Archiv für den Monat: März 2009

So wischt die Regierung die Steueraugen

24. März 2009, 11:26 Uhr „mehr Netto“ von baki
Die kleinen und mittleren Einkommen haben ein Plus
von 1 -15 EUR mehr im Geldbeutel monatlich – super!
Braucht ein 10.000 EUR Gehaltsempfänger wirklich ein
Steuergeschenk? Und hat man einmal hinterfragt, welcher
Aufwand betrieben werden muß, damit das „Steuergeschenk“
im März verteilt werden kann! Von den Kosten ganz zu
schweigen !!!

Das ist der Beitrag eines Foristen auf T-online (wird von BILD redaktionell gefüttert) auf diese Sensationsnachricht aus dem Dunstfeld der Regierung:

Deutsche Arbeitnehmer können sich ab März über mehr Nettolohn freuen. Denn die Reformen der Regierung beginnen zu wirken und kommen damit endlich bei den Bürgern an. Je nach Verdienst bekommen Arbeitnehmer im März bis zu 85 Euro mehr, wie aus einer Berechnung des IT-Dienstleisters Datev hervorgeht. Der Netto-Bonus ist eine direkte Folge des Konjunkturpakets der Regierung, das rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten war, aber erst jetzt durch die Umstellung der Gehaltsprogramme zu wirken beginnt. Insgesamt werden die Steuerzahler so bis 2010 um 18 Milliarden Euro entlastet. In unserer großen Steuertabelle erfahren Sie, wie viel Sie im März einmalig mehr überwiesen bekommen – klicken Sie sich rein!

Was ich dann auch getan habe. Ergebnis: Millionen bekommen schlichtweg nichts oder können nichts geltend machen. Die Tabelle beginnt nämlich erst bei 1.800 € brutto. So sieht „Augenwischerei“ aus.

Feinstaubhysterischer Regulierungswahn

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Sie haben sich nun die Osterfeuer vorgenommen, die offensichtlich mit normalen Verwaltungsaufgaben nicht ausgelasteten Ärmelschonerträger im Schildaer Hauptamt. Eine neue „Osterfeuerverordung“ zur Richtlinie 22 b, Absatz 22.1 in Ergänzung der Feuerverordnung von 1933, Kapitel 7 mit Modernisierung durch die Europäische Union am 22.3.1999 soll regeln, wie das moderne Osterfeuer in der Metropole auszusehen hat. Nicht zu hoch, von genau festgelegtem Kegeldurchmesser an der Basis und bloß nicht zuviel Grünschnitt von den Bürgern. MannoMann, was waren das noch für schöne Zeiten, als man – es gab noch keine Vorschrift 77.a in der Fassung 78.b mit Kommentar von 79.c – ohne Helm Fahrrad fahren konnte, Osterfeuer so hoch sein durften, wie die Bürger darauf seit Jahrhunderten Lust hatten, Gurken nicht staatlich vermessen und Bananen nicht im Gelbanteil festgelegt waren.

Uns Metropolisten könnte ja nach der OB-Wahl ein „brillianter“ Verwaltungsfachmann drohen. Dann wird es nur noch zwei Osterfeuer geben. Eines, wenn das Rathaus angekockelt wird und eines, wenn die gigantisch nutzlos angewachsenen Vorschriftsakten von Bürgern angezündet werden, die die Schnauze von der Regulierungswut voll haben. In keinem Land der Erde übrigens wird soviel Rechtsliteratur gedruckt. Deutschland bestreitet 60% des Weltaufkommens an derartiger Festlegungs – DrangsalierungsVerurteilungs_Kommentar-Literatur. Juristen mit erstem und zweitem Staatsexamen sind darauf sicher stolz. Aber die erleben ja auch einen inneren Reichsparteitag, wenn wieder neue Gesetze auf den Markt geworfen werden. Sichert ihre Jobs.

Noch mehr Schrott

Die Bundesregierung will die bislang auf 1,5 Milliarden Euro begrenzte Fördersumme für die staatliche Abwrackprämie um bis zu eine Milliarde Euro aufstocken. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (heutige Ausgabe) aus Regierungskreisen. Es gebe eine „ressortübergreifende Einigung“ darüber, dass die konjunkturstützende Maßnahme für die kriselnde Autoindustrie verlängert werde, sollte der Fördertopf, wie von Automobilverbänden erwartet, bis Ostern ausgeschöpft sein, zitiert die Zeitung ein Regierungsmitglied. Die Verlängerung der „Umweltprämie“ könnte im Koalitionsausschuss nach Ostern beschlossen werden. Sowohl Kanzleramt als auch das Auswärtige Amt und die beteiligten Ministerien für Finanzen und Wirtschaft haben demnach ihr
Einverständnis gegeben.

Mehr als „weiter abwracken“ fällt ihnen also nicht ein?

Wem wirft der Fleischhauer nun den Schalke-Knochen zu?

