So richtig schlecht waren die Arminen nicht gegen glanzlose Bayern, hatten aber wieder mal Angst beim finalen Torschuß. Da die anderen Mitabstiegskandidaten ebenfalls bis auf Karlsruhe (Unentschieden gegen immer mehr abbauende Hoffenheimer) verloren, blieb es im Tabellensumpf wie gehabt. Arm. Bielefeld wäre nach wie vor gerettet. Beim Spiel in Gladbach dürfte es eine wichtige Vorentscheidung geben. So oder so.
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Heute sollte das finale Deckbrett des ostwestfälischen Stegneubaues gesägt, geklebt und verschraubt werden und das wundervolle Bauwerk krönen. Der ohnehin schon von einem Quer-durch-den-Jibi-Ruf des stellvertretenden Marktleiters Richtung Kassiererin “Was willste früher frei haben und auf die Alm? Arminia verliert doch sowieso 6:0″ angefressene Architekt, Bauherr, Bauleiter und Monteur rutschte am Rand des letzten Brettes ab: Blutender Finger, Brett verkehrt herum auf die eingeleimten Balken gelegt. Das Blut triefte, die Wut stieg. “6:0. Blöder Hund”. Die schönere, bessere und meist beherrschtere Hälfte ahnte das drohende Gewitter schon, rief flinken Fußes “Bin in die Stadt” und schon fuhr das Garagentor hoch, während die Eingangstür der Garage für den lauernden Hund noch offen stand. Sie wartete den Fluch nicht mehr ab. Ließ den Wagen an und weg war sie. Wohin sollte er nun seine Wut lenken? Blieb nur das blutverschmierte, angeleimte Finalbrett und dass “6:0″ des Filialleiterstellvertreters.
Der anschließende Gang mit Hund und verpflasterter Hand senkte dann alles wieder auf Normalwerte. Warten wir mal ab, ob das ab 15:30 Uhr beim Blick auf die Alm so bleibt…..




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