Engel!: Es wäre ein Platz, den wir nicht wissen, und dorten,
auf unsäglichem Teppich, zeigten die Liebenden, die’s hier
bis zum Können nie bringen, ihre kühnen
hohen Figuren des Herzschwungs,
ihre Türme aus Lust, ihre
längst, wo Boden nie war, nur an einander
lehnenden Leitern, bebend, - und könntens,
vor den Zuschauern rings, unzähligen lautlosen Toten:
Würfen die dann ihre letzten, immer ersparten,
immer verborgenen, die wir nicht kennen, ewig
gültigen Münzen des Glücks vor das endlich
wahrhaft lächelnde Paar auf gestilltem
Teppich?
“Fünfte Duineser Elegie”. R.M. Rilke. Für Hertha Koenig zugeeignet.
Jaja, der Bursche trieb sich auch schon mal im Outback um die Metropole herum. Beäugte die Harse, wo sie einen Winkel machte, brachte Brock den Hagen näher und suchte in Issel den Horst. Heute gegen Mittag war um die Stadt des Geistes herum schon so eine neblige Art “Rilke-Stimmung”. Schauen wir uns das mal an:
Oder hier:
Hier könnte er auch gewesen sein, der Vielgeliebte:
Vielleicht hatte er sogar im nahen Gestüt kostenlosen Unterricht auf des Pferdes Rücken:
Als der späte Nachmittag sich dann dem leichten Schatten des frühen Abends beugend, gleichsam die Glut des Gasfeuers aufnehmend, der Menge Leute um den Grilltisch versammeln ließ, da vergaß er, seine “Grillsamen Elegien aus Ostwestfalen” zu schreiben. Vielleicht gab es dafür aber auch keinen Sponsor wie Hertha Koenig von Gut Böckel. Tun wir es ohne ihn. Es gibt Lende, Schweinenacken und westfälische Grillwürste. So mag Ostern ausklingen. Ganz Unrilkisch kommt soeben die Sonne über Ostwestfalen durch.











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