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„Draußen vor der mittelgroßen Stadt stehen sich die Zeilenschinder die Füße platt“. Es gibt was zu erwarten auf Skandal-Schalke. Der Rhedaer Billigstfleischhauer und Toaster-Einsauer an der Spitze des Aufsichtsrates gefällt sich sichtlich in der Rolle des großen Schalke-Dompteurs. Nun soll also Trainer Rutten den Kopf hinhalten. Die kleinen Zeilenschinder und aufgeregt-ins-Mikro-Huster haben schon Griffel und Mikrofonie gespitzt und belagern die Vereinsbutze der GAZProm-Kicker.

Merkt eigentlich keiner, wer gehen müßte? Tut den Tönnies und seinen Nikotin hustenden Marionetten-Präsidenten Schnusenberg weg und stellt da ein paar hin, die wirklich noch Schalke 04 im Hintern haben und königsblaue Lieder auswendig können. Dann wirds auch was mit dem Schalker „Greisel“. Wo wir schon Fußball am Wickel haben, schnell noch wat zu Amminnia. Da barmt man wieder ob des fehlenden Geldes. Nicht einmal begabte Zweitligakicker wollen in die geduckte Metropole unter der Sparrenburg. Klar, wer hat schon große Lust, jedes Jahr vor prächtiger, halbleerer Haupttribüne seinen Arsch für jenen Platz hinzuhalten, der als „Saisonziel“ ausgegeben ist: einer über dem Abstieg.

Hoch die Tassen

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Jahr 2008 in Deutschland ansässige Unternehmen 340,0 Millionen Liter Schaumwein abgesetzt, das waren 1,7% mehr als im Vorjahr. Der Absatz berücksichtigt sowohl die im Inland produzierten Schaumweine als auch die importierten ausländischen Produkte (zum Beispiel Champagner).

Und wie ist es mit Volkes Mund? Heißt es da nicht: „Wer Sorgen hat, hat auch Likör“? Übrigens: In diesem Markt mischt die Bielefelder Oetker-Gruppe kräftig mit. Bitteschön:

Henkell & Co. Sektkellerei KG, Wiesbaden Söhnlein Rheingold Sektkellerei GmbH, Wiesbaden Fürst von Metternich Sektkellerei GmbH, Johannisberg Deinhard KG, Koblenz Kupferberg Sektkellerei GmbH, Mainz Kurpfalz Sektkellerei AG, Speyer JWG Johannisberger Weinvertrieb KG, Schloss Johannisberg Gorbatschow Wodka KG, Berlin Scharlachberg Weinbrennerei GmbH, Bingen

Na dann: Skål!

Ausgerechnet Commerzbank

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Wenn man die Aufmacherzeile stürzt, also von oben nach unten oder umgekehrt laufen läßt, liebe NW, könnte man mit fast doppelt so großen Buchstaben aufmachen. Dann liefe dem einen oder anderen Leser noch mehr Schauer über den Rücken, wenn ausgerechnet eine der wohl schlechtesten Banken, die es gibt, die Commerzbank, von „Minus 7 Prozent Wirtschaftswachstum“ unkt. Das wäre so, wie wenn ein Pleitier anderen erklärt, wie man vernünftig mit Geld umgeht. Diese Unken sind es im Verein mit unseren fatal fähigen Politikern, die herbeireden und herbeischreiben, was denn doch bloß mal endlich kommen solle. Menetekel um Menetekel jagt durch den Blätterwald, jeder gibt gefragt oder ungefragt seinen Senf dazu. Hochzeit der Kaffeesatzrührer.

In den vergangenen 14 Tagen waren wir häufig auswärts essen. Ob hier in der Metropole, im Speckgürtel oder in Bayern. Kein Restaurant war nicht gut bis sehr gut besetzt. In keinem Restaurant saßen Gäste in Dr.-Murkel-Habitus (Hängende Mundwinkel und Menetekel-Blick). Überall wurde gelacht, gescherzt und gut und viel gegessen und getrunken. Man sollte den virtuellen Spaten heben und die prognostizierenden Unken von den einschlägigen Instituten erschlagen. Die nämlich haben noch vor 5 Monaten „blühende Landschaften und Aufschwung, der ankommt“, an die Plakatwände geschlagen. Welche Methodik steckt hinter der aufbauschenden Panikmache?

Viel schlimmer ist, wenn das Basislager an feinen Täfelchen leer ist und das dann so aussieht:

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Aber das ist Euch ja nicht schreibenswert.

An der Wallstreet gaunert sichs weiter wie gehabt

Der US-Finanzminister – vor Obama ein führendes Mitglied des „Kartells“ – hat quasi auf Geheiß des Wasserläufers Obama die Notenpresse angeworfen. Hurra, schaut doch mal nach, ob Ihr noch Papier habt. Dann kriegt ihr auch was von den Scheinchen ab. Wertloses Papiergeld kauft wertlose faule Kredite ab. Hatten wir das nicht schon? Wieviel Boni gibt es denn diesmal als Belohnung? Mein Vertrauen in die „Krisenmanager“ hüben wie drüben ist ziemlich nahe Null. Haben wir mit Mitsubishi Paper Mills nicht einen Papiermacher in Bielefeld? Das würde auch gleich die Haushaltsprobleme der Metropole lösen und die idiotischen Cross Dingsbums Leasing-Geschäfte der oberklugen „Manager“ der Stadt.

