real verkauft in der Realität Monat für Monat weniger an Ware. Aber chice neue Einkaufswägen haben sie angeschafft. Wie hier auf der Gütersloher. Jetzt schiebt man noch mehr Drahtfläche vor sich her. Ob das psychologisch so clever ist? Weniger Ware in größeren Wägen?
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Wenn der Abwrackwahnsinn so weitergeht, klauben sie auf den Straßen noch die letzten Neunjährigen zusammen. Dieser hier ist seinem Schicksal offensichtlich bisher entgangen. Dank Schutzschaf?
Huch, das tiefschwarze Lokalblatt rügt die schwarzgeführte Regierung?
Der Ansturm auf die Abwrackprämie übersteigt alle Erwartungen. Mit 900 000 Anträgen nach nicht einmal drei Monaten hat niemand gerechnet. Das Kraftfahrzeuggewerbe rechnet bereits mit 1,5 Millionen Anträgen. Die Folge: Bei deutschen Autobauern werden nach Kurzarbeit jetzt Sonderschichten eingelegt, um die Nachfrage zu befriedigen. Dass etwa der angeschlagene Autobauer Opel nicht unmittelbar von der Zahlungsunfähigkeit bedroht ist, hat das Unternehmen der Abwrackprämie zu verdanken, die viele Aufträge beschert hat. Wie es aus der Konzernspitze hieß, stimme damit die bisherige Aussage nicht mehr, dass Anfang des zweiten Quartals die Liquidität ausgehe. Opel habe durch die Prämie einige Monate Zeit zur Rettung gewonnen. So gesehen ist die Prämie eine einzige Erfolgsstory. Aber wie bei allen Subventionen erlischt der Anreiz zu kaufen, wenn die Staatshilfe ausläuft. Dann verkehrt sich die Wirkung ins Gegenteil. 1,5 Millionen Bürger, die mit der Prämie ein neues Auto gekauft haben, fehlen im nächsten Jahr als Käufer und die Autohersteller werden in ein tiefes Loch fallen. In der Koalition hatte niemand den Mut, die Förderung auf 1,5 Milliarden Euro zu begrenzen. Es ist ja Wahlkampf.
Sage einem Deutschen, “Hej, Du kriegst was vom Staat geschenkt” und er rennt los. Mitnehmen, mitnehmen. Ach so, ich hatte Verstand unterstellt.
In Tagen wie diesen, wo der Frühling dieses verdammt lange “Blaue Band” mal wieder flattern läßt, sich in London die erleuchteten FührerInnen der Welt versammelt haben, auch die letzte, versiffte Hütchenspielerbank zu Lasten der Steuerzahler zu retten, Wolfgang Joop sich an den Eingriff beim fallierten Schiesser-Feinripp macht und Mario Gomez beim Fußballländerspiel gegen Wales halbwegs ins Fliegen gekommen ist, “Abwracken, koste es was es wolle” “Geiz ist geil” verdrängt hat, könnte ja alles in Ordnung sein. Wenn da nicht der Garten mit Schnittarbeiten, Erdarbeiten, Holzarbeiten warten würde. “Kärcher Dich frei”. Womit wir wieder beim Herrn Sarkotzy aus Fronkreisch wären, der das gerne mal bei Bankstern anwenden dürfte. Sich aber nicht traut. Wie auch. Carla Bruni ist ja nicht in London beim Gipfel dabei. Herr Sauer auch nicht. Das wird nicht lustig.





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