Bielefeld-Blog: Das Weblog von Bielefeldern für Bielefelder

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Jun '09

DSC-Revolution frißt ihre Kinder

Als Nachfolger für Schwick steht der 63-jährige Klaus Daudel bereit. Daudel ist bislang Mitglied des Aufsichtsrates und wird im Falle seiner Wahl aus diesem Gremium ausscheiden. Die Vorstands-Mitglieder Albrecht Lämmchen und Andreas Mamerow werden sich wieder zur Wahl stellen. Mit ihnen kandidiert der Schüco-Unternehmenssprecher Thomas Lauritzen. Am Sonntag hatte bereits Vorstandsmitglied Conrad Schormann seinen Rücktritt erklärt.

Rücktritte on masse beim DSC Arm. BI. Aber wer ist Klaus Daudel?

Na denn man tau …

DSC-Vorstand tritt geschlossen zurück

Der Vorstand des DSC Arminia Bielefeld gibt bekannt, dass er auf der Jahreshauptversammlung am 22. Juni geschlossen zurücktritt.

Großmaul Peer S. macht sein eigenes Recht

Der Finanzminister schäumte. Diesmal nicht wegen der Schweizer. Im Finanzausschuss des Bundestages hatte sich der liberale Abgeordnete Frank Schäffler den Zorn von Peer Steinbrück zugezogen. Der einfache Volksvertreter hatte ihm, dem Bundesminister der Finanzen, zu widersprechen gewagt. Und darauf steht bei Steinbrück Keile. „Ich werde dies meinerseits bei sich bietenden Gelegenheiten beschreiben und bewerten“, drohte der Minister dem verblüfften Delinquenten anschließend schriftlich.

Was war geschehen? Es gebe 51 Erlasse des Ministers, hatte Schäffler zu Steinbrück gesagt, mit denen dieser verhindere, dass Urteile des Bundesfinanzhofes (BFH) auf gleich gelagerte Steuerstreitfälle angewendet werden. Es seien aber nur 20, meinte der Minister. Vielleicht nach Zählart seines Hauses. BFH-Präsident Wolfgang Spindler ist dagegen auf besagte 51 Urteile seines Gerichts gekommen, denen Steinbrück mit sogenannten Nichtanwendungserlassen die flächendeckende Wirkung nahm.

Der bizarre Streit um die Zahlen wirft ein bezeichnendes Licht auf das „rechtsstaatliche Verständnis unseres Finanzministers“, sagt der Heimsberger Rechtsanwalt Konstantin Pseftelis. Der Jurist war bis vor den BFH gezogen, siegte dort im vorigen Herbst – und wurde von Steinbrück ausgebremst. Pseftelis: „Das ist ein richtiger Krieg.“

Dabei geht es nicht um Rohstoffe oder Landgewinn, sondern um Steuergelder. Um zu viel gezahlte Steuergelder, die der Finanzminister behalten will. Quelle: wiwo.de

Peer S., dieser Ausbund bescheuertestem Seeheimer SPD-Denken, hat nicht nur ein großes Maul, er ist auch arrogant zum Steinerweichen. Wie diese Art Politpfeifen eben sind.

„The mission is possible!”

Marianne Weiß von Bündnis 90/Die Grünen macht ja unter den Bielefelder OB-Kandidaten noch die pfiffigste Figur. Warum sie aber auf ihrer Webseite mit dem US-amerikanischen Slogan/Claim/Schlagwortsatz

“The mission is possible!”

wirbt, erschließt sich mir nicht. Euch?

Wie bescheuert muß man als Journalist sein?

Kaum ein Bundesminister ist so jung im Amt derart gefeiert worden.

Da steht er in einem Flecken namens Entschenreuth irgendwo im Bayerischen Wald neben dem Herrn Köppl vor dessen rotlackierten Rasenmähern. Es ist Pfingstsamstag, der Tag nach der zermürbenden Opel-Nacht. Guttenberg strahlt. Draußen, auf dem Hof der Köppl Motor- und Gerätefabrik, will die Blasmusik gar nicht aufhören, den Defiliermarsch für den jungen Bundesminister zu spielen. Die Leute aus dem Dorf klatschen kräftig Beifall.

Guttenberg kriegt einen ganz roten Kopf, weil sich dauernd Leute bei ihm für seine Haltung bedanken, für seinen vorsichtigen Umgang mit Steuergeldern.

So einen hirnrissigen Stuß sondert derzeit das Leib – und Magenblatt der gehobenen BLÖD-Leserschaft ab: Der Spiegel. Wie paßt der gequirlte Gefälligkeits – und Gossenjournalismus zu folgenden Fakten?:

Guttenberg sagt, das Magna – Konsortium habe “Opel gekauft”. Es gibt bis heute aber nur eine schwammige “Absichtserklärung”

Guttenberg sagt, 300 Millionen seien bereits an Magna geflossen. Auf welcher vertraglichen Basis?

Guttenberg unterschlägt, daß GM nach wie vor mit Fiat und einem chinesischen Interessenten verhandelt.

Guttenberg verschweigt, daß Magna “in ca. 4 Jahren” Opel kaufen will, wenn die “schwarze Zahlen” schreiben.

Hätte der Baron tatsächlich den “vorsichtigen Umgang mit Steuergeldern” im Sinn, würde er mal um die bayerische Ecke zur HRE gucken, wo Kohle ohne Ende verbrannt wird. Welchen Grund hat der Spiegel also, den ahnungslosen fränkischen Schnösel hochzuschreiben?

Traurige Kombination

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Nein, ich liebe sie nicht, diese Kombination “Dunkler Anzug und dunkle Krawatte”. Bedeutet sie doch, an einer Trauerfeier teilzunehmen. Glücklicherweise wird uns der trockene Humor des nach langem Leiden Verstorbenen ganz sicher begleiten.

Da simma dabei…

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(NW Bielefeld)

FDP und liberal?

Mit Silvana Koch-Mehrin stellt sich nunmehr eine “freiheitliche Demokratin” zur Europawahl, deren Gesinnung in den letzten Tagen nur allzu deutlich wurde. Sie nimmt sich die Freiheit zu lügen, verweigert aber anderen die, darauf aufmerksam zu machen. Die Freiheit der Presse, geschweige denn der Netzöffentlichkeit gilt ihr nichts. Sie bekämpft sie vielmehr aus durchsichtigem Eigeninteresse.

Ach ja, noch mal die FDP. Jener Hort klaren, sauberen Neoliberalen Denkens. Blogger “Feysinn” hat das liberale Schwindelpaketchen kurz vor der Wahl zum europäischen Parlament der “Mitnahmeparlamentarier und Gurkenvermesser” mal aufgeschnürt. Gotte behüte uns vor Guido, der Westerwelle.

Die Farbe des Erfolgs

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Prost!