Die Natur läßt sich noch Zeit

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Still ruhen noch die Seen. In diesem Jahr hinkt die Natur sichtlich ein wenig ihrem Zeitplan hinterher. Dafür preschen ja unsere Geistesgrößen der selbsternannten Gaunerelite gewaltig vor. Mal sehen, was diese Woche uns bietet, nachdem Guttenzwergs USA-Reise ja offensichtlich ein Schlag in die saure Wichtigkeitsmilch war, Zumwinkel dümmlich grinsend abräumte und Dr. Murkel im TV den Staatsclown gab. Ich für meine Wenigkeit erledige jetzt das, was in zwei Tagen bayerischer Reise, diversen netten Einladungen und leichter eigener Trägheit liegen oder stehen blieb.

Pampiges „Staatsoberhaupt“

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Komisch. Ob Alexandrinchen Jacobson von der NW eine andere Will-Sendung mit Dr. Murkel gesehen hat? Nicht nur mir fielen die vielen Pampigkeiten des neuen „Staatsoberhauptes“ auf (so bezeichnete sie sich zweimal). Aber was soll man auch anders erwarten in einer solchen Flachtalksendung. BLÖD hat ja nun die Chance, das Ganze staatstragend hochzujubeln. Was ja nicht schwierig ist, gelingt es SpringerBertelsmannMohns Staatsblatt doch regelmäßig, das Nichts so zu überhöhen, daß selbst aus einer Politmarionette wie Thüringens Althaus ein Märtyrer wird.

„L’Etat c’est moi“. Gell Frau Dr. Murkel? Dann machen Sie mal. Nach dreieinhalb Jahren Wenigtun hättens jetzt noch 6 Monate…..

Schalke daheim vom HSV untergepflügt

In 14 Tagen ist Schalke bei Arm. Bielefeld auf der AmSchücoArena. Soeben verlor die Truppe von Billigstfleischhaueraufsichtsrat Tönnies in der Veltins Arena 1:2 gegen den HSV. Wahrscheinlich kannte die Truppe von der Elbe schon den Trick: Paniertes Formfleischstück frisch aus dem Toaster in die Schalke-Kabine werfen und „Schnitzel“ rufen. Schon sind sie platt. Aufsichtsrat Tönnies, Präse „Dauerfluppe“ Schnusenberg und Trainer Fred „The Zero“ Rutten kriegen nichts mehr gebacken.

Frühlingsanfang mit Extragülle

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So erschütternd prickelnd war der Frühlingsanfang ja nicht. Die Agronomen hämmerten noch mal Gülle auf die Äcker, daß es krachte. So zog der Duft der Landlust auch über die weitläufige Metropole. Ich kenne Einige, die bei diesem Geruch zu noch größerer Form auflaufen und den Montag herbeisehnen. Dann schütten sie noch ein paar gehortete Eimer extra aufbewahrte Jauche dazu. Man sollte sich angewöhnen, sie beim ersten Ansatz des Eimerhebens mit dem Kopf bis zum Hals hinein zustecken. Leider stinkt man danach aber auch.

Die gemeine Nützlichkeit von Bertelsmann

Der Soziologieprofessor Rudolph Bauer aus Bremen beschreibt, wie die Arbeitsteilung bei Bertelsmann funktioniert. Seit Jahren macht die Stiftung Vorschläge, wie die Kommunalverwaltungen schneller und effizienter werden könnten. Schlanker Staat, der Bürger als Kunde und E-Government sind ihre Schlagworte. Sie beauftragt renommierte Wissenschaftler, organisiert Kongresse und hält Kontakte zu Politikern aller Parteien. Um ihre Expertisen öffentlich zu machen, braucht sie keine Werbeagentur. Schließlich gehören zum Bertelsmann-Konzern nicht nur zahlreiche Fernsehsender wie RTL und Vox, sondern auch Dutzende von Zeitschriften aus dem Hause Gruner und Jahr. Auch am Spiegel und der Financial Times Deutschland ist Bertelsmann beteiligt. Die Medienmacht ist auch für Politiker attraktiv: Sie bietet die wunderbare Möglichkeit, sich der Wählerschaft als Vordenker zu präsentieren.

Sind Änderungsbedarf und -richtung erst einmal in der öffentlichen Meinung verankert, stellt sich selbstverständlich die Frage, wie diese Nachfrage nun befriedigt werden kann. „Und siehe da, Bertelsmann hat ein weltweit vernetztes Tochterunternehmen Arvato, das Medien-, Kommunikations- und Verwaltungsdienstleistungen anbietet“, so Rudolph Bauer.Duckhome“ hat ja schon etliche Male mit den seltsamen Praktiken unseres Nachbarn im bigotten Straßendorf nebenan beschäftigt. Dann hören wir uns doch nochmal den „Bertelsmann-Song“ an. Lasset und die Hände falten und dem Gott Mammon mit diesem bigotten Shit huldigen.

