
INSM heißt nicht: “Ich Nuckle Salzige Mandeln” sondern ist das in Köln beheimatete Kampfbataillon des Gesamtmetall-Chefs Martin Kannegiesser, der in unserem beschaulichen ostwestfälischen Vlotho eine Maschinenfabrik betreibt. Diese “harmlose” INSM gehört zur Spitzengruppe der deutschen Hirnwäschevereinigungen und ist neoliberal bis auf die Knochen. So verharmlosend, wie die NW das heute auf ihrer Titelseite darstellen möchte, ist diese Truppe, zu der man auch jene Krakentruppe aus dem Straßendorf Gütersloh und viele sinnfrei daherlabernden Mietmäuler zählen darf, nicht. Auf dem Blog “INSM-Watchblog” wird ausführlich dargelegt, wes unseligen Geistes Kinder da unbedarfte deutsche Hirne infiltrieren:
Dieses Blog ist ein Watchblog über die Machenschaften der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die INSM ist eine Veranstaltung der Arbeitgeber aus der Metall- und Elektroindustrie, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Bürgern neoliberale und wirtschaftsfreundliche Reformen als Allheilmittel für die Probleme in Deutschland zu verkaufen. Was Organisationen wie die INSM meinen, wenn sie von Reformen und anderen Themen sprechen, kann man im Wörterbuch Reformdeutsch und im ABC des Neoliberalismus auf den NachDenkSeiten erfahren.
So wie die obige Landschaft liegt auch Deutschland seit geraumer Zeit im Nebel. In diesem Nebel agieren Lobbyisten, Denkfrabriken (Think Tanks), korrupte Politiker sowie käufliche Medien und Menschen auf für den durchschnittlichen Bürger nicht erkennbare Art und Weise. Er bekommt lediglich das meist für ihn negative und belastende Ergebnis dieser Mauscheleien in Form von Reformen und Gesetzen aufgebürdet, die seine Bürger- und Menschenrechte beschneiden, während die Akteure im Nebel sich die Hände reiben und abkassieren. Einer der Akteure im Nebel ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft oder kurz INSM, die vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall mit knapp 10 Mio. Euro pro Jahr ausgestattet wird, um neoliberale Propaganda in Medien und Gesellschaft zu verstreuen. Dazu betreibt sie zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, dem Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) aus Bonn und anderen Mitgliedern des neoliberalen Netzwerks diverse Projekte, die jeweils einzelne Zielgruppen und Themenbereiche abdecken. So gibt es beispielsweise spezielle Angebote für Jugendliche und Lehrer sowie seit dem 11. April 2007 die Website Unicheck.de, welche die Studenten gebührenfreundlicher stimmen soll.
Dieses Blog soll daher dazu dienen, die Verdummungskampagnen und die neoliberale Propaganda der INSM in ihre Einzelteile zu zerlegen, damit diese nur noch so wenig Einfluß wie möglich auf die Menschen ausüben kann – zumindest bei denen, die Internetuser sind. Ansonsten gilt: Weitersagen und den Mund aufmachen, wenn irgendwo wieder neoliberaler Brei als Nachricht, angebliche Wahrheit oder vermeintlich alternativloses Konzept verbreitet wird.
Vielleicht lichtet sich der Nebel von Lobbyismus und Korruption in Deutschland dann ein wenig, so dass die Lebensperspektiven für alle Menschen wieder besser werden, anstatt dass die Politik – wie derzeit – nur den Unternehmern und Kapitalbesitzern in den Allerwertesten kriecht und eine Standleitung mit Zucker dorthin legt. Soziale Gerechtigkeit schaut anders aus, auch anders als die Neue Soziale Mogelpackung INSM.
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