MannMann. Die für die nordische Reise mitzunehmenden Dinge ballen sich und dann das: Amminiaaa spielt 2:2 in Düdorf, der derzeitigen Heimat von Keverflusen. Die Chemiker verlieren Hoffnung, die Arminen halten sie aufrecht.
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“Das alle zwei Jahre stattfindende Society-Event, das 2010 sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert hätte, wurde von Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, abgesagt. Dies erfuhr die NW exklusiv aus dem Hause Bertelsmann.“
und:
“Da Bertelsmann im Herbst 2010 sein 175-jähriges Jubiläum feiert, wird es in Berlin eine Festveranstaltung geben, in die der Rosenball “aufgeht”. Die NW schlägt als Fest-Motto den Titel “Rosen für Bertelsmann” vor . . .”
Wie peinlich ist das denn???

Nur ein paar Minuten beim Supermarkt geparkt, schon hat der Abwrackkandidat aus Wolfsburg wieder eine Visitenkarte mit eindeutigem Angebot abbekommen. Dass schon Dutzende Karten als Trophäen winken, schreckt die Verteiler nicht ab.
Wer sind eigentlich diese Leute, die aus Schrott Gold machen können? Und funktioniert das im Augenblick besonders gut, oder macht die windige Staatsprämie das Geschäft kaputt?
Nehmen wir mal an, der smarte Thomas Middelhoff wäre Dreher an einer Werkbank. Seit Jahrzehnten gibt man ihm wichtige Werkstücke in die Hand. Immer wieder verpatzt er seine Arbeit, liefert teuren Schrott ab. Wenn er dann gefeuert wird, kriegt er noch ein paar Jahresgehälter als Belohnung obendrauf. Wie jüngst bei Arcandor, jedem Konzern, den er mit Karstadt fast wieder an die Wand gefahren hat. Wo die – laut NW – “Attraktion” des stets denglisch parlierenden Managers liegt, erschloß sich auch nicht beim Spargelessen in IHK-Präses´ Goldbeckchens Kasino in Ummeln. Aber die mitkauenden Unternehmer klatschten begeistert. Dabei waren es lediglich neoliberale Thesen über den “Geruch des Geldes”. Oder Money, wie Thommy zu sagen pflegt.
Demnächst kommt Multilobbyist Friedrich Merz /CDU, dem Dr. Murkel die Steuererklärung auf dem Bierdeckel wegbiß. Jaja, Ummeln ist schon eine Hochburg des Turbokapitalismus.



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