„Spread swap“

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Nachbar Bad Oeynhausen steigt als aus dem Superzockerspielchen „Spread Swap“ aus. Mit zunächst mal 485 000 verzockten Euro. Erhebt sich die Frage: Sind Stadtverwaltungen nicht doch eher Kasinobetriebe mit der Lust am Risiko auf Steuerzahlerkosten? Die gleichen zockenden Schwachköpfe erzählen dem umwissenden, da dumm gehaltenen Bürger dann etwas von „leeren Kassen“. Da sei ein heiseres Aufkichern allemal erlaubt.

„Premiumstandort“ Jahnplatz und Esprit

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Manchmal ist es richtig abgrundtief provinziell-niedlich, was unsere Lokalblätter so loslassen. Also: Mode – und Lifestyle-Konzern Esprit zieht mit Vollsortiment in jenen Buchhandlungsableger Thalia, der nach dem Bertelsmann-Abenteuer lediglich dahingeschleppt wurde, um den kleinen Einzelsortimenter davon abzuhalten, enen Laden im Innenstadtbereich zu führen.

Jetzt also Esprit an den Jahnplatz. Der Klops: Jahnplatz ist „Premiumstandort“. Jahnplatz? Dieses Wellblech/Bratwurst/Unterführungskonglomerat von abgrundtiefer Häßlichkeit? Das ist hier Premium? Brrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

Schützenliesel…….

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Dreimal hat es „Bumm“ gemacht, dann war Kellerkind Arm. Bielelefeld erledigt. Das war schon eine 2-Klassengesellschaft auf der Alm. Reicht Euch die Arme mit dem FC Cottbus und Borussia Mönchengladbach, die ebenfalls daheim abgeschossen wurden. In 14 Tagen kommt der GAZ-Verein, dessen Aufsichtsrat der Billigstfleischhauer Tönnies ist. Reicht einfach ein paar panierte Formfleischriegel in die Schalke-Kabine und ruft vorm Weglaufen: „Schnitzel“.

Schmankerl um 20 Mio.-Pension für Gardasee-Klaus

Der Fachmann staunt. Dem Experten kommen die Tränen. Und der Laie wundert sich nicht einmal mehr. Die 20 Mio.-Pension des ehrenwerten ehemaligen Postmafioso, Gardasee-Klaus, wirft gewaltige Fragen auf. Wundern kann ich mich bei dem Ex-McK-Gauner allerdings nicht. Um auf 20 Millionen Euro zu kommen, muss es Zusatzvereinbarungen geben. Insider berichten, dass nicht nur Zumwinkel Anspruch auf die betriebliche Altersversorgung der Post hat, sondern auch seine Ehefrau und möglicherweise sogar seine Kinder.

Ja, liebe Pensionsberechtigte, habt Ihr denn schon Eure Frauen, Kinder, deren Kinder, Opa, Oma und Enkel für die Pension mit angemeldet? Zahlen müßt Ihr dafür nichts. Das erledigen die doofen Steuerzahler zwangsweise für Euch. Ihr braucht Euch nur zu bedienen. Komisch. Hochstirn „Peitsche“ Steinbrück greift solche heißen Eisen nicht an sondern pöbelt weiter Richtung Schweiz.

Wenn der Postmann zweimal klingelt

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In den 70er trug er Oberlippen – und Backenbart. Da stand er für Ziele, Charakter und SPD-Einstellungen. Jetzt ist er arschglatt rasiert und erntet, wofür er damals in der Juso keinesfalls stand. Die Rede ist vom künftigen Postmanager Rainer Wend, der gestern Abend verabschiedet wurde, weil er ab 1. April ganz in gelb agiert. Heidi H-P von der NW schrieb eine bewegende Laudatio über einen Mann, der fleißigst mitgeholfen hat, das Profil der SPD zu einer neoliberalen Fratze zu verzerren. Der GAzgerds charakterloses Politwerk immer in vorderster Linie mittrug. Klar, ihm drohte ja auch kein Hartz 4, die MdB-Pension war bereits gesichert. Da ließen sich dann „Größen“ wie Hindukusch-Struck, der ehemalige NRW-Wirtschaftsminister und heutige EnBW-Energiemonopolisten-Vertreter Horstmann und der die Stühle raufgefallene Ex-Gewerkschaftssekretär und heutige Staatssekretär Brandner gerne von der Kamera ablichten. Wohl dem Land, das solche Politiker hat. Denn sie haben für sich auf Kosten der Allgemeinheit ausgesorgt.

