wie die unsägliche Europawahl so in der Metropole ausgefallen ist. Ah ja, grandioser Sieg für die Union: Minus 5,5%. Das muß man natürlich feiern, da muß man mal wie das größtmögliche deutsche Politunglück, Guido Westerwelle, den armen Schiller mit “Freude schöner Götterfunken” bemühen und seine Brüsseler Sitzungsfaule Koch-Mehrin gleich mal mit einer abwatschenden Handbewegung per dämlicher Öffentlichkeit adeln. Wer diese Politmischpoke gestern Abend im TV sah und dann noch erlebte, wie ein Frank ohne Walter Steinmeier bewußt von einer offensichtlich Pro CDU gebrieften Anne Will demontiert werden sollte, wendet sich angewidert ab. Wenn man zuvor die hohlen Merkelschen Schoßhündchen Kauder und Po falla erlebt hat, mußte eine gewisse Übelkeit schon zuvor zurückgehalten werden.

Die Wahlbeteiligung ist übrigens auch hier nochmals gesunken und liegt jetzt noch bei 44,3%. Da läßt sich leicht ausrechnen, daß den schwarzen “Sieger” grad mal rund ein Fünftel aller Wahlberechtigten wollen. Und die Hälfte der Kandidaten werden ja ohnehin von den Parteien festgelegt, sind also nicht wählbar. Sieht so wirkliche Demokratie aus?

Jetzt wisssen wir übrigens auch, wo die glühendsten Verehrer der Templiner Rouladenbraterin sitzen. Vielen Dank, Ihr beigen Windjacken und orthopädischen Sandalen!

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