Für alles, was derzeit angeblich “staatstragend” und “unverzichtbar wichtig” ist, haben unsere Politamateure ja einen Begriff geprägt. “Systemimmanent”. Den würde Hans-Rudi H. sicher auch bringen, befrüge man ihn zu dem unglaublichen Tempo, mit der die halbe Naharya gegenüber der Hauptpost bereits gesperrt, die Bagger im 6. Gang gejagt und in flottestem Behufe an Bielefelds sicher unwichtigster Baustelle gewerkelt wird. Die “Erweiterung der Stadthalle mit Ausstellungsfläche” treibt den genialsten Kopf der Stadt um. Er will Aussteller und Ausstellungen unter die Sparrenburg holen, die Zahl der Besucher damit steigern und wahrscheinlich zum größten Zuchtteckelaussteller der Republik avancieren. Fiberglas-Leineweber reichen nicht mehr. Wir haben da schon mal ein wenig in rot fotogeshoppt.
Ich habe noch keinen Bürger gesprochen, der sich für das Treiben interessiert oder eine Erweiterung der Stadthalle gut findet. Da muß man wahrscheinlich mit denen sprechen, die davon profitieren werden. Ist sicher ein kleiner, sehr elitärer Zirkel. Nichts für die doofe breite Masse, die so konsumselig die Bahnhofstraße bevölkert. “Dem Volk billige Fritten, uns die Filetstückchen”. Wie die CDU und BfB-Fans des Untersees, mit dem unbedingt die Johannisaue in Schildesche geflutet werden soll. Irgendwo hin muß “Entwickler” Möntmann ja seine geplanten Prachtvillen bauen.














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