Stadtkämmerer können nicht fliegen. Hummeln schon

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So mancher Stadtkämmerer muß ja im Verein mit seinen Beamten ein extrem schlaues Kerlchen gewesen sein, als er seinerzeit das US-amerikanische Idiotenwerkzeug Cross Border Leasing einsetzte und Gemeinde – oder Stadtinfrastruktur wie Straßenbahnen, Kanalnetze oder Wassernetze für ein paar Silberlinge cash verscherbelte. Jetzt, wo die Versicherer dieser ganzen bekloppten Chose reihenweise den Bach runtergehen, kommt die Quittung. Die bis zu 1000 Seiten starken, in Wirtschaftsenglisch verfassten Verträge mit tausenden Fallstricken hatte keiner dieser Geistegrößen von eigenenen Gnaden wirklich gelesen. Nachschießpflicht oder kompletter Ausstieg gegen Draufzahlung sind die Folge. So kommt es, daß viele Verträge nicht nur das kosten, was man einmal erzielt hat sondern weitaus mehr. Wir können gespannt sein, was Bielefeld da blüht. Die ganz großen Geistesblitzer sitzen bekanntlich nicht grad im Rathaus. So kommt es, daß sie bereits ein paar „Raser“ am Bielefelder Berg heillos intellektuell überfordern. „Konnte ja keiner ahnen“, tönt es da unisono aus den Mündern weltfremder Typen. Ist halt Scheiße, wenn die Fenster nach draußen, nur nach drinnen gucken.

Ein Finanzexperte sagt, es sei moralisch fragwürdig, wenn der Steuersünder verfolgende Staat selbst in solche Tricksereien verstrickt sei. Ein weiteres Problem sind laut Hartmann-Wendels die hoch komplizierten Verträge nach amerikanischem Recht. Da könne den Kommunen leicht ein Verstoß gegen einzelne Bestimmungen nachgewiesen werden. Und das schafft zusätzliche Risiken und Probleme.

Ein Staat, dessen hochstirniger Arroganzling im Stuhl des Finanzministers sogar Steuergeld für Hehlerware einsetzt, um an Daten und Adressen von „Steuersündern“ zu gelangen, macht sich vollends unglaubwürdig und taugt kein Jota mehr als der Kriminelle, der sich da bereichert hatte. Hummel wissen nicht, daß sie fliegen können. Stadtkämmerer glauben, fliegen zu können, stürzen aber kläglich ab.

Ganz real(es) Lohndumping

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Wir hier in der Metropole sind ja auch von einigen real-Märkten beglückt. Was hinter den Märkten steckt, welche Spielchen der Betreiber Metro wie, warum und wie perfid spielt, damit beschäftigt sich der Blog „wareluege„. Auch BILD, das den Konzernchef gemäß seinem seltsamen Verständnis für genaue Recherchen für eine ziemlich sinnlose „Belohnungsaktion“ gleich zum „Gewinner“ macht, bekommt einen sehr berechtigten Seitenhieb.

Kahn-Medienhype beim Billigkotelettler

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Der Titan, der Übermensch, der Gigant, der Ach-Wahnsinn-Kahn war beim Billigstfleischhauer Tönnies. Hoffentlich hat er nicht „Schnitzel“ gesagt, als der Clemens Tönnies, Liebling der Discounter, ihm anläßlich des Gespräches über einen eventuellen Management-Job bei Schalke 04 ein Stück paniertes Formfleisch für den Toaster unter die Nase hielt.

Draußen drängten sich die Journaille nebst den üblichen Gaffern im nachbarlichen Provinzstädtchen Rheda-Wiedenbrück die Füße platt, um ein herausgequetschtes Kahn-Wort zu erhaschen. Der sagte aber nichts von Weltbedeutung. Dafür umso mehr Schalke-Prahler Tönnies: „Wir haben die Dinge sauber abgeklopft und ein Konzept besprochen, da sind wir total d´accord“. Mein Gott, solche Aufsichtsratsvorsitzende braucht ein Weltverein wie Schalke. Dann klappts auch ganz sicher mit dem Nichtmeister-Werden und international auf die Nase fallen. Irgendwie hat der Tönnies kein Format und kriegt auch keins. Denn dann kam noch so ein Verbalklops: „Wir haben noch mehr Kandidaten von der Kragenweite“. Kann schon sein, nur der Koteletthauer paßt dazu nicht so ganz.

Jetzt um die Mittagszeit riecht das ganze eher nach Tönnies-Verarsche, der sich mal wieder geil samt Koteletts in medienpräsenter Umgebung sonnen wollte: Kahns Nachteil ist, dass er bis dato keinerlei Erfahrungen als Manager gesammelt hat. Ein wichtiges Kriterium im Anforderungsprofil der Knappen. „Ich glaube deshalb nicht, dass er unser Mann wird”, sagte ein Aufsichtsratsmitglied, das nicht genannt werden möchte, der „NRZ“. „Kahn ist sicher eine starke Persönlichkeit und würde gewisse Voraussetzungen mitbringen, aber es wäre eben der erste Job für ihn. Wenn er – wie ein Stefan Kuntz zum Beispiel – schon irgendeinen Nachweis erbracht hätte, dass er für diese Arbeit geeignet ist – okay. Aber so dürfte es auf eine andere Lösung hinauslaufen.”

Berger-Fiat. Berger-Opel. Man könnte kreischen.

Da haben die Schwachmaten im Berliner Wirtschaftministerium und im Kanzlerinnenamt mal wieder einen rausgehauen: Roland Berger, der Oberplattmacher der DDR, Mist-Einflüsterer von Gottes Gnaden, von der Reichspropaganda vorab umjubelter scheinbarer potentieller, vom theoretisch begnadetesten Wirtschaftsminister, der uns je übergestülpt wurde ob eigenen Versagens (Ich bin für Klarheit bei Opel. Ähmmm. Ich weiß eigentlich nicht. Habe aber auch nicht so recht Ahnung als Oberfronkä….) als eigentlicher Retter, äh Vermittler, äh…. angekündigter Auch-ständig-übers-Wasser-Geher Roland Berger hat genau das Problem, das Insidern stets bekannt war: der Bub sitzt seit Mai 2006 im „Board of Directors“ der „Fabrica Italiana Automobile de Torino“, besser bekannt als Fiat. Mit sehr, sehr mäßigem Erfolg. Der Bub fährt nämlich Daimler, verkauft sich aber seit seiner Ankunft auf der Beraterebene glänzend. Insofern haben wir hier die Schnittmenge Dr. Murkel – Guttenzwerg – Berger. Künstler der Heiße-Luft-Verkaufung jonglieren auf dem Seil, das ihnen namentlich schon längst als sehr brüchig bekannt ist. Aber ohne Mandat „generiert“ man keine tollen Honorare. Heilige Allianz der Idioten.

Dann spannen wir mal den Bogen: Fiat-Berger als erfahrener DDR-Plattmacher erzählt einen vom Opel-Pferd, kriegt am Ende so lockere 20 Millionen Euro für „Beratung“ und empfiehlt GM/Rüsselsheim die Insolvenz. Voila. So macht man das, wenn man der Idiotenliga namens „Top Unternehmensberatung“ angehört. „Unternehmensbegraber“ ist der unter der Hand gehandelte eigentliche Name. Gell Roland?

Kauft den 71-jährigen Schwachmaten doch einfach aus dem Fiat-Kontrakt raus. Handgeld für Italiens Mafianahe Autobaudynastie und kräftig Honorar für Roland, den Heiland. Ach ja, die Partei des „Neoliberalen Mittelinksrechtsoderso-Liberalismus“ namens SPD hat ja auch noch was gelabert:

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, forderte Berger auf, seine Mitgliedschaft im Fiat Führungsgremium unverzüglich zu beenden. „Andernfalls besteht ein Interessenskonflikt, der eine Beratungsfunktion für die Bundesregierung ausschließt“, sagte Schneider der „Financial Times Deutschland“.

Dudu, Du böser Berger Du, wenn Du nicht sofort bei Fiat rausgehst, dann kaufen wir Dir Deine Sozialabbaukonzepte und Deine Verarmungsstrategien für Hartz 5 bis 9 nicht mehr ab“. Ähm, kommste mit Struck zum Saufen bei Borchardts?

Jetzt fehlt eigentlich nur noch von und zu Guttenzwerg-Hochjublerin Frau Professor Dr. Höhler in Jil-Sander-Kaschmir.

Der Hehler macht seine Gesetze selbst

Ich bin wirklich kein besonderer Freund von SPIEGEL online. Aber was da über „Hochstirn“ Steinbrück, jenen Nordrhein-westfälisch ministeriellen und ministerpräsidentlichen Generalversager geschrieben wird, spottet jeder Beschreibung. Da geigt sich eine Pfeife, die 5 Mio. Steuergelder an einen Kriminellen zahlte, zum höchsten Richter hoch und macht sich seine Gesetze gleich selbst. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um Zumwinkels, Hypo-Real-Estates (steht wohl unter seinem persönlichen Schutz) und andere Ungereimtheiten des hanseatischen Arroganzlers. Es geht simpel um alle Steuerzahler, die er jetzt unter Generalverdacht stellt und damit gleichzieht mit dem rollenden Paranoiker Wolfgang S. :

Wenn es darum geht, an sein Geld zu kommen, versetzt der deutsche Finanzminister das Land gern in die goldenen Zeiten des Wilden Westens. Man müsse den „Indianern“ nur deutlich genug mit der „Kavallerie“ drohen, um sie Mores zu lehren, erklärte Peer Steinbrück vor wenigen Tagen. So skizzierte er den Umgang mit der Schweiz, die unbotmäßig auf ihrem Bankgeheimnis zugunsten ausländischer Steuersünder beharrte.

Seit gestern wissen wir, dass wir alle Indianer sind. Da veröffentlichte der Bundesfinanzhof ein Urteil, das Wild-West-Methoden auch in Steinbrücks eigenem Steuer-Staat absegnet. Ohne konkreten Verdacht dürfen Finanzbehörden danach das Bankgeheimnis brechen und Steuererklärungen der Bürger mit dessen Bankkonto-Bewegungen abgleichen.

Der Saloon-Besitzer, der seine Forderungen mit vorgehaltener Waffe kassiert, und der deutsche Fiskus – es ist nur eine Frage der Maskierung: Beide pfeifen auf Rechtsstaat und ordentliche Gerichte, sondern suchen sich ihr Recht selber.

Im Fall, den das oberste deutsche Finanzgericht zu entscheiden hatte, waren es Finanzkontrolleure, die bei der routinemäßigen Außenprüfung einer Bank in Nordrhein-Westfalen auf Hinweise über Fehlspekulationen von Kunden gestoßen waren. Wo es Fehlspekulationen gibt, so die Logik der Steinbrück-Kavallerie, gibt es auch Spekulation. Und wo es Spekulation gibt, gibt es auch Gelder. Und wo es Geld gibt stellt sich sofort die Frage, ob das eigentlich ordentlich versteuert wurde.

Obgleich die Abgabenordnung die Bankdaten der Kunden vor Schnüffelei der Steuer schützt, wurden die Heimat-Finanzämter der unglückseligen Wertpapierinhaber per Kontrollmitteilung aufgefordert, mal zu gucken, ob die Indianer eigentlich ihre finanziell offenbar üppige Situation richtig deklariert hatten.

Was glauben diese Leute, die uns eigentlich regieren sollen, wer ihnen das Recht gegeben hat, zu handeln, als ob es kein Volk gibt, von dem „alle Macht“ ausgehen soll? Wo ist die Aufklärung über die nebulösen Aktionen bei den Banken, von denen das Gros schlicht und einfach von Dr. Murkel und Steinbrück für „systemimmanent“ erklärt werden. Hahahahahahaha. Dann ist jede Dönerbude zwischen Jöllenbeck und Senne, Brackwede und Heepen „systemimmanenter“. Sie stillen nämlich ein Grundbedürfnis: Notwendige Nahrungsaufnahme.

Wie meinte doch unser aller Guido, Westerwelle heute: „Herr Finanzminister, diese Art und Weise des Umgangs mit unseren Nachbarländern ist eine schlichte undiplomatische Unverschämtheit“, sagte FDP-Chef Guido Westerwelle am Donnerstag im Bundestag. „Mit der Peitsche drohen, die Kavallerie gegen die Indianer schicken, ich glaube, diese Art und Weise ist schlichtweg unverantwortlich.“ Nun ja. Da keift eine per Forsa Manipulinski Güllner hochumgefragte Partei, die nur allzugern die SPD in der – ja was ist eigentlich wirklich? – „Regierung“ ablösen will. Kann der Außenminister? Nein. Noch weniger als Steinmeier.

Achtet auf „rote Taschen“

Es gibt rote Nasen, rote Schuhe, rote Parteien und rote Taschen. Am Freitag, 20. März, startet auch in Bielefeld der bundesweite 2. Equal Pay Day, der auf die immer noch bestehende Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam machen will. Mit der Frage „Bekommen Sie, was Sie verdienen?“ rufen Gleichstellungsstelle für Frauenfragen, der Bund der Frauenvereine und der Deutschen Gewerkschaftsbund Region Ostwestfalen/Bielefeld zur Teilnahme auf. Wer die Aktion unterstützen möchte, kommt um 12.30 Uhr mit einer roten Tasche auf den Jahnplatz. Von 12.30 bis 14 Uhr gibt es dort einen Infostand der Veranstalterinnen. Im Rahmen einer „Unhappy Hour“ unterstützen auch einige Bielefelder Gaststätten den Protest gegen Entgeltungleichheit: Von 13 bis 15 Uhr erhalten Frauen mit einer roten Tasche einen Rabatt von 22 Prozent auf ausgewählte Speisen oder Getränke. (Pressemeldung der Stadt Bielefeld).

Niedlich und erschröcklich

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Zwei Tage Abstinenz von NW und Westfalen-Blatt. Stattdessen Oberbayerisches Volksblatt, Abendzeitung, Süddeutsche, Münchner Merkur und für Hardcore-Journalismus-Fans die BLÖD. Dann empfange ich wieder die Signale der Metropole. Niedlich, wie die NW immer aufmacht mit dem „Schröcklichen“, wie sie versucht, per Unposition Position zu beziehen. „47 Millionen Euro Steuerhinterziehung“ hätten die Kohorten des Bielefelder Finanzamtes für Steuerstrafsachen im vergangenen Jahr aufgedeckt. „47 Millionen“. Wahnsinn. Purer Wahnsinn. Dabei gibt es bei Praktiker auf der Detmolder grad neben Kurzarbeit wieder 25% auf „alles, was einen Stecker hat“. Der Bürger, dem mittlerweile Billionen schon ziemlich geläufig sind, lächelt nur müde. 128 aus Steuergeldern bezahlte Mitarbeiter hat dieses besagte Finanzamt. Und dann kommt das da nur bei raus? Hypo Real-Jongleure können da noch nicht einmal die Mundwinkel verziehen. Das sind grad mal die Tageszinsen von in Island versenkten Geldern.

Ach NW, was treibt Dich, mit so einem Scheiss aufzumachen? Richtige Gauner gründen eine Bank, dann Niederlassungen in Irland, Island, London und New York und ab geht die Luzie. Und Ihr kommt mit Eurem Kleingeld…

Bayerische Geschichten: Fastenpredigt und Theatereinlagen

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Lieber Onkel Otto, oans soag i eahna: „Wanns net stad san, fliegens naussi. Da könnens dann Starkbiera sauffa, solang sie das wolled. Sakra“. So, das mußte mal gesagt werden. Zurück zu Bayern. Da, wo die Verbindung zwischen Himmel, Staat und Kirche innig ist, auch wenn der Eine oder Andere schon mal „aussi“ geht und dabei ein Bub oder Maderl entsteht. Gell? Komisch, daß wir ganzen Deutschen per BILD in Gesamtheit in Geiselhaft als „Papst“ genommen wurden. Nur in Bayern ist man dem weißblauen Himmel so nahe, hat der Ratzinger Josef seine rote Prada tragenden Füße geerdet. Schönes Beispiel, gegeben vom Stechl-Wirt in Rott am Inn: Fastenpredigt und Theatereinlagen. Nun hat leider der Ratzinger Josef, der wo nun schon eine Weile Papst Benedetto ist, dem vorgegriffen per Kondom-Philippica. Was unseren Bielefelder Hersteller sicher nicht gefreut hat. Vielleicht klagen unsere Verhüterli-Produzenten aus der Gustav-Winkler-Straße 50 ja mal gegen den „Heiligen Stuhl“ wegen Geschäftsschädigung.

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Übertragen auf unsere ostwestfälischen Verhältnisse wäre das: Ingo Oschmannn, Lappenpickert und ein Detmolder Pils. Und danach in den Paderborner Dom. Undenkbar? Wartet es ab.

Soviel zum weißblauen Himmel, Wirtshäusern und Fastenpredigten. Kommen wir zur Wirtschaft, womit ich die Industrie meine. Es festigt sich die auch hier vorherrschende Erkenntis, daß die Finanz – und Wirtschaftskrise (Nein, nicht Gasthaus) auch in Gottes eigenem Land Bavariä angekommen ist. Gespräche mit soliden und gut aufgestellten Mittelständlern benutzen auch in Bayern die unschönen Worte „Kurzarbeit“, „Sparen“ und „Sehn, daß wir durchkommen“. Wo doch vor 5 Monaten erst der Aufschwung auf seinem Weg in den Abschwung angeblich da angekommen war, wo er hinwollte. Wahrscheinlich aber hatte er sich schon längst verlaufen.

Die bayerische Reise

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Nein, ich habe kein Kapital über die Grenze zum Freistaat Bayern gebracht. Und ich war auch nicht wegen der Gruft von Franz-Josef Strauß in Rott am Inn.

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Es hatte viel zu tun mit High-Tech, Käse und Verpackungen. Aber was man am Rande eines solchen Termins über und von den Menschen im Reiche Horst I. „Grinsemann und Meinungsänderer“ Kini Seehofer von Bayern erfährt, ist schon so manche Bemerkung wert. Demnächst mehr.

Neues Netzwerk Bielefeld 2.0

Hallo,

zu Testzwecken habe ich ein social network gestartet und frage mich nun warum eigentlich nur zu Testzwecken? Das Netzwerk (Ning) bietet viele Funktionalitäten, wie sie auch bei facebook, studivz & Co. möglich sind.  Die Seite ist noch im Aufbau und ich lade jeden ein, sich daran zu beteiligen und mitzugestalten. Hier gehts ins Bielefeld 2.0, auf geht´s!

Flaneure bald im WDR TV

Einen Abend lang hechelte ein Team von drei WDRlern mit Kamera und Ton um die Crema unserer hiesigen Gastro-Kritiker, die Bielefelder Flaneure, umherum. Das „Making of“ wird ausführlich auf dem Flaneure-Blog gewürdigt. Um die leckeren Schnitzel vom „Westeck“ beneiden wir die Flannis. Hoffentlich erfahren wir rechtzeitig, wann der Bericht im WDR kommt.

Heuwinkel-Milchmannrechnung geht nicht auf

Irgendwie widerlegt ein Gutachten des Bundesrechnungshofes die chice Milchmann-Rechnung des Lipper Landrates Friedel Heuwinkel bezüglich der Fastprivatisierung des Lipper Straßennetzes. Aber lest selbst:

Vier Pilotprojekte des Bundes zum Bau und Betrieb von Autobahnen durch Privatunternehmen drohen zu einem finanziellen Fiasko in Milliardenhöhe zu werden. Das geht aus einem am Wochenende bekanntgewordenen Gutachten des Bundesrechnungshofes (BRH) zu öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP) im Bundesfernstraßenbau hervor. Doch nicht nur wegen der Finanzierung sind die Modelle fragwürdig. Auch die Möglichkeit, dass Private durch Innovationen zu einer Reduzierung der Baukosten beitragen können, sieht der Rechnungshof als »sehr begrenzt« an. Dies würden auch Gutachter des Ministeriums so einschätzen. Ebenfalls skeptisch betrachtet der BRH die Annahme, PPP-Projekte würden die Kosten für den Erhalt und Betrieb der Strecken senken.

Man kann natürlich auch soviel trinken, daß eine dumme Blondine/Brünette/Schwarzhaarige/Rothaarige zur absoluten Überfliegerin wird. Was ebenso für ihre männlichen Pendants gilt. Geht sogar mit Detmolder Pilsener.